Marktbericht und Immobilienreport Immobilienmarkt Deutschland

Immobilienreports

Wissen, was sich in der Marktentwicklung für exklusive Wohnimmobilien tut - mit unseren Immobilienreports

Artikel-ID: 7237

Der Wohnimmobilienmarkt wird durch verschiedenste Faktoren beeinflusst, die seine Dynamik antreiben. Wir blicken in unseren Immobilienreports auf die Entwicklung der vergangenen Jahre und auf das hochwertige Wohnsegment in Deutschland. Die Grundlage unserer Auswertungen bilden die validen Daten der jeweiligen Gutachterausschüsse der Städte und Regionen – keine Angebotspreise. Unser Ziel ist es, Transparenz zu schaffen und eine Basis für die bestmögliche Beratung zu ermöglichen. Denn nur wer seinen Immobilienmarkt kennt, kann entsprechend agieren und diesen einschätzen. In welchem Maße sich COVID-19 auf den Wohnimmobilienmarkt niederschlagen wird, bleibt noch offen.

Für vertiefende Auskünfte und eine unverbindliche Marktwerteinschätzung Ihrer Immobilie stehen wir Ihnen jederzeit gern persönlich zur Verfügung. Besuchen Sie uns einfach in einem unserer Shops oder rufen Sie uns an. Wir freuen uns, Ihnen mit unserem Know-how zur Verfügung zu stehen.

Weiter steigende Transaktionszahlen in der Hauptstadt 2019

Weltstadt mit Ecken und Kanten – und doch ein Ort zum Verlieben. Egal, ob hipper Student oder internationales Model,ob visionärer Start-up-Gründer oder eloquenter Wirtschaftsboss – Berlin bietet für alle den idealen Raum zum Leben. Auch 2020. Die Transaktionszahlen für Wohnimmobilien aus dem Jahr 2019 zeigten einen deutlichen Anstieg der Zahl der Kauffälle sowohl im Eigentumswohnungssegment als auch auf dem Ein- und Zweifamilienhäusermarkt. Wohin die Reise auf dem Wohnungsmarkt geht, ist noch offen, doch baut Berlin auf einer erfolgreichen Basis auf.

Weiterhin Aufwind in Hamburg

Eine anhaltend hohe Nachfrage treibt die Entwicklung auf den Hamburger Immobilienmärkten weiter voran – und das gilt nicht nur für die zentralen Lagen. Auch die Stadtteile abseits des Zentrums verzeichnen einen Auftrieb. Die untersuchten Wohnungsmärkte der Hansestadt blicken daher insgesamt erneut auf ein erfolgreiches Jahr zurück – ein Ende dieses Trends ist nicht in Sicht.

Neue Stadtteile rückten 2019 in Frankfurt in den Fokus

Auch 2019 dominierten Eigentumswohnungen den Wohnimmobilienmarkt in der Mainmetropole und somit zeigt sich ein konstantes Bild: Das Zentrum bleibt zwar mit rund 362 Verkäufen, insbesondere im Spitzensegment, das Nonplusultra für Interessenten, dennoch rückten aufgrund des begrenzten Angebots in den traditionell beliebten Gebieten auch neue
Stadtteile in den Fokus, die wie das Nordend urbanes Flair mit der Nähe zur Natur vereinen. Mit insgesamt 1.741 Transaktionen im Eigentumswohnungs- und Häusersegment in den untersuchten Gebieten bleiben die Aktivitäten auf dem Markt auf einem sehr hohen Niveau – ob dieses während der Corona-Pandemie gehalten werden kann, zeigt sich Ende 2020.

Der Taunus profitierte 2019 von seiner Lage und verzeichnete mehr Kauffälle

Abseits des Großstadttrubels der Mainmetropole, umgeben von Naturschutzgebieten und Kurorten, mit Blick auf die Frankfurter Skyline: Wohnen im Taunus verfügt über das gewisse Extra. Nicht ohne Grund zählt die Region zu den beliebtesten Urlaubsdestinationen in Hessen und zieht dementsprechend immer mehr Interessenten auf der Suche nach
den eigenen vier Wänden an. So stieg in den beiden Teilmärkten Königstein und Kronberg die Zahl der Kauffälle 2019 um insgesamt 33 %. Die mögliche Fokussierung auf einen Urlaub im eigenen Land, forciert durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie, könnte ein zusätzlicher Treiber für den Wohnungsmarkt in diesen Gebieten sein.

