Wie sieht der Beruf eines Immobilienmaklers aus?

Es gibt viele Gründe, eine Karriere in der Immobilienbranche zu beginnen - man ist flexibel, sein eigener Chef und hat sein Gehalt selbst in der Hand. Was genau macht ein Immobilienmakler aber? Wir zeigen Ihnen, was ein Immobilienberater in seinem Tagesgeschäft tut.

Grob zusammengefasst kann man sagen, dass ein Makler seinen Kunden zu allen Themen rund um die Immobilie zur Seite steht. Sie beraten Kunden über die aktuelle Marktsituation, führen Besichtigungen durch und bieten eine aktive Unterstützung beim Kauf, Verkauf oder der Vermietung von Immobilien.

Die Kundenakquise

Der richtige Kundenstamm ist entscheidend für den Erfolg eines Immobilienmaklers, denn ohne diese gäbe es keine Transaktionen und somit auch keine fließende Provisionen. Ein weitreichendes Netzwerk ist dabei sehr hilfreich. Da die meisten Menschen irgendwann in ihrem Leben eine Immobilien verkaufen, kaufen oder mieten werden, kann jede Person als potentieller Kunde angesehen werden. Das inkludiert, dass der Tag eines Immobilienmaklers den sozialen Austausch mit vielen Menschen bedingt. Nach dem ersten Kontakt ist es wichtig, regelmäßige Telefonate und E-Mails zu pflegen, um weiterhin im Gedächtnis zu bleiben.

Zudem müssen Sie als Immobilienmakler zu Zeiten verfügbar sein, die Ihren Kunden entsprechen. Das bedeutet, dass Sie während der Arbeitszeiten flexibel sein müssen, um möglicherweise "auf Abruf" bereit zu sein. Das beinhaltet auch Arbeitszeiten am Wochenende, um beispielsweise Besichtigungen durchzuführen. 

Die Kundenbetreuung

Unabhängig davon, ob man für Käufer oder Verkäufer agiert, verbringen Immobilienberater in der Regel jeden Tag Zeit damit, direkt mit dem Kunden zu arbeiten. So gehört es zu seinen Aufgaben eine ansprechende Angebotspräsentation vorzubereiten, digitale Fotos von einer Immobilie zu machen und das Haus so zu inszenieren, dass es sich gut präsentiert. Auf Käuferseite müssen eventuell entsprechende Angebote gefunden oder besichtigt werden. Immobilienmakler begleiten im übrigen auch bei Besprechungen mit Kreditsachbearbeitern, Schließungen und anderen Aktivitäten, bei denen ihre Anwesenheit entweder erforderlich oder gewünscht ist.

Stetige Fortbildung

Ein Immobilienmakler muss in dem Land, in dem er tätig ist, zugelassen sein und dort stetig Fortbildungspunkte erwerben, um den aktiven Lizenzstatus aufrechtzuerhalten. Zusätzlich zu diesen Anforderungen verfolgen die meisten Makler Immobilienzertifizierungen, um ihre Qualifikation und Marktfähigkeit zu verbessern. Obwohl der Erwerb und die Aufrechterhaltung einer Lizenz oder die optionale Zertifizierung nicht Teil des Tagesablaufs eines Maklers sein wird, ist sie Teil des Gesamten zur Verbesserung der Fähigkeiten und Marktkenntnisse.

Die Verdienstmöglichkeiten

Das Gehalt eines Immobilienmaklers ist ganz unterschiedlich, da diese in der Regel auf Provisionsbasis bezahlt werden. Dies ist in der Regel ein Prozentsatz des Preises, für den ein Haus verkauft wird, und wird mit dem Kunden ausgehandelt, bevor das Haus auf den Markt gebracht wird. Der entsprechende Prozentsatz ist von Bundesland zu Bundesland verschieden hoch angesetzt. Durchschnittlich verdient ein Immobilienberater nach Angaben des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation und Beschäftigung etwa EUR 70.000,- pro Jahr.

05.08.2019 Artikel-ID: 87745