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Deutschland

Interview mit Julien Wergin

Als Quereinsteiger erfolgreich in der Immobilienbranche

Julien Wergin ist gelernter Industriekaufmann und hat sich 2020 dafür entschieden, einen neuen beruflichen Weg einzuschlagen. Bis dato verfügte er über keine beruflichen Erfahrungen im Maklerwesen, hatte jedoch bereits zu Beginn eine gute Marktkenntnis. Heute ist er langjähriger Immobilienmakler und Coach bei DAHLER Berlin und sein Fokus ist vor allem auf die Akquisition von Immobilien im Hochpreissegment gerichtet.


Wer bist du und was machst du bei DAHLER?

Ich bin gebürtiger Berliner, 31 Jahre alt und seit 2020 im Immobilienberaterteam bei DAHLER tätig. Aufgewachsen bin ich im Süden der Stadt, dann hat es mich eine kurze Zeit lang in den Norden gezogen und heute lebe ich mit meiner Familie im schönen Westen. Für mich ist kaum eine andere Stadt so facettenreich wie Berlin: Wohin man auch blickt – jeder Bezirk, jeder Kiez hat sein eigenes Flair. Jeden Tag begegnet man unterschiedlichen Menschen, die Vielfalt ist groß. Ich arbeite gern mit Menschen zusammen und genieße den Austausch. Gepaart mit meiner Begeisterung für Immobilien ist Immobilienberater für mich der perfekte Beruf. Mein Arbeitsalltag besteht aus dem Verkauf sowie der Akquisition von Immobilien. Zusätzlich unterstütze ich unsere Kollegen durch verschiedene Coachings bei deren täglicher Arbeit. Neben der Arbeit treibe ich leidenschaftlich gern Sport. Jeden Freitag geht es mit meiner großen Tochter auf den Tennisplatz, um sie bei ihrem Training zu unterstützen. Ebenso gern stehe ich zuhause in der Küche am Herd. Die kulinarische Vielfalt verblüfft mich immer wieder aufs Neue. Dafür lasse ich mich auch gern während unserer Urlaubsreisen inspirieren. Darüber hinaus habe ich zwei exotische Hobbys: die Meerwasser-Aquaristik und die Bonsai-Art.


Warum hast du den Weg in die Immobilienbranche gewählt?

Seit 2015 beschäftige ich mich mit dem Berliner Immobilienmarkt. Den Grundstein für mein Interess legte meine Frau, die diese Leidenschaft teilt und damals auch schon über Erfahrung mit Immobilien verfügte. Zusammen durchforsteten wir begeistert die Online-Plattformen, um täglich über die aktuellen Immobilienangebote Bescheid zu wissen. Zum einen fanden wir es interessant, wie die Preise innerhalb der Stadt variierten, zum anderen begeisterten wir uns für die Architektur und dafür, wie liebevoll manche Eigentümer ihre Immobilie online präsentierten. Bis heute habe ich diese Leidenschaft beibehalten und täglich vor dem Aufstehen sowie vor dem Zu-Bett-Gehen schaue ich mir die neuen Immobilienangebote in Berlin an. 2020 wollte ich mich dann beruflich verändern, sodass ich meine Leidenschaft für Immobilien zum Beruf gemacht habe.


Aus welchem Grund hast du dich für eine Zusammenarbeit mit DAHLER entschieden?

Als Quereinsteiger war mir im Oktober 2020 besonders wichtig, dass ich einen starken Partner an meiner Seite habe, der mich in der Anfangszeit optimal unterstützt. In den folgenden Wochen saß ich dann bei unterschiedlichen Firmen, um einen persönlichen Eindruck vor Ort zu gewinnen bzw. ein Gefühl für Persönlichkeiten und Charaktere im Immobilienbereich zu bekommen. DAHLER hat mich auf Anhieb überzeugt: durch Professionalität und den herzlichen, wertschätzenden Umgang. Ausschlaggebend waren für mich Argumente des Teamzusammenhalts und, dass man gemeinsam erfolgreich werden möchte. Ich habe über 15 Jahre lang Fußball gespielt, sodass für mich als Teamplayer der Zusammenhalt der Kollegen eine Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Firma ist. Zudem bietet DAHLER eine sehr gute und intensive Einarbeitung, welche mir als Quereinsteiger die berufliche Umorientierung erleichtert hat.


