Computermonitor auf einem Schreibtisch

Weitere Pressemeldungen

21.12.2016 //
Premiumimmobilien Münster: Erste Objekte für mehr als 1,5 Millionen Euro

Münster in Nordrhein-Westfahlen ist auf Wachstumskurs. Vor zwei Jahren knackte die Studentenstadt die 300.000-Einwohner-Marke. Die zunehmende Bevölkerung spiegelt sich auch im Immobilienmarkt wider. Die Dahler & Company Franchise GmbH & Co.KG hat die Entwicklung des Münsteraner Markts für Wohnimmobilien im Premiumsegment ab 250.000 Euro von 2012 bis Mitte 2016 ausgewertet. Die Zahl der Käufe von Eigentumswohnungen ist seit 2012 deutlich gestiegen. Die Transaktionen bei freistehenden Ein- und Zweifamilienhäuser haben sich relativ stabil gehalten, der durchschnittliche Kaufpreis hat zuletzt aber stark angezogen. Auch die Preise für Doppel- und Reihenhäuser sind im Durchschnitt bei den jüngsten Käufe höher als vor vier Jahren.

Die Zahl der Käufe bei Doppel- und Reihenhäusern ab 250.000 Euro in Münster ist in den vergangenen Jahren gestiegen. 2012 wurden 136 Fälle registriert, 2014 wurde ein Hoch von 249 Käufen markiert. „Das zeigt sich auch im Gesamtumsatz in diesem Segment. 2012 lag er bei 48,5 Millionen Euro, 2014 waren es mit 87,8 Millionen Euro gute 80 Prozent mehr“, sagt Henning Frank, Geschäftsführer der Dahler & Company Franchise GmbH & Co.KG.  Die Eine-Million-Euro-Marke wurde bislang in diesem Segment nicht berührt. Die 106 im ersten Halbjahr 2016 verkauften Häuser gingen sogar alle unter 750.000 Euro weg. 95 davon unter 500.000 Euro. Auch in den Vorjahren wurden nur wenige Doppel- und Reihenhäuser für Preise über dieser Marke gehandelt. 

Ein- und Zweifamilienhäuser:  Gestiegener Anteil der Kaufpreise von über 500.000 Euro

Rund 170 freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser mit einem Kaufpreis ab 250.000 Euro wurden jeweils in den Jahren 2012 bis 2014 in Münster verkauft. 2015 waren es nur 156. Im ersten Halbjahr 2016 bekamen aber schon wieder 92 freistehende Häuser einen neuen Besitzer. „Gleich zwei dieser Objekte lagen über der 1,5-Millionen-Euro-Marke. In den beiden Vorjahren wurde nur jeweils eine Immobilien zu 1,52 Millionen Euro verkauft“, berichtet Frank. Diese hochpreisigen Objekte haben 2016 auch den Durchschnittspreis nach oben gedrückt. Statt durchschnittlich rund 445.000 Euro wurden im Premiumsegment im ersten Halbjahr 2016 im Schnitt rund 550.000 gezahlt. Deutlich mehr als die Hälfte der betrachteten Käufe liegt im Bereich von 250.000 bis 499.999 Euro. Im ersten Halbjahr 2016 ist der Anteil von Kaufpreisen zwischen 500.000 und 749.999 Euro allerdings klar gestiegen – auf 32 Prozent gegenüber 15 bis 22 Prozent in den Vorjahren.

Der Handel mit Eigentumswohnungen hat deutlich zugenommen

Die Käufe von Eigentumswohnungen sind in den analysierten Preissegmenten seit 2012 deutlich gestiegen. Damals wurden 194 Neubau- und Bestandswohnungen für 78,9 Millionen Euro gehandelt. 2014 waren es 301 Einheiten, 2015 sank die Zahl wieder leicht auf 281 Objekte. Gleichzeitig ging der Geldumsatz um  rund vier Millionen Euro auf 112,9 Millionen Euro zurück. Im ersten Halbjahr 2016 wechselten bereits 171 Eigentumswohnungen den Besitzer in der westfälischen Stadt. Das entspricht einem Gesamtumsatz von knapp 75 Millionen Euro. Sechs der Wohnungen kosteten je über eine Million Euro. Im Vorjahr zahlte ein Käufer sogar 1,5 Millionen Euro für eine Wohnung. „Sollten sich die Zahlen aus dem ersten Halbjahr im zweiten Halbjahr wiederholen, wäre 2016 das mit Abstand umsatzstärkste Jahr seit 2012 und würde auch das bisherige beste Jahr 2014 deutlich überflügeln. Das gilt nur nicht nur Eigentumswohnungen, sondern auch für den Bereich der Ein- und Zweifamilienhäuser und für die drei betrachteten Immobiliensegmente insgesamt“, sagt Frank. In den drei Segmenten zusammen ist der Geldumsatz von 204 Millionen im Jahr 2012 auf 263 Millionen Euro im Jahr 2015 gestiegen. 2014 lag er sogar bei 283 Millionen Euro, in der ersten Jahreshälfte 2016 bereits bei 165 Millionen Euro.

09.03.2016 //
Modern und exklusiv: Die Bankenmetropole Frankfurt baut und setzt dabei vor allem auf Luxuswohnungen

Frankfurt reagiert mit neuen Ansätzen auf die erhöhte Nachfrage nach Wohnraum in deutschen Großstädten mit dem Bau von Hochhäusern. Sie sollen vor allem aus exklusiven Eigentumswohnungen bestehen. Vor allem in der Innenstadt der Main-Metropole sind Wohnungen sehr begehrt, aber auch die Randbezirke profitieren. Janine Bernstein, Leiterin des Frankfurter Büros der Premiumimmobilienmaklers Dahler & Company, das in diesem Jahr erneut zum Testsieger des Deutschen Instituts für Service-Qualität gekürt wurde, erläutert den Trend zu Wohnhochhäusern und die Entwicklung in den Außenbezirken der Stadt.

Frankfurt verändert sein Gesicht. Die Bevölkerungszahl wächst stetig, und alle Berechnungen mit der Perspektive 2030 gehen davon aus, dass dieses Wachstum anhalten wird. Die hohe Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt wird also weiter bestehen bleiben und in den kommenden Jahren sogar noch wachsen. Aus diesem Grund beinhaltete bereits der Hochhausentwicklungsplan von 2008 den Bau von vier Wohnhochhäusern. Für die Zukunft sind noch weitere geplant. Die geplanten und realisierten Miet- und Eigentumskomplexe enthalten vermehrt luxuriöse Wohneinheiten, die den Bedürfnissen anspruchsvoller Bewohner gerecht werden und immer wieder nach der Superlative streben. Stadtteile können dank umfassender Projektplanungen von der allgemeinen Entwicklung profitieren und weiter zusammenwachsen, indem die Infrastruktur verbessert und die Viertel stärker miteinander vernetzt werden. Zudem soll die Innenstadt grüner und damit attraktiver werden.

Neben kommunalen Wohnbauprojekten entstehen zudem weitere Wohnhochhäuser als Projekte privater Investoren. Diese werden sowohl Wohn- als auch Büroraum bieten. „Mainhatten“ nimmt sich also ein Beispiel an seiner großen Namensschwester in New York, denn die neuen Wohnhochhäuser werden vor allem Eigentumswohnungen im Premium-Segment für 10.000 Euro und mehr pro Quadratmeter beherbergen. Sie fügen sich gut ins Stadtbild und in das Image der Bankenmetropole ein. Dennoch wird der Druck auf den innerstädtischen Wohnungsmarkt weiter wachsen und ermöglicht so die Erweiterung des Projektentwicklungsgebiets. In der Folge können Stadtteile wie das grüne Westend und Nordend gestärkt werden. Ihr besonderer Reiz liegt auf der Hand: Sie sind ruhig und zugleich zentrumsnah.

Im Kommen ist zudem der Stadtteil Ostend. Das ehemalige Arbeiterviertel hat dank umfassender Bau- und Sanierungsmaßnahmen in den letzten Jahren eine enorme Attraktivitätssteigerung erfahren. Zunächst galt das Ostend als Geheimtipp für Mainnahes Wohnen. Mit dem Bau der Europäischen Zentralbank, das im März 2015 fertig gestellt wurde, hat das Viertel nochmals an Prestige dazugewonnen. Hier ist Wohneigentum derzeit noch für einen Quadratmeterpreis von bis zu 4.500 Euro zu haben.

Es stehen spannende Jahre bevor. Frankfurt ist eine mutige Stadt und hat in der Projektentwicklung immer wieder neue Maßstäbe gesetzt. Hier traut man sich, was in anderen deutschen Städten misslingt: die kostbaren Grundstücke wirklich optimal zu nutzen, indem verdichtet und in die Höhe gebaut wird. Dass die Lebensqualität trotzdem auf hohem Niveau bestehen bleiben kann, zeigt die Stadt immer wieder. Deswegen ist Frankfurt auch für internationale Projektentwickler attraktiv und kann so auf die erhöhte Nachfrage nach hochwertigem Wohnraum die richtigen Antworten geben.

18.03.2016 //
Professionalität in der Immobilienbranche startet beim Nachwuchs

Auf der Suche nach der Traumimmobilie geben sich die Kunden längst nicht mehr mit der reinen Vermittlung zufrieden. Sie wollen einen Berater, der sie bei ihren Kauf- und Verkaufsentscheidungen unterstützt und sie über alle Besonderheiten und Optionen der Immobilie aufklärt. Um den steigenden Erwartungen der Kunden gerecht zu werden, legen immer mehr Immobilienunternehmen verstärkten Wert auf eine qualifizierte Ausbildung ihrer Mitarbeiter. Neben den bekannten Ausbildungen, etwa zum Immobilienkaufmann oder Immobilienfachwirt, werden in Deutschland inzwischen über 40 Studiengänge in diesem Bereich angeboten. Die akademische Ausbildung kann an staatlichen und privaten Hochschulen absolviert werden. Lukas Maiwald, dualer Masterstudent im Bereich Corporate Management (Unternehmensführung) beim Hamburger Premiumimmobilienmakler Dahler & Company, gibt einen exklusiven Blick hinter die Kulissen.

Seit August 2015 ist Lukas Maiwald als Trainee im Unternehmen tätig. Sein Ausbildungsweg kombiniert theoretisches Fachwissen mit Praxisphasen im Betrieb. Der 22-jährige verbringt jeweils 20 Stunden pro Woche in der Universität und weitere 20 Stunden bei Dahler & Company. Während der bisherigen Praxisphasen durchlief der Student die Abteilungen Online-Marketing, Lizenzmanagement und Vertrieb. „Dank meines Studiums und des Wegs durch die verschiedenen Bereiche bei der Dahler & Company Group bekomme ich Einblick von der Planung einer Immobilie bis zum Verkauf. Sowohl in Bezug auf private Anleger als auch Institutionelle“, so Maiwald.

Auch für das Unternehmen ist die duale Ausbildung ein Gewinn. „Wir sind froh über jeden engagierten und wissbegierigen Auszubildenden, der uns frische Impulse ins Haus bringt“, sagt Kirsten Dahler, die gemeinsam mit ihrem Mann Björn Dahler das Unternehmen gegründet hat. „Deswegen ist es von großer Bedeutung, die verschiedenen Mitarbeiter mit unterschiedlichsten Ausbildungskonzepten zu fördern.“
Lukas Maiwald absolvierte bereits seinen Bachelor bei der Dahler & Company Group. Kontakte seiner Hochschule ermöglichten ihm 2013, DC Commercial als Partnerunternehmen für seine Praxisphase zu gewinnen. Während seines Bachelorstudiums im Bereich Bau- und Immobilienmanagement an der Hochschule 21 in Buxtehude absolvierte er die Ausbildung zum Immobilienkaufmann und zum Immobilienfachwirt. Erst kürzlich bestand er seine Bachelorprüfung.

Wirtschaftsfaktor Lizenzsystem
Am meisten begeistert Lukas Maiwald das Lizenzsystem von Dahler & Company. „Mithilfe eines Lizenzsystems können Immobilienunternehmen ein landesweites Netzwerk aufbauen. In einer Branche, in der Kontakte das A und O sind, ist der Anschluss an ein erfolgreiches System von erheblichem Vorteil. Dank der Markenbekanntheit des Lizenzgebers können die Partner ihre Wettbewerbsfähigkeit im Lizenzgeschäft schneller und effektiver steigern. Der Bereich des Marketings muss ständig neu gedacht und entwickelt werden. Faktoren wie die Digitalisierung der Branche spielen hierbei eine große Rolle“, erklärt Maiwald.

Professionalisierung als Triebfeder im digitalen Wandel der Branche
Auch der Wandel des Immobilienmarktes im Zeitalter der digitalen Welt interessiert den Studenten sehr. So lag es nahe, dass er seine Bachelorarbeit in Zusammenarbeit mit Dahler & Company über die Funktionsweise von Multiple-Listing-Systemen, die bisher nur in den USA angeboten werden, schrieb. Ein solches System bietet Maklern die Möglichkeit, ihren Immobilienbestand über eine Onlineplattform für Gemeinschaftsgeschäfte zur Verfügung zu stellen. In den USA wird dies seit Langem umgesetzt. „Meine Arbeit hatte zum Ergebnis, dass Multiple-Listing-Systeme zwar das effektivste und effizienteste Vertriebsinstrument für Immobilien sind, sich in den nächsten zwei bis drei Jahren in Deutschland aber nicht am Markt etablieren werden. Das Konkurrenzdenken in der Maklerbranche ist einfach noch zu tief verankert“, erläutert Maiwald.
Die theoretische Forschung seiner praktischen Arbeit konnte Maiwald direkt im Berufsalltag anwenden. Die Prüfungspräsentation selbst hielt er in der Firma. Neben Björn und Kirsten Dahler waren sein Professor und wichtige Vertreter der Branche anwesend. „Das Ergebnis war ausgezeichnet, er erzielte eine 1,0“, so Professor Dr. Michael Trübestein, der den Studenten während seiner Bachelorarbeit betreute. Die professionelle Arbeitsweise des Unternehmens begeisterte Maiwald, sodass er sich nun auch für das duale Masterprogramm Corporate Management bei Dahler & Company entschied. „Wir unterstützen die Entscheidung, da wir vermeiden wollen, dass sich unser kluger Nachwuchs zwischen Beruf und Studium entscheiden muss. Personalentwicklung ist in unserer Branche ein entscheidender Punkt und auch für zukünftige Führungskräfte ein wichtiger Bestandteil“, so Björn Dahler.

Führungsposition als Ziel
„Das duale Ausbildungssystem ist ideal, da ich parallel zum Studium praktische Berufserfahrung sammeln kann“, so Maiwald. Seine Zukunft plant er bei seinem Ausbildungspartner: „Nach Abschluss des Masterstudiums würde ich gerne eine leitende Position bei Dahler & Company übernehmen.“ Seine Berufung sieht Maiwald darin, die technischen Möglichkeiten, für Wohnraum-Suchende ihre Traumimmobilie finden zu können, ständig zu optimieren. Sein Ansatz könnte Schule machen. „Noch ist Lukas Maiwald der erste Student, der diese Masterausbildung bei uns in der Lizenzzentrale durchläuft“, so Björn Dahler. „Aber ich bin überzeugt, dass er nicht der Letzte sein wird.“

16.03.2016 //
„Stille Vermarktung“ – die diskrete Alternative für den Verkauf von privaten Immobilien

Der Immobilienmarkt ist ohne das Internet nicht mehr vorstellbar, Online-Portale mit zahllosen Häusern und Wohnungen dominieren das Angebot. Vielen Verkäufern allerdings behagt die Vorstellung überhaupt nicht, ihre Privaträume in der Öffentlichkeit des Netzes präsentiert zu sehen. Der Hamburger Premiumimmobilienmakler Dahler & Company setzt daher verstärkt auf eine diskrete Vermittlung der Objekte – die „stille Vermarktung“. Stephan Körner, Geschäftsführer für den Standort Außenalster-Ost, erläutert, worauf es dabei ankommt.

Die Digitalisierung hat die Immobilienbranche in den vergangenen Jahren grundlegend umgewälzt. War es noch zuvor der persönliche Kontakt zwischen Verkäufer, Makler und Interessenten, mit dem der Verkaufsprozess begann, öffnet sich heute in den einschlägigen Online-Portalen ein gewaltiges Angebot an Häusern und Wohnungen wie in einem riesigen Schaufenster. Die totale Transparenz von Angebot und Nachfrage, so scheint es, der Traum eines offenen Marktes. Die Kehrseite wird gerne übersehen:  dass Menschen, die ihr Zuhause verkaufen wollen, jedem, der schauen möchte, mithilfe von Fotos Einblick in ihre Privatsphäre verschaffen müssen, wenn ihre Immobilienanzeige die nötige Wirkung erzielen soll. Dass ihre Preisvorstellung für Nachbarn, Freunde, Kollegen oder völlig Unbekannte öffentlich wird. Im Premiumsegment, auf das wir als Dahler & Company spezialisiert sind, kann das besonders schwer wiegen – wer möchte  schon, dass die Mitarbeiter oder Kunden erfahren, wie und wo der Vorgesetzte oder Firmeninhaber wohnt, welchen Verkaufspreis er für seine Immobilie erzielen möchte?

Wir erleben immer häufiger, dass Kunden diese Art der Präsentation ablehnen. Sie wünschen und fordern eine diskrete Abwicklung des Verkaufs – wir nennen sie „stille Vermarktung“. Sie beruht auf den Fähigkeiten und Tugenden des Makler-Berufs, wie wir ihn verstehen: detaillierte Kenntnis des Marktes, umfassende Immobilien-Expertise, persönlicher Kundenkontakt, Diskretion und Verlässlichkeit. Hier wird der Makler direkt von Verkäufern angesprochen, die nach Alternativen zur Präsentation im Netz suchen oder denen er aus dem Freundes- und Bekanntenkreis empfohlen wurde. Mithilfe der sorgsamen Begutachtung des Objekts, der Ermittlung des realistischen Preises und der gezielten persönlichen Ansprache der Kunden gelingt die Suche nach dem geeigneten Käufer. Eine ebenso angenehme wie effiziente Art der Vermittlung. Basis sind eine gut gepflegte Kundenkartei und ausreichend Manpower. So konzentrieren wir uns wieder auf diese Wurzeln unseres Geschäfts, mit zunehmendem Erfolg und steigender Nachfrage nach unserer Dienstleistung.

Die Vorteile für den Eigentümer liegen auf der Hand. Aufgrund der intensiven Kundenbindung der Berater kennen wir genau die Preisvorstellungen unserer Kunden und können einschätzen, in welchem Zeitrahmen die Vermarktung realistisch ist. Das verhindert einen typischen Fehler, den wir immer wieder beobachten: dass Immobilien zu überzogenen Kaufpreisforderungen an den Markt kommen, Käufer sich abwenden und die Objekte übermäßig lang am Markt bleiben, ja, dann häufig sogar mit größeren Preisabschlägen verkauft werden müssen.

Aber auch für Interessenten hat die „stille Vermarktung“ große Vorteile. Für den, der sich als Suchkunde meldet, können alle Kanäle genutzt werden, um die Wunschimmobilie ausfindig zu machen: unser Netzwerk als Dahler & Company, Kooperationen mit Private Wealth-Abteilungen der Banken, aber auch die direkte Ansprache von Eigentümern. Gerade beruflich stark eingespannte Kunden empfinden es als große Entlastung, nicht mehr täglich die Angebote auf den verschiedensten Online-Portalen sichten zu müssen, die zum allergrößten Teil ohnehin nicht den eigenen Bedürfnissen entsprechen.

Ohne Zweifel hat die Digitalisierung eine Vielzahl von Vorteilen für die Vermittlung von Immobilien, auch im Premiumsegment. Je stärker sich der Markt ausdifferenziert, umso deutlicher werden aber auch die Nachteile. Mit unserem Instrument der „stillen Vermarktung“ setzen wir unsere langjährige Erfahrung als Makler dagegen – und den persönlichen, vertrauensvollen Kontakt zum Kunden.

05.02.2016 //
Erfolgsmeldung: Dahler siegt dank Kompetenz und Kundennähe

Im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv wurden die zehn größten deutschen Immobilienmakler-Unternehmen auf deren Beratungsqualitäten getestet. Die Studie des Deutschen Instituts für Service-Qualität (DISQ) kürt den Premium-Immobilienmakler Dahler & Company erneut zum Testsieger (Qualitätsurteil: „gut“ mit 77 von 100 möglichen Punkten).

Dahler & Company konnte vor allem bei den persönlichen Beratungsgesprächen punkten. Die Kostenstruktur sei transparent und alle Fragen seitens der Kunden seien vollständig und nachvollziehbar beantwortet worden. Zudem stimmte die Objektbeschreibung im Internet immer mit der tatsächlichen Immobilie überein, sodass es während der Besichtigung zu keinen Irritationen kam. Ebenfalls herausragend sei die telefonische Beratung, die stets freundlich und kompetent erfolge, Emails wurden schneller beantwortet als bei den anderen getesteten Unternehmen.

Ausführliche Besichtigungstermine, transparente Kostenaufstellungen, individuelle Betreuung – Faktoren, die sich jeder Käufer im Rahmen seiner Immobiliensuche wünscht. Kurz: Die Anforderungen steigen, der Makler muss mehr als ein reiner Vermittler sein und in die Rolle des Beraters schlüpfen, der professionell auf Fragen, Ansprüche und Bedürfnisse eingeht. Dahler & Company setzt sich seit Jahren für die Professionalisierung der Branche ein und konnte mit seinen Kompetenzen als Testsieger hervorgehen.  „In unserer Branche sind wir als persönlicher Dienstleister und Berater sehr nah an den Kunden. Um diese zu überzeugen, müssen fundierte Kenntnisse über den Markt und das Verständnis für die Wünsche der Kunden vorhanden sein“, erläutert Björn Dahler, Geschäftsführer der Dahler & Company GmbH, der bereits seit über 20 Jahren erfolgreich im Premiumimmobilienmarkt tätig ist.

Auf einer Skala von 0 bis 100 erreichte Dahler & Company die Bestmarke von 77 Punkten und erhielt die Note „gut“. Getestet wurden 10 Unternehmen, die in mindestens vier Bundesländern vertreten sind. Die Punkte ergeben sich aus insgesamt 370 verdeckten Servicekontakten. Besonders gewichtet wurde die Bewertung von jeweils drei Beratungsgesprächen in den Filialen sowie Besichtigungsterminen vor Ort. Dazu kamen mehrere Telefon- und Email-Tests sowie eine Analyse des Internetaustritts.

11.12.2015 //
Die ARCHE und Dahler & Company lassen zu Nikolaus über 500 Jenfelder Kinderherzen höher schlagen

Normalerweise kommen die Kinder immer in die Jenfelder Arche. Doch am 7. Dezember überraschte der Nikolaus die Mädchen und Jungen bei sich zu Hause. Immer in Begleitung eines ARCHE- Mitarbeiters besuchten Vertreter verschiedener Unternehmen verkleidet mit einem roten Mantel, einer Zipfelmütze und einem weißen Bart über 500 Arche- Kinder. Unterstützt wurde die Aktion von einem Team von Dahler & Company.

Kirsten Dahler, Geschäftsführerin des Premiumimmobilienmaklers Dahler & Company, förderte die Aktion mit großer Freude: „Es war ein unvergessliches Erlebnis in so glückliche Kinderaugen zu schauen. Das zeigt uns, dass unser Engagement für benachteiligte Familien wertvoll und richtig ist“, sagt Kirsten Dahler. Gemeinsam hatten Mitarbeiter von Dahler & Company und der ARCHE zuvor große Säcke mit über 500 Nikolausstiefeln gepackt. Die Stiefel waren mit Süßigkeiten und weiteren Kleinigkeiten befüllt. Etwa 20 Teams, bestehend aus einem meist ehrenamtlichen Angestellten der ARCHE und einem Mitarbeiter eines unterstützenden Unternehmens, machten sich in der Dämmerung auf den Weg, um Kinder, die regelmäßig oder die Ferienzeit in der ARCHE verbringen, zu überraschen. Richtig stimmungsvoll wurde es dann, wenn die Mädchen und Jungen für die Überraschungsgäste ein Weihnachts-Gedicht oder ein Adventslied improvisierten – oft unterstützt von ihren Eltern und Geschwistern. „In einer Wohnung sang die gesamte Familie, inklusive Onkel und Tanten, ‚Oh Tannenbaum‘. In einer anderen rappte sogar ein kleiner Junge für mich ‚In der Weihnachtsbäckerei‘ “ zeigte sich Kirsten Dahler beeindruckt. Die kleinen Geschenke des Nikolaus‘ ließen zahlreiche Kinderaugen leuchten.    

Aus dem Wissen um der gesellschaftlichen Verantwortung und mit dem Wunsch als Vorbild zu dienen haben Kirsten Dahler und ihr Mann Björn Dahler zusammen mit ihren Mitarbeitern 2011 die Kinderhilfsorganisation „Hand in Händchen“ ins Leben gerufen, um benachteiligten Kindern zu helfen. Der Hintergrund: Allein in der Altersgruppe bis sechs Jahre kommt ein Drittel aus einer Familie, die unterhalb der Armutsgrenze lebt. Daher ist es für das gesamte Unternehmen selbstverständlich Aktionen wie jene am Nikolaustag zu unterstützen. „Mit „Hand in Händchen“ unterstützen wir Stiftungen und Vereine, die sich in sozialen Brennpunkten engagieren. Uns ist es wichtig, Kindern und Jugendlichen im Bereich Bildung und Sport mehr Möglichkeiten einzuräumen. Vor allem möchten wir sie in ihren Stärken fördern und ihnen Wünsche erfüllen: Die Arche leistet dazu einen großartigen Beitrag“, erklärt Kirsten Dahler.

http://www.freundeskreis-arche-hh.de/

24.11.2015 //
Die DC-Trendstudie 2015

So wollen die Deutschen wohnen:
barrierefrei, energieeffizient und im Eigentum. Das ist das Ergebnis der großen Wohnstudie des Hamburger Premium-Immobilienmaklers
Dahler & Company und der Immobiliengesellschaft DC Residential. In einer repräsentativen Umfrage von TNS Infratest äußerten sich 1402 Einwohner der sieben größten deutschen Städte ausführlich zu ihren Wohnbedürfnissen.

Dabei wurden interessante Unterschiede zwischen Stuttgart, München, Hamburg, Frankfurt, Berlin, Köln und Düsseldorf deutlich. Bei den grundlegenden Themen freilich herrscht große Einigkeit – übrigens auch zwischen Frauen und Männern.

Wohneigentum ist den Deutschen wichtig
68 Prozent der Deutschen wollen in den eigenen vier Wänden leben, davon 40 Prozent im freistehenden Einfamilienhaus. Es ist Deutschlands Traumimmobilie. 23 Prozent der Befragten favorisieren die Eigentumswohnung, nur 5 Prozent die Doppelhaushälfte. Dabei wird der Wunsch nach Eigentum nicht von der Unzufriedenheit mit ihrer aktuellen Wohnsituation ausgelöst – 88 Prozent der Befragten erklärten sich damit zufrieden oder gar sehr zufrieden. Björn Dahler, Geschäftsführer des Hamburger Premium-Immobilienmaklers Dahler & Company, zeigt sich davon nicht überrascht: „Wohneigentum vermittelt den meisten Menschen ein sicheres Lebensgefühl. Es öffnet ihnen viel größere Gestaltungsmöglichkeiten, bietet häufig mehr Komfort und ist zudem ein wichtiger Baustein der privaten Altersvorsorge.“

Stadtrand oder Zentrum? Beides hat viele Anhänger
Ruhig wohnen am Stadtrand oder mitten im pulsierenden Stadtzentrum? Die meisten Befragten in den sieben größten deutschen Städten können sich beides vorstellen. Dabei hat das angenehme Quartier am Stadtrand mit 77 Prozent Zustimmung etwas mehr Anhänger als das Zentrum mit 55 Prozent. Wichtig sind unabhängig von der Lage eine gute Verkehrsanbindung, Einkaufsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe sowie das positive Image des Stadtteils. Neun von zehn Befragten legen auf diese Punkte großen Wert.

Modernes Wohnen ist beliebt
Die meisten Deutschen mögen es modern. 35 Prozent der Befragten wünschen sich bodentiefe Fenster und eine flexible Raumaufteilung. Es gibt aber auch eine nennenswerte Zahl von Nostalgikern, die Stuck und Parkett bevorzugen. Ihr Anteil: 24 Prozent. Die beliebteste Wohnform ist mit 14 Prozent Zustimmung die Altbauwohnung. Aber: Saniert soll sie sein. Mit 11 Prozent findet auch die Neubauwohnung viele Anhänger. Für Lothar Schubert, geschäftsführender Gesellschafter des Projektentwicklers DC Residential, kein Widerspruch. „Viele Menschen wünschen sich den Komfort eines Neubaus gepaart mit klassischen Architekturelementen wie etwa Sprossenfenstern, einer kunstvollen Fassadengestaltung und Türen mit schönem Profil“, weiß Schubert. „Diese Art von Neubauten fügt sich zugleich harmonisch ein in gewachsene Stadtquartiere.“

Barrierefreiheit – schon jungen Menschen wichtig
Barrierefreiheit und die Möglichkeit, Haus oder Wohnung bis ins hohe Alter problemlos zu nutzen, rücken immer stärker ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Erstaunlichen 82 Prozent der Befragten ist das wichtig. Übrigens nicht nur der Generation 50 plus, sondern schon der jüngsten Gruppe der Befragten. Selbst von diesen 18- bis 29jährigen sagen 67 Prozent, dass ihnen dieses Merkmal ihrer Traumimmobilie wichtig sei. „Eine wichtige Zukunftsaufgabe für uns Projektentwickler“, sieht hier Lothar Schubert von DC Residential. „Und wir stellen immer wieder fest, dass die barrierefreie Lösung zugleich die gestalterisch attraktivere ist.“

Der Platzbedarf sinkt mit dem Alter
Je höher das Alter, desto geringer die Anforderungen an die Wohnungsgröße. Misst die richtig bemessene Wohnung im Durchschnitt aller Befragten 120 Quadratmeter, sind 46 Prozent der Generation 50 plus mit knapp über 100 Quadratmetern zufrieden. Die junge Generation der 18- bis 29jährigen braucht dagegen offenbar viel Auslauf. Hier wünschen sich 28 Prozent fast 150 Quadratmeter. Eine Aufteilung in drei bis vier Zimmer ist über alle Befragten die beliebteste. „Je kleiner die Wohnung, umso mehr kommt es auf eine gute Raumaufteilung sowie platzsparende Details wie Einbauschränke an“, erläutert Björn Dahler. „Darauf legen wir bei unseren Neubauprojekten allergrößten Wert.“

Nachhaltigkeit wird immer wichtiger
Nachhaltigkeit und ein gesundes Wohnklima werden den Deutschen immer wichtiger – quer durch alle Altersgruppen. Das zeigen auch die Ergebnisse der großen Wohnstudie. Eine gute Wärmedämmung ist 92 Prozent der Befragten wichtig, ökologische Baustoffe wünschen sich 78 Prozent, und 76 Prozent legen Wert auf CO2-sparende Energietechnik wie Fotovoltaik und Wärmepumpen. Für DC Residential-Geschäftsführer Lothar Schubert eine Selbstverständlichkeit: „Zukunftssicheres Bauen kann nur umweltgerecht sein und muss den Eigentümern auf Jahrzehnte niedrige Energiekosten garantieren.“

Spitzenreiter bei der Ausstattung: das Fenster im Bad
Mehr Stauraum und ein komfortables Badezimmer stehen im Zentrum der Wohnwünsche. 43 Prozent der Befragten sind in ihrer aktuellen Wohnsituation mit dem Stauraum unzufrieden, 33 Prozent mit ihrem Bad. Dabei ist es ein wenig prominentes Detail, das den Deutschen besonders am Herzen liegt: das Fenster im Bad. Es steht mit 78 Prozent Zustimmung an erster Stelle der Wohnwünsche, gefolgt von der Badewanne (69 Prozent) und dem Keller (66 Prozent). Auch Stauraum im Allgemeinen und Einbauschränke im Speziellen haben viele Anhänger.