Zwischen starkem Aufwind und leichter Brise

Der Immobilienmarkt in der Rheinmetropole weckte 2019 großes Interesse bei verschiedensten Zielgruppen und dabei schien kein Weg am Zentrum vorbeizuführen – zumindest im Eigentumswohnungssegment. Hier wurde der größte Anteil an den Transaktionen verzeichnet. Ein etwas anderes Bild zeigte sich hingegen im Häusersegment: Hier dominierte weiter der Osten der Landeshauptstadt mit seinen eher ländlich geprägten Stadtteilen. Inwiefern der Wohnungsmarkt auf die Covid-19-Pandemie reagiert und ob die temporäre Windstille in den kommenden Monaten durch neuen Auftrieb abgelöst wird, ist wohl spannendste Frage für das Jahr 2020. lesen Sie mehr über den Düsseldorfer Immobilienmarkt und dessen Marktpreisentwicklung im Immobilienreport Düsseldorf 2020

Großvolumige Transaktionen sorgten in Düsseldorf für Umsatzwachstum

2019 lag die Anzahl der Transaktionen von Mehrfamilien- sowie Wohn- und Geschäftshäusern in Düsseldorf knapp unter dem Ergebnis von 2018. Dabei belief sich das Umsatzvolumen auf 1,23 Mrd. Euro und verzeichnete somit ein Plus (+ 45,6 %) gegenüber 2018. Ausschlaggebender Faktor: mehrere großvolumige Portfolioverkäufe im Mehrfamilienhaussegment. Ein weiterer Aufwärtstrend zeigte sich bei den durchschnittlichen Quadratmeterpreisen sowie den Kaufpreisfaktoren – wenn auch bei Letzteren etwas moderater. Wie sich die Immobilienpreise aufgrund der Corona-Pandemie entwickeln werden, lässt sich aktuell nicht absehen. Ein weiterer ungebremster Preisanstieg, wie in den letzten zehn Jahren, ist voraussichtlich nicht zu erwarten.

Der Bodensee zeigt sich von seiner besten Seite

Die positive Entwicklung setzt sich fort: Das Zentrum der Vierländerregion westlich des Bodensees bestätigt seine enorme Anziehungskraft als attraktiver Wohnstandort und profitiert von seiner hohen Lebensqualität, die sich in den Preisen und den Verkaufszahlen für Eigentumswohnungen sowie Ein- und Zweifamilienhäuser widerspiegelt. So stieg in beiden Segmenten der Gesamtumsatz 2018 um 21 % beziehungsweise 24 %.

Die zunehmende Beliebtheit Mönchengladbachs sorgt für eine positive Entwicklung

In der „Stadt mit zwei Herzen“ setzt sich die Entwicklung von 2018 fort: Während der Markt für Eigentumswohnungen seinen positiven Trend bestätigen konnte und ein starkes Umsatzwachstum verzeichnet, findet sich im Hinblick auf Ein- und Zweifamilienhäuser ein geteiltes Bild. So wurde trotz eines Umsatzwachstums auf gleichbleibendem Niveau insgesamt ein Rückgang der Zahl der Kauffälle um 10 % registriert.

Oldenburg wächst weiter

Ob Neubau am Stadtrand oder Altbauvilla in der City – die Nachfrage nach Wohneigentum in Oldenburg ist ungebrochen. Das stetige Einwohnerwachstum sowie die beliebte Kombination aus Urbanität und Idylle treiben die Entwicklung weiter voran. Besonders stark: der Teilmarkt Eversten, der neben dem gleichnamigen Stadtteil Alexandersfeld und Bloherfelde umfasst. Hier wurden 2019 mit 495 gehandelten Objekten über 30 % der Verkäufe erzielt.

Im Norden geht die Sonne auf

Die Region zwischen Hamburg und Lübeck ist inzwischen mehr als nur eine Alternative zum Großstadtgetümmel
und weckt bei Kaufinteressenten weiterhin großes Interesse. Sowohl auf dem Wohnungsmarkt (458 Kauffälle) als auch dem
Häusermarkt (1.169 Kauffälle) wurden 2019 im Vergleich zum Vorjahr deutlich mehr Transaktionen verzeichnet.
Die wachsende Beliebtheit sorgt für steigende Preise und somit auch für Wertsteigerungspotenzial.

Zwischen Ebbe und Flut

Die Beliebtheit Rügens als Ferienstandort in der Ostsee sowie von Stralsund an Land wächst. Hierbei befinden sich diese zwei im Zwischenspiel zwischen Ebbe und Flut: Auf der einen Seite äußert sich die angespannte Situation aufgrund der abnehmenden Flächenverfügbarkeit im Segment für Neubau-Mehrfamilienhäuser in dem Rückgang der Zahl der Verkäufe und Umsätze. Auf der anderen Seite verzeichnet die Entwicklung bebauter Grundstücke und damit der Markt für Ein- und Zweifamilienhäuser von 2017 bis 2018 einen deutlichen Umsatzzuwachs von 56 %.

