Wie verhandle ich beim Immobilienkauf?

Der Preis ist erstmal nur eine Zahl: Mit ein paar Tricks lässt sich richtig Geld sparen

Der angebotene Verkaufspreis einer Immobilie ist – wie gesagt – nur der angebotene Verkaufspreis. Er lässt sich häufig mit etwas Geschick und Vorbereitung verhandeln.

Verhandlungsgespräch
Mit etwas Verhandlungsgeschick können Sie Geld sparen

Lernen Sie den Markt kennen!

Recherchieren Sie vergleichbare Angebote in der Umgebung. Mit den Objektinformationen können Sie auch auf die Online-Immobilienbewertung zurückgreifen, um einen ersten Eindruck über den Kaufpreis zu bekommen. Eine Online-Immobilienbewertung ersetzt jedoch nicht den geschulten Blick eines Profis. Er kann Ausstattungsmerkmale, durchgeführte Modernisierungen und Lagequalitäten sehr viel besser und umfangreicher mit einbeziehen, als Sie es als Laie über eine Online-Eingabemaske können. Jeder gute Immobilienmakler berät beide Parteien ehrlich, wenn es um den richtigen Preis geht.

Recherche, Recherche, Recherche!

Fragen Sie bei der Besichtigung den Makler, wie die Nachfrage ist oder schauen Sie im Exposé, wie lange das Angebot schon online ist. Werfen Sie einen Blick in die Protokolle der letzten Eigentümerversammlung, wenn es sich um eine Wohnung handelt. Holen Sie für anstehende Reparaturen – wie neue Fenster oder Heizung – Angebote ein, um mögliche Kosten in der Verhandlung gelten zu machen. Besichtigen Sie das Haus zu verschiedenen Tageszeiten, um die Lärmbelastung mit einfließen zu lassen.

Die Kür!

Beim Kauf einer Immobilie fallen Erwerbsnebenkosten an: Grunderwerbsteuer, Notarkosten und Maklercourtage. Das sind Kosten, die teilweise je Bundesland unterschiedlich sind und an denen nicht zu rütteln ist. Jedoch lohnt sich darauf zu achten, ob Gegenstände, die nicht mit der Immobilie fest verbunden sind, in den Kaufvertrag einfließen. So kann eine Einbauküche mit ihrem Wert enthalten sein, jedoch muss auf diese keine Grunderwerbssteuer gezahlt werden.

01.12.2016