Moderne Sicherheitstechnik willkommen, Smart Home noch nicht
Die Möglichkeit, Haus-, Garten- und Kellertür sowie das Garagentor mit einem Schlüssel zu öffnen, ist 68 Prozent der Befragten wichtig. Diese zentrale Schließanlage gehört in modernen Apartmenthäusern zum Standard. Im gehobenen Wohnungsbau gilt das auch für die Video-Gegensprechanlage. Sie ist mit 61 Prozent Zustimmung ebenfalls beliebt. Weniger Beachtung finden dagegen Neuerungen der Smart-Home-Technologie wie eine Steuerung von Licht oder Heizung per Sprachbefehl. Sie ist nur für 27 Prozent der Befragten von Interesse.

Regionale Unterschiede bei der Investitionsbereitschaft
Zwischen den Metropolen gibt es in vielen Bereichen deutliche Unterschiede. In Stuttgart etwa ist das Einfamilienhaus besonders beliebt. Es hat dort eine Zustimmung von 53 Prozent. In München sind es nur 33 Prozent. „Das zeugt von Realismus“, kommentiert Björn Dahler. „In der bayrischen Hauptstadt mit dem höchsten Preisniveau aller deutschen Metropolen ist ein stadtnahes Einfamilienhaus für die meisten Menschen schlicht nicht erschwinglich.“ Die Preise haben naturgemäß auch Auswirkungen auf die Investitionsbereitschaft. Hier zeigen sich in München 15 Prozent der Befragten bereit, mehr als 550 000 Euro für ihre Traumimmobilie auszugeben – der Spitzenwert unter den Metropolen. Während in Frankfurt 14, in Stuttgart 13 und in Düsseldorf 12 Prozent bereit sind, in dieser Größenordnung zu investieren, sind es in Hamburg, Köln und Berlin nur 8 Prozent.

Frauen und Männer – (fast) immer einig
Was sich bundesweit kaum unterscheidet: die Wünsche von Frauen und Männern. Bei den allermeisten Fragen herrscht zwischen den Geschlechtern Einigkeit über die zentralen Fakten der Traumimmobilie für Paar oder Familie: über Lage, Größe, Preis und Ausstattung, über großzügig geschnittene Räume wie ökologische Baustoffe. Eine gute Voraussetzung für die gemeinsame Suche. An einem Punkt freilich gibt es einen signifikanten Unterschied: Während nur 46 Prozent der Männer genügend Stauraum besonders wichtig finden, sind es bei den Frauen deutlich mehr – 57 Prozent.

Grundlage der großen Wohnstudie von Dahler & Company und DC Residential ist eine
repräsentative Online-Befragung von TNS Infratest Finanzforschung. Dafür wurden 1402
Interviews zu gleichen Teilen in diesen deutschen Metropolen geführt: Hamburg, Frankfurt,
Berlin, Stuttgart, München, Düsseldorf, Köln. Alter der Befragten: 18 bis 65 Jahre. Zeitraum der
Befragung: August 2015.

09.11.2015 //
Aufstrebend, attraktiv und angesagt: Kölner Randgebiete mit Wachstumspotential

Christian Habrich
Steigende Nachfragewerte im Kölner Stadtgebiet sprechen für die anhaltende Attraktivität des Standortes. Ein begrenztes Flächen- und Immobilienangebot rückt den Fokus verstärkt auf den Speckgürtel der Stadt und bietet Projektentwicklern die Möglichkeit der Erweiterung des Planungsgebietes. Christian Habrich, Immobilienmakler von Dahler & Company für den Standort Köln-Süd, über begrenzte Ressourcen und wachsende Potentiale der Randgebiete großer Metropolen.

Die aktuellen Prognosen für die Entwicklung der Metropole deuten auf eine konstante Steigerung der Einwohnerzahlen hin. Bis 2040 ist mit einem Wachstum um rund 200.000 auf 1,2 Mio. Einwohner zu rechnen, ein Abklingen der Steigerung ist danach nicht erwartet. In Verbindung mit steigenden Haushaltszahlen, durch vermehrte Ein-Personen-Haushalte, ist die Ausweisung neuer Bauflächen von hoher Wichtigkeit, jedoch durch begrenzte Freiflächen nur bedingt möglich. Standorte rund um den Rhein-Erft-Kreis gelten durch die hohe Lebensqualität als begehrte Wohnstandorte für Familien, die nicht auf die Vorteile der Anbindung an Gebiete mit einem hohen Freizeitwert und an eine effiziente Infrastruktur mit Anschluss in den Kernbereich der Stadt verzichten wollen.

Um bedarfsdeckend agieren zu können, ist es notwendig die Potentiale der Speckgürtel zu erkennen und anspruchsvolle, moderne Architektur auch an den Kölner Stadtrand zu entwickeln, um eine attraktive Alternative bieten zu können. Flexible Wohnkonzepte, in einer Symbiose aus historischem Flair und modernem Innendesign, sprechen eine große Zielgruppe an, die vom Single bis hin zur Familie mit Kindern reicht. Mit innovativen Projektideen und -umsetzungen, wie am Beispiel der Erftvillen in Kierdorf zu sehen, können Standortentwickler den Druck vom Zentrum der Stadt nehmen und profitieren dabei von der Dynamik der Stadtentwicklung, die sich auf die Metropolregion überträgt.
Besonders die Rhein-Erft-Region, die durch bereits vorhandene starke Infrastrukturen und Netzwerke überzeugt, sollte nicht nur zur wirtschaftlichen Positionierung sondern auch zur Stärkung Immobilienökonomischer Potentiale genutzt werden. Ein erhöhtes und vielfältiges Wohnangebot innerhalb des Speckgürtels lockt eine größere Zielgruppe in die Region, die zur Weiterentwicklung der Standorte beitragen.

14.10.2015 //
Digitalisierung der Maklerbranche - Eine Traditionsbranche im Wandel

Björn Dahler

Wohnungsvermittlungsportale im Internet sprießen wie Pilze aus dem Boden. Gesetzliche Vorgaben, wie das Bestellerprinzip oder der Sachkundenachweis verändern die Rahmenbedingungen für die Ausübung des Maklerberufs. Im Spannungsfeld dieser externen Einflüsse kämpfen wir als etabliertes Maklerunternehmen mit mehr als 20 Jahren Erfahrung um den Ruf unserer Branche. Grundsätzlich wandelt sich das klassische Vermittlungsgeschäft allerdings nicht erst seit der Verfügbarkeit neuer Technologien: Ganzheitliche und vor allem verzahnte Dienstleistungen werden seit Jahren von Immobilienexperten wie uns, aber auch von den etablierten Onlineplattformen wie ImmobilienScout24 oder Immonet angeboten und sollen so den Kundennutzen erhöhen.  Zusätzlich zu dieser Transformation treten nun Neuerungen durch die fortschreitende Digitalisierung in Kraft, die Startups – mit schlanken Geschäftsmodellen auf Branchensegmente reduziert – auf den Plan rufen. Im Zuge dieser Veränderung mag sich manch einer die Frage stellen,  ob die Digitalisierung den echten Makler aus Fleisch und Blut verdrängt.

Viele erfolgshungrige Startups, wie Immomio, Moovin, Homelike oder McMakler, die sich im Zuge dieses Wandels gegründet haben, scheinen davon überzeugt, dass die Digitalisierung zukünftig über den Geschäftserfolg oder Misserfolg entscheidet. Eine Verunsicherung durch diese These bei traditionsreichen Maklerhäusern ist meiner Meinung jedoch fehl am Platz. Auch in einer digital getriebenen Welt bedarf es qualifizierter, kompetenter Menschen, die Kundenbedürfnissen mit gewachsener Expertise nachkommen, und nicht allein komplexer Algorithmen, die Profile abgleichen und nach vorgefertigten Kriterien matchen.

Grundsätzlich stehen auch wir der Digitalisierung absolut positiv gegenüber und fühlen uns in keiner Weise bedroht, vielmehr in diversen Geschäftsfeldern bereichert: Die Digitalisierung ermöglicht uns z.B. die Präsentation eines Lebensgefühls und die Darstellung ganzheitlicher Lebenswelten in Gestalt von 360°-Visualisierungen und 3D-Wohnungsbesichtigungen, auch von Objekten, die noch in der Bauphase sind und real noch nicht existieren. Das bedeutet für unsere Kunden erhebliche Zeitersparnis, erhöhten Komfort und eine Erleichterung bei der Entscheidungsfindung. Von uns ist jetzt eine differenzierte Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten der Technik gefordert, denn es besteht nicht die Frage, ob die Immobilienbranche sich digitalisiert, sondern nur wie die einzelnen Unternehmen am Markt die technologischen Neuerungen einsetzen.

Die Nutzung digitaler Hilfsmittel erfordert eine eigene Strategie, die im Unternehmen implementiert wird. Synergieeffekte spielen dabei eine große Rolle. So ändert sich beispielsweise auch der Kommunikationsweg mit den Kunden. Als modernes und professionelles Unternehmen berät und informiert man seine Kunden heute nicht mehr nur via Post, Telefon oder Website, sondern zunehmend über weitere Kanäle wie YouTube, Newsletter oder Online-PR. Um diese Kanäle sinnvoll und effizient einzusetzen, ist man auch bei einer Content Marketing Strategie gut beraten, wenn man sich moderner, technologischer Hilfsmittel bedient und Synergien mit Redaktionen und Fachprofis schafft. Und auch unternehmensintern gilt es die Neuerungen strategisch zu nutzen und seine Mitarbeiter via E-Learning, Filmen und Wikis über rechtliche Neuerungen oder Fachthemen zu unterrichten. Das Leistungsspektrum unserer oftmals auf Klischees reduzierten Branche kann über die Erschließung neuer digitaler Kanäle besser dargestellt werden. Kompetenz wird transparent, beispielsweise durch die Nutzung von Bewertungssystemen oder Empfehlungsmarketing.

Es geht im Zuge des Schlagwortes Digitalisierung nicht darum, eine vollständige Neuausrichtung vorzunehmen oder sich einem Trend zu unterwerfen, sondern aktiv neue „Werkzeuge“ für das eigene Unternehmensziel sinnvoll einzusetzen. Für unser Unternehmen wird eine vollständige Verlagerung der Dienstleistungen in die digitale Welt nicht zielführend sein, da unsere Kunden im Premiumsegment den direkten Kontakt schätzen und eine individuelle Beratung einfordern. Für sie wäre es nicht denkbar, anonym über eine Plattform eine Immobilie auszuwählen und zu mieten und erst recht nicht zu kaufen. Reale Treffen, Gespräche und auch Diskussionen mit unseren Immobilienexperten sind unabdingbar. Das Gefühl der Sicherheit, welches ein Kunde gewinnt, wenn er vor Ort beraten und in seiner Entscheidungsfindung begleitet wird, lässt sich nicht durch Apps, Online-Angebote oder Technik erzeugen. Und auch unsere Auftraggeber erwarten, dass wir sie in dem gesamten Prozess der Immobilienvermarktung individuell beraten und ihnen vielfältige Aufgaben abnehmen.

Doch auch im hochpreisigen Segment bringt die Digitalisierung Vorteile, die wir bewusst nutzen. Natürlich schauen wir uns dabei auch junge, auf das Online-Segment spezialisierte Unternehmen gezielt an und lernen von ihnen. Zum Beispiel die Effizienzsteigerung durch die Digitalisierung von Abläufen ist ein Punkt, der für alle Unternehmen gleichermaßen sinnvoll ist. Die Nutzung digitaler Mittel bietet uns zudem die willkommene Gelegenheit, unsere Kunden und potenzielle Kunden künftig noch besser, anschaulicher und effizienter mit interessanten, wegweisenden Informationen rund um das Thema Wohnen, Umbauen, Einrichten, Finanzieren und Investieren zu versorgen.

Im Endeffekt geht es ausschließlich um zwei Dinge: Expertise und Service. Nur wer das versteht und ernst nimmt und sich somit als besonders kundenfreundlich und nützlich erweist, wird den Herausforderungen der Zukunft gewachsen sein. Immobilienmakler, denen dieses gelingt und die es mit Pionier- und Unternehmergeist schaffen, sich immer wieder neu zu erfinden und so die Vorzüge der realen und der digitalen Welt – online und offline – miteinander zu verbinden, müssen sich um ihre Existenzberechtigung keine Sorgen machen. Insbesondere die Gruppe der Besserverdienenden wird sich auch in Zukunft den „Luxus“ einer individuellen Beratungs- und Serviceleistung erlauben. Vor dem Hintergrund dieser Überzeugung ist es für uns eine Selbstverständlichkeit und ein Anliegen unsere Marke Dahler & Company mit Mut und Innovationskraft dynamisch weiterzuentwickeln. Wenn jetzt neben herkömmlichen Tugenden digitale Fitness von unserer Branche gefordert wird, werden wir diese trainieren, um unseren Kunden auch in Zukunft mit Höchstleistungen zu dienen.

09.10.2015 //
Erfolgsmeldung: Neuer Lizenzpartner für Dahler & Company in Potsdam

Peyton Robert Neubauer
Potsdam, Oktober 2015 – Der Premiumimmobilienmakler Dahler & Company, der mit seiner Zentrale in Hamburg ansässig ist, gewinnt einen neuen Lizenzpartner: Ab dem 1. Oktober 2015 startet Peyton Robert Neubauer mit einer Büroniederlassung in der Brandenburger Hauptstadt.

„Wir möchten, dass unsere Immobilieninteressenten von Experten beraten werden, die ihre Gebiete bis ins Detail durchblicken. Peyton Robert Neubauer ist für Potsdam genau der Richtige, kennt seine Heimatstadt besser als jeder andere. Mit seiner Erfahrung und Leidenschaft für Potsdamer Immobilien wird er seine Kunden in jeder Hinsicht begeistern“, erklärt Annekathrin Bethke, Geschäftsführerin der Dahler & Company Franchise GmbH & Co. KG.

Seit knapp 20 Jahren ist Peyton Robert Neubauer im Immobiliengeschäft tätig. Nach seiner Prüfung zum Kaufmann in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft arbeitete er unter anderem als Immobilienmakler für Engel & Völkers in Potsdam und Berlin. Neben seiner Maklertätigkeit zeigt sich seine Expertise im Prüfungsausschuss der Industrie- und Handelskammer für Immobilienkaufleute, in dem er seit 2012 den Vorsitz inne hat. „Es gibt im Premiumimmobilienbereich kein innovativeres Franchiseunternehmen als Dahler & Company. Ich freue mich auf die neue Herausforderung. Mein Ziel für dieses Jahr ist es, die Nummer zwei zu werden, im nächsten die Nummer eins“, sagt Peyton Robert Neubauer.

 

06.10.2015 //
Wohnung oder Haus – Welcher Immobilientyp bin ich?

Die Mehrheit der Deutschen strebt nach Wohneigentum. Denn eine eigene Immobilie stellt nicht nur eine sichere Wertanlage dar, sondern ermöglicht dem Eigentümer ein mietfreies Wohnen nachdem der mögliche Kredit abbezahlt ist und dient zugleich als Absicherung für das Alter. Vor dem Erwerb seiner Traumimmobilie muss der Käufer zunächst entscheiden, welche Immobilienart am besten zur eigenen Person passt. Die Wahl der Immobilie hängt nicht nur von der finanziellen Situation, sondern vor allem von den Lebensumständen und dem Charakter ab. Ist der Käufer intro- oder extrovertiert? Stadt- oder doch eher Naturverbunden? Ist er modern, kontaktfreudig, klassisch? Und wie wichtig sind ihm Image des Standortes und die eigene Außendarstellung?

Bezogen auf die Lebenssituation lassen sich verschiedene Merkmale bestimmten Gruppen und Objekten zuordnen: Der junge Single befindet sich erfahrungsgemäß nicht auf der Suche nach einem Kaufobjekt, sondern tendiert zu einer Mietwohnung, um sich einen gewissen Grad an Flexibilität zu wahren. Häufige Berufsstandortwechsel und der finanzielle Background sind hier entscheidende Faktoren.

Anfragen seitens zukünftiger Eigentümer kommen meist von Familien, erfolgreichen Paaren und Best Agern. Bei allen drei Gruppen steht die Investition in eine Immobilie für eine Absicherung im Alter und die Entwicklung eines stabilen und privaten Umfelds im Fokus. Möglich ist dies nur durch gesicherte berufliche und private Verhältnisse. Familien entscheiden sich für einen Kauf, um einen Rückzugsort und festen Anlaufpunkt für ihre Kinder zu bieten. Paare mit ausreichend Kapital hingegen setzen den Fokus auf das nachhaltige Investment und die Möglichkeit der individuellen Gestaltung ihres Lebensraums. Besonders in aufstrebenden Stadtteilen bilden sie als Käufer den Typus der klassischen Gentrifizierer.

Die Generation 50 Plus, die Best Ager, suchen als Vorbereitung auf ihren zukünftigen Lebensabend nach Zentralität, die eine Vielfalt an kulturellen Freizeitmöglichkeiten bietet ohne dabei auf die Erholungsräume verzichten zu müssen. Durch die Verkleinerung des Wohnraums im meist gewohnten Umfeld soll durch den Wechsel vom großen Haus zur Eigentumswohnung mehr Spielraum für Flexibilität entstehen. Das spontane Verreisen im Alter bedarf keiner großen Planung mehr, da der kleinere Wohnraum keiner großen „Betreuung“ bedarf. Aus all diesen Merkmalen lassen sich vier unterschiedliche Immobilientypen ermitteln, die Rückschlüsse auf Standort und Architektur der gewünschten Objekte ermöglichen:

Reihenhaus-Typ
Die meist familienfreundliche Lage der Reihenhäuser bedingt die häufige Wahl der Familien für diesen Objekt-Typ. Das Ambiente und der Aufbau klassischer Reihenhaussiedlungen sprechen den kontaktfreudigen und extrovertierten Käufer an, der Wert auf ein freundschaftliches und nachbarschaftliches Verhältnis legt. Trotz der eher heimischen Lage sprechen die häufig vorhandenen guten Verkehrsanbindungen für eine große Auswahl an Freizeitaktivitäten bis ins hohe Alter.

Typ freistehendes Einfamilienhaus
Das eigene Einfamilienhaus: der Klassiker und Wunschtraum unter den Immobilien. Meist in grüner Wohnanlage und durch eine offene Bauweise geprägt, bieten die häufig in den „Vororten“ der Innenstadtlagen großer Metropolen gelegenen freistehenden Einfamilienhäuser einen idealen Rückzugsort für Naturliebhaber und familiäre Events. Das eigene Grundstück ermöglicht die Interaktion mit den Nachbarn und gewährleistet gleichzeitig den Schutz der Privatsphäre. Im Alstertal oder in den Walddörfern in Hamburg sind diese Lagen zu finden und beliebt: Die Kombination aus „grünem Umfeld“ und einer sehr guten Infrastruktur mit schneller Erreichbarkeit des Zentrums spricht den Typ „Freistehendes Einfamilienhaus“ besonders an.

Eigentumswohnung im Mehrfamilienhaus-Typ
Als typische Immobilie für Paare und Singles erweist sich die Eigentumswohnung. Nach dem Berufseinstieg und in fester Partnerschaft, führt der weitere Weg in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus. Hier schaffen sich die Käufer einen eigenen privaten Raum, der nicht auf Zentralität verzichten muss. Schnelle Erreichbarkeit der gewünschten Destinationen wie die Innenstadt, Arbeitsplatz und Einkaufsmöglichkeiten sind ebenfalls ein relevantes Kriterium für die Wahl. Nicht zu vergessen sind die Best Ager, die nach dem Auszug der Kinder, das Haus am Stadtrand als zu groß empfinden und sich somit für ein Apartment in einem zentral gelegenen Mehrfamilienhaus entscheiden.

Typ urbanes Penthaus
Gut situierte, moderne Paare, die viel Wert auf ihr Image legen, entscheiden sich bei einem Immobilienkauf für das Penthaus im Szeneviertel. Hier spielt der Wunsch eines repräsentativen Objektes eine besondere Rolle und die erwartete Wertsteigerung des Investments. Der Pioniergedanke, Teil der Entwicklung eines aufstrebenden Stadtteils zu sein, macht es für die Käufer so interessant.

02.10.2015 //
Premiumimmobilien in Düsseldorf: Über 500 Mio. Euro Umsatz

Als Wohnimmobilienmarkt im Luxusbereich ab 500.000 Euro ist Düsseldorf nach wie vor sehr begehrt. Im Jahr 2014 verzeichnet die Rheinmetropole ein Umsatzplus von 15,7 Prozent, der Gesamtumsatz betrug 526,8 Mio. Euro. Im Vorjahr lag der Wert noch bei rund 455,4 Mio. Euro. Mit insgesamt 610 veräußerten Eigentumswohnungen und Ein- und Zweifamilienhäusern stieg die Zahl der Kauffälle um 16,2 Prozent an. Mit 427 veräußerten Wohnungen, verzeichnete der Sektor einen Anstieg von 9,21 Prozent, der Gesamtumsatz stieg von 328,5 Mio. Euro in 2013 auf 350,3 Mio. Euro im Folgejahr. Das Segment der Ein- und Zweifamilienhäuser verbuchte ebenfalls einen Zuwachs im Jahr 2014. Wurden im Vorjahr noch 134 Objekte veräußert, wechselten nun 183 Häuser den Besitzer, das ist ein Plus von 36,6 Prozent.

Besonders beliebt waren die nördlichen Wohnlagen der Düsseldorfer Innenstadt, welche mit ihren Stadtteilen höchsten Ansprüchen an Premiumimmobilien in Top-Lagen gerecht werden. Mit einem Umsatzplus von 116,3 Prozent verzeichnet der Ortsteil Golzheim den stärksten Zuwachs. Insgesamt wechselten 34 Objekte den Besitzer.

Ein- und Zweifamilienhäuser auf einen Blick

  • Der Gesamtmarkt der Ein- und Zweifamilienhäuser im Premiumsegment konnte 2014 im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg der Kauffälle von 36,6 Prozent verzeichnen; der Umsatz stieg um 39,1 Prozent auf insgesamt 176,6 Mio. Euro.
  • Besonders im Bereich der Luxushäuser mit einem Kaufpreis über 1,5 Mio.Euro ist ein deutliches Plus zu verzeichnen. Die Anzahl der Kauffälle stieg hier um 66,7 Prozent, von 15 auf 25 Immobilien an.
  • Der Stadtteil Meerbusch konnte mit 78 verkauften Häusern und einem Anstieg von 47 Prozent als Gewinner das Jahr 2014 abschließen.

Eigentumswohnungen auf einen Blick

  • Im Segment der Eigentumswohnungen stieg die Anzahl der Verkaufsfälle gegenüber dem Vorjahr 2013 auf 9,2 Prozent an.
  • Der Gesamtgeldumsatz stieg in 2014 von 328,5 Mio. Euro im Vergleichsjahr 2013 auf 350,3 Mio. Euro.
  • Insgesamt wurden 36 Premiumwohnungen mehr verkauft, absolut waren es 427 Objekte in 2014; davon die meisten (263 Wohnungen) in der Preisspanne zwischen 500.000 Euro und 750.000 Euro.
  • Besonders im Preissegment über 1,5 Mio. Euro ist ein deutliches Plus zu verzeichnen. Die Anzahl der Kauffälle stieg hier um 32 Prozent, von 28 auf 37 Wohnungen an.

Ein- und Zweifamilienhäuser im Detail
Der Düsseldorfer Immobilienmarkt im Segment der Ein- und Zweifamilienhäuser boomt: 2014 wurden 183 Villen veräußert, im Vorjahr waren es noch 134 Objekte, ein Anstieg von 36,6 Prozent. Die erhöhte Nachfrage spiegelt sich auch im Gesamtumsatz wider: Wurden in 2013 noch 126,9 Mio. Euro erwirtschaftet, so verzeichnete das Jahr 2014 ein Transaktionsvolumen von 176,6 Mio. Euro, das ist ein Plus von 39 Prozent. In der Preisspanne zwischen 500.000 und 750.000 Euro wurden die meisten Häuser verkauft. 98 Objekte wechselten in diesem Segment den Besitzer, im Vergleich zum Vorjahr mit 72 Immobilien, ist das ein Anstieg von 36,1 Prozent. Der Stadtteil Benrath konnte in diesem Preissegment mit sechs Häusern eine Steigerung der Kauffälle um 100 Prozent erzielen (2013: drei verkaufte Objekte).

In der Preisspanne von 750.000 und 1 Mio. Euro konnte Düsseldorf das höchste Umsatzvolumen verbuchen: Mit 38 verkauften Objekten konnte ein Umsatz von 36,7 Mio. Euro erzielt werden, in 2013 wurden in diesem Segment 20 Häuser veräußert und ein Umsatz von 17,1 Mio. Euro generiert, das ist ein Anstieg von 114,8 Prozent. Mit einem Umsatzanstieg von über 405 Prozent war der Stadtteil Heerdt in diesem Preissegment besonders erfolgreich: Wurden in 2013 noch 1,79 Mio. Euro erwirtschaftet, schloss 2014 mit 9 Mio. Euro Volumen ab.

Der Düsseldorfer Gesamtumsatz in der Preisspanne von 1 Mio. bis 1,5 Mio. Euro ist in 2014 um 16,9 Prozent leicht zurückgegangen: Hier wurden mit 22 Immobilien knapp 28 Mio. Euro erwirtschaftet, im Vorjahr waren es mit 27 Häusern noch 33,7 Mio. Euro. Premiumhäuser ab 1,5 Mio. Euro wurden in 2014 verstärkt nachgefragt, 25 Villen wurden hier mit einem Umsatzvolumen von 53,6 Mio. Euro verkauft. In 2013 lag die Zahl noch bei 15 veräußerten Premiumobjekten und einem Gesamtumsatz von 32,6 Mio. Euro, das entspricht einem Plus von 64,4 Prozent.

„Die steigenden Verkaufszahlen zeigen die ungebrochene Attraktivität Düsseldorfs. Besonders bei Familien sind die innenstadtnahen Lagen sehr beliebt“, erklärt Nicole Nachtrab, Büroleiterin des Standortes Düsseldorf Oberkassel von Dahler & Company.
Der beliebte Stadtteil Meerbusch auf der linken Rheinseite konnte – trotz eines leicht sinkenden Durchschnittskaufpreises um 2,2 Prozent (2014: 865.445 Euro und in 2013: 884.731 Euro) – die Anzahl der verkauften Immobilien sowie des Gesamtumsatzes steigern: 78 Häuser wurden in 2014 veräußert, im Vorjahr waren es 53 Objekte. 2013 betrug das Umsatzvolumen 46,9 Mio. Euro und stieg um 43,9 Prozent auf 67,5 Mio. Euro.

Eigentumswohnungen im Detail
Im Bereich der Eigentumswohnungen steigt die Nachfrage konstant an. Bei einer Gesamtverkaufszahl von 427 Objekten wurden in der Rheinmetropole knapp 350,3 Mio. Euro erwirtschaftet. Zum Vergleich: in 2013 lag die Anzahl der Kauffälle bei 391 und einem Umsatzvolumen von 328,5 Mio. Euro. „Eigentumswohnungen stellen 70 Prozent der Kauffälle in Düsseldorf dar. Trotz des Rückgangs der Transaktionen um 32 Prozent, wurden im am Rhein gelegenen Stadtteil Heerdt mit 97 Appartements die meisten Objekte verkauft und erzielten mit knapp 88,5 Mio. Euro den höchsten Umsatz. Die immer noch insgesamt starke Nachfrage ist auf die Beliebtheit der Lage sowie des Immobiliensegmentes zurückzuführen“, so Nachtrab.

Eigentumswohnungen in der Preisspanne von 500.000 und 750.000 Mio. Euro verzeichneten mit 263 Appartements die meisten Kauffälle in 2014, der Gesamtumsatz lag bei 158,7 Mio. Euro (2013: 231 Verkaufsobjekte und 139,8 Mio. Euro Umsatzvolumen). Demnach ist ein leichter Anstieg der Kauffälle von 13,85 Prozent zu verzeichnen. Mit 700 Prozent erzielte der Stadtteil Kaiserswerth den höchsten Anstieg der Kauffälle in diesem Preissegment, jedoch von einem niedrigen Niveau kommend. Acht Wohnungen wurden verkauft, 2013 wurde nur eine veräußert. Dadurch stieg das Umsatzvolumen um 768 Prozent von 553.000 auf 4,8 Mio. Euro an.

Die Verkäufe der Premiumeigentumswohnungen zwischen 1 Mio. und 1,5 Mio. Euro waren leicht rückläufig. Mit 42 veräußerten Objekten konnte ein Umsatz von 51,3 Mio. Euro erzielt werden. 2013 waren es noch 51 Kauffälle und das Umsatzvolumen betrug 61,4 Mio. Euro. Das entspricht einer Differenz von 17,65 Prozent bei den Verkaufsfällen und 16,4 Prozent beim Umsatz. Entgegen den rückläufigen Tendenzen in der Preisspanne von 1 Mio. bis 1,5 Mio. Euro konnte der Stadtteil Pempelfort hier einen Transaktionsanstieg von 166,7 Prozent verbuchen. Acht Premiumobjekte wurden in 2014 veräußert, in 2013 waren es noch drei.

Die Nachfrage nach Luxusobjekten ab 1,5 Mio. Euro stieg in 2014 weiter an: Hier wurden insgesamt 37 Appartements verkauft mit einem Gesamtwert von ca. 67,5 Mio. Euro. 2013 waren es 28 Immobilien mit einem Gesamtumsatz von ca. 57,2 Mio. Euro, ein Anstieg um 18 Prozent. In Heerdt wurden 16 Premiumwohnungen mit einem Wert ab 1,5 Mio. Euro veräußert, in 2013 waren es noch 13 Immobilien. Auch in Golzheim und Meerbusch waren Eigentumswohnungen in diesem Preissegment gefragt. Wurden im Vorjahr noch keine Kauffälle generiert, so verzeichneten beide Stadtteile in 2014 je drei verkaufte Premiumwohnungen. Der Ortsteil Pempelfort zählt im Bereich der Eigentumswohnungen zum großen Gewinner und verzeichnet mit 68 verkauften Objekten einen Anstieg der Kauffälle um 106 Prozent (2013: 33 Objekte), sowie ein Umsatzplus von 106,8 Prozent und einem Transaktionsvolumen von 49,9 Mio. Euro (2013: 24,1 Mio. Euro).

„Die Rheinmetropole zeigt besonders im Zentrum der Stadt seine Vielfältigkeit. Trotz der städtischen Verdichtung ermöglicht die Nähe zum Rhein die Symbiose zwischen urbanem Lifestyle und Naherholung direkt vor Ort. Eine erhöhte Nachfrage nach besonderen Lagen spiegelt sich in den Umsatzzahlen und Kauffällen des Premiumimmobilienmarktes wider. Auch in Zukunft erwarten wir aufgrund des wachsenden Interesses und der Entstehung exklusiver Neubauprojekte, die den Bedarf an Immobilien im Premiumsegment decken, weiterhin ein konstantes Wachstum, das dem Potential Düsseldorfs gerecht wird“, so Nicole Nachtrab.

Objektveräußerungen Düsseldorf
Ein- und Zweifamilienhäuser Düsseldorf
Eigentumswohnungen Düsseldorf

10.09.2015 //
„DC TV“ Eine neue Folge des Dahler & Company-Fernsehens ist online

Im Frühjahr feierte das hauseigene Fernsehformat „DC TV“ des Hamburger Premiumimmobilienmaklers Dahler & Company Premiere. Ab sofort ist eine neue Folge des Infotainment-Magazins auf dem Youtube-Kanal des Unternehmens zu sehen. Reinschauen lohnt sich: Die zweite Folge zeigt gelebte Immobilienkompetenz in den Bereichen Kauf, Investment, Lifestyle und Projektentwicklung.

Es geht weiter: Die zweite Folge des hauseigenen Bewegtbildformats „DC TV“ kann ab sofort jeder Immobilieninteressierte  auf dem Dahler & Company-Youtube-Channel ansehen. Die Themen dieses Mal: Ferienimmobilien als gute Investment-Strategie am Beispiel Sylt mit Lizenzpartner Tom Kirst in der Rubrik „Broker Lexi“.  Das Bauprojekt „Neue Mitte Westerland“ auf Sylt legt den Grundstein und Gesellschafter und Investoren bei Dahler & Company verraten warum sie in den Projekten nicht immer nur ein reines Investment sehen. Des Weiteren zeigen die Auszubildenden des Premiumimmobilienmaklers ihren abwechslungsreichen Arbeitsalltag und einer der dualen Studenten präsentiert seine Bachelorarbeit nicht nur vor seinem Professor, sondern ebenso vor der gesamten Hamburger Dahler & Company Führungsriege. Auch einen exklusiven Blick hinter die Kulissen des Unternehmens gibt es wieder: Kirsten Dahler zeigt die Seiten ihres Arbeitsalltages, die sonst selten mitzuerleben sind!