Stößt Osnabrück an seine Grenzen?

Der Premiumimmobilienmarkt in Osnabrück konnte 2019 der hohen Nachfrage kaum gerecht werden und verzeichnete daher sowohl im Hinblick auf das Eigentumswohnungs- als auch das Ein- und Zweifamilienhäusersegment insgesamt einen Rückgang der Zahl der Kauffälle. Der historische Charme der Friedensstadt wird auch künftig immer mehr Interessenten anziehen, sodass zunächst nicht mit einer Entspannung des Marktes gerechnet werden kann.

Positives Resümee für 2019 in Erfurt

Erfurt zieht nicht nur mit seiner beliebten Innenstadt, sondern auch mit seinen angrenzenden Teilmärkten immer mehr Menschen auf der Suche nach Wohneigentum an. Sowohl bei Eigentumswohnungen als auch bei Einund Zweifamilienhäusern wurde 2019 mit insgesamt 598 beziehungsweise 180 Verkäufen eine Zunahme der Transaktionen registriert. Insbesondere in den Spitzenlagen in der Erfurter Innenstadt sowie in Löbervorstadt konnte das begrenzte Angebot das große Interesse nicht vollumfänglich decken.

In Erfurt wird es eng

Der deutsche Immobilieninvestmentmarkt wird nach wie vor als sicherer Anlagehafen angesehen. Das gilt neben den Top 7 ebenfalls für aufstrebende Standorte wie Erfurt. Dennoch verzeichnete der Markt für Mehrfamilienhäuser sowie Geschäfts- und Bürogebäude 2019 einen deutlichen Rückgang der Zahl der Transaktionen – bei steigenden Durchschnittspreisen. Die Abnahme der Zahl der Transaktionen liegt in der mangelnden Verfügbarkeit von Produkten zur Kapitalanlage im Immobiliensegment begründet. Immer häufi ger entscheiden sich Eigentümer deshalb für eine Bestandshaltung. Zudem spielt die Aussicht auf steigende Mietpreise eine Rolle.

Lüneburgs Wohnungsmarkt behauptet sich im Norden

Die Hansestadt und ihr Umland etablieren sich verstärkt als wichtiger Wohnstandort im Norden Deutschlands,
der mehr als nur das kleine Pendant der großen Nachbarstadt Hamburg ist. Dementsprechend hoch waren
2019 die Nachfrage sowie das Transaktions- und Umsatzwachstum. Der Trend spiegelte sich auch in der Preisentwicklung
wider. So sind die Preise im Schnitt sowohl im Eigentums- als auch im Häusersegment deutlich gestiegen.

Der Gesamtumsatz für Immobilien ist auf Sylt seit 2015 um 12 % gestiegen.

Auf Sylt werden immer wieder neue Rekorde für die Immobilienbranche aufgestellt. So ist auch 2018 ein beeindruckendes Transaktionsvolumen zu verzeichnen gewesen. Geprägt von einer unverändert hohen Nachfrage, lässt sich ein anhaltender Preisanstieg beobachten: Der Anstieg der Durchschnittspreise, die allein im Jahr 2018 um bis zu 26 % zulegten, setzt sich auch weiterhin fort.

Verstärkter Fokus auf das Hamburger Umland

Ob in Halstenbek, Pinneberg, Rellingen oder Schenefeld: Nordwestlich der Hamburger Stadtgrenzen lässt sich Wohnen im Grünen mit der Nähe zur pulsierenden Großstadt verbinden. Immer mehr Pendler suchen diese Symbiose und lassen die Nachfrage nach Wohnraum dort stetig steigen. Insbesondere der Eigentumswohnungsmarkt konnte 2019 von dem starken Interesse profitieren und verzeichnete ein deutliches Plus im Vergleich zu 2018.

Leipziger Immobilienmarkt erntet Lorbeeren

Hotspot im Osten: Die bevölkerungsreichste Stadt Sachsens genießt als Wohnstandort ein hohes Ansehen. Das spiegelt sich in den Verkaufszahlen und der Preisentwicklung wider. So wurden auf dem Eigentumswohnungsmarkt 2019 insgesamt 4.965 Immobilien verkauft – das entspricht einem Plus von 7 % gegenüber 2018. Auch der Häusermarkt konnte das hohe Niveau bei gleicher Zahl der Kauffälle halten. Leipzig liegt längst auf dem Radar vieler Interessenten und wird es wohl auch bleiben.