Worauf muss man sich als Quereinsteiger einstellen?

Wie bei jeder beruflichen Veränderung ist es wichtig, schnellstmöglich das nötige Fachwissen aufzubauen. Als Immobilienberater fungiert man als Vermittler zwischen Eigentümer und Käufer. Beide Seiten möchte man stets bestmöglich beraten, was ohne das nötige Fachwissen nicht möglich ist. Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass man in den ersten Monaten seinen Fokus hauptsächlich auf die Arbeit richtet. Viele Quereinsteiger verfügen noch nicht über ein Netzwerk, was für den Erfolg jedoch essenziell ist. Auch dies gilt es, sukzessive auf- und auszubauen.


Wie lange hat es gedauert, sich in die Immobilienbranche einzuarbeiten?

Eine genaue Zeitangabe kann ich dazu gar nicht geben. Die Einarbeitung erfolgte bei mir relativ schnell, da ich für das Thema brenne. Ich habe täglich dazugelernt. Das intensive Einstiegsseminar bei DAHLER hat mich zügig auf die Spur gebracht. Es ist hervorragend strukturiert und die Inhalte bauen dabei aufeinander auf. Zudem wird viel Wert auf den Praxistransfer gelegt. Gepaart mit dem ständigen Austausch mit Kollegen ist dies ein hervorragendes Onboarding. Der erste Erfolg ließ nicht lange auf sich warten, sodass ich in den ersten sechs Monaten bereits die ersten Abschlüsse verbuchen konnte. Dass dies nicht der Regelfall ist, erfuhr ich in den darauffolgenden acht Monaten ohne Abschluss. Ich denke, wichtiger als die Einarbeitung ist am Ende die stetige persönliche Weiterentwicklung, die man nicht vernachlässigen darf: Erfahrungswerte, das von Monat zu Monat wachsende Netzwerk sowie die Kolleginnen und Kollegen, die einem bei jeglichen Fragen und Unklarheiten den Rücken stärken.


Welche Tipps würdest du Menschen geben, die mit dem Gedanken spielen, als Quereinsteiger zum Vertrieb von Immobilien zu wechseln?

Bereitet euch gut auf eure berufliche Veränderung vor. Beschäftigt euch im Vorfeld intensiv mit dem Immobiliensektor und den Faktoren, die auf diesen einwirken. Ebenso wichtig ist die Wahl des richtigen Partners. Ein professionelles Maklerhaus wie DAHLER hat bereits eine Reputation auf dem Markt. Dies ist beim Kundengespräch sehr hilfreich. Außerdem profitiert man als Quereinsteiger vom bestehenden Netzwerk, das in den vielen Jahren der Zusammenarbeit zwischen den Kunden und dem Maklerhaus sukzessive aufgebaut worden ist. Vielleicht habt ihr einen Freund oder einen Bekannten, der bereits als Immobilienberater bei einem Maklerhaus arbeitet, sodass ihr dort vorab einen Blick hinter die Kulissen werfen könnt. Zudem sollte man keine Scheu haben, offen und beherzt Menschen zu kontaktieren, die man noch nicht persönlich kennt. Die meiste Zeit der täglichen Arbeit verbringt man am Telefon – auch das muss man wollen, mögen und beherrschen.


Was sollte ein Quereinsteiger möglichst vermeiden?