Dahler & Company ist seit Jahren für seine innovativen Marketingstrategien bekannt: 2012 startete das Unternehmen das Konzept „Shop 2.0“, welches Kunden die Möglichkeit gibt, die Immobilienangebote direkt auf Tablets und Flachbildschirmen digital zu erleben, statt in einem klassischen gedruckten Exposé. Das Online-Marketing, das bereits den Kanal Facebook bespielt, wird von einem eigenen Team betreut. Daher war der Schritt in den Bereich Bewegtbild die nächste logische Konsequenz der fortschreitenden Digitalisierung: „Einen statischen Imagefilm zu produzieren ist nicht mehr zeitgemäß, in unserem Unternehmen und auf dem Immobilienmarkt geschehen täglich spannende Entwicklungen, mit „DC TV“ bilden wir diese ab“, sagt Björn Dahler, Geschäftsführer der Dahler & Company Group.

Hier geht's zur Folge: https://www.youtube.com/user/DahlerAndCompany

12.08.2015 //
Deutsche Metropolen im Vergleich: Premiumimmobilienmarkt verzeichnet starken Zuwachs

Wohnimmobilien im Premiumsegment ab 750.000 Euro konnten in den Big Seven in 2014 insgesamt ein Umsatzplus von 24,8 Prozent verzeichnen. Während der Geldumsatz der untersuchten Städte 2013 insgesamt bei 2,96 Mrd. Euro lag, stieg dieser im Folgejahr auf rund 3,7 Mrd. Euro an. In der aktuellen Marktanalyse von Dahler & Company werden Umsatz- und Verkaufszahlen der sieben größten deutschen Städte verglichen: Berlin, Düsseldorf, Frankfurt a.M., Hamburg, Köln, München und Stuttgart. Grundlage der Analyse sind die Zahlen der jeweiligen städtischen Gutachterausschüsse. Der Marktbericht zeigt das Potential deutscher Metropolen im Premiumsegment. Mit insgesamt 2.853 veräußerten Immobilien konnte ein Plus der Kauffälle von 27,4 Prozent erzielt werden.

Ein- und Zweifamilienhäuser auf einen Blick

  • Berlin: Rückläufige Umsätze und Kauffälle im Segment der Ein- und Zweifamilienhäuser in der Hauptstadt. Der durchschnittliche Kaufpreis hat sich verringert.
  • München führt: Hier wurden die meisten Häuser verkauft und der höchste Umsatz erzielt.
  • Hamburg: Leichte Steigerung der Verkaufszahlen in der Hansestadt. Nachfrage nach Eigentum bleibt konstant hoch.
  • Frankfurt: Zweitstärkste Metropole in Bezug auf prozentual wachsende Kauffälle bei Ein- und Zweifamilienhäusern.
  • Köln:  Hohe Steigerung des Gesamtumsatzes, bei leicht erhöhter Zahl der Kauffälle.
  • Düsseldorf: Im Städte-Vergleich hat Düsseldorf den stärksten Zuwachs der Kauffälle im Bereich der Ein-und Zweifamilienhäuser zu verzeichnen, mit einer enormen Umsatzsteigerung.
  • Stuttgart: Leichter Rückgang der Kauffälle. Transaktionsvolumen hat ein leichtes Plus zu verzeichnen.

Eigentumswohnungen auf einen Blick

  • Berlin: Leichter Anstieg der Kauffälle. Berlin liegt damit auf dem zweiten Platz im Segment der Eigentumswohnungen.  
  • München: Höchste Steigerung der Transaktionen und des Gesamtumsatzes bei gesunkenem Durchschnittskaufpreis.
  • Hamburg: Mit gestiegenen Verkaufsfällen und erhöhtem Geldumsatz gehört Hamburg zu den verkaufsstärksten Städten.
  • Frankfurt: Moderater Anstieg im Bereich der Eigentumswohnungen. Kauffälle und Geldumsatz verzeichnen ein Plus.
  • Köln: Weiterhin erhöhte Nachfrage in Köln. Transaktionen und Umsätze steigen weiterhin.
  • Düsseldorf: Starke Umsatzeinbußen bei leichtem Rückgang der Verkaufszahlen für Eigentumswohnungen.
  • Stuttgart:  In der südlichen Metropole ist ein starker Zuwachs zu verzeichnen. Sowohl der Gesamtumsatz als auch die Kauffälle stiegen.

Städte im Detail

Sinkender Umsatz auf dem Berliner Immobilienmarkt

Bei einem Gesamtumsatz von rund 595,4 Mio. Euro wechselten 2014 in Berlin insgesamt 468 Objekte den Besitzer. Im Vorjahr konnten noch 480 Immobilien verkauft werden. Hier lag der Umsatz bei 635,9 Mio. Euro, damit kam es zu einem Transaktionsrückgang um ca. 6,4 Prozent. Besonders gefragt war 2014 Eigentum in der Preisspanne zwischen 750.000 bis 1 Mio. Euro.

Mit 175 veräußerten Immobilien im Bereich der Ein- und Zweifamilienhäuser verzeichnet das Segment ein Minus um ca. 20 Prozent. 2013 wurden hier noch 219 Objekte verkauft.  Die Zahl der Kauffälle für Eigentumswohnungen stieg mit 293 um 12,3 Prozent. [2013: 261 veräußerte Wohnungen]. Das Transaktionsvolumen konnte mit 336 Mio. Euro ein leichtes Plus um 16 Prozent verzeichnen. Im Vorjahr lag dieses bei 289,6 Mio. Euro.

Berlin zeigt mit sinkenden Verkaufszahlen für Ein- und Zweifamilienhäuser und einem leichten Plus für Eigentumswohnungen die schwächste Entwicklung im Jahr 2014 im Vergleich zu den anderen sechs Metropolen.

München mit größtem Umsatzvolumen

Die steigende Nachfrage in München spiegelt sich in den Kaufzahlen im Jahr 2014 wieder. Mit 920 veräußerten Objekten war die Metropole am verkaufsstärksten mit einem Plus von über 40,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr [2013: 654 Immobilien]. Das Transaktionsvolumen überstieg mit 1,2 Mrd. Euro die Milliardengrenze und ist damit auf Platz eins des Städtevergleichs: ein Plus um 43 Prozent. 2013 lag der Umsatz noch bei rund 845,1 Mio. Euro.

 Im Segment der Ein- und Zweifamilienhäuser wechselten insgesamt 381 Objekte den Besitzer bei einem gestiegenen Gesamtumsatz um 26,8 Prozent und einem Wert von 526,8 Mio. Euro. Eigentumswohnungen konnten mit 684,5 Mio. Euro einen starken Umsatzanstieg verzeichnen: ein Plus um 59,4 Prozent. 2013 lag der Umsatz bei 429,5 Mio. Euro. 2014 wurden in München 539 Wohnungen  veräußert. Besonders zulegen konnten Verkäufe in der Preisspanne von 750.000 bis 1 Mio. Euro, hier wurden 295 Wohnungen veräußert. Im Vergleich zum Vorjahr mit 168 verkauften Immobilien, stiegen die Kauffälle um 75,6 Prozent an.

Hamburg überzeugt im Premiumsegment

Mit insgesamt 549 Kauffällen im Segment ab 750.000 Euro konnte die Hansestadt 2014 ein Plus von rund 30 Prozent verzeichnen [2013: 422 Kauffälle]. Der Gesamtumsatz stieg von rund 558 Mio. Euro im Jahr 2013 auf 777 Mio. Euro. Eine Steigerung um 39 Prozent. Damit liegt Hamburg im Vergleich zu den anderen Metropolen an zweiter Stelle.

Im Segment der Ein- und Zweifamilienhäuser stieg die Zahl der Kauffälle von 232 in 2013 auf 284 verkaufte Immobilien in 2014. Der Gesamtumsatz betrug hier 438,7 Mio. Euro. Mit 67 Objekten, die den Besitzer wechselten, war die Preisspanne ab 2 Mio. Euro am umsatzstärksten [Umsatz: 203,5 Mio. Euro]. 2013 wurden in diesem Preissegment noch 37 Immobilien verkauft. Die erhöhte Nachfrage spiegelt sich besonders im Bereich der Eigentumswohnungen wider: Hier wurden insgesamt 265 Objekte [2013: 190 Kauffälle] veräußert bei einem Transaktionsvolumen von 338,4 Mio. Euro. 2013 lag der Wert noch bei 224,3 Mio. Euro. Der Wohnungsmarkt legte damit um 50,9 Prozent bezüglich des Umsatzes zu.

Frankfurt verzeichnet steigenden Umsatz

In der Metropole am Main wurden im Jahr 2014 insgesamt 253 Immobilien verkauft, während 2013 die Zahl der Kauffälle bei 182 lag, eine Steigerung um 39 Prozent. Mit 286,8 Mio. Euro konnte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 32,9 Prozent gesteigert werden. [2013: 215,8 Mio. Euro].

Insgesamt wurden in Frankfurt im Bereich der Premiumhäuser 63 Häuser veräußert bei einer Umsatzsteigerung von 87,3 Prozent auf 75 Mio. Euro. Im Vorjahr waren es noch 25 Immobilien, die den Besitzer wechselten. Für das Segment der Eigentumswohnungen legten die Transaktionen um 20,4 Prozent zu. Der Umsatz lag hier bei 211,7 Mio. Euro. Während 2013 noch 157 Wohnungen verkauft wurden, lag im Jahr 2014 die Zahl der Kauffälle bei insgesamt 190 Wohnungen.

Kölner Eigentum weiterhin gefragt

Die Zahl der Kauffälle stieg in Köln von 191 im Jahr 2013 auf 241 veräußerte Objekte im Jahr 2014. Während das Transaktionsvolumen im Vorjahr noch bei 232,9 Mio. Euro lag, überschritt der Umsatz mit 317,1 Mio. Euro erstmals die 300 Mio. Grenze.

111 Häuser konnten im Preissegment ab 750.000 Euro veräußert werden. 2013 waren es noch 87 Objekte. Ein Plus von 27,6 Prozent bei einem Umsatz von rund 143 Mio. Euro. Kauffälle im Bereich der Luxushäuser ab 2 Mio. Euro haben sich von sechs auf elf verkaufte Immobilien nahezu verdoppelt.  Der Verkaufsanstieg beträgt in diesem Preissegment 83,3 Prozent. Mit einem Plus von 25 Prozent konnte ebenfalls der Wohnungsmarkt ein Wachstum erzielen. Insgesamt wurden hier 130 Objekte veräußert. Besonders begehrt waren Immobilien in der Preisspanne von 1,5 bis 2 Mio. Euro. Hier stieg die Anzahl der Verkaufsfälle von sechs auf 16 veräußerte Wohnungen, ein Plus von über 166,7 Prozent.

Düsseldorfer Premiumhäuser mit höchster Kauffallsteigerung

Bei einem Gesamtumsatz von 304,1 Mio. Euro erzielte Düsseldorf Kaufzahlen von 260 veräußerten Immobilien. Damit stiegen die Kauffälle um 56,6 Prozent, bei im Vergleich 166 verkauften Objekten in 2013.

Der Premiumimmobilienmarkt im Bereich der Ein- und Zweifamilienhäuser in Düsseldorf verzeichnete im Städtevergleich den höchsten Anstieg der Kauffälle. Während 2013 nur 10 Häuser den Besitzer wechselten, waren es 2014 bereits 106. Das ist eine Steigerung um 960 Prozent. Demzufolge kam es zu einer Umsatzsteigerung um 868,6 Prozent. Im Vorjahr lag der Wert noch bei 12,48 Mio. Euro. Eigentumswohnungen verzeichnen hingegen einen leichten Rückgang um 1,28 Prozent bei 154 verkauften Immobilien [2013: 156 Kauffälle]. Der Umsatz sank hier um rund 35,5 Prozent auf 183,2 Mio. Euro.

Konstante Nachfrage in Stuttgart

In Stuttgart konnte 2014 insgesamt mit 162 veräußerten Immobilien und ca. 205,75 Mio. Euro der geringste Umsatz im Städtevergleich erzielt werden. Der Umsatz stieg von 179,1 Mio. Euro um 14,9 Prozent. Die Metropole verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr bezüglich der Kauffälle eine Steigerung um 11,7 Prozent [2013: 145 Kauffälle].

Im Segment der Ein- und Zweifamilienhäuser war ein leichter Rückgang von 96 auf 89 Objekte zu verzeichnen. Der Umsatz stieg leicht um 1,69 Prozent von  119,2 Mio. Euro auf  121,2 Mio. Euro. Damit ist das der schwächste Anstieg im Metropolenvergleich. Eigentumswohnungen sind weiterhin gefragt: Während im Vorjahr noch 49 Objekte verkauft wurden, stieg die Zahl der Kauffälle in 2014 um 49 Prozent auf 73 Immobilien an. Der Geldumsatz verzeichnete ein Plus von 41 Prozent auf 84,6 Mio. Euro.

Fazit

Der Marktbericht zeigt deutliche Schwankungen und Potentiale innerhalb der verschiedenen Segmente der Metropolen. Die Entwicklungstendenzen spiegeln die weiterhin konstante Nachfrage nach Immobilien im Premiumsegment wider, bei einem Gesamtumsatz der Städte von rund 3,7 Mrd. Euro. Besonders München und Hamburg profitieren vom stetigen Wachstum und überzeugen mit steigenden Verkaufs- und Umsatzzahlen. Während Düsseldorf aufgrund von Neubauprojekten und der wachsenden Standortattraktivität erhöhte Verkaufszahlen erzielt, zeigt sich in Berlin eine leichte Stagnation. Ohne ausreichend Angebote auf dem Wohnungsmarkt kann die nach wie vor hohe Nachfrage nicht gedeckt werden und führt zu sinkenden Verkaufszahlen. Björn Dahler, Geschäftsführer von Dahler & Company, sieht der Entwicklung auf dem Premiumimmobilienmarkt positiv entgegen: „Die Dynamik im Markt der Premiumimmobilien ist auch in 2015 weiterhin hoch. Anhaltspunkte für ein Nachlassen sind derzeit nicht zu erkennen.“

12.08.2015 //
Wachsender Umsatz: Hamburger Premium-Immobilienmarkt übersteigt Milliardengrenze

Der Trend aus dem Jahr 2013 setzt sich fort: Auch 2014 konnten Premiumimmobilien ab 500.000 Euro die Kaufinteressenten in Hamburg überzeugen. Besonders Objekte aus der Gründerzeit und moderne Neubauten stehen auf der Verkaufsliste wieder weit oben.

Die aktuelle Marktanalyse des Hamburger Premiumimmobilienmaklers Dahler & Company für das Jahr 2014 spiegelt die Attraktivität der Hansestadt als Wohnstandort wider. Mit seinen exklusiven Lagen und vielfältigem Angebot konnten auf dem Hamburger Wohnimmobilienmarkt im Luxusbereich ab 500.000 Euro insgesamt 1.287 Wohnungen und Häuser veräußert werden. Im Vorjahr waren es noch 1.068. Die Transaktionen legten damit um 20,5 Prozent zu. Der Gesamtumsatz stieg von 943,59 Mio. Euro auf 1,2 Mrd. Euro in 2014 und somit um 29,3 Prozent. Eigentumswohnungen ab einem Wert von über 1 Mio. Euro konnten einen Kauffallanstieg um 74,4 Prozent verzeichnen. Während 2013 noch 78 Objekte in diesem Preissegment den Besitzer wechselten, waren es 2014 bereits 136. Einfamilienhäuser im Premiumsegment erfreuten sich weiterhin großer Beliebtheit: Insgesamt wurden 593 Immobilien verkauft. Objekte mit einer Wohnfläche zwischen 375 und 450 m² verzeichneten mit 50 Prozent eine Steigerung der Transaktionen, von zehn auf 15 Kauffälle. Die teuersten Wohnimmobilien wechselten in Harvestehude und in der HafenCity den Besitzer: ein Haus für 6,1 Mio. Euro und eine Wohnung für 7,52 Mio. Euro. Insgesamt waren Eigentumswohnungen stärker als Häuser gefragt, nach wie vor sind hier Lagen rund um die Alster und in der HafenCity sehr beliebt.

Eigentumswohnungen auf einen Blick

  • Der Gesamtmarkt der Wohnungen im Premiumsegment verzeichnete einen starken Anstieg der Transaktionen gegenüber dem Jahr 2013 um 37 Prozent.
  • Im Vergleich zum Vorjahr steigerte sich der Gesamtumsatz in 2014 von 434 Mio. Euro auf knapp 595 Mio. Euro. Das Preisniveau bleibt stabil, es lässt sich im Vergleich ein leichter Anstieg feststellen: Der durchschnittliche Kaufpreis stieg um 7,4 Prozent von gut 798.000 Euro auf 857.300 Euro.
  • Insgesamt wurden 150 Eigentumswohnungen mehr verkauft, absolut waren es 694 Objekte; davon die Mehrheit, nämlich 429, im Preissegment zwischen 500.000 und 750.000 Euro.
  • Die darüber liegenden Preiskategorien konnten ebenfalls zulegen und die Verkäufe konnten sich sogar mehr als verdoppeln: In den Bereichen von 750.000 bis 1 Mio. Euro stiegen die Verkäufe von 112 auf 129 Wohnungen; von 1 bis 1,5 Mio. Euro gab es eine Steigerung von 47 auf 82 Objekte, in der Preisspanne von 1,5 bis 2 Mio. Euro wurden 26 Immobilien [2013 waren es  noch 14] veräußert und in der Sparte über 2 Mio. Euro konnten anstatt 17 Wohnungen 28 verkauft werden.
  • Das Gebiet rund um die Alster hat den größten Anteil am Premiumsegment: Insgesamt 288 der absoluten 694 Wohnungen über 500.000 Euro wurden in diesem Gebiet verkauft, also ca. 41,5 Prozent.
  • Die Bedeutung des Neubausegments [Immobilien ab Baujahr 2011] nahm weiter zu und machte 2014 36,6 Prozent  des Gesamtmarktes aus. Die Zahl der Kauffälle lag hier bei 254 Immobilien [2013: 192 Kauffälle].

Ein- und Zweifamilienhäuser auf einen Blick

  • Der Gesamtmarkt der Ein- und Zweifamilienhäuser im Premiumsegment konnte 2014 im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Anstieg der Kauffälle um 13 Prozent verzeichnen; Der Geldumsatz stieg um gut 23 Prozent an, auf insgesamt 625 Mio. Euro.  
  • Besonders im Bereich der Luxushäuser in der Preisspanne über 2 Mio. Euro ist ein deutliches Plus zu erkennen: Die Anzahl der Kauffälle kletterte um 76 Prozent von 38 auf 67 Häuser an.
  • Insgesamt hatten Objekte in der Größenordnung zwischen 150 und 225 m² mit 30 Prozent den größten Anteil am Häusermarkt.
  • Die Nachfrage nach außergewöhnlich großen Ein- und Zweifamilienhäusern mit einer Wohnfläche von über 450 m² verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg von 50 Prozent: von zehn Villen im Jahr 2013 auf 15 Villen in 2014.
  • Kleinere Häuser mit einer Fläche unter 150 m² verzeichneten einen minimalen Rückgang von 5,5 Prozent: Während 109 Häuser im Vorjahr verkauft wurden, waren es in 2014 sechs Objekte weniger [2014: 103 Kauffälle].

Eigentumswohnungen im Detail

Alstertal

Im Alstertal ist der Wohnungsmarkt größtenteils in festen Händen und es gibt nur wenig freie Objekte: So war hier 2014 ein leichter Aufschwung im Premiumsegment zu beobachten – neun Immobilien mehr wechselten hier den Besitzer, insgesamt 42 [2013: 33 Kauffälle]. Das entspricht einem Plus von 27,3 Prozent. Da der Durchschnittskaufpreis mit 690.000 Euro um knapp zehn Prozent höher war, als noch 2013, stieg der Gesamtumsatz ebenfalls leicht an und lag 2014 bei ca. 29 Mio. Euro. Dies entspricht einem Anstieg des Gesamtumsatzes um ca. 8,3 Mio. Euro. Poppenbüttel/Hummelsbüttel war der beliebteste und verkaufsstärkste Stadtteil mit 31 verkauften Wohnungen und löste somit 2014 Wellingsbüttel als Vorjahresfavorit ab. Hier wurden insgesamt 16 Immobilien veräußert. Der Geldumsatz konnte in Poppenbüttel/ Hummelsbüttel durch die gestiegenen Kauffälle  stark zulegen und lag bei knapp 15,3 Mio. Euro [2013: 10,8 Mio. Euro].

Außenalster

Begehrt und attraktiv: Auch 2014 ist die Nachfrage nach Eigentumswohnungen in den zentral gelegenen Stadtteilen rund um die Alster besonders stark. Die Gesamtzahl der Verkäufe stieg um 34 Prozent, von 288 Objekten in 2013 auf 386 in 2014. Dementsprechend legte auch der Gesamtumsatz von rund 257,8 Mio. Euro auf 354,6 Mio. Euro zu. Dies entspricht einer Steigerung um 37,5 Prozent. Einen besonderen Sprung gab es im Preissegment von 1 Mio. bis 1,5 Mio. Euro: Hier erhöhten sich die Verkaufszahlen um 60 Prozent, von 35 auf 56 Wohnungen. In der Kaufpreisspanne zwischen 1,5 und 2 Mio. Euro konnte ein Anstieg um 38,5 Prozent verzeichnet werden: Hier wurden anstatt 13 Eigentumswohnungen 22 verkauft. Der Durchschnittsverkaufspreis nahm um 2,65 Prozent zu, von rund 895.000 Euro in 2013 auf rund 919.000 Euro in 2014. Der Stadtteil mit der größten Bewegung war Winterhude mit 71 verkauften Eigentumswohnungen. Der Fokus lag dort 2014 jedoch mehr auf Wohnungen in der Preissparte von 500.000 bis 750.000 Euro (44 Objekte). Deshalb blieb der Gesamtumsatz leicht hinter dem Vorjahr zurück mit einem Rückgang von 13,3 Prozent auf 65,9 Mio. Euro. Überrascht hat der Stadtteil Hohenfelde. Im Vergleich zum Vorjahr (drei Objekte), wurden 2014 hier elf Wohnungen veräußert. Das ist ein sprunghafter Anstieg von 267 Prozent. Auch der Gesamtumsatz schnellte mit 285 Prozent in die Höhe. Während dieser 2013 noch 1,9 Mio. Euro betrug, erreichte er in 2014 knapp 7,5 Mio. Euro.

Elbvororte

In den Elbvororten beruhigte sich der Markt in 2014: Die Verkaufszahlen sowie der Gesamtumsatz gingen minimal zurück: Drei Objekte weniger, insgesamt 98 Wohnungen, wurden verkauft. Der Gesamtumsatz sank, um knapp drei Prozent, von 70,7 Mio. Euro auf 70,5 Mio. Euro. In der Kaufpreisspanne von 1 Mio. Euro bis 1,5 Mio. Euro zeichnete sich ein gegenläufiger Trend ab. Hier stieg der Umsatz um 120 Prozent von 4,8 Mio. Euro im Vorjahr auf ca. 10,6 Mio. Euro.  Insgesamt konnten in diesem Preissegment neun Objekte veräußert werden, fünf mehr als im Vorjahr.

Der beliebteste Stadtteil war Othmarschen. Dort wurden über ein Drittel der Immobilien, insgesamt 36, veräußert. Dahinter liegen Ottensen mit 19 und Blankenese mit 13 Objekten. Bahrenfeld überzeugte mit 400 Prozent mehr verkauften Wohnungen, das sind zehn statt zwei im Vorjahr. Der hochpreisigste Stadtteil im Eigentumswohnungssegment war Blankenese, mit einem Durchschnittsverkaufspreis von 899.000 Euro und einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 6.964 Euro.

HafenCity

Der Boom in der HafenCity reißt nicht ab: Statt 28 Wohnungen im Vorjahr waren es 2014 insgesamt 44 Objekte, die einen neuen Besitzer fanden. Das entspricht einem Plus von über 57 Prozent. Besonders exklusive Neubauprojekte führten zudem zu einem deutlichen Anstieg des durchschnittlichen Quadratmeterpreises. Dieser stieg von 7.049 Euro auf knapp 9.000 Euro. Auch der Verkaufspreis verzeichnete im Durchschnitt einen wesentlichen Anstieg, von 855.000 Euro auf über 1,35 Mio. Euro in 2014. Eine Steigerung um fast 58 Prozent. Diese Entwicklung hatte zur Folge, dass der Gesamtumsatz auch deutlich um gut 148 Prozent zulegen konnte: Während es im Vorjahr noch knapp 24 Mio. Euro waren, stieg der Wert 2014 auf 59,4 Mio. Euro, ein Plus um knapp 35,5 Mio. Euro. Einen rasanten Anstieg gab es im Bereich des Luxussegments mit Eigentumswohnungen ab 2 Mio. Euro zu verzeichnen: In 2013 gab es keine Verkäufe, in 2014 dafür sieben in einem Gesamtwert von 25,5 Mio. Euro. HafenCitys teuerste Wohnung, mit einem Kaufpreis von 7,52 Mio. Euro und einer Wohnfläche von 238 m² liegt am Platz der Deutschen Einheit.

Höchste Nachfrage bei Hamburger Neu- und Altbau

Modernisierte Altbauten und exklusiver Neubau gehören auf dem Hamburger Eigentumswohnungsmarkt zu den beliebtesten Objekten. Immobilien der Jahrgänge ab 2011 konnten insgesamt ein Wachstum von 32,3 Prozent verzeichnen und machten in der Preisspanne ab 10.000 Euro pro Quadratmeter den größten Anteil der veräußerten Objekte aus. Während die Zahl der Kauffälle für Immobilien ab 5.000 Euro pro Quadratmeter 2013 noch bei 192 lag, wurden 2014 insgesamt 254 „Newcomer“ veräußert. Den höchsten Anteil hatten hier Immobilien mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis zwischen 5.000 Euro bis 6.000 Euro mit 115 veräußerten Immobilien.

Der Trend setzt sich auch bei den Klassikern mit Baujahren vor 1939 fort: 2013 wechselten 85 Altbauten den Besitzer, 2014 waren es bereits 113. Damit machen die „Best Ager“ 24,8 Prozent der Gesamtkauffälle aus. Besonders begehrt waren Objekte mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis zwischen 5.000 Euro und 6.000 Euro.

Ein- und Zweifamilienhäuser im Detail

Alstertal

Der Wohnungsmarkt im Segment der Ein- und Zweifamilienhäuser im Alstertal ist sehr begehrt: Hier wurden 171 Häuser im Premiumsegment ab 500.000 Euro verkauft [2013: 125 Kauffälle]. Im Vergleich zum Vorjahr 2013 waren das 46 mehr, was einer Steigerung um rund 37 Prozent entspricht. Die überwiegende Zahl der verkauften Objekte, nämlich 118, wurde im Preissegment von 500.000 bis 750.000 Euro veräußert. Das Rennen um den Titel des beliebtesten Stadtteils machte Sasel mit 34 Immobilien, dicht gefolgt von Volksdorf mit 33 verkauften Häusern. Der Gesamtumsatz lag knapp unter 131,5 Mio. Euro. Das sind rund 45,5 Mio. Euro mehr als noch in 2013 und eine 53-prozentige Steigerung. Während im Vorjahr im Segment über 2 Mio. Euro noch keine Häuser verkauft wurden, waren es in 2014 fünf Objekte mit einem Durchschnittskaufpreis von 2,6 Mio. Euro. Poppenbüttel/Hummelsbüttel erwies sich als teuerster Stadtteil, mit einem Durchschnittsverkaufspreis von über 976.000 Euro.

Außenalster

In den beliebten Toplagen rund um die Alster beruhigte sich der Markt in diesem Segment 2014: Zwei Häuser weniger, insgesamt 69 Immobilien, wurden verkauft. Da jedoch mehr als die Hälfte der Immobilien [37 Villen] einen Verkaufspreis über 2 Mio. Euro erzielten, konnte der Gesamtumsatz dennoch deutlich, um 26 Prozent, steigen und lag bei 161 Mio. Euro [2013: 127,5 Mio. Euro]. Trotz des leichten Verkaufsrückgangs in 2014 stieg der Durchschnittsverkaufspreis rund um die Alster von 1,8 Mio. Euro im Vorjahr auf 2,3 Mio. Euro. Der beliebteste Stadtteil war Harvestehude. Dort wurde knapp ein Drittel der Häuser, insgesamt 20, veräußert. Dahinter liegen Alsterdorf mit 14 und Eppendorf mit zehn Objekten. Der teuerste Stadtteil war Rotherbaum mit einem Durchschnittsverkaufspreis von 3,2 Mio. Euro. Mit nur sechs veräußerten Immobilien und einem Umsatzminus von knapp 17 Prozent auf 22,5 Mio. Euro verzeichnete Winterhude 2014 einen deutlichen Rückgang. Im Vorjahr waren es noch 22 verkaufte Objekte mit 27,1 Mio. Euro Umsatz. Ein Plus verbuchte hingegen der Stadtteil Uhlenhorst, von zwei verkauften Häusern auf sechs in 2014.  Auch der Umsatz stieg um knapp 230 Prozent, von 3,4 Mio. Euro im Vorjahr auf 11,3 Mio. Euro.  Hier wurde mit 728 m² die größte Villa für 5,5 Mio. Euro verkauft.

Elbvororte

Die Elbvororte zeigten sich auf dem Markt der Ein- und Zweifamilienhäuser als sehr begehrt: So konnte dort 2014 mit einer fast acht-prozentigen Steigerung auf hohem Niveau zugelegt werden. Insgesamt wurden hier nach 164 Häusern in 2013 nun 177 verkauft. Auch der Gesamtumsatz stieg an und lag bei rund 191 Mio. Euro [2013: 175,7 Mio. Euro], was einem Plus von knapp neun Prozent entspricht. Beliebtester und verkaufsstärkster Stadtteil war Blankenese mit 58 der 177 veräußerten Häuser. Der Gesamtumsatz lag dort bei 61,8 Mio. Euro, ein Plus von 19 Prozent [2013: 51,8 Mio. Euro]. Othmarschen ist auch im Bereich der Ein- und Zweifamilienhäuser sehr beliebt. Hier wurden 27, neun Immobilien mehr als im Vorjahr, verkauft. Somit stieg der Gesamtumsatz im begehrten Stadtteil von 21,8 Mio. Euro in 2013 auf 39,6 Mio. Euro, um 81,7 Prozent.

07.08.2015 //
Am Schreibtisch zuhause

„Hier würde ich am liebsten sofort einziehen!“ Ein Satz der nicht nur bei der Besichtigung einer schönen Eigentumswohnung in der Hamburger HafenCity fällt, sondern vor allem bei zahlreichen Geschäftsterminen in den Büroräumen im Großen Grasbrook 9 ausgerufen wird. Der Hamburger Premiumimmobilienmakler Björn Dahler, der mit mehreren Tochtergesellschaften auch in der Projektentwicklung zuhause ist,  ist Fachmann auf dem Gebiet des stilvollen luxuriösen Wohnens und nutzt diese Expertise auch gezielt für seine Mitarbeiter. Für den Geschäftsführer und Gründer von Dahler & Company ist der Wohlfühlfaktor am Arbeitsplatz mit ausschlaggebend für den Erfolg.

Elegante dunkle Samtgardinen, bronzierte Textiltapeten und kuscheliger Hochflor-Teppich: Mit diesen Designelementen wird nicht die neuste Immobilie in einer angesagten Wohngegend beschrieben, sondern die Büroräume des Hamburger Immobilienmaklers Dahler & Company. „Natürlich müssen Büros funktional sein, aber bedeutet das den Ausschluss von Lebensstil und Wohlbehagen? Dass ein Arbeitsbereich mit Liebe zum Detail ausgestattet ist, erlebe ich selten“, sagt Björn Dahler, „dabei verbringen wir doch alle die meiste Zeit unseres Tages in Büroräumen und dort sollte man dementsprechend eine angenehme Atmosphäre empfinden.“ Den Gebäudekomplex hat Björn Dahler gemeinsam mit seiner Projektentwicklung DC Commercial und dem Geschäftsführer Lothar Schubert, selbst entwickelt. Bei der Planung der Innenarchitektur seines Unternehmens, legte Björn Dahler viel Wert darauf, neben Funktionalität vor allem ein gewisses Maß an Wohnlichkeit zu erzielen. Dass seine Planung erfolgreich war, merkt er fast täglich an den Reaktionen von Mitarbeitern aber auch Kunden, Dienstleistern und Partnern: „Oft höre ich bei Kundenbesuchen Sätze wie <Ach schön, die Vase haben wir zuhause auch> oder <Wo kann man diesen Tisch kaufen? Er würde prima in unseren Essbereich passen>, manchmal bleiben Kunden nach Meetings sogar länger, um die entspannte „Zuhause“-Atmosphäre zu genießen, bevor sie wieder an ihren klassischen Arbeitsplatz zurück müssen“, so Dahler.

Wer die Büroräume im Großen Grasbrook zum ersten Mal betritt, dem fallen sofort die großformatigen Schwarz-Weiß Fotografien an den Wänden auf. „Überall dort wo Mitarbeiter oder Gäste eventuell Wartezeiten haben, gibt es etwas anzuschauen“, so Björn Dahler, „unsere großen Bilder fallen schnell ins Auge, Gäste kommen darüber direkt ins Gespräch.“ Tiefes Schwarz und sattes Braun dominieren die Räume von Dahler & Company. „In Kombination mit klarem weiß oder unserer leuchtenden Unternehmensfarbe Orange geht das Dunkle eine spannende Verbindung ein“, so Björn Dahler. Auch bei der Wahl der Materialien glaubt Dahler an die Kraft der Gegensätze: Glattes, kühles Leder trifft auf warmes, dunkles Holz und dieses wiederum auf helle, großformatige Glaselemente und filigrane Chromprofile. Dieses gewagte Spiel zwischen warm und kalt zieht sich durch alle Designelemente: „Unser Hochflor-Teppich ist warm und gemütlich, die klassische Auslegeware, die wir in unseren Privaträumen zuhause nutzen würden. Die schwarzen Lederwände, die wir im Flur eingesetzt haben, bilden einen spannenden Kontrast dazu“, so Björn Dahler. Da die Grundbeleuchtung angenehm warm ist und durch Deckenvouten indirekt in die Räume fällt, wirken die Farben und Materialien noch stärker.

Als Gründer und Geschäftsführer von Dahler & Company verkauft Björn Dahler besondere Immobilien für Kunden mit besonderen Ansprüchen, er ist sozusagen der "Experte der schönen Dinge". Das spiegelt sich auch in ausgewählten Accessoires im Büro wieder: Das Geschirr in der Küche ist von der Porzellanmanufaktur Dibbern, die Lampen und Vasen von Flamant oder Ralph Lauren. Viele der Möbel kommen aus Italien oder Spanien. Björn Dahler hat alle Accessoires selbst ausgewählt. „Die Bildbände, Vasen und einzigartigen Dekostücke, die in unseren Regalen stehen, habe ich in den vergangenen Jahren gesammelt“, so Björn Dahler, „auch wenn die Stücke aus vielen Ländern kommen, fügen sie sich hier ganz natürlich ein, weil die Ästhetik sie verbindet.“ Trotz der Liebe zu Eleganz und Design darf die Funktionalität nicht fehlen. „Alle Schreibtische sind per Knopfdruck höhenverstellbar, unsere Mitarbeiter sollen die Möglichkeit haben, an einem langen Arbeitstag zwischen sitzender und stehender Position zu wechseln, das entspannt den Rücken und den Kopf“, so Dahler. Dazu kam die Designvorstellung: Glatte Oberflächen, filigran verarbeitet, nicht klobig: Bei einem schwedischen Hersteller fand Björn Dahler die passenden Modelle, da es keinen Vertrieb in Deutschland gab, lies Björn Dahler kurzerhand alles direkt aus Schweden liefern.

Für seine Mitarbeiter ein besonders angenehmes und gleichzeitig exquisites Arbeitsumfeld zu schaffen, hat für Björn Dahler höchste Priorität. „Wir haben bei der Planung zuerst unsere Mitarbeiter befragt, wie sie sitzen wollen. Es wurde abgestimmt und die Entscheidung fiel auf mehrere Räume für ein bis drei Personen“. Damit die Kommunikation im Haus weiterhin unkompliziert stattfinden kann und auch gezielt angeregt wird, sind die einzelnen Büros durch öffentliche Bereiche im Look kleiner, feiner Wohnzimmer miteinander verbunden. „Die Mitarbeiter sollen sich ja unterhalten, austauschen und Freude haben“, so Björn Dahler, „wir haben dazu auch die Flure an einigen Stellen breiter werden lassen, so dass der Platz zum Stehenbleiben und Kommunizieren einlädt." Die einzelnen Büros sind ausschließlich durch jeweils zwei große Glasschiebetüren von den Flurzonen getrennt. „Wenn man konzentriert arbeiten will, schiebt man die Tür zu, dennoch ist man für seine Kollegen sichtbar und nicht eingeschlossen“, so Björn Dahler. Zudem ist die gesamte Fläche dadurch stets lichtdurchflutet.

Seinen Mitarbeitern misst Björn Dahler in der designten „Wohnatmosphäre“ eine besondere Aufgabe zu: „In den Einzelbüros, die in ihrer Farbgestaltung, mit den weißen Wänden, durch warmes Licht, klare Formen, dezentes Glas und glatte Oberflächen, einheitlich hell und frisch sind, bilden unsere einzigartigen Mitarbeiter durch ihre Persönlichkeit und mit ihrem Outfit individuelle Farbtupfer. Die Personen sind ja das Entscheidende in diesen Räumen. Ihnen bietet das homogene und zugleich elegante Interior Design einen idealen Rahmen, um herauszuragen“. Björn Dahler setzt darauf, dass die von ihm geschaffene wertige Umgebung seinen Mitarbeitern eine positive Aura bietet. „Natürlich dürfen unsere Teams ihren Arbeitsplatz in einem bestimmten Rahmen auch individuell gestalten. Wir wollen ja erreichen, dass jeder erst einmal Lust hat, seine Persönlichkeit bei uns im Haus zum Vorschein zu bringen, denn das zeigt ja, dass man sich in seiner Umgebung wohlfühlt.“

17.07.2015 //
Dahler & Company Projektmarketing: Die kompetente Schnittstelle zwischen Projekt und Markt

Von der strategischen Beratung über die kosteneffiziente Planung bis zur erfolgreichen Vermarktung: Dahler & Company Projektmarketing begleitet als kompetenter Partner alle Phasen hochwertiger Projektentwicklungen in ganz Deutschland.

Die townhouses Falkenried im Herzen Hamburgs, der Cinnamon Tower sowie der Marco Polo Tower in der Hamburger HafenCity oder der TaunusTurm in Frankfurt: Dahler & Company Projektmarketing bildet bei seinen Vermarktungsmandaten die kompetente Schnittstelle zwischen Projektentwicklern und deren Architekten einerseits und den Kaufinteressenten bzw. Käufern andererseits. Dabei setzt Dahler & Company Projektmarketing auf eine individuelle 360-Grad-Leistung: Gemeinsam mit den Bauträgern werden aus Visionen Projekte entwickelt, die durch jahrelange Branchenkenntnis nicht nur den Anforderungen des jeweiligen Standortes, sondern durch zukunftsorientierte hochwertige Ausstattungskonzepte gleichermaßen auch den Wünschen der Käufer entsprechen.  Durch konzeptionsstarkes Marketing können die Premiumimmobilienprojekte von Dahler & Company Projektmarketing schon vor Baubeginn sichtbar werden und überzeugen.

15.07.2015 //
Begehrte Lage östlich der Außenalster – Steigende Nachfrage für Premiumimmobilien

Die Nachfrage nach Eigentum nahe der Außenalster steigt weiter an – in den östlichen Stadtteilen Winterhude, Uhlenhorst, St. Georg, Hohenfelde, Eilbek, Barmbek-Süd und Alsterdorf wurden 2014 insgesamt 620 Immobilien im Preissegment ab 250.000 Euro veräußert, das entspricht einem Plus von 10 Prozent. Im Vorjahr wurden östlich der Außenalster 563 Objekte veräußert. Der Gesamtumsatz lag 2014 bei 377,7 Mio. Euro, in 2013 noch bei 339,7 Mio. Euro, das ist ein Zuwachs von 11 Prozent.

„Die erhöhte Nachfrage spiegelt sich in den gestiegenen Verkaufszahlen 2014 wider. Besonders Eigentumswohnungen haben aufgrund des großen Angebots an Neubau-Wohnungen einen enormen Anstieg der Kauffälle östlich der Außenalster zu verzeichnen. Im Segment der Ein- und Zweifamilienhäuser waren vor allem Objekte im oberen Preissegment ab 2 Mio. Euro gefragt“, sagt Joy-Patrick Vellguth, Geschäftsführer des Dahler & Company-Shops in Winterhude. So steigerte sich im Bereich der Ein- und Zweifamilienhäuser der Gesamtumsatz um 3,9 Mio. Euro auf 56,5 Mio. Euro. Die Zahl der Kauffälle sank jedoch von 45 Immobilien 2013 auf 31 veräußerte Häuser 2014. Mit 589 Objekten wurden 71 Eigentumswohnungen mehr verkauft als 2013, das entspricht einer Steigerung von knapp 14 Prozent. Winterhude war mit 197 veräußerten Wohnungen am verkaufsstärksten.

Ein- und Zweifamilienhäuser auf einen Blick

  • Bei einem Gesamtumsatz von 56,5 Mio. Euro konnte der Markt im Bereich der Ein- und Zweifamilienhäuser ein Plus von 7,5 Prozent verzeichnen. Im Vergleich zum Vorjahr kam es mit 31 Verkäufen zu einem Rückgang der Kauffälle um 31 Prozent. 2013 wurden 45 Häuser zu insgesamt 52,6 Mio. Euro veräußert.
  • Das Umsatzplus ist auf die gestiegene Nachfrage im Bereich der Luxushäuser ab 2 Mio. Euro zurückzuführen. Neun Häuser wurden hier mit einem Durchschnittspreis von 3,7 Mio. Euro verkauft, 2013 verzeichneten sechs Objekte in diesem Segment einen Durchschnittspreis von 2,8 Mio. Euro.
  • Die meisten Verkäufe gab es mit 14 veräußerten Objekten im Alsterdorf, bei einem Umsatz von 15 Mio. Euro. 2013 waren es noch 15 Objekte zu 17 Mio. Euro.

Eigentumswohnungen auf einen Blick

  • Bei einem Gesamtumsatz von 321 Mio. Euro konnte der Markt im Bereich der Eigentumswohnungen ein Plus von 12 Prozent verzeichnen. Im Jahr 2013 lag der Wert bei 287 Mio. Euro. Mit insgesamt 589 veräußerten Immobilien kam es zu einem Anstieg von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2013. Damals kam es zu 518 Verkäufen.
  • Die meisten Wohnungen werden in der Preiskategorie zwischen 250.000 und 500.000 Euro verkauft, 2014 lag die Anzahl hier bei 352 Objekten. Mit 161 Kauffällen sind Wohnungen im Segment zwischen 500.000 und 750.000 am zweitgefragtesten.
  • Trotz geringerer Verkaufszahlen und dem damit einhergehenden Umsatzrückgangs ist Winterhude mit einem Transaktionsvolumen von 109,8 Mio. Euro bei 197 veräußerten Wohnungen nach wie vor der umsatz- und verkaufsstärkste Stadtteil. 2013 lag hier der Umsatz mit 257 verkauften Objekten noch bei 140,8 Mio. Euro.
  • Mit 145 Objekten wurden in Barmbek-Süd nach Winterhude die meisten Wohnungen verkauft. 2013 lag die Zahl der Kauffälle bei 62, das entspricht einer Steigerung von 134 Prozent.
  • Den stärksten Aufschwung verzeichnet mit 167 Prozent der Stadtteil Eilbek: 2014 konnten hier 40 Immobilien veräußert werden, 25 mehr als im Jahr zuvor. Unteranderem lässt sich das Wachstum auf das gestiegene Angebot an Neubau-Wohnungen in diesen Stadtteilen zurückführen.

Ein- und Zweifamilienhäuser im Detail

  • Im Segment der Ein- und Zweifamilienhäuser verzeichnet der Stadtteil Alsterdorf im Jahr 2014 mit 14 veräußerten Objekten die stärkste Kauffallrate. Insgesamt wurde hier ein Umsatz von 15,2 Mio. Euro erwirtschaftet. Das Transaktionsvolumen lag jedoch im Vorjahr noch bei 17,3 Mio. Euro und 15 Objekten, die den Besitzer wechselten. Ein Umsatzminus von ca. 12 Prozent. Bevorzugt werden im Alsterdorf vor allem Häuser in der Preisspanne zwischen 500.000 Euro und 1 Mio. Euro. In diesem Segment wurden 2014 neun Immobilien veräußert.
  • Zwar wechselten in Winterhude mit sechs Objekten deutlich weniger Häuser den Besitzer als im Jahr zuvor, dennoch bleibt es der umsatzstärkste Stadtteil im Gebiet Außenalster-Ost. 2014 lag der Gesamtumsatz bei insgesamt 22,5 Mio. Euro. Vor allem Premiumimmobilien ab 2 Mio. Euro waren mit insgesamt fünf Kauffällen 2014 gefragt.
  • Den größten Aufschwung gab es in Uhlenhorst mit sechs veräußerten Häusern, vier mehr als noch 2013. Der Umsatz konnte somit um 229 Prozent auf 11,3 Mio. Euro gesteigert werden. In St. Georg und Barmek-Süd konnten mit zwei Immobilien je ein Objekt mehr als 2013 verkauft werden. Während in St. Georg die Häuser 2014 im Preissegment ab 2 Mio. Euro lagen, befanden sich die Objekte in Barmbek-Süd in der Preisspanne zwischen 750.000 und 1 Mio. Euro. Hohenfelde weist dasselbe Ergebnis wie 2013 auf: Hier wurde eine Immobilie für 1,4 Mio. Euro veräußert.

Eigentumswohnungen im Detail

Insgesamt wechselten 589 Wohnungen östlich der Alster 2014 den Besitzer, das sind 71 mehr als im Jahr zuvor. Entsprechend konnte der Umsatz um 12 Prozent auf 321,2 Mio. Euro gesteigert werden. Trotz der begehrten Lage zwischen Alster und Stadtpark verzeichnete Winterhude einen Rückgang der Kauffälle im Jahr 2014. „Im Vergleich zu anderen Stadtteilen bietet Winterhude ein geringeres Flächenvolumen, um zusätzliche Wohnareale zu erschließen. Dementsprechend sind die Kapazitäten für Neubau-Projekte eingeschränkt, woraus die begrenzten Verkaufszahlen resultieren“, so Vellguth.  Insgesamt wurden hier 197 Objekte veräußert mit einem Gesamtumsatz von 109,8 Mio. Euro. 2013 lagen die Kauffälle bei 257 Immobilien. In Uhlenhorst wechselten 2014 109 Wohnungen den Besitzer (2013: 108 Immobilien). Hier wurde ein Umsatz von 74,5 Mio. Euro erzielt.

Ebenfalls gefragt ist Barmbek-Süd: Durch das erhöhte Angebot von Neubau-Wohnungen konnten die Verkaufsfälle mit 145 Objekten um 134 Prozent gesteigert werden. Insbesondere Immobilien bis 750.000 Euro waren hier von Interesse, in diesem Segment verkauften sich 139 Wohnungen. Der Umsatz konnte um 148 Prozent erhöht werden auf insgesamt 66 Mio. Euro. Im Stadtteil St. Georg ist bei den Kauffällen zwar ein Rückgang von 19 Prozent zu beobachten, jedoch konnte der Umsatz um 7 Prozent gesteigert werden. Im Gegensatz zu 2013 waren hier auch Premiumimmobilien ab 1 Mio. Euro gefragt. Insgesamt wurden im Stadtteil St. Georg 30 Immobilien für 20,6 Mio. Euro veräußert.

Mit 22 verkauften Objekten stellt Hohenfelde trotz gestiegener Kauffälle den verkaufsschwächsten Stadtteil im Gebiet dar. Hier konnte ein Umsatz von 11.7 Mio. Euro erzielt werden. 2013 lag dieser mit 19 Immobilien bei 7.9 Mio. Euro. Somit ist hier dennoch ein Umsatzplus von 48 Prozent zu verzeichnen.

Im Aufschwung waren die Stadtteile Eilbek und Alsterdorf. In Eilbek wechselten, unteranderem aufgrund des gestiegenen Angebots von Neubau-Wohnungen, 167 Prozent mehr Wohnungen den Besitzer als im Jahr zuvor. Mit 40 Objekten lag der Gesamtumsatz bei 15,8 Mio. Euro. Im Alsterdorf wechselten 130 Prozent mehr Wohnungen den Besitzer, mit 46 veräußerten Objekten lag der Umsatz hier bei 22,6 Mio. Euro.

07.07.2015 //
Immobilienentwicklung Dortmund: 70 Prozent der Käufer sind Einheimische

Der Dortmunder Immobilienmarkt befindet sich im stetigen Wandel und verzeichnet im Jahr 2014 ein Umsatzplus um 18 Prozent. Insgesamt wurden 3.128 Objekte veräußert mit einem Gesamtumsatz von 412,3 Mio. Euro. Im Segment der Ein- und Zweifamilienhäuser wuchs die Zahl der Kauffälle von 1.011 im Jahr 2013 auf 1.116 Objekte 2014, während bei den Eigentumswohnungen ein Anstieg von 1.645 auf 2.012 veräußerte Immobilien zu verzeichnen ist. Stadtteile wie Brackel und Kirchhörde im Dortmunder Süden profitierten von steigenden Bewohnerzahlen.

Ein- und Zweifamilienhäuser im Detail

Die erhöhte Nachfrage spiegelte sich 2014 ebenfalls im Anstieg der durchschnittlichen Kaufpreise im Neubau wieder: 2013 betrugen diese im Segment der Ein-und Zweifamilienhäuser 1.840 Euro pro Quadratmeter, 2014 sind es bereits 3.035 Euro pro Quadratmeter - ein Anstieg um rund 65 Prozent. Die Gartenstadt Süd in Dortmund ist eine gutes Beispiel für diesen Kaufpreistrend: Hier ist eine Steigerung von 7,8 Prozent des durchschnittlichen Verkaufspreises zu beobachten. Die Werte liegen hier für Bestandsimmobilien bei ca. 3.900 Euro pro Quadratmeter und für Neubauten bei 4.500 Euro pro Quadratmeter. Damit ist Gartenstadt Süd derzeitiger Spitzenreiter bezüglich der Kaufpreise. „Dortmund ist bei den Einheimischen weiterhin als Wohnstandort gefragt und sehr beliebt, wie die Ergebnisse des Marktberichts zeigen. 70 Prozent der Käufer kommen direkt aus dem Stadtgebiet. Weitere fünf Prozent aus umliegenden Städten. Nach dem starken Preisrückgang im Jahr 2013 für den Neubau, setzt sich der Aufwärtstrend nun in allen Segmenten kontinuierlich fort“, sagt Ansgar Schwarzwald, Geschäftsführer des Standortes Dortmund Ruhr von Dahler & Company. Kirchhörde im Dortmunder Süden hat eine Preissteigerung von durchschnittlich 10,5 Prozent pro Quadratmeter zu verzeichnen und liegt bei rund 3.550 Euro bei Bestandsimmobilien. Der östlich gelegene Stadtteil Brackel überzeugt mit dem neuen Quartier Hohenbuschei durch einen Wohnmix aus Häusern und Wohnungen und Kaufpreisen zwischen 1.900 und 3.200 Euro /m².  Der Gesamtumsatz der Kauffälle der Ein- und Zweifamilienhäuser stieg von 239,7 Mio. Euro auf 278,3 Mio. Euro im Jahr 2014. Häuser mit einer Grundstücksfläche von 350-800 m² verzeichneten die höchsten Kauffälle mit einem durchschnittlichen Kaufpreis von 205.000 Euro.

Eigentumswohnungen im Detail

Besonders Eigentumswohnungen erfreuen sich in Dortmund hoher Beliebtheit. Mit einem Anstieg der Kauffälle um 22,3 Prozent konnte der Gesamtumsatz ein Plus von 172,6 Mio. Euro auf 230,5 Mio. Euro im Jahr 2014 verzeichnen. Insgesamt wurden 2.012 Immobilien veräußert. Der am deutlichsten ausgeprägte Anstieg von Verkaufsfällen ist im Segment der Neubauten zu vermerken. Während 2013 insgesamt 200 Neubauten verkauft wurden, stieg die Zahl der Kauffälle 2014 auf 427 Objekte. Ein Plus von 113 Prozent. Die durchschnittlichen Kaufpreise für Wohnungsneubauten bei einer Größe zwischen 40 – 110 m² zeigen einen moderaten Aufwärtstrend von 2.580 Euro pro Quadratmeter 2013 auf 2.805 Euro pro Quadratmeter 2014. Ca. ein Drittel der veräußerten Eigentumswohnungen im Bestand hatte eine Wohnungsgröße zwischen 40 – 110 m² und war mit 466 Kauffällen am beliebtesten.

Ergebnisse auf einen Blick

  • Deutliche Umsatzsteigerung im Dortmunder Immobilienmarkt mit starkem Anstieg der Kauffälle im Bereich der Eigentumswohnungen
  • Entsprechend der gestiegenen Nachfrage außerordentlicher Anstieg des Quadratmeterpreises für Neubau im Segment Ein- und Zweifamilienhäuser um rund 65 Prozent
  • Bei weitem stärkste Gruppe der Käufer kommt aus dem Stadtgebiet

23.06.2015 //
Beliebte Lage - Kaufinteresse westlich der Außenalster steigt weiter an

An der Hamburger Außenalster ist die Nachfrage nach Eigentum nach wie vor hoch – In den im Westen gelegenen Stadtteilen Eppendorf, Harvestehude, Hoheluft-Ost und Rotherbaum wurden 2014 insgesamt 293 Immobilien im Preissegment ab 250.000 Euro veräußert. Im Vergleich zum Vorjahr, mit 189 verkauften Objekten, ist das ein Anstieg von 55 Prozent. Der Gesamtumsatz lag 2014 bei 302 Mio. Euro, in 2013 noch bei 190 Mio. Euro. Dies geht aus der aktuellen Marktanalyse des Maklerunternehmens Dahler & Company hervor. Besonders gefragt sind bei den Käufern Eigentumswohnungen: Dieser Wohnungstyp machte insgesamt 255 Verkäufe aus. 2013 waren es 163 veräußerte Immobilien. In Harvestehude wurden mit 79 Einheiten die meisten Wohnungen in 2014 verkauft, das sind 64,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Hoheluft-Ost verzeichnet den stärksten Aufschwung: Mit 54 Immobilien verdoppelte sich die Anzahl der verkauften Wohnungen im Vergleich zum Vorjahr. Im Bereich der Ein- und Zweifamilienhäuser können die westlich der Außenalster gelegenen Stadtteile einen Verkaufsanstieg von 46,15 Prozent mit 38 verkauften Immobilien verzeichnen. Mit einem Gesamtumsatz von 63,92 Mio. Euro und 20 verkauften Villen, schneidet Harvestehude am besten ab.  

Ein- und Zweifamilienhäuser auf einen Blick

  • Der Gesamtmarkt der Ein- und Zweifamilienhäuser im Premiumsegment in der Region Außenalster-West konnte 2014 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2013 einen deutlichen Anstieg der Transaktionen um 46,15 Prozent verzeichnen; der Geldumsatz stieg um 39,45 Prozent auf insgesamt 104,4 Mio. Euro
  • Besonders im Bereich der Luxushäuser mit Preisen über 2 Mio. Euro ist ein deutliches Plus zu verzeichnen. Die Anzahl der Kauffälle stieg hier um 64,7 Prozent, von 17 auf 28 Immobilien an
  • Das teuerste Haus, mit einer Gesamtwohnfläche von 400 m², wurde im Stadtteil Harvestehude für 6,1 Mio. Euro veräußert

Eigentumswohnungen auf einen Blick

  • Der Gesamtmarkt der Eigentumswohnungen im Premiumsegment in der Region Außenalster-West, verzeichnete einen starken Anstieg von veräußerten Immobilien gegenüber dem Vorjahr 2013 um 56 Prozent
  • Der Gesamtgeldumsatz stieg in 2014 von 115,4 Mio. Euro im Vergleichsjahr 2013 auf 198 Mio. Euro
  • Insgesamt wurden 92 Eigentumswohnungen mehr verkauft, absolut waren es 2014 255 Objekte; davon die meisten (106 Wohnungen) im Preissegment zwischen 250.000 Euro und 499.999 Euro
  • Besonders in der Preisspanne zwischen 1 Mio. Euro und 1,5 Mio. Euro ist ein deutliches Plus zu verzeichnen. Die Anzahl der Kauffälle stieg hier um 193 Prozent, von 14 auf 41 Wohnungen an
  • Die teuerste Eigentumswohnung, mit einer Gesamtwohnfläche von 360 m², wurde im Stadtteil Harvestehude für 4,54 Mio. Euro verkauft

Ein- und Zweifamilienhäuser im Detail

Unter den Hausverkäufen kann sich der Stadtteil Harvestehude als Spitzenreiter behaupten. 20 Häuser wechselten den Besitzer, was mit 81,8 Prozent fast einer Verdoppelung der Kauffälle im Vergleich zum Jahr 2013 entspricht. Wie schon im Vorjahr, sind hier die Premiumimmobilien besonders gefragt, alle verkauften Objekte liegen oberhalb der 1,5 Mio. Euro Preisklasse. Die Verkäufe in der Preisspanne von 1,5 Mio. Euro bis 2 Mio. Euro verzeichneten 2014 eine Steigerung von 200 Prozent. Drei Luxushäuser wechselten den Besitzer, der Durchschnittspreis der Immobilien lag bei 1,73 Mio. Euro. Mit insgesamt zehn verkauften Immobilien im Stadtteil Eppendorf, wurde in 2014 einen Gesamtumsatz von 14,6 Mio. Euro erwirtschaftet, ein Anstieg von 16,9 Prozent. Im Vorjahr lagen die Einnahmen bei 12,5 Mio. Euro. Als schwächster Stadtteil schneidet Hoheluft-Ost ab. In 2014 wurde hier keine Immobilie im Segment der Ein- und Zweifamilienhäusern veräußert, im Vorjahr waren es noch zwei verkaufte Objekte. Der Bereich Rotherbaum hingegen überzeugt mit einem Verkaufsanstieg von 60 Prozent oberhalb der 2 Mio. Euro Marke. Insgesamt wurden hier acht Premiumvillen veräußert, im Vorjahr waren es nur fünf.

Eigentumswohnungen im Detail

Die hohe Nachfrage im Bereich Wohnungseigentum in den Stadtteilen Harvestehude, Eppendorf, Hoheluft-Ost und Rotherbaum spiegelt sich in dem gestiegenen Gesamtumsatz wider. In Eppendorf lag dieser bei 38 Mio. Euro mit 62 veräußerten Objekten, in Rotherbaum waren es 49,7 Mio. Euro bei 60 verkauften Immobilien. Für Rotherbaum ist dies ein Anstieg von 22 Immobilien, also 57,9 Prozent. In Eppendorf wurden zwölf Objekte mehr veräußert als 2013. Im Nachbarstadtteil Harvestehude wurden insgesamt 31 Immobilien mehr verkauft als im Vorjahr. Ein deutliches Plus verzeichnen Objekte in einer Kaufpreisspanne zwischen 1 Mio. Euro bis 1,5 Mio. Euro. Hier wurden insgesamt 13 Objekte veräußert, ein Jahr zuvor wurden fünf Kauffälle in diesem Preissegment verzeichnet. Der Verkauf von Luxusobjekten über 2 Mio. Euro ging in 2014 um 33 Prozent zurück. Hier wurden nur sechs Immobilien veräußert, im Vorjahr waren es noch neun. Insgesamt wurde in Harvestehude ein Gesamtumsatz von knapp 82 Mio. Euro erwirtschaftet, 68,6 Prozent mehr als 2013.

In Hoheluft-Ost konnte der Gesamtumsatz mit 54 verkauften Wohnungen um 100 Prozent gesteigert werden. Die meisten Objekte wurden in der Kaufspanne zwischen 250.000 Euro bis 500.000 Euro veräußert: 36 Wohneinheiten wurden 2014 verkauft, im Vorjahr waren es 15 Immobilien. Die höchste Verkaufssteigerung lag in der Kaufspanne zwischen 1 Mio. Euro bis 1,5 Mio. Euro: vier Objekte mehr wurden veräußert, das ist ein Anstieg von über 400 Prozent. Insgesamt kam die Region Außenalster-West auf 255 verkaufte Wohneinheiten in 2014, mit einem Anstieg von 71,6 Prozent auf 198 Mio. Euro Gesamtumsatz.

13.06.2015 //
Schlüsselwort: Wohnen im Luxussegment weiterhin gefragt

Der Hamburger Immobilienmarkt gewinnt im Premiumbereich weiter an Zuspruch. Exzellente Lagen und ein hochwertiges, architektonisches Angebot können überzeugen. Wir zeigen in der aktuellen Marktanalyse für das erste Halbjahr 2014, dass sowohl Wohnungen als auch Ein- und Zweifamilienhäuser im Segment ab 500.000 Euro stark nachgefragt sind. Insgesamt konnten 501 Premiumimmobilien veräußert werden. Der Gesamtgeldumsatz lag mit knapp 490 Mio. Euro 21 Prozent über dem Umsatz des Vorjahreszeitraums. Eigentumswohnungen, die ab 2011 entstanden sind, erfreuten sich großer Beliebtheit und erzielten durchschnittliche Quadratmeterpreise von 7214 Euro.

Ein urbanes Umfeld in der Nähe eines Erholungsraums macht innerstädtisches Wohnen in Hamburg nach wie vor sehr attraktiv. Stadtteile, die einen unmittelbaren Bezug zu Parks oder Alster und Elbe haben, gehören zu den präferierten Wohnlagen. Othmarschen war in den Elbvororten beliebtester Stadtteil. Harvestehude zeigte sich im ersten Halbjahr 2014 bezüglich des Kaufpreises mit 4,95 Millionen Euro für ein Einfamilienhaus  als Spitzenreiter.

Gebiete rund um die Alster profitieren von den charakteristischen Bauten des frühen 20. Jahrhunderts und sind für Käufer von großem Interesse. Die Gesamtzahl der Kauffälle von Eigentumswohnungen, stieg in den Gebieten rund um die westliche Außenalster um 52 Prozent, von 42 auf 64 Objekte. Der Gesamtumsatz im Segment der Ein- und Zweifamilienhäuser in den Toplagen westlich der Alster wuchs um 26 Prozent auf 34,8 Mio. Euro. Die Uhlenhorst war unter den Gebieten rund um die östliche Außenalster mit insgesamt 30 veräußerten Eigentumswohnungen im Premiumsegment Gewinner – im Vorjahr waren es noch 26. Neben der Architektur des 19. und 20. Jahrhunderts erfahren moderne Bauten immer mehr an Zuspruch. Das macht die Hafencity zu einem der beliebtesten Stadtteile. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2013 konnte der Gesamtumsatz für Eigentumswohnungen um 190 Prozent in der Hafencity zulegen und lag bei rund 29 Mio. Euro.

Immer mehr Interessenten sind bereit, einen entsprechenden Preis für eine Immobilie im Premiumbereich zu zahlen. Sie sind auch zukünftig eine attraktive Investitionsanlage, die durch hohe Wohn- und Lebensqualität einen Mehrwert mit sich bringt. 