Geht nicht mit zu hohen Erwartungen ins Rennen und vergleicht euch nicht ständig mit anderen. Schaut erst einmal auf euren eigenen Teller – der ist für den Anfang groß genug. Natürlich macht es Spaß, sich gegenseitig herauszufordern, dennoch kann das nach hinten losgehen und für Frustration sorgen. Ebenso wichtig: Vermeidet Personen mit negativem Einfluss. Insbesondere Menschen, die euch davon abraten, eurer Leidenschaft nachzugehen.


Wie wird man als Quereinsteiger in der Immobilienbranche erfolgreich?

Geht offen auf eure Kolleginnen und Kollegen zu. Schaut euch an, wer in den letzten Jahren konstant gute Umsätze gemacht hat. Man muss dabei das Rad nicht neu erfinden. Wichtig ist, dass man die Basics des Jobs schnell versteht und anwendet: Wie viele Telefonate sollte man im Durchschnitt führen, um einen Besichtigungstermin zu vereinbaren? Wie viele Besichtigungen muss man bis zum ersten Kaufangebot durchführen? Wie telefonieren eure Kollegen, welche Argumente haben sie, um den Kunden zu überzeugen? Ich würde jedem empfehlen, die Vorschläge der Kollegen anzunehmen und diese in die Praxis umzusetzen, um herauszufinden, wie man damit zurechtkommt. Schnell werdet ihr merken, welche Herangehensweise am besten zu euch passt und mit welchen Methoden ihr persönlich den meisten Erfolg habt. Wie bei allem gilt auch hierbei: ohne Fleiß kein Preis.


Was macht für dich DAHLER als Marke aus?

Die sehr gute Reputation der Marke auf dem Markt. Die Auszeichnungen, die die Firma in den letzten Jahren für die konstant gute Beratungsqualität bekommen hat, legen den Grundstein. Die entsprechende fachliche Qualifikation des Teams. Der Wissenstransfer untereinander. Das jährliche Zusammenkommen des kompletten Teams auch außerhalb des Jobs. Das Ziel, gemeinsam als Marke zu wachsen und sich stetig zu verbessern.


Wie gelingt es dir, die Tipps und Zielsetzungen im Berufsalltag umzusetzen?

In den ersten Wochen fragte mich unser Vertriebsleiter: „Was ist Planung?“ und gab darauf die folgende Antwort: „Planung beschreibt die menschliche Fähigkeit oder Tätigkeit zur gedanklichen Vorwegnahme von Handlungsschritten, die zur Erreichung eines Zieles notwendig scheinen.“ Zu diesem Zeitpunkt wusste ich zwar, was Planung ist, kannte aber weder die genaue Definition noch wusste ich, wie wichtig es sein würde, diese im Alltag zu etablieren. Zum Glück ist meine Frau eine Planungsmeisterin. Es hat daher nicht lange gedauert, bis ich anfing, mich besser zu strukturieren und zu planen. Erfolg ist planbar. Es gibt mittlerweile unzählige Bücher und Studien, die belegen, dass Menschen, die sich Ziele setzen und entsprechend planen, diese schneller erreichen als diejenigen, die sich keine Ziele setzen und den Weg dorthin nicht skizzieren. Bis heute ist Planung zwar nicht meine Königsdisziplin, aber ich habe gelernt, diese für meinen beruflichen Erfolg gezielt einzusetzen.


Welche Vision hast du für die kommenden Jahre bei DAHLER?

Meine Vision ist, weiterhin eine herausragende Beratungsleistung für meine Kunden zu erbringen, mich stetig zu verbessern und als Unternehmer mit DAHLER gemeinsam noch erfolgreicher zu werden. Außerdem freue ich mich darüber, zu sehen, wie unser Team, dem ich stets mit Rat und Tat zur Seite stehe, sich ebenfalls erfolgreich etabliert. Ich kann mir sehr gut vorstellen, schon bald weitere Aufgabenbereiche und mehr Verantwortung bei DAHLER zu übernehmen. Eventuell ergibt sich die Möglichkeit, einen eigenen Standort aufzubauen oder einen bestehenden zu übernehmen.