Björn Dahler, Dahler & Company

04.06.2015 //
Bauchkäufer oder Renditejäger: Der Makler muss seine Kunden kennen

Jeder, der eine Immobilie erwerben möchte, egal ob als Anlageobjekt oder zur eigenen Nutzung, fragt sich: Welches ist das richtige Objekt und passt es zu meinen Ansprüchen. Dazu müssen sich Kaufinteressen, aber auch der Makler sehr stark mit den Wünschen und Erwartungen auseinandersetzen. Hamburg ist eine Stadt mit besonders hoher Lebensqualität und einem stetig wachsenden Markt, der eine sichere und konstante Wertsteigerung bietet. Eine Hamburger Immobilie, insbesondere im Premiumbereich, gehört zu einer der besten Anlageobjekte. Trotzdem ist es menschlich, dass ein Kunde, nachdem er ein Produkt erworben hat, den Kauf und das Produkt noch einmal analysiert. Hier stellt sich heraus, ob sich die Erwartungen des Kunden erfüllt haben. Dieses Szenario wird wohl Vielen bekannt vorkommen, denn nach dem Einkauf oder dem Abschluss eines Kaufvertrages, kommt der Moment in dem man sich Alles noch einmal durch den Kopf gehen lässt.

Bei der Auswahl eines Maklers sollte deshalb darauf geachtet werden, dass dieser nicht allein mit Marktwissen glänzt, sondern auch intensiv auf den Kunden eingeht und seine Erwartungen gezielt erfragt. Als Makler mit langjähriger Erfahrung setze ich, um dieses eventuelle Gefühl von „Kaufreue“ nach Abschluss zu verhindern, auf intensive Beratung vor und nach der Kaufentscheidung. Grundsätzlich begegnen mir in meinen intensiven Gesprächen und tagtäglichen Besichtigungen immer wieder diese vier Kauf-Typen, die mir dabei helfen, Kaufinteressenten und Ihre Wünsche zu entschlüsseln:

1. Der Bauchkäufer verliebt sich einfach in eine Wohnung oder ein Haus. Dabei werden oft unbewusst Kompromisse eingegangen und eine emotionale Entscheidung aufgrund eines Bauchgefühls getroffen. Entscheidend hierfür kann eine besonders spektakuläre Lage sein, mit einem fantastischen Blick oder aber auch die Größe und Raumaufteilung der Immobilie, die perfekt in eine kürzlich veränderte Lebenssituation passt. Diese Käufer verlieben sich entweder ganz schnell in ein Objekt, oder müssen viele Immobilien besichtigen, bis Sie ihren „Aha-Moment“ erleben.

2. Ein Interessent auf der Suche nach einem Anlageobjekt ist hauptsächlich auf eine Immobilie mit hoher Renditeaussicht fixiert. Für eine starke Wertsteigerung empfehle ich diesen Kunden, auf eine besonders gute Premiumlage zu setzen. Das Baujahr oder die Ausstattung sind dabei für den Käufer meist nebensächlich. Dabei muss besonders das Preis-Leistungsverhältnis des Quadratmeterpreises mit den Vorstellungen des Kunden übereinstimmen. In diesem Fall kommt es oft zu einer schnellen Entscheidung für eine Immobilie, da diese berechnend und wenig emotional gefällt wird.

3. Design-Liebhaber, die eine besondere Ausstattung wünschen, entscheiden sich oft für einen gewissen Standard der Bauqualität und weniger aufgrund der Lage einer Immobilie. Hier werden zugunsten einer Premiumausstattung Abstriche gemacht. Wir erleben häufig, dass Interessenten jahrelang in Altbauten gelebt haben und sich nun nach dem Komfort eines Neubaus sehnen. Auch die Vorteile unwahrscheinlicher Folgekosten durch anfallende Reparaturen in der näheren Zukunft tragen hier zu einer schnellen Kaufentscheidung bei.

4. Wenn sich Käufer besonders schnell entscheiden müssen, hat sich die Lebenssituation oft plötzlich verändert: Kinder kündigen sich an oder ein beruflicher Wechsel in eine andere Stadt steht bevor. Daraus ergibt sich oft eine Not- oder Bedarfslage, in der sich Käufer besonders einfühlsame Beratung benötigen, da die Wünsche natürlich trotz der minimalen Vorlaufzeit optimal erfüllt werden sollen.

Ein Problemfall entsteht nur dann, wenn der Kunde nicht entsprechend beraten wurde. Das Ziel eines Maklers sollte aus meiner Sicht nicht nur der Verkaufsabschluss sein. Er sollte seine Kunden intensiv kennenlernen, damit diese ihn, nach einer fachkundigen und intensiven Beratung sowie Betreuung vor und nach dem Kauf, rundum glücklich verlassen.

03.06.2015 //
Dahler & Company startet Infotainment-Magazin „DC TV“

Der Hamburger Premiumimmobilienmakler Dahler & Company verbreitet seine Immobilienkompetenz zukünftig auch in der digitalen Welt:  Auf dem Dahler & Company Youtube-Kanal startet das Infotainment-Magazin „DC TV“, in dem Informationen aus den Themenbereichen Immobilien, Mieten, Kaufen, Lifestyle und Projektentwicklung zu sehen sein werden.

Dahler & Company ist seit Jahren für seine innovativen Marketingstrategien bekannt: 2012 startete das Unternehmen das Konzept „Shop 2.0“, welches Kunden die Möglichkeit gibt, die Immobilienangebote direkt auf Tablets und Flachbildschirmen digital zu erleben statt in einem klassischen gedruckten Exposé. Das Online-Marketing, das vor allem den Kanal Facebook bespielt, wird von einem eigenen Team betreut. Jetzt betritt das Hamburger Maklerunternehmen den Bereich Bewegtbild: „Einen statischen Imagefilm zu produzieren ist nicht mehr zeitgemäß, in unserem Unternehmen und auf dem Immobilienmarkt geschehen täglich spannende Entwicklungen, mit „DC TV“ bilden wir diese ab“, sagt Björn Dahler, Geschäftsführer der Dahler & Company Group.

DC TV startet zunächst mit vier Videos, die nicht nur einen Einblick in die Unternehmens- und Markenwelt geben, sondern viel mehr einen einordnenden Blick auf die Neuerungen am Immobilienmarkt. „In der Rubrik „Broker Lexi“ werden aktuelle Ereignisse, wie das Bestellerprinzip oder die Mietpreisbremse aufgegriffen und diskutiert“, so Björn Dahler, „es wird keine belanglosen Werbefilme geben, sondern wir greifen Themen auf, über die man spricht.“ Die Rubrik „60 seconds“ liefert Informationen zu aktuellen Bauprojekten in den Metropolen der Republik. In den aktuellen Clips beantwortet Björn Dahler u.a. die Frage ob das Bestellerprinzip eine düstere Aussicht oder eine echte Chance für die Maklerbranche ist, der Projektentwickler Lothar Schubert stellt eines der spannendsten Neubauprojekte Hamburgs vor: Die alte Bonbonpapierfabrik in Eppendorf, Franchise Manager John Patrick Appelt verrät die Vorteile einer Lizenzpartnerschaft bei Dahler & Company und Jutta Springer, die neue Lizenzpartnerin auf Norderney, berichtet von Ihren ersten Erfahrungen als Inselmaklerin. Die kurzen Clips zu aktuellen Nachrichtenthemen werden auf moderne Art und Weise verpackt, Immobilienexperten diskutieren  Hintergrundinformationen und liefern exklusive Einblicke in neue Immobilienprojekte in ganz Deutschland. Monatlich werden jeweils weitere vier informative sowie unterhaltende Videos folgen. Sehen Sie hier die ersten Folgen:https://www.youtube.com/user/DahlerAndCompany

18.05.2015 //
Premiumimmobilien Köln: Umsatz überschreitet 100 Mio. Euro-Grenze

Köln ist einer der begehrtesten Wohnstandorte mit steigender Tendenz. Insbesondere hat sich der Kölner Süden hervorgetan, der mit seinen exponierten Stadtteilen höchsten Ansprüchen an Premiumimmobilien in Top-Lagen gerecht wird. Die Kauffälle von Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Eigentumswohnungen im Premiumsegment ab 750.000 Euro haben im ersten Halbjahr 2014 um 4,8 Prozent zugenommen. Insgesamt wurden 87 Immobilien verkauft – vier mehr als noch im ersten Halbjahr 2013. Die Geldumsätze haben dabei die 100 Millionen Euro-Grenze mit knapp 106 Mio. Euro überschritten. Dies entspricht einem prozentualen Zuwachs von 9,4 Prozent - 2013 lag das Umsatzvolumen bei 96,8 Mio. Euro.

Im Segment der Ein- und Zweifamilienhäuser wurden 2014 42 Objekte veräußert – zwei mehr als 2013. Der Umsatz konnte mit 49,7 Mio. Euro um knapp ein Prozent gesteigert werden. Die Zahl der Kauffälle für Eigentumswohnungen lag im ersten Halbjahr 2014 bei 45 Objekten. Im gleichen Zeitraum 2013 lagen diese bei 40. Deutlich gestiegen ist hierbei der Umsatz mit 56,2 Mio. Euro. Im ersten Halbjahr 2013 waren es 47,5 Mio. Euro. Das entspricht einer Steigerung von rund 18 Prozent.

Nachfrage an Ein- und Zweifamilienhäuser bis 1 Million Euro konstant hoch

Ein- und Zweifamilienhäuser in der Preisspanne zwischen 750.000 und 1 Mio. Euro verzeichnen in Köln den höchsten Anstieg. Insgesamt wurden 19 Häuser in diesem Bereich verkauft. Das umsatzstärkste Segment lag 2014 bei Premiumhäusern in der Preisspanne zwischen 1 und 1,5 Mio. Euro. Mit 14 verkauften Objekten konnte ein Umsatz von 16,5 Mio. Euro erzielt werden. Im ersten Halbjahr 2013 wurden in diesem Segment zehn Häuser veräußert und ein Umsatz  von 11,5 Mio. Euro erreicht. Den größten Zuwachs verzeichnen die Premiumimmobilien mit einem Kaufpreis zwischen 1,5 und 2 Mio. Euro. Hier wurden sieben Immobilien mit einem Umsatzvolumen von 11,6 Mio. Euro veräußert. Das entspricht einer Steigerung von rund 150 Prozent. 2013 waren es im gleichen Zeitraum drei Immobilien bei einem Umsatzvolumen von 4,6 Mio. Euro. Die Verkaufs- und

Umsatzzahlen im Segment der Premiumhäuser ab 2 Mio. Euro, sind um mehr als die Hälfte zurückgegangen: Im ersten Halbjahr 2014 wurden mit zwei Immobilien 5,6 Mio. Euro erwirtschaftet, 2013 waren es mit fünf Häusern noch 14,3 Mio. Euro.

Aufsteigersegment Eigentumswohnungen

Bei einer Gesamtverkaufszahl von 45 Eigentumswohnungen konnten in Köln insgesamt 56,2 Mio. Euro erzielt werden. Im Segment zwischen 750.000 und 1 Mio. Euro wurden mit 26 Objekten im ersten Halbjahr 2014 die meisten Kauffälle erzielt, bei einem Gesamtumsatz von 56,2 Mio. Euro. 2013 verkauften sich hier 28 Objekte mit einem Umsatzvolumen von 47,5 Mio. Euro. Demnach ist ein leichter Rückgang der Kauffälle von sieben Prozent zu verzeichnen. Die Verkaufstendenzen der Premiumeigentumswohnungen zwischen 1 und 1,5 Mio. Euro waren leicht rückläufig. Mit neun veräußerten Objekten konnte ein Umsatz von 11,1 Mio. Euro erzielt werden. 2013 waren es noch 12 Kauffälle und das Umsatzvolumen betrug 14,6 Mio. Euro. Das entspricht einer Differenz von 25 Prozent bei den Verkaufsfällen und 24 Prozent beim Umsatz. Ein deutlicher Anstieg ist hingegen bei den Eigentumswohnungen im Preissegment ab 1,5 Mio. Euro zu verzeichnen. Im Bereich zwischen 1,5 und 2 Mio. Euro wurden insgesamt fünf Objekte verkauft mit einem Gesamtwert von 8,8 Mio. Euro. 2013 war es nur eine Immobilie mit einem Kaufpreis von 1,5 Mio. Euro. Auch im Premiumsegment über 2 Mio. Euro wurden fünf Immobilien veräußert mit einem Umsatzvolumen von 14,6 Mio. Euro. Das entspricht im Vergleich zu 2013 mit 7,3 Mio. Euro und zwei Immobilien einem Umsatzzuwachs von 100 Prozent.

06.05.2015 //
Alstertal und Walddörfer weiter auf hohem Niveau

Der Norden Hamburgs konnte im ersten Halbjahr 2014 weiter überzeugen: Das Alstertal war der verkaufsstärkste Lizenzbereich. Sowohl Eigentumswohnungen als auch Ein- und Zweifamilienhäuser im Premiumsegment waren stärker gefragt als noch 2013. Die Anzahl der veräußerten Eigentumswohnungen stieg von 17 auf insgesamt 24 und führte zu einer Geldumsatzsteigerung von 63 Prozent von rund 10.6 Mio. auf 17,5 Mio. Euro. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis Wohnfläche bei Eigentumswohnungen im Alstertal stieg im ersten Halbjahr 2014 um 6,69 %, von 3.889 Euro pro Quadratmeter (1.HJ 2013) auf 4.149 Euro pro Quadratmeter (1.HJ 2014). Im Segment der Ein- und Zweifamilienhäuser wurden im ersten Halbjahr 2014 insgesamt 90 Häuser verkauft. Im ersten Halbjahr 2013 waren es noch 78. Eine Steigerung um rund 15 Prozent. Der Gesamtumsatz stieg mit knapp unter 65,5 Mio. Euro um 20 Prozent. Im ersten Halbjahr 2013 lag dieser bei rund 54 Mio. Euro. Gewinner im Alstertal für das erste Halbjahr 2014 ist der Stadtteil Volksdorf, der sowohl im Sektor Ein- und Zweifamilienhäuser, als auch bei den Eigentumswohnungen ein Plus zu verzeichnen hat:  Die Kauffälle stiegen bei den Ein- und Zweifamilienhäusern von 17 auf 18. Bei Eigentumswohnungen konnte die Verkaufszahl verdoppelt werden: Von sechs auf 12 veräußerte Objekte.

Ein- und Zweifamilienhäuser im Detail

Im Alstertal wurden im ersten Halbjahr 2014 insgesamt 90 Häuser im Premiumsegment verkauft. Ca. über 60 Prozent der 90 Objekte, nämlich 66,  wurden im Preissegment zwischen 500.000 und 750.000 Euro veräußert. Während 2013 noch keine Häuser mit einem Wert ab 2 Mio. Euro verkauft wurden, konnten im gleichen Zeitraum 2014 zwei Objekte mit einem Durchschnittskaufpreis von 2,27 Mio. Euro veräußert werden. Die Standorte der teuersten Ein- und Zweifamilienhäuser lagen jeweils in Wellings- und Poppenbüttel. Teuerstes Objekt befindet sich im Alstertal mit ca. 2,5 Mio. Euro damit in Wellingsbüttel. Insgesamt konnte Wellingsbüttel stark zulegen und die Zahl der Kauffälle von 8 auf 15 erhöhen.  Mit 18 der insgesamt 90 verkauften Häuser ist allerdings Volksdorf beliebtester Stadtteil. Sasel  mit 16 Objekten und Wellingsbüttel mit 15 Objekten, folgen dicht dahinter. Der Gesamtumsatz für Ein- und Zweifamilienhäuser stieg im ersten Halbjahr 2014 um 20 Prozent auf 65 Mio. Euro. Im Vorjahr lag dieser bei 54 Mio. Euro.  

Eigentumswohnungen im Detail

Die Nachfrage im Alstertal ist aufgrund der beliebten Lage im ersten Halbjahr 2014 gestiegen. Im gleichen Zeitraum wurden 2013 17 Premiumeigentumswohnungen veräußert,  2014 waren es 24. Die steigende Zahl der Kauffälle ließ den Geldumsatz um 63 Prozent steigen von rund 10,6 Mio. Euro auf 17,5 Mio. Euro. Beliebteste Stadtteile waren hierbei Volksdorf und Poppenbüttel. Volksdorf konnte mit einem Anstieg von 6 auf 12 Kauffälle, den Geldumsatz auf knapp über 9 Mio. Euro erhöhen. Im ersten Halbjahr 2013 lag dieser noch bei 3,4 Mio. Euro. Während in Poppenbüttel im Vorjahr noch keine Eigentumswohnungen im Premiumsegment verkauft wurden, konnten im ersten Halbjahr 2014 4 Objekte verkauft werden. Damit stieg der Gesamtumsatz auf 3,1 Mio. Euro.

Ein deutliches Plus verzeichnen Premiumimmobilien in einer Kaufpreisspanne zwischen 750.000 und 1,5 Mio. Euro. Hier wurden insgesamt 7 Objekte veräußert, ein Jahr zuvor wurden keine Kauffälle in dieser Spanne verzeichnet.  Die teuerste Eigentumswohnung im Alstertal lag bei ca. 1,5 Mio. Euro im Stadtteil Sasel.

21.04.2015 //
Erfolg ist eine Frage der Einstellung

Wenn Annekathrin Bethke ihren Schreibtisch morgens übervoll mit Arbeit vorfindet, fängt der Tag für sie gut an. Und wenn ihr Schreibtisch abends mit neuen Herausforderungen für den nächsten Tag gefüllt ist, hört er auch gut auf. Als Geschäftsführerin der Dahler & Company Franchise GmbH & Co. KG arbeitet Annekathrin Bethke rund um die Uhr. Neben der Auswahl neuer Lizenzpartner, entwickelt die 29-Jährige zusammen mit ihrem Team das Lizenzsystem stetig weiter, optimiert das Marketing, konzeptioniert Online-Strategien und gestaltet so auf unterschiedlichsten Unternehmensebenen Erfolg als Prozess. Eine Geschichte über eine Karriere, die nicht nur nach oben, sondern vielmehr in alle Richtungen geht.

Das Büro von Annekathrin Bethke befindet sich hinter einer eleganten Glastür. Wer vermutet, dass sie es sich dort in einem großen Büro in einem schicken Sessel gemütlich macht, irrt. „Mein iPhone, Stift und Zettel, Visitenkarte: Das ist mein Büro. Ich bin gern dort, wo es erforderlich ist“, erklärt Annekathrin Bethke. Sie ist immer in Bewegung und leitet das Unternehmen auf ihre Art und Weise mit viel Leidenschaft und Innovationskraft. 2006 bewarb die Berlinerin sich bei Dahler & Company für einen Ausbildungsplatz zur Immobilienkauffrau. Ihre erste Station war die Hamburger Zentrale. An den Aufgaben hatte sie große Freude und entsprechende Einsatzbereitschaft gezeigt. Deshalb entschloss sie sich, den Weg der Ausbildung zu überspringen und bewarb sich als Assistentin der Geschäftsführung. „Gelandet bin ich im Marketing - Mir war schnell klar, dass das meine Leidenschaft ist. Ich widmete mich voll und ganz der neuen Position.“ Nebenbei studierte sie BWL. Kollegen bezeichnen sie als klassischen Workaholic. Sie stößt sich an dieser Bezeichnung nicht. „Ich arbeite gern“, erzählt Annekathrin Bethke. „mir macht es einfach Spaß, Dinge voranzutreiben und neue Herausforderungen zu stemmen.“

Ob Marketingmaßnahmen, IT, Personalführung, oder das Lizenzsystem – Annekathrin Bethke kennt alle Bereiche von Dahler & Company. Nicht etwa, weil sie diese während ihrer Ausbildung durchlaufen musste. Sie hat vieles maßgebend mitaufbauen dürfen. Ihre Interessen waren nie auf ein bestimmtes Gebiet festgelegt – das brachte sie schnell nach vorn. Die Vielfältigkeit ihres Wissens ist hier ein großer Vorteil. „Einmischen, einbringen, mitmachen“, erklärt sie, „wenn ich bemerkt habe, dass wir etwas optimieren können, habe ich so lange nicht nachgelassen, bis es abgeschlossen war. „Und ich hatte das große Glück mit Kirsten und Björn Dahler Mentoren zu haben, die mich auch machen ließen und mir vertrauten, wenn ich der Meinung war, es zu schaffen.“

Für diejenigen, die ebenfalls ganz nach oben wollen, hat Annekathrin Bethke einen Tipp: „Auf dem Weg in die Top-Managementebene sollte man sich frühzeitig eine professionelle Begleitung in Form eines Mentors oder Coaches suchen. In England oder auch den USA ist ein Executive Coach für aufkommende Führungsfragen längst eine feste Instanz. Hierzulande muss man sich eine professionelle Begleitung beim Antritt einer neuen Führungsrolle einfordern und dann aber auch nutzen. Aus Erfahrungen lernen unterstützt den eigenen Erfolg nachhaltig.“

Die Gründer des Unternehmens, Kirsten und Björn Dahler, erkannten ihr Potenzial und schätzen ihre Hingabe und Leidenschaft für die Immobilienbranche. Vor zwei Jahren wird Annekathrin Bethke die jüngste Geschäftsführerin im gesamten Unternehmen und übernimmt die Führung der Franchise GmbH & Co. KG. „Das Lizenzsystem ist mein Spezialgebiet, trotzdem behalte ich alle Bereiche im Auge, denn wer alle Tätigkeiten kennt, kann sich besser in die Lage der Kollegen versetzen und so bei Fragen und Problemen optimal reagieren. Empathie ist ausschlaggebend für Erfolg“, sagt sie.

Diese persönliche Strategie der Konzeptoptimierung spiegelt sich auch deutlich im Lizenzsystem von Dahler & Company wider: Angeboten werden den Lizenzpartnern drei Modelle: Shop, Büro und Repräsentanz. „Das Lizenzsystem muss an die Standortgegebenheiten angepasst sein, denn es ist nicht an jedem Standort gleich das Shopkonzept erforderlich, ein Büro zum Beispiel senkt die Investitionskosten und öffnet unser Lizenzsystem so für weitere Personen.“

Pro Jahr bewerben sich bei Annekathrin Bethke rund 250 Makler um eine Lizenz des Premiumimmobilienmaklers. Fünf von ihnen werden Lizenzpartner. Die Quote ist gut und liegt über dem Durchschnitt in der Franchisebranche. Im Schnitt rechnet man mit einem Abschluss auf 100 Interessierte. Der Vorteil, den man als Lizenzpartner hat ist eindeutig: „Man ist einfach schneller, weil man sich weder um Marketing noch um all das Administrative Gedanken machen muss“, so Annekathrin Bethke. Schneller sein – das ist Frau Bethke wichtig. Sie spricht schnell, sie denkt schnell, sie arbeitet schnell. „Von meinen Mitarbeitern fordere ich viel, allerdings brauche ich keine Bremse, eher vielleicht ein Regulativ.“ Über Ideen ihres Teams freut sie sich, gleichermaßen über Kritik. Ihre Bürotür ist stets für jeden geöffnet. Für sie ist wichtig: „Ich fordere nicht nur viel, ich fördere auch.“ Bei Dahler & Company steht die Weiterentwicklung der Mitarbeiter an erster Stelle. Annekathrin Bethke gibt ihrem Team täglich mit auf den Weg, dass es jeder soweit schaffen kann, wie sie. Das spornt an und jeder soll sich gut unterstützt wissen. Als wichtigen Bestandteil eines funktionierenden Teams sieht Annekathrin Bethke dabei auch Teamchoachings. „Ich empfehle jedem regelmäßig Teamchoachings zu machen, nicht erst, wenn es eine Krise gibt oder eine Problemlösung gesucht wird, sondern vorausschauend, um Kommunikationsdefizite oder festgefahrene Situationen gar nicht erst entstehen zu lassen. Arbeiten im Team ist immer ein Prozess, der gepflegt und extern evaluiert werden muss, damit er gesund bleibt.“

Bei der Auswahl potenzieller Lizenzpartner legt Annekathrin Bethke vor allem auf Unternehmergeist wert. Sie schätzt Mut: Nicht nur Mut Herausforderungen anzunehmen, sondern vor allem den Mut, Fehler zuzulassen. „Es dauerte bis ich gelernt habe den selbst auferlegten Perfektionismus abzulegen“, erzählt sie. Man dürfe Fehler machen. „Zudem können Prozesse deutlich leichter optimiert werden, wenn man Fehlerquellen realisiert hat“, so Bethke, „doch im Job Fehler zuzugeben erfordert Courage, die muss man täglich zeigen“.

Wenn man sie fragt, ob ihr Alter ein Problem für den Umfang ihres Verantwortungsbereiches sei, antwortet sie souverän: „Auftreten und Kenntnis spielen eine Rolle und das ist meines Erachtens altersunabhängig.“ Für die jungen Frauen, die Führungspositionen anstreben, oder auch gerade erst nach einer Ausbildung oder dem Studium einen Job begonnen haben, hat Annekathrin Bethke einen Tipp: „Sei mutig, nimm Herausforderungen an, wenn du sie mit Leidenschaft und Fleiß erfolgreich abschließen kannst. Nur so schafft man es für ein Unternehmen ein wichtiger Bestandteil zu werden“. Als Generalistin mit Spezialgebiet hat sie eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass Mut, Einbringen, Fleiß und Leistungswille zum Erfolg führen. Sie ist froh in einem mittelständischen und inhabergeführten Unternehmen tätig zu sein, das kurze Entscheidungswege und weniger Bürokratie auf dem Weg nach oben mit sich bringt.

Und die Zukunft? „Dahler als Marke nachhaltig erfolgreich zu machen und mich immer wieder neuen Aufgaben stellen“, sagt Annekathrin Bethke. Und ihr ganz persönlicher Wunsch? Überrascht fragt sie nach „Wieso? Das ist doch persönlich!“

19.03.2015 //
Talent zur Balance

Kirsten Dahler macht vor, wie Frauen Karriere und Familie ins Gleichgewicht bringen können und setzt in der Entwicklung ihres Unternehmens auf individuelle Förderung, den Faktor Mensch und soziale Verantwortung.

Als Geschäftsführerin der Dahler & Company GmbH leitet Kirsten Dahler seit 22 Jahren eines der erfolgreichsten deutschen Maklerunternehmen für hochwertige Wohnimmobilien. Auf ihrem Weg zum beruflichen Erfolg steht ihre Familie trotzdem immer im Fokus. „Als arbeitende Mutter trifft man noch immer nicht den allgemeinen Konsens. Wichtig ist es, hinter seiner Entscheidung zu stehen“, so Kirsten Dahler. Die Geschäftsfrau, die neben dem Lizenzsystem die Personalentwicklung verantwortet, über die Gradwanderung zwischen Job und Kindererziehung, die Frauenquote und Talentförderung als Wachstumsmotor.

Gemeinsam mit ihrem Mann gründete Kirsten Dahler 1993 das Maklerunternehmen Dahler & Company, das heute 42 Büros mit 250 Mitarbeiter zählt und mittlerweile nicht mehr ausschließlich Immobilien vermittelt. Kirsten Dahler ist vor allem für die Entwicklung des Lizenzsystems sowie die Aus- und  Weiterbildung ihres Teams verantwortlich. „In unserem Unternehmen kommen Menschen zusammen, die sich in ihrem Alltag sehr unterschiedlichen Anforderungen stellen müssen. Ich sehe es als meine Aufgabe, Unterstützung auf allen Ebenen zu bieten und jeden Einzelnen in seinen ganz persönlichen Entwicklungszielen zu bestärken“, erklärt die Geschäftsführerin, die nicht nur die Auswahl der Mitarbeiter und Auszubildenden trifft, sondern diese auch bei ihrem weiteren Werdegang bis hin zur leitenden Ebene begleitet. „Das strategische Rekrutieren und die Förderung von Talenten wird meist unterschätzt. Eine gelungene Personalauswahl ist der Grundstein für Wachstum.“ 

Bei der Besetzung der Führungspositionen sei die Qualifikation der ausschlaggebende Faktor, nicht das Geschlecht. Kirsten Dahler betrachtet die von der Politik forcierte Einführung der gesetzlichen Frauenquote aus verschiedenen Blickwickeln und weist darauf hin, dass zwischen mittelständischen Unternehmen und Konzernen in Zukunft weiter differenziert werden muss: „Bei einer Unternehmensgröße ab 2000 Arbeitnehmern ist eine verpflichtende Besetzung legitim und umsetzbar. Es bleibt aber ein bitterer Beigeschmack, der die Akzeptanz von Frauen in leitenden Positionen erschwert, wenn der Eindruck entsteht, dass es nicht mehr nur um Leistung geht.“ Dabei steht für Kirsten Dahler einzig und allein die Chancengleichheit im Mittelpunkt: „Mittelständische Unternehmen zu verpflichten, Führungspositionen geschlechterspezifisch zu besetzen, kann zu qualitativen Einbußen führen, wenn aufgrund der Unternehmensstruktur oder Branche Positionen nicht entsprechend besetzt werden können und ein „leerer Stuhl“ die Folge wäre.“

In der Anfangszeit, nach der Unternehmensgründung von Dahler & Company, sah sich Kirsten Dahler, als Frau und als Unternehmerin, großen Herausforderungen gegenüber. Ihr persönlicher Ehrgeiz, das Vertrauen auf sich selbst und Einfühlungsvermögen haben ihr dabei geholfen. „In unserer Gründungsphase habe ich schnell für mich den Standpunkt entwickelt, dass jede vermeintliche Krise mich beruflich und persönlich meinen Zielen näher bringt. Dadurch kann ich gelassener auf verschiedene Situationen reagieren“, so Dahler. In Führungspositionen der Immobilienbranche sind Frauen nach wie vor unterrepräsentiert: „Es ist wichtig, als Maklerin zu überzeugen. Fundiertes Fachwissen, Souveränität und Durchsetzungsvermögen sind unabdingbar in diesem männerdominierten Umfeld.“

Das Ziel ein erfolgreiches Unternehmen zu leiten und eine Familie zu gründen, war für Kirsten Dahler kein Widerspruch. Um für ihre drei Söhne da sein zu können, half ihr Organisationsgeschick und der Mut auch mal zu delegieren. Familie Dahler entschloss sich für die Unterstützung durch ein Au-Pair-Mädchen. Dabei ist sie häufig auf Kritik gestoßen: „Vor fast 20 Jahren war das in Deutschland nicht Usus. Niemand in meinem persönlichen Umfeld hatte sich bis dahin für diesen Weg entschieden. Selbst heute ist es in Deutschland keine Selbstverständlichkeit, jemanden für die Organisation der alltäglichen Routine einzustellen und ihn damit Teil seines Familienlebens werden zu lassen. “ Die aktuelle Debatte um die so genannten „Working Moms“, die Elternzeit und geförderte Kinderbetreuung, spiegelt die teilweise noch vorhandene Problematik bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf wider: „Es ist nicht immer einfach, die richtige Balance zwischen Beruf und Kindererziehung zu finden. Bei wichtigen Terminen meiner Kinder war ich immer vor Ort.  Aber ich habe auch schon früh auf die  Selbstständigkeit meiner Kinder Wert gelegt.“

Kirsten Dahler weiß aber auch, dass ihr Modell auf Freiräumen fußt, die sie sich als Führungskraft nehmen konnte: „Daraus habe ich auch gelernt, wie wichtig es ist, Mitarbeitern flexible Arbeitszeiten zu ermöglichen.“ Bei Dahler & Company wird dieses Credo deshalb umgesetzt, Teilzeitarbeit stellt kein Problem dar. Viele der Mitarbeiterinnen sind seit vielen Jahren in dem Immobilienunternehmen beschäftigt und konnten sich auf das notwendige Maß an Verständnis in verschiedensten Lebenssituationen verlassen. „Die Balance zwischen der Unterstützung der Arbeitnehmer in ihrem Alltag und der Förderung ihrer beruflichen Talente spielt in unserer Personalpolitik eine wesentliche Rolle. Ein qualifiziertes Unternehmen kann sich nur langfristig positiv entwickeln, wenn die Beziehungen zwischen den Ebenen gepflegt werden. Dazu gehört eben auch, ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte zu haben, um hierfür eine gemeinsame Lösung zu finden“,  erklärt Dahler.

Nicht nur als Unternehmerin bei Dahler & Company setzt sich Kirsten Dahler für Teamwork und Werte wie Familie ein. 2011 gründete sie gemeinsam mit ihrem Mann Björn Dahler die Kinderhilfsinitiative „Hand in Händchen“, die benachteiligte Kinder vor Ausgrenzung durch Armut schützen soll: „Viele Kinder erhalten wenig Förderung und erfahren durch die beschränkten Mittel ihrer Eltern Ausgrenzung.  Wir wollten dabei helfen, dass jedes Kind Förderung erhält und als starke Persönlichkeit seine eigene Wege gehen kann“, so Kirsten Dahler.

19.03.2015 //
Dahler & Company hat einen neuen Lizenzpartner: Christian Habrich ist seit Januar 2015 neuer Geschäftsführer der Filiale Köln-Süd

Köln, März 2015 – Der gebürtige Kölner Christian Habrich hat mit Immobilienverstand und Know-how das Steuer des Shops in der Kölner Merowingerstraße übernommen. Die Toplagen der Domstadt sind weiterhin stark gefragt und die Quadratmeterpreise bleiben durch die steigende Einwohnerzahl auf einem hohen Niveau. Mit seinem u.a. wirtschaftswissenschaftlichen Hintergrund und einer Leidenschaft für Kundenberatung will der 34-Jährige nun mit seinem Team den Premiumimmobilienmarkt des Kölner Südens erobern. Zu Habrichs Verantwortungsgebiet zählen die Stadteile Marienburg, Hahnwald, Bayenthal, Rodenkirchen sowie der gesamte Kölner Süden.

Seit vier Jahren ist Habrich im Maklergeschäft tätig. Schon während des Studiums der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre war Christian Habrich klar, bei den Themen Finanzen und Immobilien fühlt er sich zu Hause. Schnell stand er auf eigenen Beinen und machte sich im Maklerberuf sein Verkaufstalent zunutze. „Ich wollte aber etwas Handfestes verkaufen, etwas mit Bestand“, so der motivierte Jungunternehmer. Ein erster Job als Immobilienmakler bei einem kleineren Kölner Maklerbüro zeigte Christian Habrich 2010, dass Makler nicht nur Türen aufschließen. Im Bereich Vermittlung und Verkauf von Premiumimmobilien fühlt er sich heute wohl und hat seinen Traumberuf gefunden. Besonders in den südlichen Stadtteilen Kölns, wie Marienburg, Bayenthal, Hahnwald oder Rodenkirchen, sind seine Fähigkeiten gefragt, denn hier besteht eine hohe Nachfrage nach luxuriösem Wohnraum. Wer zum Beispiel in der berühmten Lindenallee in Marienburg auf der Suche nach einer Immobilie ist, der sucht etwas Besonderes: „Neubauten, wie das „Lindenpalais“, versuchen hier den hohen Ansprüchen der kaufkräftigen Kundschaft gerecht zu werden. Das ‚Lindenpalais‘ war schon vor Baufertigstellung zur Hälfte ausverkauft, was zeigt, dass hier trotz Quadratmeterpreisen von rund 6.000 € eine Zielgruppe vorhanden ist, die in den nächsten Jahren den Luxusimmobilienmarkt in Köln bestimmen wird“, erklärt Habrich.

Es ist die Arbeit zwischen zwei Parteien, die den 34-Jährigen so fasziniert: Käufer und Verkäufer intensiv zu beraten, zwischen mehreren Parteien zu vermitteln und am Ende den Abschluss zu machen, das schätzt Christian Habrich am Makler-Beruf und sagt: „Das Beraten ist die hohe Kunst unseres Berufs.“ Diesen Beratungsansatz vertritt auch Dahler & Company seit Jahren intensiv, was Habrich sehr schätzt.

Der Weg in die Selbstständigkeit war eine klare Entscheidung: „Dahler & Company ist ein starkes Netzwerk und es war die logische Konsequenz, sich im hart umkämpften Immobilienmarkt von Köln einer etablierten Marke anzuschließen“, so Habrich. Die ersten Wochen der Selbstständigkeit sind eine spannende Herausforderung. „Die Zeit ist aufregend und fordernd, auch mit viel Anstrengung verbunden, aber die Dahler-Zentrale unterstützt mich sehr. Ich freue mich, mein Team wachsen zu sehen und von der Stunde Null mitzuerleben und zu steuern, wie das Geschäft wächst – das motiviert mich und macht großen Spaß“, so der junge Unternehmer.

14.03.2015 //
Schlüsselwort - Neue Ansprüche an Premiumimmobilien

Der Luxusimmobilien-Markt entwickelt sich: Premiumobjekte sind immer gefragter und die Preise steigen. Genauso wie das Preisniveau, haben sich aber auch die Wünsche und Anforderungen der Interessenten gesteigert. Die Käufer besitzen genaue Vorstellungen, was eine Premiumimmobilie heutzutage leisten muss. Der Mix aus Aussehen und inneren Werten sollte stimmen: Eine repräsentative Fassade in Verbindung mit beliebten Stilelemente sowie moderner Ausstattung sind entscheidend. Neben der Außenwirkung spielt aber auch der Pflegezustand eine zunehmend wichtige Rolle. Top-sanierte Objekte und exzellente Beschaffenheit sind im Premiumbereich ein Muss. In Zeiten von „time is money“ ist die Bereitwilligkeit nach dem Kauf noch Zeit und Kosten in eine aufwendige Renovierung zu stecken, sehr gering. Vielmehr zählen Unkompliziertheit und First-Class Service. Zusätzlich steigt seit mehreren Jahren vor allem die Nachfrage nach besonderen Extras bei Luxushäusern: Begehrte Kriterien sind Sonnenausrichtung, Parkmöglichkeiten, Energieeffizienz und moderne Ausstattungsdetails wie Weinkeller, Sauna oder Gym. Zentralität am Puls des Geschehens ist nach wie vor ein essentieller Aspekt und eine hervorragende Lage deshalb ein Garant für hohe Preise. Gute Infrastruktur und direkte Anbindung spielen eine entscheidende Rolle. Aber auch Großzügigkeit bleibt ein wichtiges Thema: Nach Dahler & Companys aktueller Marktanalyse wurde im ersten Halbjahr 2014 doppelt so viele  großer Luxushäuser ab einer Wohnfläche über 450 m² verkauft. Statt vier Häusern wurden acht Objekte veräußert. Das ist ein Anstieg um 100 Prozent.

Generell kristallisieren sich im Premiumsegment immer mehr drei unterschiedliche Stiltypen heraus:

1. Die Klassischen

Der Klassische unter den Immobiliensuchenden interessiert sich für Altbauvillen im Jugendstil. Traditionelle Stilelemente und Liebhaberdetails wie Stuck, alte Bodendielen oder historische Kamine werden favorisiert. Im Vergleich zur Orientierung zu Prunk und Protz in Ländern wie Amerika oder Russland, wo es nie zu hoch oder zu groß sein kann, regiert bei den Hamburgern noch immer eine vergleichsweise vornehme Zurückhaltung. Der Klassische lehnt oberflächlichen Konsum ab. Der Luxus definiert sich eher durch Klassizismus und historische Eleganz als durch exorbitante Demonstration von Reichtum. Wertschätzung gilt edlen Designs. Offene Räume und Weitläufigkeit sind sehr nachgefragt und  vor allem renovierte Altbauten der Vorkriegszeit erweisen sich als Traumobjekte des klassischen Käufers.

2. Die Modernen

Der Moderne ist auf der Suche nach klaren Linien und progressivem Design. Purismus, helle Farben in Verbindung mit Metall- oder Stahlelementen sowie bodentiefen großen Fensterfronten sind die Schlüsselaspekte. Objekte im Townhouse-Stil mit fast futuristisch anmutenden Details sind sehr begehrt. So waren Neubauten nach neusten Marktzahlen 2014 in Hamburg die Erstligisten des Luxussegments. Dachterrassen und lichtdurchflutentete Innenhöfe werden favorisiert. Der moderne Käufer geht mit der Zeit und sehnt sich nach offenen Räumen und Leichtigkeit.

3. Die Individualisten

Der Individualist ist auf der Suche nach dem Besonderen in einer Immobilie. In puncto Design, liegt der Schwerpunkt auf der Affinität für exklusive Unikate und Sonderausstattungen. Individuell und speziell sollte ein Premiumobjekt sein. Pioniergeist und Wiedererkennungswert bekommt eine Immobilie durch Einzelstücke, Sonderanfertigungen genau wie durch die Verwendung neuer Materialien, die den vermehrt aufkeimenden künstlerischen Anspruch erfüllen. Ein besonderer Holzfußboden, eine spezielle Küchenausstattung, oder originelle Designs bei Kamin, Treppe oder Zimmerform geben Objekten das gewisse Etwas, denn der avantgardistische Trendsetter will Neues entdecken.

10.03.2015 //
Hamburger Premiumobjekte weiter auf dem Vormarsch

Neubauten auf First-Class-Niveau und Altbauten aus der Gründerzeit in Top-Zustand sind die Erstligisten im Luxussegment. Die teuersten Objekte im Wohnungs- als auch Häuserbereich kosteten knapp unter 5 Mio. Euro. Investitionen und Modernisierungen zahlen sich wirtschaftlich aus. Der Hamburger Wohnimmobilienmarkt im Luxusbereich ab 500.000 Euro blieb auch im ersten Halbjahr 2014 weiterhin stark und zeichnete sich durch solides Wachstum aus.

Die aktuelle Marktanalyse des Hamburger Immobilienmaklers Dahler & Company für das erste Halbjahr 2014 zeigt, dass die Hansestadt wiederholt einer der attraktivsten und begehrtesten Standorte deutschlandweit ist. Transaktionen bei Objekten im Wert von über 500.000 Euro legten um 8,4 Prozent zu. Insgesamt wurden 501 Wohnungen und Häuser in diesem Segment veräußert. In absoluten Verkaufsfällen sind das 39 Objekte mehr als noch im Vergleichszeitraum des Jahres 2013. Der Gesamtgeldumsatz lag mit knapp 490 Mio. Euro über dem Umsatz des Vorjahreszeitraumes von 400 Mio. Euro. Das entspricht einer Steigerung um 21 Prozent. Bei Eigentumswohnungen mit Preisen über 1 Mio. Euro war ein rasanter Anstieg um 100 Prozent auf insgesamt 36 Objekte zu verzeichnen. Die Anzahl der Verkäufe von außergewöhnlich großen Luxushäusern mit einer Wohnfläche von über 450 m² verdoppelte sich von 4 auf 8 Villen. Die teuersten Domizile wurden in Harvestehude veräußert: ein Haus für 4,95 Mio. Euro und eine Wohnung für 4,54 Mio. Euro. Insgesamt waren Eigentumswohnungen sehr gefragt, bevorzugt in den Bereichen rund um die Alster und in der HafenCity.

Eigentumswohnungen auf einen Blick

  • Der Gesamtmarkt der Wohnungen im Premiumsegment verzeichnete einen starken Anstieg der Transaktionen gegenüber dem ersten Halbjahr 2013 um rund 11 Prozent.
  • Der Gesamtgeldumsatz im Premiumbereich steigerte sich im ersten Halbjahr 2014 von rund 200 Mio. Euro im Vergleichszeitraum 2013 auf fast 260 Mio. Euro. Allerdings lässt sich im Vergleich auch ein Anstieg des Preisniveaus verzeichnen: Der durchschnittliche Kaufpreis stieg um 16 Prozent von knapp 780.000 auf 909.000 Euro.
  • Insgesamt wurden 29 Eigentumswohnungen mehr verkauft, absolut waren es 2014 im ersten Halbjahr 286 Objekte; davon die meisten, nämlich 165 im Preissegment zwischen 500.000 und 750.000 Euro. Dennoch macht das untere Preissegment des Premiumbereichs insgesamt ein leichtes Minus.
  • Dafür konnten die noch darüber liegenden Preiskategorien allesamt zulegen und die Verkäufe sogar teilweise mehr als verdoppeln: In den Bereichen von 1 Mio. bis 1,5 Mio. Euro stiegen die Verkäufe von 18 auf 36 Wohnungen, von 1,5 bis 2 Mio. Euro gab es eine Steigerung um sieben auf 15 Objekte und auch in der Sparte über 2 Mio. Euro konnten anstatt acht Wohnungen 14 verkauft werden.
  • Die Gebiete rund um die Alster (Außenalster-Ost und Außenalster-West) haben zusammen den größten Anteil am Premiumsegment: Insgesamt 149 der absoluten 286 Wohnungen über 500.000 Euro wurden in diesem Gebiet verkauft, also fast 50 Prozent. 
  • Die Bedeutung des Neubausegments nahm weiter zu und machte 2014 53,8 Prozent des Gesamtmarktes aus.

Ein- und Zweifamilienhäuser auf einen Blick

  • Der Gesamtmarkt der Ein- und Zweifamilienhäuser im Premiumsegment konnte im ersten Halbjahr 2014 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2013 einen leichten Anstieg der Transaktionen um 4,8 Prozent verzeichnen; Der Geldumsatz stieg um fast 13 Prozent an auf insgesamt 230 Mio. Euro. 
  • Besonders im Bereich der Luxushäuser mit Preisen über 2 Mio. Euro ist ein deutliches Plus zu erkennen. Die Anzahl der Kauffälle stieg hier um 36 Prozent von 19 auf 26 Häuser an. 
  • Insgesamt hatten Objekte in der Größenordnung zwischen 150 und 225 m² mit 28 Prozent den größten Anteil am Häusermarkt. 
  • Trotz Finanzkrise und demographischem Wandel nahm die Nachfrage nach außergewöhnlich großen Luxushäusern mit einer Wohnfläche von über 450 m² nicht ab, sondern hat sich im Vergleich zum ersten Halbjahr 2013 sogar verdoppelt: Diese Villen verzeichneten einen Zuwachs um 100 Prozent auf insgesamt acht Objekte. Aber nicht nur die Kauffälle haben sich bei Luxushäusern verdoppelt, der Umsatz in dieser Größenklasse hat sich sogar mehr als verdoppelt (1. HJ 2013: 8,5 Mio. Euro, 1. HJ 2014: 20,8 Mio. Euro). 
  • Kleinere Häuser mit einer Fläche unter 150 m² verzeichneten einen deutlichen Rückgang von über 20 Prozent: Statt 53 Häusern im ersten Halbjahr 2013 wurden lediglich 42 verkauft. 
  • Die Transaktionen bei Häusern zwischen 300 und 374 m² Wohnfläche sind im Vergleich zum Vorjahr am stärksten gesunken (1. HJ 2013: 16, 1. HJ 2014: 10, -38 Prozent).

Eigentumswohnungen im Detail

Alstertal

Das Gebiet Alstertal zeigte sich im ersten Halbjahr 2014 sehr attraktiv: Die Anzahl der verkauften Premiumeigentumswohnungen stieg von 17 auf insgesamt 24 an. Hier kletterte der Gesamtumsatz um 63 Prozent von rund 10,6 Mio. auf 17, 5 Mio. Euro. Nachfrage und Angebot bestimmen den Preis und somit wirkt sich die Beliebtheit auch hier auf das preisliche Niveau aus. Die durchschnittlichen Kosten für Eigentumswohnungen stiegen in dem untersuchten Segment von rund 625.000 Euro auf 725.000 Euro. Dies entspricht einem Anstieg um 16 Prozent. Mit 12 Wohnungen zeigte sich Volksdorf als beliebtester Stadtteil des Gebiets. Der Geldumsatz konnte hier dementsprechend stark zulegen und lag bei knapp über 9 Mio. Euro (1. HJ 2013 3,4 Mio. Euro)

Außenalster

Begehrt und attraktiv: Der Markt für Eigentumswohnungen ist traditionell in den zentral gelegenen Stadtteilen rund um die Alster besonders stark. So war es auch im ersten Halbjahr 2014 weiterhin ein beliebter Ort für Eigentumswohnungen im Premiumbereich: Die Gesamtzahl der Verkäufe stieg um 52 Prozent von 42 Objekten im ersten Halbjahr 2013 auf 64 in 2014. Dementsprechend stieg auch der Gesamtumsatz signifikant von rund 40,8 Mio. Euro auf 75,7 Mio. Euro an. Dies entspricht einer 85-prozentigen Steigerung. Besonderen Aufschwung gab es im Bereich der Eigentumswohnungen im Preissegment von 1 Mio. bis 1,5 Mio. Euro: Hier erhöhten sich die Verkaufszahlen deutlich um 220 Prozent, von fünf auf 16 Wohnungen. Auch im nächst teureren Segment bis 2 Mio. konnte ein Anstieg um rekordverdächtige 300 Prozent verzeichnet werden: Hier wurden anstatt zwei Eigentumswohnungen acht verkauft. Preislich ließ sich ein leichter Anstieg verzeichnen. Zum einen nahm der durchschnittliche Kaufpreis pro Quadratmeter von knapp 6.000 Euro im ersten Halbjahr 2013 auf 7.055 Euro im ersten Halbjahr 2014 zu. Zum anderen kletterte auch der Durchschnittsverkaufspreis merklich in die Höhe, von knapp 970.000 Euro auf 1.182.000 Euro. Der Stadtteil mit der größten Bewegung war Uhlenhorst mit 30 verkauften Eigentumswohnungen, also fast einem Drittel. Der Fokus lag dort 2014 jedoch mehr auf Wohnungen in der Preissparte von 500.000 bis 750.000 Euro (17 Objekte) - 8 dieser 17 Objekte sind Teil des Neubau-Projektes „Eleven Houses“. Deshalb blieb der Gesamtumsatz leicht hinter dem Vorjahr zurück mit einer marginalen Schrumpfung von 1,7 Prozent auf 26.236.000 Euro. Winterhude lag knapp dahinter auf Platz 2 mit 27 Eigentumswohnungen.

Elbvororte

In den Elbvororten ist der Markt größtenteils in festen Händen und es gibt nur wenig freie Objekte, so gab es hier im ersten Halbjahr 2014 einen leichten Rückgang im Premiumsegment: 12 Objekte weniger, insgesamt 46, wechselten hier den Besitzer. Das entspricht einem Minus von rund 20 Prozent. Da der Durchschnittskaufpreis jedoch mit knapp 742.000 Euro um neun Prozent höher war als noch 2013, ging der Gesamtumsatz nicht so drastisch zurück und lag im ersten Halbjahr 2014 bei rund 34 Mio. Euro. Dies entspricht einem Rückgang um ca. fünf Mio. Euro. Othmarschen war der beliebteste und verkaufsstärkste Stadtteil mit 17 verkauften Wohnungen und löste somit im ersten Halbjahr 2014 Ottensen als Favorit ab.

Hafencity

Die Hafencity konnte im großen Stil von Fertigstellung neuer Gebäude als auch genereller Beliebtheit profitieren und zeigte sich als ein deutlicher Gewinner. Bezogen auf die reine Größe des Gebiets wurden hier verhältnismäßig viele Eigentumswohnungen veräußert: Statt 12 Wohnungen im ersten Halbjahr 2013 waren es im gleichen Zeitraum 2014 20 Objekte, die einen neuen Besitzer fanden. Das entspricht einem Plus von 66 Prozent. Zudem spiegelte sich die Attraktivität der HafenCity in einer exorbitanten Wertsteigerung wider: So stieg der durchschnittliche Kaufpreis pro Quadratmeter deutlich an, von ca. 7.200 Euro auf knapp 9.000 Euro. Zudem hob sich der Durchschnittsverkaufspreis signifikant an, von 838.000 Euro auf 1.460.000 im ersten Halbjahr 2014. Eine Steigerung um fast 75 Prozent. Diese Entwicklung hatte zur Folge, dass der Gesamtumsatz auch deutlich um 190 Prozent zulegen konnte. Während es im ersten Halbjahr 2013 noch knapp über 10 Mio. Euro waren, stieg der Wert 2014 auf rund 29 Mio. Euro, ein Plus um 19 Mio. Euro. Die Verkaufsfälle im Bereich von 500.000 bis 1,5 Mio. Euro blieben recht stabil. Einen rasanten Anstieg gab es im Bereich des Luxussegments mit Eigentumswohnungen ab 2 Mio. Euro: Im ersten Halbjahr 2013 gab es keine Verkäufe, 2014 dafür fünf in einem Gesamtwert von über 15 Mio. Euro.

Hamburger „Best Ager“ und „Newcomer“ heiß begehrt

Die Gutachterzahlen lassen erkennen, dass sich Investitionen in Modernisierungen wirtschaftlich auszahlen: Modernisierte Eigentumswohnungen in Harvestehude erzielten eine Wertsteigerung von knapp 35 Prozent, in Winterhude sogar um 58 Prozent. Neubauten erfreuen sich der größten Beliebtheit, knapp dahinter klassische Traumobjekte aus den Jahren vor 1939. Objekte der Jahrgänge ab 2011 erzielten die höchsten Preise: Der durchschnittliche Preis pro Quadratmeter lag bei 7.214 Euro, der Wert der Vorkriegsobjekte bei 6.789 Euro. Im Vergleich, mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 6.187 Euro sind Eigentumswohnungen mit einem Baujahr zwischen 1940 und 1980 am günstigsten, da sie weniger gefragt sind. Dennoch lässt sich in allen Altersklassen von Objekten ein leichter Anstieg des Preisniveaus verzeichnen, welches Hamburgs Beliebtheit widerspiegelt.

Auf Hamburgs Prachtstraßen: Links schlägt rechts

Bellevue, Elbchaussee, Hallerstraße, Isestraße, Rothenbaumchaussee: Bei einer Untersuchung der hanseatischen Luxusstraßen der Elbmetropole war es in beiden Jahren mit großem Abstand die Straße Bellevue. Höchstes Preisniveau trotz Rückgang: 11.000 Euro/m² waren es im ersten Halbjahr 2014 (vergleichsweise 2013: 16.000 Euro). Interessant ist die Erkenntnis, dass die Straßenseite großen Einfluss auf die Quadratmeterpreise hat: Bei Eigentumswohnungen in der Elbchaussee sind es beispielsweise ganze 2.432 Euro/m² Differenz. Die rechte Straßenseite, stadtauswärtskommend, ist auf der Elbchaussee teurer als die linke; Die linke Straßenseite stadteinwärts ist auf der Isestraße teurer als die rechte.

Ein- und Zweifamilienhäuser im Detail

Alstertal

Auch im Segment der Ein- und Zweifamilienhäuser zeigt sich das Alstertal wiederholt begehrt: Hier wurden im ersten Halbjahr 2014 90 Häuser im Premiumsegment verkauft. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2013 waren das 12 mehr, was einer Steigerung um rund 15 Prozent entspricht. Die meisten der 90 Objekte, nämlich 66, wurden im Preissegment von 500.000 bis 750.000 Euro veräußert. Volksdorf ist mit 18 der 90 Häuser beliebtester Stadtteil, dicht gefolgt von Sasel mit 16 und Wellingsbüttel mit 15 verkauften Häusern. Der Gesamtumsatz lag knapp unter 65 Mio. Euro. Das sind rund 11 Mio. Euro mehr als noch im ersten Vorjahreshalbjahr 2013 und eine 20-prozentige Steigerung. Während im ersten Halbjahr 2013 im Segment über 2 Mio. Euro noch keine Häuser verkauft wurden, waren es im gleichen Zeitraum 2014 zwei Objekte mit einem Durchschnittskaufpreis von 2,27 Mio. Euro.

Außenalster-West

In den beliebten Toplagen westlich der Alster beruhigte sich der Markt im ersten Halbjahr 2014: Ein Haus mehr, insgesamt zwölf Objekte, wurden verkauft. Da jedoch neun der zwölf Villen mehr als 2 Mio. Euro kosteten, konnte der Gesamtumsatz dennoch deutlich, um 26 Prozent, steigen und lag im ersten Halbjahr 2014 bei 34,8 Mio. Euro. Der beliebteste Stadtteil war in der ersten Jahreshälfte 2014 Harvestehude. Dort wurde die Hälfte der Häuser, insgesamt 6, veräußert. Dahinter liegen Eppendorf und Rotherbaum mit jeweils 3 Objekten. Der teuerste Stadtteil war Rotherbaum mit einem Durchschnittsverkaufspreis von 3,7 Mio. Euro.

Elbvororte

Traditionell sind die Elbvororte beleibte Standorte für Premiumhäuser: So konnte dort auch im ersten Halbjahr 2014 noch einmal stark mit einer fast 12-prozentigen Steigerung auf hohem Niveau zugelegt werden. Insgesamt wurden hier statt 77 Häusern im ersten Halbjahr 2013 nun 86 verkauft. Auch der Gesamtumsatz stieg deutlich an und lag bei rund 94 Mio. Euro, was einem Plus von neun Prozent entspricht. Beliebtester und verkaufsstärkster Stadtteil war Blankenese mit 26 der 86 Villen. Der Gesamtumsatz lag dort bei rund 26 Mio. Euro. 8 der 17 Objekte sind Teil des Neubau Projekts Eleven Houses (Julius-Fressel-Straße, Dorothea-Bernstein-Weg, Fertigstellung 2014/15, Günther Franke Gruber Bauherren). Bis auf zwei weitere Wohnungen in zwei anderen Neubauten, befinden sich die restlichen Wohnungen in unterschiedlichsten Bestandsbauten.

11.02.2015 //
Mein perfekter Sonntag - Joy-Patrick Vellguth

Sonntag - 08.00 Uhr: Am Wochenende früh aufzustehen, lange bevor meine Alsterseite langsam erwacht - das liebe ich einfach! Heute habe ich etwas Zeit für mich und radle auf dem Weg zum Bäcker durch Winterhude. Die ruhige Stimmung um diese frühe Zeit genieße ich sehr. Heute Morgen schmecken mir die Franzbrötchen besonders gut: Die Bäckerei Junge um die Ecke hat hier eine gute Auswahl.

9.00 Uhr: Zeit sich richtig auszupowern: Ich gehe mit meinem Freund und Geschäftspartner zum Sport. Entweder probieren wir eines der zahlreichen neuen Fitnessstudios aus oder gehen Tennis spielen. Wir spielen derzeit gerne bei Sperber in Alsterdorf: Hier haben wir eine Halle sowie schattige Außenplätze. Wenn es draußen besonders schön ist, verzichten wir aber auf Tennis und starten eine kleine Radtour auf der anderen Elbseite, durch`s Alte Land und zurück. Nach knappen 20 Kilometern am Deich entlang, machen wir uns auch wieder auf den Rückweg. An einem perfekten Tag fahren wir die gesamte Strecke mit Elbwind im Rücken und Sonne im Gesicht. Durchgepustet und frisch kann nun der restliche Sonntag kommen.

11.30 Uhr: Langsam wacht auch meine Freundin auf, ich freue mich über ein gemeinsames zweites Frühstück. Wir gehen mit viel Zeit und den Wochenendausgaben verschiedener Tageszeitungen in eines der zahlreichen tollen Cafés in Winterhude, meistens entscheidet der kürzeste Weg und wir landen im Harms & Schacht direkt am Mühlenkamp mit Blick auf die vorbei kommenden SUP-Einsteiger (das sind diese Surfbretter, auf denen jemand stehend rudert), und viele Tretboote. Wenn man Glück hat geht auch gerade „einer baden“, ein herrliches Schauspiel. Unser Tipp hier: ein Plätzchen mit Wasserblick, Pancakes mit Sirup und Spiegeleiern, das können die hier.

13.30 Uhr: Da meine Familie um Hamburg herum verteilt lebt, entscheidet das Wetter die Richtung: Lüneburg oder Lübeck - beides schön. Meine Freundin und ich fahren auch besonders gern nach Timmendorf. Dort haben sonntags die Geschäfte geöffnet, so lässt sich dort ein kleiner Einkaufsbummel einschieben. Wenn das Wetter in Hamburg gut ist und unser Tag nur ein paar Stunden zum Flanieren hergibt, bleiben wir aber lieber hier und schlendern mit meiner Nichte samt elterlichem Anhang um die Alster. Wir genehmigen uns noch ein großes Eis im Café „a.mora“ mit Blick auf das Wasser. Die Kleine guckt Enten, die Großen schmachten den tollen Segelbooten hinterher.

17.00 Uhr: Wenn noch Zeit bleibt, treffe ich mich gerne mit guten Freunden auf einen Kaffee. Das mag ich an Sonntagen: Heute hat fast jeder Zeit! Heute treffe ich mich mit zwei guten Freunden in der HafenCity, dort sitzen wir auf der Terrasse vom Coast. Hier hat man einen tollen Blick über den Hafen, die vielen Touristen und manchmal steht die Queen Mary direkt nebenan.

20.00 Uhr: In den letzten Wochen habe ich es selten geschafft, aber ich tue es doch immer gern: Ich schaue den Tatort! Am liebsten zusammen mit Freunden und der Gastgeber sorgt im Idealfall für ein leckeres Abendessen. Wenn ich zu uns nachhause einlade, bestelle ich für alle eine große Sushi-Platte in dem Restaurant „White Lounge“ bei uns um die Ecke. Das warme Tempura Sushi ist der Wahnsinn!

22.00 Uhr: Ich bin mit meinen Gedanken schon beim kommenden Arbeitstag. Heute ist der einzige Abend der Woche, an dem ich versuche pünktlich ins Bett zu kommen. So kann ich die neue Arbeitswoche ganz entspannt und ausgeschlafen starten. Ich freue mich immer auf den Montag!

03.01.2015 //
Mein perfekter Sonntag - Axel Beth

Sonntags – 08:00 Uhr: Egal ob es regnet oder die Sonne scheint: Die Bedürfnisse unseres Golden Retrievers Arven ziehen mich aus dem Bett. Ich gehe sonntags gerne mit ihr durch das Brenner Moor. Das Naturschutzgebiet ist ruhig und sehr idyllisch, gerade richtig für einen entspannten Start in den Tag. Arven kann sich dort auf der Hundewiese gleich morgens richtig austoben und ist so den ganzen Tag über ausgeglichener. Diese Rasse apportiert außerdem besonders gerne, weshalb ich immer Etwas zum Werfen dabei habe. Arven bringt mir sogar meinen absichtlich „verlorenen“ Handschuh in Windeseile zurück. Wenn es ein sonniger Tag ist, machen wir einen Zwischenstopp an der grünen Brücke, sie darf dort ins Wasser und guckt minutenlang wie gebannt den kleinen Stichlingen im See hinterher.

9.30 Uhr: Wenn ich mit einem glücklichen Hund und noch warmen Frühstücksbrötchen unterm Arm nach Hause komme, duftet es schon nach frischem Kaffee, den meine Frau gemacht hat. Der Kamin verströmt seine wohlige Wärme und wir frühstücken lange und gemütlich zusammen mit meiner 15-jährigen Tochter Belana. Diese gemeinsame Zeit mit der Familie ist für mich unbezahlbar. Den weiteren Vormittag verbringe ich damit, ausgiebig Zeitung zu lesen.

12.00 Uhr: Ich bin im Herzen ein Naturmensch und nutze die freie Zeit am Sonntag gerne für einen Spaziergang an der nahen Ostsee. Frischer Wind und zwei bis drei Stunden spazieren gehen: Das freut natürlich auch Arven! Die Steilküste am Brodtener Ufer in Travemünde ist hierfür ein wunderbarer Ort. Der Blick auf das zu dieser Jahreszeit oft raue Meer ist immer wieder schön und entspannt mich ungemein. Wenn wir uns aufwärmen müssen oder meine Tochter müde wird, gehen wir für ein Stück leckeren Kuchen in das Erlebniscafé Hermannshöhe. Alternativ steht auch schon mal ein herzhaftes Fischbrötchen mit Nordseekrabben auf der Speisekarte.  Meine Tochter liebt die heiße Schokolade mit Schlagsahne und Schokopulver on top.

15.00 Uhr: Wir machen uns auf den Rückweg und freuen uns schon auf die entspannende Wärme des Kamins. Wenn wir aufgewärmt sind und etwas Gutes läuft, gönnen wir uns noch etwas Besonderes und gehen in eines der vielen schönen Hamburger Kinos.

17:30 Uhr: Filme sind eine tolle Möglichkeit für mich in eine andere Welt abseits vom Alltagsstress abzutauchen.  Meine Frau liebt Kino ebenso: An einem perfekten Sonntag einigen wir uns auf eine lustige Action-Comedy mit überraschendem Ausgang.

20:00 Uhr: Nach einem so bewegungsreichen Tag brauche ich etwas Deftiges: Wir zelebrieren den Abschluss dieses tollen Tages mit einem selbst gekochten Familienessen. Meine Tochter und ich schwingen die Kochlöffel und meine Frau entspannt derweil. Wir lassen es uns bei unserem Lieblingsgericht Lasagne richtig gut gehen und planen schon das nächste Wochenende. Ein kurzer Verdauungsspaziergang durch das grüne Alstertal tut mir und meiner Frau gut und so kommt auch unsere Hündin noch einmal raus.

21:45/22:00 Uhr: Einmal am Tag sind Nachrichten für mich ein Muss: Auch sonntags schaue ich gerne das heute Journal und bin so gut informiert. So lasse ich den Tag entspannt ausklingen.

22.30 Uhr: Auch der perfekteste aller Sonntage neigt sich irgendwann leider dem Ende zu. Ich lese vor dem Schlafen noch einen kurzweiligen Bericht im neusten GEO Magazin und gehe mit den Gedanken an die nächste spannende Arbeitswoche ins Bett.

17.12.2014 //
Solider Aufschwung im Bereich der Premiumimmobilien in Münster

In Münster ist der Immobilienmarkt weiter im Aufschwung. Die Ergebnisse aus der aktuellen Marktanalyse des zweiten Halbjahres 2014 des Maklerunternehmens Dahler & Company zeigen im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2013 einen erhöhten Geldumsatz. Die Auswertung der durch den Gutachterausschuss bereit gestellten Transaktionszahlen ergab, dass der Gesamtumsatz um 17,5 Prozent von 205,5 Mio. Euro im zweiten Halbjahr 2013 auf 241,5 Mio. Euro im gleichen Zeitraum von 2014 stieg.

Der gesamte Geldumsatz im Segment der Ein- und Zweifamilienhäuser ist im zweiten Halbjahr 2014 im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2013 auf 47,2 Mio. Euro und somit um 29,4 Prozent gestiegen.

Der Anstieg im erzielten Verkauf von Doppel- und Reihenhäusern liegt bei 30,6 Prozent.

Der erlangte Geldumsatz bei Wohnungseigentum stieg um 24,7 Prozent, von 80,8 Mio. Euro auf 100,8 Mio. Euro.Das Segment der Wohn- und Geschäftshäuser musste Einbußen um 22,2 Prozent hinnehmen.

Im Bereich der unbebauten Grundstücke konnte ein Zugewinn des erreichten Geldumsatzes von 21,5 Prozent erreicht werden.

Segment der freistehenden Ein- und Zweifamilienhäuser

Der Geldumsatz für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser lag 2014 bei 47,2 Mio. Euro und steigerte sich im Vergleich zu 2013 somit um 29,4 Prozent. Die Anzahl der Kauffälle wuchs von 97 auf 125 – eine Steigerung um 28,8 Prozent. Das mittlere Preissegment mit Objekten in einer Preispanne zwischen 250.000 und 499.999 Euro war mit 23,5 Mio. Euro das umsatzstärkste dieses Bereichs. Dieses Preissegment macht die Hälfte des gesamten Geldumsatzes der freistehenden Ein- und Zweifamilienhäuser aus. Im Segment der Häuser mit einem Wert über 750.000 Euro Kaufpreis ist der größte Anstieg an Kauffällen zu verzeichnen. Statt vier Objekten verkauften sich acht Immobilien. Dies ist ein Anstieg von 100 Prozent. Der Durchschnittspreis einer Immobilie mit einem Kaufpreis über 750.000 Euro liegt 2014 bei circa 1,05 Mio. Euro.

Segment der Doppel- und Reihenhäuser

Häuser in dieser Kategorie haben im zweiten Quartal 2014 einen besonders hohen Anstieg von 39,8 auf 51,9 Mio. Euro erzielt. Das entspricht einem Zugewinn von 30,6 Prozent. In der Preisspanne 250.00 bis 449.999 Euro wurde der stärkste Zuwachs von Hauskäufen verzeichnet. Hier konnten 31 Immobilien mehr als im Vorjahr verkauft werden. Dies ist ein Anstieg von 49,2 Prozent. Der durchschnittliche Verkaufswert sank dabei schwach von rund 337.000 auf 319.000 Euro. In der Kaufpreisspanne 500.000 bis 749.999 Euro konnten, statt zwei Immobilien in 2013, sieben Immobilien verkauft werden. Doppel- oder Reihenhäuser mit einem Kaufpreis von mehr als 750.000 Euro fanden weder im zweiten Halbjahr 2013 noch 2014 einen neuen Besitzer.

Segment der Eigentumswohnung

In der Gesamtübersicht hat sich das Segment der Wohnungen im Jahresvergleich 2013 zu 2014 deutlich gesteigert. Besonders stark waren hier Immobilienverkäufe bis zu einem Kaufpreis von 249.999 Euro. Der Durchschnittspreis der 453 verkauften Immobilien im zweiten Halbjahr 2014 lag mit rund 123.800 Euro deutlich höher als in 2013. Hier lag der Durchschnittspreis noch bei circa 108.400 Euro. Im Bereich zwischen 250.000 und 499.999 Euro sind starke Gewinne zu verzeichnen: Es wurden 34 Objekte mehr als im gleichen Zeitraum 2013 verkauft, das bedeutet einen Anstieg von 48,5 Prozent. Der Geldumsatz stieg dabei um 49,7 Prozent von 29 auf 35,9 Mio. Euro an. Der Durchschnittspreis von Wohnungseigentum in diesem Segment ist mit einer Schwankung von 0,8 Prozent stabil geblieben und liegt bei 345.405 Euro.

Segment der Wohn- und Geschäftshäuser

In der Gesamtübersicht schneidet das Segment der Wohn- und Geschäftshäuser im Halbjahresvergleich 2013 zu 2014 etwas schwächer ab.  2013 wurden im Bereich der Wohn- und Geschäftshäuser 40 Immobilien für insgesamt 39,5 Mio. Euro veräußert. In 2014 waren es 29 Immobilien mit einem Gesamtverkaufsvolumen von 30,7 Mio. Euro. Objekte mit einem Verkaufswert bis zu 499.999 Euro wechselten deutlich seltener den Besitzer, die Anzahl der verkauften Objekte sank von 14 auf 5 Objekte im Vergleich zum Vorjahr. Wohn- und Geschäftshäuser in der Preisspanne von 500.000 bis 749.999 Euro erzielten einen Verkaufsabschluss mehr, bei einem geringfügig steigenden Durchschnittspreis pro Objekt von 2,9 Prozent. Die Marktlage der Premiumimmobilien mit einem Kaufpreis von mehr als 2 Mio. Euro blieb stabil. Der Durchschnittspreis pro Objekt allerdings nur einen Anstieg von 2,9 Prozent.  2013 wie auch 2014 wurden jeweils vier verkauft, allerdings sank der durchschnittliche Kaufpreis von rund 4,2 Mio. Euro auf 3,6 Mio. Euro und somit um knappe 15 Prozent.

Segment der unbebauten Grundstücke für individuellen Wohnungsbau

Im zweiten Halbjahr 2014 erzielten unbebaute Grundstücke insgesamt ein höheres Umsatzvolumen, wobei weniger Grundstücke einen neuen Besitzer fanden. Der Gesamtumsatz des Segments stieg von 8,9 auf 10,8 Mio. Euro, also um 21,5 Prozent. Dieser Gewinn ist hauptsächlich auf zwei verkaufte Objekte mit einem Kaufpreis von über 750.000 Euro zurückzuführen.

Den Großteil aller Geldumsätze des Münsteraner Immobilienmarktes macht im zweiten Halbjahr 2014 genau wie in 2013 auch, der Verkauf von Eigentumswohnungen aus. Die Stadt Münster bietet Vorzüge, die besonders wohlhabenden, älteren Menschen gefallen: Kurze Wege, gute Infrastruktur und architektonische Vielfalt steigern das Interesse dieser Zielgruppe an der Stadt Münster. Die zunehmende Nachfrage von Miet- und Eigentumswohnungen bringt Investoren dazu, gezielt in urbanen Standorten mit diesen Merkmalen zu investieren.

Dahler & Company setzt seinen Schwerpunkt der Immobilienvermittlung auf das gehobene und luxuriöse Wohnsegment. In vielen Klein- und Mittelstädten ist das Potenzial in dieser Immobiliensparte groß. Städte mit hochwertigem Altbestand stehen besonders im Fokus des Maklerunternehmens. „Wir wollen uns mit Dahler & Company vermehrt in Klein- und Mittelstädten aufstellen. Besonders Münster ist sehr attraktiv. Dafür sind wir konstant auf der Suche nach Partnern, die die Dahler & Company Philosophie leben“, so Annekathrin Bethke, Geschäftsführerin der Lizenzsparte des Maklerunternehmens. Um das Potenzial zu erschließen, wurde ein Lizenzsystem geschaffen, das sich flexibel an verschiedene Standortgrößen anpassen lässt und Lizenznehmer so in ihrer Arbeit unterstützt als auch wichtige Freiheiten bietet.

Über die Dahler & Company Group GmbH

Dahler & Company ist Spezialist für die Vermittlung von hochwertigen Wohn- und Anlageimmobilien in Deutschland, Österreich und auf Mallorca. Das Unternehmen mit derzeit 250 Mitarbeitern hat seinen Hauptsitz in der Hamburger HafenCity und wurde 1993 von Björn und Kirsten Dahler in Buchholz in der Nordheide gegründet. Heute gehören dank dem im Jahr 2000 eingeführten Lizenzsystem 42 Maklerbüros an 29 Standorten zu Dahler & Company. Das Hamburger Unternehmen ist 2013 vom Deutschen Institut für Service-Qualität (DISQ) in der Beratung zum Testsieger gekürt worden.

26.11.2014 //
Erfolgsmeldung: Dahler & Company hat eine neue Lizenzpartnerin auf Norderney

Norderney, November 2014 –  Der Premiumimmobilienmakler Dahler & Company erweitert sein Netzwerk: Ab dem 1. November 2014 startet Jutta Springer mit einem Bürostandort auf der beliebten Ferieninsel Norderney. Zum April 2015 ist bereits ein Immobilienshop geplant. Als neue Lizenzpartnerin übernimmt die 57-Jährige nicht nur die gesamten Ostfriesischen Inseln als Verantwortungsgebiet, sondern auch den entsprechenden Küstentreifen.

Jutta Springer, die seit vielen Jahren mit dem Insulaner, Herrn Hans Vollmer verheiratet ist, kennt Norderneys Immobilienmarkt genau und weiß welche Immobilien bei Inselgästen Anklang finden, denn gemeinsam mit Ihrem Mann betreibt sie seit 15 Jahren den sehr erfolgreichen „Norderney Zimmerservice“. Das Ehepaar hat sich auf die Urlaubsvermietung hochwertiger Wohnungen auf Norderney spezialisiert. Durch die  Partnerschaft mit Dahler & Company wird jetzt ein weiteres Geschäftsfeld erschlossen, da nun nicht mehr nur kurzfristig luxuriöse Wohnungen vermietet werden, sondern erstklassige Urlaubsdomizile gekauft werden können.

Die geborene Bremerin studierte zunächst Betriebswirtschaft an und entschloss sich dann dazu, ein Studium der Rechtswissenschaft anzuschließen. Neun Jahre war Jutta Springer im Anschluss als Juristin im öffentlichen Dienst tätig, bevor sie sich 1999 mit der Luxus-Urlaubsvermietung selbstständig machte. „Immobilien haben mich schon immer begeistert, vor allem der ständige Wandel der Branche reizt mich. Wir reagieren auf die sich verändernden Bedürfnisse der Inselgäste“, beschreibt Jutta Springer ihre Leidenschaft zum Fach.

Über ehemalige Urlaubsgäste ist Jutta Springer auf Dahler & Company aufmerksam geworden: „Immer wieder hatten mein Mann und ich Anfragen von Gästen, ob wir die zur Vermietung angebotenen Immobilien auch verkaufen. Die Idee ist mehr und mehr in uns gereift und die flexiblen Lizenzformen, die Dahler anbietet, sind für uns der perfekte Start in diesen Geschäftsbereich.“

Für Annekathrin Bethke, Geschäftsführerin des Lizenzbereichs bei Dahler & Company, ist die Tatsache dass Jutta Springer selbst schon seit über 15 Jahren auf Norderney lebt ein weiterer Vorteil: „Frau Springer hat nicht nur Markt- und Ortskenntnisse, sondern sie erlebt das Umfeld auch selbst. Uns ist die persönliche Betreuung der Kunden sehr wichtig und hierzu gehört auch, dass man einen Friseur empfehlen kann, weiß wo sich die nächste Reinigung befindet und in welchem Café es am Gemütlichsten ist.“

Auch Jutta Springer freut sich auf die neuen Aufgaben gemeinsam mit ihrem Mann: „Wir sind auf der Insel und auf dem Festland gut vernetzt. Das sehen wir als gute Startmöglichkeit. Wir freuen uns auf die Beratung und Unterstützung, die wir durch Zugehörigkeit zu Dahler & Company erhalten.“ Eine Besonderheit der Lizenznehmer ist sicherlich, dass sie als Ehepaar gemeinsam zusammen arbeiten werden, jedoch mit unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern. „Wir werden die Vermietung der Ferienwohnung sowie den Kauf der Immobilien völlig autark voneinander laufen lassen und trotzdem werden beide Bereiche gegenseitig voneinander profitieren“, sagt Jutta Springer.

Mit einer Fläche von 26,29 Quadratkilometern ist Norderney nach Borkum die zweitgrößte Insel dieser Inselgruppe. Ob Franz Müntefering, Christian Wulff oder auch Horst Köhler: viele Prominente genießen ihren Urlaub auf der Ostfriesischen Insel. Durch die steigende Relevanz als Erholungsort hat Norderney einen spannenden, sich zunehmend verändernden Immobilienmarkt.

30.09.2014 //
Karlsruher Immobilienmarkt steigert Geldumsätze

Der Immobilienmarkt in Karlsruhe präsentiert sich im Jahresvergleich 2012 zu
2013 positiv und kann mit gesteigertem Geldumsatz punkten. Dafür zeichnet
besonders das Luxussegment verantwortlich. Dies geht aus den Ergebnissen
der aktuellen Marktanalyse des Maklerunternehmens Dahler & Company
hervor, die auf den Zahlen des Gutachterausschusses der Stadt Karlsruhe
beruht.

Im Vergleich zum Vorjahr ist der gesamte Geldumsatz für Immobilien in Karlsruhe 2013 um 5,6 Prozent auf 539,9 Mio. Euro gestiegen.

Der Geldumsatz der Ein- und Zweifamilienhäuser stieg 2013 auf 126,6 Mio. Euro und somit um 1,8 Prozent.

Der höchste Geldumsatz ist im Segment des Wohnungseigentums zu verbuchen und liegt bei 281,7 Mio. Euro. Er stieg im Jahresvergleich 2012 zu 2013 um 7,4 Prozent an. Insbesondere in der Preiskategorie 750.000 bis 999.999 Euro wurden deutlich mehr Immobilien veräußert als im Vorjahr. Die hier erzielten Kaufpreise liegen im Schnitt 5 Prozent über denen von 2012.

Der Markt für Wohn- und Geschäftshäuser legte 2013 besonders in den preisintensiven Segmenten ab 1 Mio. Euro zu.

Segment der Ein- und Zweifamilienhäuser

Die Zahl der Kauffälle im Segment freistehender Ein- und Zweifamilienhäuser in 2013 geht mit zwei Objekten um 0,6 Prozent zurück (2013: 315; 2012: 317). Dennoch konnte der gesamte Geldumsatz um 1,8 Prozent gesteigert werden und liegt somit bei 126,6 Mio. Euro (2012: 124,4 Mio. Euro). Das geht vor allem auf das gehobene Preissegment von 750.000 Euro bis 1 Mio. Euro zurück, welches das Jahr 2013 mit einer Steigerung verlässt. Acht Ein- und Zweifamilienhäuser wurden mehr verkauft, was ein Wachstum von 72,7 Prozent bedeutet

(2013: 19 verkaufte Immobilien, 2012: 11). Der Geldumsatz stieg entsprechend um 64,2 Prozent an (2013: 15,6 Mio. Euro; 2012: 9,5 Mio. Euro).

Auch die darunter liegende Preiskategorie präsentiert sich
positiv: 49 Objekte wurden mit einem Verkaufspreis zwischen 500.000 Euro und 750.000 Euro veräußert, im Jahr 2012 waren es 43. Der Geldumsatz liegt mit einer Steigerung von 12,9 Prozent im Jahr 2013 bei 29 Mio. Euro und wuchs somit um 3,3 Mio. Euro (2012: 25,7 Mio. Euro). Das Luxussegment ab 1 Mio. Euro zeigt sich stabil.

Im Jahresvergleich wurden mit sieben Objekten gleich viele Eigenheime verkauft, der Geldumsatz sank leicht um 3,2 Prozent auf 8,3 Mio. Euro (2012: 8,6 Mio. Euro).

In der unteren Preisklasse bis 250.000 Euro ging der Markt zurück. Acht Immobilien weniger wechselten den Besitzer. Der Geldumsatz sank in dem niedrigsten Segment um 15 Prozent mit einem Rückgang um 2 Mio. Euro auf 11,4 Mio. Euro. Ein Defizit des Geldumsatzes von 4,3 Prozent verzeichnet auch das Preissegment von 250.000 bis 500.000 Euro.

In 2013 wurde ein Geldumsatz von 60,4 Mio. Euro erzielt, 2012 lag
er bei 63,1 Mio. Euro. Dabei gingen die Kauffälle um sieben Objekte zurück. Damit trägt dieses Segment aber dennoch in der Gesamtübersicht der freistehenden Einund Zweifamilienhäuser die größte Summe bei.

Segment der Eigentumswohnungen
Im Segment der Eigentumswohnungen ist ebenfalls eine Steigerung der
Geldumsätze bei sinkender Zahl der Kauffälle zu beobachten. 1.665 Wohnungen wurden in 2013 verkauft, 2012 waren es noch 1.688 Objekte.

Dies bedeutet einen Rückgang von 23 Immobilien, also 1,4 Prozent. Der Geldumsatz hingegen stieg um 7,4 Prozent an und liegt in 2013 bei 281,7 Mio. Euro (2012: 262,3 Mio. Euro).
Auffällige Veränderungen zeigte besonders das Preissegment von 750.000 bis 1 Mio. Euro. Im Jahr 2012 verkauften sich hier lediglich zwei Objekte mit einem
Gesamtwert von 1,7 Mio. Euro. Im Folgejahr wurden zehn Immobilien verkauft, der Geldumsatz stieg auf 8,8 Mio. Euro. Dies bedeutet ein Wachstum von 425,7 Prozent.

Die Luxussegmente von 1 Mio. Euro bis 1,5 Mio. Euro und ab 1,5 Mio. Euro haben sich im Jahresvergleich leicht gesteigert. In 2012 wurden in beiden Segmenten keine Immobilien verkauft, in 2013 wechselte je ein Objekt den Besitzer. Der Geldumsatz liegt bei 1,4 Mio. Euro beziehungsweise 1,7 Mio. Euro.
Auch das Preissegment von 250.000 Euro bis 500.000 Euro ist gewachsen. Vor
allem die absoluten Zahlen sprechen für sich: 30 Objekte wurden im Jahresvergleich mehr verkauft (2013: 303; 2012: 273). Dies entspricht 11 Prozent. Der Geldumsatz steigerte sich um 14,4 Prozent, was eine Summe von 12,5 Mio. Euro bedeutet, und liegt bei beachtlichen 99,5 Mio. Euro (2012: 87 Mio. Euro).

In der Preiskategorie bis 249.000 Euro sind zwar die Kauffälle gegenüber 2012
zurückgegangen (2013: 1.339; 2012: 1.401) und auch der Geldumsatz lag im Vorjahr höher (2013: 163,9 Mio Euro; 2012: 166,9 Mio. Euro). Dennoch macht dieses Segment den Löwenanteil (rund 58 Prozent) am gesamten Geldumsatz des Karlsruher Wohnungsmarktes aus.

Segment der Wohn- und Geschäftshäuser
Das Segment der Wohn- und Geschäftshäuser in Karlsruhe erwirtschaftet in 2013 einen gesamten Geldumsatz von 62,1 Mio. Euro durch den Verkauf von 49 Objekten.
Eine Immobilie wurde somit im Jahresvergleich weniger verkauft, dennoch stieg der Geldumsatz um 103,3 Prozent (2012: 30,5 Mio. Euro). Besonders die preisintensiven Segmente ab 1 Mio. Euro gehen positiv aus dem Jahr 2013 hervor. Zwischen 1 Mio. Euro und 1,5 Mio. Euro verkaufen sich elf Objekte – vier mehr als im Vorjahr.

Der Geldumsatz stieg entsprechend um 57,1 Prozent auf 13,8 Mio. Euro (2012: 7,9 Mio. Euro). Auch in der Preiskategorie von 1,5 Mio. Euro bis 3 Mio. Euro sind positive Entwicklungen zu beobachten. Die Zahl der Kauffälle stieg von einem Objekt auf sieben, während der Geldumsatz um 412,2 Prozent auf 11,8 Mio. Euro kletterte (ein Plus von 9,5 Mio. Euro). Auch in der Preisklasse über 3 Mio. Euro wurden im Segment der Wohn- und Geschäftshäuser im Gegensatz zum Vorjahr zwei Objekte veräußert. Sie erbrachten gemeinsam einen Geldumsatz von 22,7 Mio. Euro. In den unteren Preiskategorien sind die Kauffälle rückläufig. Besonders zwischen 500.000 Euro und 749.999 Euro war 2013 ein Rückgang von 13 Kauffällen gegenüber 2012 zu verzeichnen, der Geldumsatz ging um 69 Prozent von 11,7 Mio Euro auf 3,6 Mio. Euro zurück Lediglich im Segment 250.000 bis 499.999 Euro konnten 4 Immobilien mehr veräußert werden (2013: 16; 2012: 12). Die Geldumsätze stiegen entsprechend um 33 Prozent an (2012: 6 Mio. Euro; 2013: 4,2 Mio Euro).

Fazit
Der Luxusimmobilienmarkt in Karlsruhe profitiert im Jahr 2013 von einer leichten
Steigerung der Kauffälle – besonders beim gehobenen Wohnungseigentum und
Wohn- und Geschäftshäusern wird dies deutlich. Damit geht auch der Anstieg des gesamten Geldumsatzes um 5,6 Prozent einher. Diese Steigerung im Luxussegment kann den Einbruch der Kauffälle im unteren Preissegment ausgleichen.

„Der Luxusmarkt hat im Jahresvergleich deutlich angezogen und beeinflusst die
Gesamtumsätze sehr positiv. Mit seiner Wirtschaftskraft ist Karlsruhe in der
Metropolregion Oberrhein natürlich ein wichtiger Standort und von Investorenseite sehr interessant. Unternehmer siedeln sich an und möchten entsprechend wohnen.
Nicht umsonst sind Unternehmen wie Michelin, DM oder EnBW schon seit Jahren in Karlsruhe angesiedelt“, so Annekathrin Bethke, Geschäftsführerin bei Dahler & Company.

Das Maklerunternehmen setzt seinen Schwerpunkt der
Immobilienvermittlung auf das gehobene und luxuriöse Wohnsegment. „Wir wollen uns mit Dahler & Company vermehrt in Städten aufstellen, in denen wir ein großes Potenzial für hochwertige Immobilien beobachten. Besonders Karlsruhe ist deshalb sehr attraktiv. Dafür sind wir konstant auf der Suche nach Partnern, die die Dahler & Company Philosophie leben“, so Bethke. Um das Potenzial zu erschließen, wurde ein Lizenzsystem geschaffen, das sich flexibel an verschiedene Standortgrößen anpassen lässt und Lizenznehmer in ihrer Arbeit unterstützt als auch wichtige Freiheiten gibt.

11.07.2014 //
Politik und Digitalisierung stellen Immobilienmakler vor neue Herausforderungen.

Wie müssen sich Makler in Zukunft aufstellen und was können sie vom Ausland lernen?

Die Experten Björn Dahler von Dahler & Company, Martin Eberhardt FRICS, Vorstandsvorsitzender der RICS Deutschland und Marc Stilke, CEO von ImmobilienScout24, diskutierten im Pressegespräch über die Zukunft der Maklerbranche. Dazu hatte Björn Dahler in den Hauptsitz des Maklerunternehmens in die Hamburger HafenCity geladen. Fazit: Um positive Veränderungen durchzusetzen gilt es, Transparenz und Professionalisierung zu fördern sowie ein nachhaltiges Umdenken in der Branche anzustoßen. Vorbilder könnten die angelsächsischen Systeme sein.

Was bringt das Bestellerprinzip?

Die große Koalition hat die Einführung des Bestellerprinzips für 2015 beschlossen. Die Regelung besagt, dass der Auftraggeber eines Maklers die Courtage trägt und diese nicht mehr so wie bisher rein auf den Suchkunden fällt.

Martin Eberhardt: International ist das Bestellerprinzip bereits etabliert und auch in Deutschland ist die Begleitung durch einen Transaktionsberater auf B2B-Ebene Usus. Auch auf der Verbraucherebene würde ich diese Entwicklung begrüßen. Es muss klar sein, in wessen Auftrag ein Makler agiert. Derzeit zahlt ausschließlich der Suchkunde, obwohl der Makler in den meisten Fällen vom Vermieter oder Verkäufer bestellt wird. Ein Interessenkonflikt ist programmiert. Das Bestellerprinzip soll für Klarheit sorgen. Somit zahlt es nicht nur auf professionelle Standards ein sondern auch auf ethische Normen.

Björn Dahler: Den Grundsatz des Bestellerprinzips finde ich gut. Dennoch frage ich mich, ob die Einführung wirklich nötig ist und eine Änderung zum angestrebten Ziel nach sich zieht. Der Grundgedanke besteht darin, Geringverdienern den Zugang zu Wohnraum zu erleichtern, die sich keine zweifache Monatsmiete als Courtage leisten können. Aber die Gruppe, die geschützt werden soll, wird auch in Zukunft nicht leichter an die Wohnungen gelangen, weil Vermieter ihre Entscheidung aufgrund der Bonität treffen. Die angespannte Lage im Wohnungsmarkt kann nur durch Neubauten gelöst werden.

Brauchen wir angesichts der Onlineportale überhaupt noch Makler?

Marc Stilke: ImmobilienScout24 wird den Makler nicht ersetzen. Denn für die professionelle Vermarktung von Immobilien sind das Know-how und die Expertise von regionalen Experten gefragt, die den lokalen Markt sehr gut kennen und ihre Kunden individuell beraten. Wir als Immobilienportal sorgen hingegen für Transparenz und machen so Transaktionen und digitales Marketing effizienter. Unsere Stärken liegen in der Entwicklung neuer digitaler Services, nicht im lokalen Vor-Ort-Geschäft.

Björn Dahler: Wir als Makler vor Ort müssen mehr leisten als es ein Portal kann. Wir kennen den MikroMarkt bis ins Detail und können mit unserer Expertise und unserem Service tiefer schöpfen. Wir übernehmen die spezifische Objektbewertung, stehen unseren Kunden in allen Transaktions-Belangen beratend zur Seite und übernehmen auf Wunsch auch die Umzugsorganisation. Nur mit diesen Serviceleistungen können wir unsere Existenzberechtigung bewahren und das ist es auch, was einen Qualitäts- von einem reinen Nachweismakler unterscheidet. Ich bin mir sicher, dass letztere langsam aber sicher zu einer aussterbenden Spezies gehören.

Martin Eberhardt: Die Frage ist doch, was der Kunde will. Er sucht ein neues Eigenheim oder eine Mietwohnung. Das Vehikel ist dabei weniger wichtig. Der Makler wird bleiben, wenn er sich zum Berater wandelt, echten Mehrwert bietet und den Kunden durch die komplexen Unwägbarkeiten eines Hauskaufs intensiv begleitet. Um nur ein Beispiel aus der Immobilienbewertung zu nennen: Der Preis definiert sich nicht nur über die Lage in einem Stadtteil – auch innerhalb eines Straßenabschnitts kann dieser variieren. Ist das Dach gemacht, wie fällt das Licht in die Fenster? Die Faktoren sind vielfältig und es gibt keine allgemeingültigen Standards für die Wertermittlung von Immobilien.

Wie kann die Qualität in der Maklerbranche gewährleistet werden?

Björn Dahler: Im B2B-Bereich, wenn es um Gewerbeimmobilien geht, haben sich längst internationale Standards durchgesetzt. Im B2C-Segment der Wohnimmobilien gibt es immer noch viele schwarze Schafe bzw. bloße Nachweismakler. Die Branche leidet unter der Tatsache, dass es keine Zulassungsbeschränkungen gibt. Diese sind jedoch notwendig, um Qualität zu gewährleisten. Um branchenweite Veränderungen herbeizuführen, wäre insbesondere der IVD gefragt.

Marc Stilke: In Singapur wurde ein Sach- und Fachkundenachweis eingeführt. Dieser muss alle zwei Jahre erbracht werden. Dadurch sank die Zahl der Makler; nur die guten Dienstleister blieben am Markt und die Qualität stieg.

Martin Eberhardt: Es gibt viele Werkzeuge, welche die Qualität verbessern und gewährleisten können. Dazu gehören zum Beispiel Ausbildungsstandards und Fachkundenachweise, die sich sehr positiv auf die Beratungsqualität auswirken. Obwohl wir diese in Deutschland noch nicht haben, wandelt sich das Bild. Die Einführung erster Studiengänge im Bereich Immobilienwirtschaft in den 1990er Jahren hat dazu beigetragen. In Großbritannien ist die akademische Tradition allerdings viel stärker verwurzelt. Hier wurden über Generationen Top-Leute ausgebildet. Bezogen auf den Standort Hamburg zeigt sich, dass dieser in Deutschland am besten qualifiziert ist. Hamburg ist eine Maklerstadt, sei es Schiffsmakler, Versicherungsmakler oder eben auch Immobilienmakler. Traditionsreiche Maklerhäuser haben sich einen guten Namen gemacht. Diese Häuser bleiben bestehen, weil sie ehrlich und seriös arbeiten.

Ist das System in Deutschland verbraucherfreundlich und wie kann eine Veränderung aussehen?

Björn Dahler: Ich befürworte das nordamerikanischen System (Multiple Listing System). Dort gibt es eine Listung aller Objekte auf einem Portal, das nur Maklern zugänglich ist. Wer einen Interessenten hat, sucht dort nach passenden Objekten. Das ist sehr verbraucherfreundlich, denn der Kunde muss nur mit einem Makler seiner Wahl sprechen. Wenn ich in Deutschland ein Haus suche, muss ich mich bei zahlreichen Maklern elden, die die jeweiligen Objekte betreuen. In Deutschland machen alle die Schotten dicht – und der Verbraucher ist der Leidtragende.

Ist Deutschland bereit für einen Systemwandel?

Björn Dahler: Um das Fortbestehen der Maklerbranche zu sichern, ist der Systemwandel hin zu mehr Transparenz zwingend erforderlich. Wichtig ist allerdings, dass Veränderungen für die gesamte Branche gelten. Wenn es gelingen soll, ein Multiple Listing System in Deutschland einzuführen, ist der IVD gefragt, das Heft in die Hand zu nehmen. Offene Modelle, die nur einen Teilmarkt betreffen, sind aufgrund des vorherrschenden Konkurrenzdenkens zum Scheitern verurteilt. So konnte sich beispielsweise schon in den 1980ern das Modell der Hamburger Immobilienbörse nicht durchsetzen. Die deutsche Mentalität ist in Bezug auf Transparenz zwiespältig: Die Städte erheben in den Gutachterausschüssen umfangreiche Daten zu Immobilienpreisen und –verkaufszahlen. Diese werden jedoch nicht umfassend ausgewertet, geschweige denn herausgegeben. Da stellt sich die Frage, wozu es diese Erhebungen gibt, wenn der Zugriff darauf erschwert wird. Wenn die öffentliche Hand die Auswertung wegen Personalmangels nicht leisten kann, sollte diese Aufgabe abgegeben werden.

Marc Stilke: Mehr Transparenz ist auch in unserem Sinne. Wir werten bei ImmobilienScout24 schon seit Jahren unsere Angebotsdaten gezielt aus und veröffentlichen Vergleichspreise als Richtwerte in den Exposés. Damit sorgen wir für mehr Augenhöhe zwischen Anbietern und Nachfragern. Obgleich einige unserer Maklerkunden davon weniger begeistert sind, ist der Ansatz, mehr Informationen über Transaktionen öffentlich zu machen, richtig.

Martin Eberhardt: Im Fazit ist ein kurzfristiges Umdenken der Branche leider nicht absehbar, obwohl ein offenes System für alle Beteiligten - ob Makler, Käufer oder Verkäufer - Vorteile hat.

Der Ruf des Maklers ist seit jeher negativ behaftet – zeichnet sich eine Verbesserung ab?

Marc Stilke: Durch Bewertungen im Internet steigt der Druck für Makler. Dadurch hat sich die Qualität in den letzten Jahren verbessert. Durch die angespannte Marktsituation ist der Ruf der Zunft gleichzeitig jedoch schlechter geworden. Das empfundene Preis-Leistungs-Verhältnis befindet sich in Schieflage. Diese Entwicklung trifft allerdings für Makler aller Bereiche zu.

Martin Eberhardt: Das Qualitätslevel wird sich durch die Ausbildungsangebote an Universitäten verbessern, davon profitiert letztlich der Ruf des Maklers. Auch das Bestellerprinzip wird einen positiven Einfluss haben, wenn Kunden die Verteilung der Courtage nicht mehr als ungerecht empfinden.

04.07.2014 //
Immobilienmarkt Hamburg beruhigt sich auf hohem Niveau

Eigentumswohnungen sind gefragter denn je: Neubauten und junge Immobilien haben einen immer stärkeren Anteil am Luxussegment; ein Trend zu kleineren Wohneinheiten zeichnet sich ab.

In Hamburg wurden auch in 2013 mehr Premium-Immobilien verkauft als im Vorjahr. Transaktionen der Objekte ab einem Wert von 500.000 Euro legten um 2,3 Prozent zu. Insgesamt wurden 1.067 Wohnungen und Häuser in diesem Marktsegment verkauft – das sind in absoluten Kauffällen 24 Eigenheime mehr als noch 2012 (1.043 Immobilien). Die Geldumsätze sind im Vergleich leicht zurückgegangen: 2013 wurden rund 942 Mio. Euro erwirtschaftet, 2012 waren es 972 Mio. Euro. Dies entspricht einer marginalen Schrumpfung von 3,1 Prozent und weist auf eine Marktberuhigung hin. Die teuersten Immobilien waren Eigentumswohnungen in Winterhude (Altbau: 4,2 Mio. Euro; Neubau: 6,3 Mio. Euro) sowie ein Einfamilienhaus in Harvestehude (11,4 Mio. Euro). Zu diesen Ergebnissen kommt die Marktanalyse von Dahler & Company, die sich auf das Premiumsegment bezieht und auf den Zahlen des Gutachterausschusses der Stadt Hamburg basiert. Gezogen wird ein Vergleich zwischen 2012 und den aktuell erschienenen Zahlen für das Jahr 2013. Erstmals erfolgte zusätzlich eine Auswertung des Marktes für hochwertige Eigentumswohnungen, die das Premiumsegment auf der Basis von Quadratmeterpreisen und Baujahren analysiert.

Eigentumswohnungen auf einen Blick:

  • Der Gesamtmarkt der Wohnungen im Premiumsegment verzeichnete einen marginalen Anstieg der Transaktionen gegenüber 2012 um 3,2 Prozent; beim Geldumsatz um 2,4 Prozent. Vor allem im unteren Preisbereich zwischen 500.000 Euro und 750.000 Euro sowie im Topsegment ab 2 Mio. Euro waren signifikante Zuwächse zu beobachten. In den Preiskategorien zwischen 750.000 Euro und 2 Mio. waren dagegen erhebliche Rückgänge vor allem beim Geldumsatz festzustellen.
  • Die Alsterstadtteile haben nach wie vor den stärksten Markt für Eigentumswohnungen ab 500.000 Euro. Sie machten knapp 50 Prozent des Gesamtmarktes aus und waren somit der mit Abstand bedeutendste Markt für Eigentumswohnungen im Premiumsegment. Im Jahresvergleich sind die Kauffälle von 275 auf 268, um 2,5 Prozent gesunken.
  • In Winterhude wurden mit 86 Wohnungen ab 500.000 Euro die meisten Objekte verkauft. Dies waren 31 Wohnungen mehr als in 2012 - der höchste Anstieg von Kauffällen in Hamburg. Der größte Geldumsatz im Wohnungssegment war 2013 mit 76 Mio. Euro ebenfalls in Winterhude zu verzeichnen und stieg um 80,5 Prozent. Der Nachbarstadtteil Uhlenhorst verbuchte 68 verkaufte Wohnungen (2012: 66). Uhlenhorst lag auch hier auf Platz zwei mit 61,9 Mio. Euro, musste aber einen Rückgang von neun Prozent verkraften. Mit 32 verkauften Eigentumswohnungen lag der Rückgang in Harvestehude bei 17 Objekten (2012: 49). Der Geldumsatz sank entsprechend um 37,6 Prozent auf 42,8 Mio. Euro (2012: 68,1 Mio. Euro).
  • In den Elbvororten gingen die Verkaufsfälle von 115 auf 109 Transaktionen zurück. Damit ging ein drastischer Einbruch der Geldumsätze um 15,7 Prozent einher.
  • Im Alstertal spielt der Premiummarkt für Eigentumswohnungen traditionell nur eine begrenzte Rolle, zeigte sich 2013 jedoch stabil.
  • Die HafenCity verzeichnete in 2013 sowohl einen Rückgang der Kauffälle um fünf Objekte auf 28 Wohnungen, als auch des Geldumsatzes um 16,55 Prozent auf 23,9 Mio. Euro.
  • Die Bedeutung des Neubausegments nahm weiter zu und machte 35 Prozent des Gesamtmarktes aus.
  • Von den 544 Eigentumswohnungen im Premiumsegment ab 500.000 Euro lagen 329 zugleich oberhalb von 5.000 Euro pro m². Dabei stieg der Durchschnittspreis pro Quadratmeter um knapp zwei Prozent.
  • Mehr als ein Drittel der Verkaufsfälle (171 Transaktionen) entfiel auf Eigentumswohnungen des Preissegments 500.000 bis 750.000 Euro.
  • Neubauten bzw. sehr junge Gebäude hatten einen überragenden Anteil am Premiumsegment. Bei 60 Prozent aller Wohnungsverkäufe ab 5.000 Euro pro m² aufwärts handelte es sich um Objekte, die maximal drei Jahre alt waren.

Der Markt der Ein- und Zweifamilienhäuser auf einen Blick:

  • Der Gesamtmarkt der Häuser im Premiumsegment verzeichnete einen marginalen Anstieg der Transaktionen gegenüber 2012 um 1,4 Prozent; der Geldumsatz ging um 3,7 Prozent zurück. Vor allem im unteren Preisbereich zwischen 500.000 Euro und 999.999 Euro stiegen die Transaktionen um insgesamt 33 Objekte. In den oberen Preisbereichen ab 1 Mio. gingen 2013 sowohl die Transaktionen (26 verkaufte Objekte weniger) als auch die Geldumsätze zurück.
  • Der Villenmarkt um die Alster erfreute sich eines Zuwachses bei den Kauffällen um 7,6 Prozent, von 66 Kauffällen in 2012 auf 71 in 2013. Der Geldumsatz verhielt sich gegensätzlich und sank um 3,2 Prozent.
  • Die Elbvororte erfuhren nach vielen Jahren der extrem hohen Nachfrage in 2013 eine Marktberuhigung. Die Kauffälle sanken von 200 auf 182 um neun Prozent. Gleichzeitig sank der Geldumsatz von 202 Mio. Euro auf 190 Mio. Euro um 5,9 Prozent. Dennoch wurden hier die meisten Ein- und Zweifamilienhäuser in Hamburg verkauft.
  • Die Transaktionen im Alstertal gingen um 13 Objekte auf 128 verkaufte Ein- und Zweifamilienhäuser zurück (2012: 141). Der Geldumsatz sank um 18,8 Prozent auf 89,6 Mio. Euro (2012: 110,3 Mio. Euro).

Eigentumswohnungen im Detail

Gebiet Alster

Der Markt für Eigentumswohnungen ist traditionell in den zentralen Stadtteilen rund um die Alster besonders stark. Auch 2013 entfielen mit 268 Objekten die meisten Kauffälle auf diese Stadtteile. Ein leichter Rückgang um sieben Objekte im Jahresvergleich wirkte sich mit 2,5 Prozent schwach auf die Statistik aus. Der gesamte Geldumsatz sank um 5,3 Prozent auf 245 Mio. Euro (2012: 258,6 Mio. Euro). Die Stadtteile Eppendorf, Rotherbaum, Harvestehude, Uhlenhorst und Winterhude standen im Fokus des Marktes. Winterhude machte einen deutlichen Entwicklungssprung: Hier stieg die Zahl verkaufter Premiumwohnungen von 55 (2012) auf 86 Objekte (2013). Der Geldumsatz stieg vor diesem Hintergrund um 80,5 Prozent (2013: 76 Mio. Euro; 2012: 42,1 Mio. Euro). In Hohenfelde war auf Grund des begrenzten Angebots eine Schrumpfung sichtbar: Die Verkäufe gingen von zehn Objekten in 2012 auf drei in 2013 zurück. In Harvestehude wurden 17 Wohnungen weniger verkauft, ein signifikanter Rückgang um 32 Verkäufe.

Elbvororte

Die Elbvororte verzeichneten ebenfalls einen Rückgang von Eigentumswohnungen ab 500.000 Euro. Die Zahl der verkauften Objekte sank von 115 in 2012 auf 109 Wohnungen im Jahr 2013. Die Elbvororte kamen im Wohnungssegment auf einen Geldumsatz von 78,2 Mio. Euro. Dies bedeutete einen Rückgang von 15,7 Prozent (2012: 92,8 Mio. Euro). Traditionell fanden sich in den Elbvororten weniger Eigentumswohnungen als Häuser. Steigen konnte die Zahl verkaufter Premiumwohnungen (von elf auf 14) nur in Nienstedten. Dementsprechend stieg der Geldumsatz um 13,9 Prozent (2013: 10 Mio. Euro; 2012: 8,8 Mio. Euro). Den größten Geldumsatz verbuchte Ottensen: Trotz eines Rückgangs von 8,2 Prozent lag er 2013 bei 24,1 Mio. Euro (2012: 26,3 Mio. Euro).

Alstertal

Im Alstertal blieb die Anzahl der verkauften Premiumeigentumswohnungen exakt gleich – auch im Jahr 2013 wurden 36 Objekte veräußert. Der Wohnungsmarkt im Alstertal ist traditionell stark begrenzt. Insgesamt wurde ein Geldumsatz von 22,6 Mio. Euro erzielt, dies waren 2,1 Prozent weniger als im Vorjahr (2012: 23,1 Mio. Euro). Der beliebteste Stadtteil war hier Wellingsbüttel, wo ein Anstieg von fünf auf 15 verkaufte Eigentumswohnungen verbucht wurde. Der Geldumsatz entwickelte sich vor diesem Hintergrund auf 9,2 Mio. Euro, was einem kräftigen Plus von 175,5 Prozent entspricht (2012: 3,3 Mio. Euro).

Hafencity

Die Wohnungsverkäufe in der Hafencity gingen von 33 (2012) auf 28 (2013) um fünf Objekte zurück. Der Geldumsatz sank um 16,5 Prozent: 2013 lag er bei 24 Mio. Euro, 2012 waren es noch 28,7 Millionen Euro.

Analyse der Quadratmeterpreise nach Baualtersklassen

Neubauten dominieren das Segment der Premiumeigentumswohnungen

2013 wurden im Segment der Premiumwohnungen ab 500.000 Euro insgesamt 544 Objekte verkauft (2012: 527). 329 davon mit einem Premiumquadratmeterpreis ab 5.000 pro m². Interessant ist der hohe Anteil der jungen und neu gebauten Immobilien: 190 der verkauften Wohnungen waren Neubauten mit Erstbezug. Ihr Anteil am Gesamtmarkt erhöhte sich von 31,5 Prozent im Vorjahr, auf rund 35 Prozent in 2013. Noch deutlicher wird die Dominanz von Neubauwohnungen, wenn das Premiumsegment über den Quadratmeterpreis definiert wird und die Baujahre der Objekte betrachtet werden.

Bei circa 60 Prozent aller Wohnungsverkäufe im Quadratmeterpreissegment von 5.000 Euro/m² aufwärts handelte es sich um Wohnungen, die höchstens drei Jahre alt waren. Nur acht Prozent bezogen sich auf Wohnungen aus den Baujahren von 2001-2009 und sogar weniger als vier Prozent der verkauften Wohnungen stammten aus der Zeit von 1981 bis 2000. Auch in den Baujahren 1940 bis 1980 sah es nicht besser aus; sie waren nur mit rund sechs Prozent vertreten.

Wohnungen aus der Zeit von 1940 bis 2000 spielen im Premiumsegment eine untergeordnete Rolle

Nur beliebte Stile aus der Vorkriegszeit (vor 1940) bilden die Ausnahme: Sie waren mit einem Anteil von 23 Prozent ein relevanter Markt. Die Zahlen verdeutlichen, dass insbesondere Wohnungen aus der Zeit von 1940 bis 2000 im Premiumsegment eine untergeordnete Rolle spielen. Noch ausgeprägter ist die Tendenz im absoluten Spitzensegment, das ab 10.000 Euro/m² beginnt. Hier dominierten die Neubauten mit einer Quote von knapp 70 Prozent. Wer in Hamburg also viel Geld in seine Eigentumswohnung investiert, tendiert klar dazu, sich für einen Erstbezug in einem Neubau zu entscheiden. Gründe hierfür sind unter anderem der hohe Anspruch der Klientel: Moderne Materialien, Energieeffizienz und vor allem eine Top-Ausstattung sind im Luxussegment unbedingt gewünscht. Objekte aus den 1960er bis 1980er Jahren können diese Kriterien oftmals nicht erfüllen und spielen deshalb im Hamburger Premiummarkt deutlich seltener eine Rolle; entsprechend moderat sind die Verkaufspreise.

Ein- und Zweifamilienhäuser im Detail

Elbvororte

Das Hauptinteresse der Käufer galt in den Elbvororten den Einfamilienhäusern: Obwohl sich der Markt auf hohem Niveau beruhigte, wechselten noch immer 182 Premiumeigenheime den Besitzer – im Vorjahr waren es 200. Häuser in den Ortskernen von Blankenese (2013: 43; 2012: 52), Groß Flottbek (2013: 31; 2012: 30) und Rissen (2013: 35; 2012: 22) machten dabei den Großteil der Verkäufe aus. Der Stadtteil Othmarschen (2013: 18; 2012: 36) gehörte in 2012 noch zu den beliebtesten Stadtteilen der Elbvororte, wird in 2013 aber von Rissen und Groß-Flottbek abgelöst, die auch einen Großteil des erwirtschafteten Geldumsatzes beisteuerten. Der gesamte Geldumsatz lag bei 190,2 Mio. Euro und ist damit um 5,9 Prozent im Jahresvergleich zurückgegangen (2012: 202,1 Mio. Euro).

Alstertal

Im Gebiet Alstertal wurden im Jahr 2013 im Premiumsegment 128 Häuser verkauft. Im Jahresvergleich 2013 zu 2012 waren dies 13 Immobilien weniger als im Vorjahr. Entsprechend sank auch der Geldumsatz aller Transaktionen um 18,8 Prozent auf 89,6 Mio. Euro (2012: 110,3 Mio. Euro). Besonderen Aufwind spürten die Stadtteile Lehmsahl- Mellingstedt und Volksdorf. In Volksdorf stieg die Zahl verkaufter Premiumhäuser um sechs Objekte auf 29. Der Geldumsatz lag 2013 so bei 22,1 Mio. Euro, was ein Plus von 26,1 Prozent bedeutet (2012: 18,4 Mio. Euro). Lehmsahl-Mellingstedt verzeichnete vier zusätzliche Objektverkäufe (2013: 11; 2012: 7). Der Geldumsatz stieg allerdings nur um 0,2 Prozent auf 7,3 Mio. Euro. In den Stadtteilen Sasel (25 Objekte) und Wohldorf-Ohlstedt (11 Objekte) wurde auch in 2013 wieder die erwartete Zahl an Premiumhäuser veräußert. Wellingsbüttel (2013: 16 Objekte; 2012: 31) verzeichnete einen deutlichen Rückgang der Kauffälle um 48,4 Prozent.

Alster

In den Toplagen rund um die Alster wechselten 2013 insgesamt 71 Immobilien den Besitzer - fünf mehr als im Vorjahr. Dennoch sank der Geldumsatz im Jahresvergleich um 3,2 Prozent (130 Mio. Euro 2013 stehen 134,3 Mio. Euro aus 2012 gegenüber). Harvestehude und Winterhude sind weiterhin die beliebtesten Stadtteile. Die Anzahl der in Winterhude verkauften Objekte blieb nahezu gleich (2012 waren es 21, in 2013 sind es 22). Trotzdem stieg der Geldumsatz um 16,6 Prozent (2012: 23,3 Mio. Euro, 2013: 27,1 Mio. Euro). Fast identisch ist das Bild in Harvestehude: Hier wechselte eine Immobilie weniger den Besitzer (2012: 14 Kauffälle, 2013: 13 Kauffälle), der Geldumsatz stieg trotzdem leicht an: 2013 erreichte er einen Wert von 48,7 Mio. Euro, was einem Anstieg von 2,1 Prozent entspricht. In Eppendorf stieg die Zahl verkaufter Premiumhäuser von drei auf sechs Objekte. Dementsprechend ist nahezu eine Verdoppelung des Geldumsatzes zu beobachten: Dieser stieg um 90,8 Prozent, auf 12,4 Mio. Euro (2012: 6,5 Mio. Euro).

Abschließend sagt Björn Dahler, Geschäftsführer von Dahler & Company: „Eine Preisblase ist nicht zu befürchten. Die Preise sowohl von Neubauten als auch Bestandsimmobilien sind stabil und die Preisentwicklung wird weiterhin abflachen. Die Nachfrage nach modernen und hochklassigen Neubauwohnungen im Hamburger Immobilienmarkt wird auch in den nächsten Jahren konstant bleiben.“

19.06.14 //
Etappenziel erreicht – Dahler & Company verzeichnet neue Standorte in Dortmund, Dresden und Leipzig

Der Premiumimmobilienmakler Dahler & Company erweitert in diesem Jahr erneut sein Lizenznetzwerk. Mit Dortmund, Dresden und Leipzig konnten drei weitere wichtige Standorte erschlossen werden. Innerhalb eines Jahres konnte Dahler & Company somit acht neue Lizenznehmer für das Netzwerk gewinnen.

Seit 1. Juni 2014 befinden sich die Büroräume von Dahler & Company in der Leipziger Südvorstadt, unmittelbar gegenüber der traditionellen Galopprennbahn Scheibenholz. Geschäftsführender Gesellschafter ist Stephan Geyer (43), der bereits seit über 20 Jahren als selbstständiger Bauträger und Makler in der Immobilienwirtschaft tätig ist. Geyer übernimmt nicht nur die Vermittlung von Premiumimmobilien in den Bestlagen Leipzigs, sondern ist auch für den Dresdner Immobilienmarkt verantwortlich. „Diese zwei Standorte sind wichtige Entwicklungen für Dahler & Company, um den Osten Deutschlands weiter zu erschließen. Die Immobilienmärkte von Leipzig und Dresden sind sehr interessant geworden: Die Kauf- und Mietpreise ziehen an. Das Interesse geht über die beliebten Stadtteile wie die Leipziger Südvorstadt, Gohlis, Schleußig oder Leutzsch hinaus. Umliegende Gegenden rücken ebenso in den Fokus der Käufer. Auch die Leipziger Seenlandschaft entwickelt sich prächtig“, so Stephan Geyer von Dahler & Company.

In 500 Kilometer Entfernung auf der anderen Seite Deutschlands liegt Dortmund, das Wirtschafts- und Handelszentrum Westfalens. Hier hat Ansgar Schwarzwald (49) die Leitung des Standorts Ruhr übernommen. Der studierte Architekt, der in leitender Position bei der Deutschen Telekom AG Bonn tätig war und Audits im Bereich Real Estate Management leitete, ist ab sofort mit dem Dahler & Company Standort Ruhr in Dortmund aktiv und will seine Tätigkeiten zukünftig auch in andere Teile des Ruhrgebiets ausweiten. „In Dortmund ist vor allem die städtebauliche Entwicklung reizvoll. Die Konversion der ehemaligen Industriebrache um den Phoenixsee und die erfolgreiche Vermittlung von hochpreisigen Immobilien dort, zeigt die außerordentliche Erneuerungskraft der Region. Das Stadtviertel um Hörde wird durch diese Stadtteilentwicklung enorm aufgewertet. Aber Lagen wie Lücklemberg, Gartenstadt und Kirchhörde werden deshalb keine Beliebtheit einbüßen. Insofern ist Dahler & Company mit dem Fokus auf Premiumimmobilien hier bestens aufgestellt“, so Ansgar Schwarzwald von Dahler & Company Ruhr.

Die flexible Umsetzung des Lizenzsystems von Dahler & Company sieht vor, individuelle Standortlösungen zu entwickeln. In Leipzig und Dresden startet Stephan Geyer mit einem Bürostandort, perspektivisch ist eine Ladenfläche mit dem prämierten „Shop-2.0-Konzept“ geplant. Dieses Vorgehen ist auch bei den anderen Standorten in Mannheim, Pfalz und Velden in Kärnten geplant. Dahler & Company Ruhr in Dortmund tritt zum ersten Mal als Shop-in-Shop an die Kunden heran und präsentiert sich als Teil des Bau- und Kompetenzzentrums „Inhouse“, das edle Einrichtungsangebote sowie Beratung zu Bau und Planung bündelt. Basierend auf Gutachterzahlen und Potenzialanalysen werden Standortstrategien entwickelt, welche Wettbewerbsdichte und Gebietsgröße einbeziehen. Daraus wird das passende Lizenzmodell abgeleitet, das für beide Partner wirtschaftlich sinnvoll ist und von Fall zu Fall an die Marktbedingungen angepasst wird.

Das Netzwerk von Dahler & Company zählt nun 42 Filialen an 29 Standorten in Deutschland, Österreich und auf Mallorca. Annekathrin Bethke, Geschäftsführerin des Lizenzbereichs bei Dahler & Company ist zufrieden mit dem Erfolg des Lizenzgeschäfts: „Ich bin sehr stolz, dass wir unsere Ziele erreicht haben. Acht neue Standorte sind eröffnet und die strategische Erweiterung nach Ostdeutschland war erfolgreich. Dies beweist, dass unser Konzept funktioniert und Zukunft hat. In der zweiten Jahreshälfte legen wir unseren Fokus weiter auf Mittelstädte wie Bielefeld und Münster.“

29.04.14 //
Luxusobjekte stabilisieren den Bielefelder Immobilienmarkt

Der Bielefelder Immobilienmarkt präsentiert sich heterogen. Die Verkäufe im niedrigen Segment sind im Jahr 2013 rückläufig, das hochpreisige Segment ab 500.000 Euro fängt aber den Geldumsatz auf. Dies geht aus der aktuellen Marktanalyse des Maklerunternehmens Dahler & Company hervor, die auf den offiziellen Erhebungen des Gutachterausschusses der Stadt Bielefeld beruht und die Marktdaten für 2013 auswertet. Im Vergleich zum Vorjahr ist der gesamte Geldumsatz in 2013 um 1 Prozent auf 415,7 Mio. Euro gesunken (2012: 420 Mio. Euro). Es wurden 314 Objekte weniger verkauft (2013: 2.136; 2012: 2.450)
Das hochpreisige Segment der Ein- und Zweifamilienhäuser zwischen 500.000 Euro und 749.999 Euro schlägt positiv zu Buche: Mit neun verkauften Immobilien mehr als im Jahr 2012 und einer Steigerung des Geldumsatzes von 5,95 Mio. Euro um 85,1 Prozent auf 11,02 Mio. Euro macht das Segment einen großen Satz.
 

Ebenso hat Wohnungseigentum im hochpreisigen Segment zugelegt. Mit einer Steigerung von zehn auf 19 verkaufte Objekte in der Preisspanne zwischen 500.000 Euro und 749.999 Euro hat sich der Verkauf von 2012 zu 2013 um 50 Prozent gesteigert. Der Geldumsatz stieg entsprechend von 3,53 um 42,6 Prozent auf 5,04 Mio. Euro.

Segment der Ein- und Zweifamilienhäuser
Der Geldumsatz für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser lag 2013 bei insgesamt 94,07 Mio. Euro und sank im Vergleich zu 2012 somit um 6,8 Prozent. Die Anzahl der Kauffälle sank von 495 auf 364. Wo in der unteren Kaufpreisspanne der Häuser bis 249.999 Euro 140 Verkäufe wegbrachen, konnte das Segment derHäuser mit einem Wert zwischen 500.000 Euro und 749.999 Euro den größten Anstieg an Kauffällen verzeichnen. Von zehn Objekten in 2012 verdoppelten sich die Kauffälle fast, das heißt auf 19 Immobilien in 2013. Dieser Anstieg von 90 Prozent bewirkt eine Steigerung des Geldumsatzes von 85 Prozent. Der Geldumsatz liegt hier 2013 somit bei 11,02 Mio. Euro (2012: 5,95 Mio. Euro). Im gehobenen Segment der Häuser ab einem Verkaufswert von 750.000 Euro wuchs der Geldumsatz um 43 Prozent auf 5,42 Mio. Euro, obwohl nur zwei Objekte mehr als im Vorjahr verkauft wurden. Der Durchschnittspreis einer Immobilie innerhalb der Kaufpreisspanne ab 750.000 Euro liegt 2013 bei 903.833 Euro.

Segment der Eigentumswohnungen
In der Gesamtübersicht schneidet 2013 das Segment des Wohnungseigentums am besten ab. In den Kaufpreisspannen ab 250.000 Euro sind jeweils mehr Objekte verkauft worden, darunter sind es 82 Kauffälle weniger. Im Jahr 2013 gingen insgesamt 1.155 Wohnungen vom Markt. Dies bedeutet einen Rückgang von vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2012: 1.206). Der durchschnittliche Geldumsatz sank um 11,1 Prozent. Im Jahr 2013 wurden im Wohnungseigentumssegment 142,99 Mio. Euro umgesetzt, im Jahr 2012 nur 128,67 Mio. Euro.
Das niedrige Segment bis 249.999 Euro führt in der Gesamtschau 2013 mit 1.042 verkauften Objekten die Kauffälle an und kann entsprechend auch den höchsten Geldumsatz für sich verbuchen: 103,33 Mio. Euro sind durch Wohnungsverkäufe in 2013 erzielt worden (2012: 100,3 Mio. Euro). Im mittleren Preissegment von 250.000 bis 499.999 Euro stieg die Anzahl verkaufter Wohnungen um 28 (2012: 74; 2013:102) – ein Zuwachs von 38 Prozent. Auch der Geldumsatz hat sich positiv entwickelt und wuchs um 43 Prozent auf 33,07 Mio. Euro. Im Bereich ab 500.000 Euro sind ebenfalls Gewinne zu verzeichnen: Drei Objekte mehr wurden verkauft. Der Geldumsatz ist um 42,6 Prozent auf 5,04 Mio. Euro angestiegen.

Segment der Doppel- und Reihenhäuser
Doppel- und Reihenhäuser gehen insgesamt mit 26 Verkäufen weniger als 2012 aus dem Jahr 2013, steigern aber den Geldumsatz um 8 Prozent auf 59,65 Mio. Euro (2012: 55,16 Mio. Euro). Das untere Segment der Objektkategorie bis 249.999 Euro erlebt mit 19 Verkäufen weniger den größten Verlust. So wurden im Jahr 2013 insgesamt 268 Objekte verkauft (2012: 287 Objekte). Der Geldumsatz jedoch stieg gleichzeitig um 11,2 Prozent in 2013 auf 46,46 Mio. Euro. Mit einem Rückgang um elf Objekte in der Kaufpreisspanne von 250.000 bis 499.999 Euro (2012: 46; 2013: 35) brechen 21 Prozent der Geldumsätze weg. Das hochpreisige Segment ab 500.000 Euro erzielte im Jahr 2012 keine Verkäufe, in 2013 werden drei Objekte umgesetzt. Diese kommen gemeinsam auf einen Geldumsatz von 1,79 Mio. Euro.

Segment der Wohn- und Geschäftshäuser
Mehrfamilien- sowie Wohn- und Geschäftshäuser tragen mit einem Geldumsatz von 104,21 Mio. Euro die zweitgrößte Summe zum Gesamtumsatz des Jahres 2013 bei. Dennoch sind mit 173 Objekten 55 weniger als im Vorjahr veräußert worden. In allen Segmenten bis 749.999 Euro sind die Verkäufe 2013 zurückgegangen. Lediglich über 750.000 Euro wurden drei Verkäufe mehr erzielt als im Vorjahr. Der Umsatz in diesem Segment steigt dadurch um knapp 24 Prozent auf 62,31 Mio. Euro. 2012 lag der Umsatz bei 50,33 Mio. Euro.
„Der Luxusmarkt hat deutlich angezogen und beeinflusst die Gesamtumsätze sehr positiv. Als Wirtschafts- und Universitätsstandort ist Bielefeld natürlich von Investorenseite interessant. Unternehmer siedeln sich in der ostwestfälischen Metropole an und möchten entsprechend wohnen“, so Annekathrin Bethke, Geschäftsführerin der Lizenzsparte bei Dahler & Company. Das Maklerunternehmen setzt seinen Schwerpunkt der Immobilienvermittlung auf das gehobene und luxuriöse Wohnsegment. „Wir wollen uns mit Dahler & Company vermehrt in Städtenaufstellen, in denen wir ein steigendes Potenzial für hochwertige Immobilien beobachten. Besonders Bielefeld ist deshalb sehr attraktiv. Dafür sind wir konstant auf der Suche nach Partnern, die die Dahler & Company Philosophie leben“, so Bethke. Um das Potenzial zu erschließen, wurde ein Lizenzsystem geschaffen, das sich flexibel an verschiedene Standortgrößen anpassen lässt und Lizenznehmer in ihrer Arbeit unterstützt als auch wichtige Freiheiten gibt.

22.04.14 //
Das Dahler & Company Lizenzsystem: Ein starkes Netzwerk für Lizenznehmer

Der Aufbau eines landesweiten Immobiliennetzwerks, der Austausch und die Verbreitung von Kompetenzen und Knowhow bilden den Hintergrund des Dahler & Company Lizenzsystems. Das Konzept basiert auf drei Modellen, die an die jeweiligen Standortgegebenheiten angepasst sind.

Dahler & Company steht seit 20 Jahren für die erfolgreiche Vermittlung von exklusiven Wohn- und Anlageimmobilien. An 26 Standorten mit 37 Shops ist das Unternehmen mittlerweile vertreten und gehört somit zu den größten Maklerunternehmen Deutschlands. Um dieses Ziel zu erreichen, setzten Kirsten und Björn Dahler schon früh auf ein Lizenzsystem. Mit den Lizenzen ermöglicht das Ehe- und Geschäftsführerpaar ihren Partnern eigenverantwortlich, in selbstständiger Funktion Maklerbüros zu führen, aber ebenso die Vorteile der Bekanntheit und des guten Rufs der Marke Dahler & Company zu genießen. Desweiteren profitieren sie von der intensiven Betreuung in der Start-up Phase durch die Systemzentrale, genauso wie der Unterstützung mit einheitlichen Marketing- und PR-Tools, dem engen Netzwerk für den Austausch von Unternehmens- und Fachinformationen, sowie Aus- und Weiterbildungen an der hauseigenen Real Estate School. Eine einheitliche Betriebsführung und Markenauftritt werden auch durch die Corporate-Identity-Manuals ermöglicht, die neuen Lizenznehmern zur Verfügung gestellt werden. Die jeweiligen Leitfäden liefern Informationen zu Marketing, PR, Rechnungswesen und Organisation, als auch dem Handwerkszeug zur Immobilienakquisition und -vermittlung und bieten auch nach der Startphase Erleichterung für den Ausbau der Tätigkeiten. „Wir setzen bei der Vergrößerung des Lizenzsystems auf Qualität und nicht auf Masse. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, können wir nur eine gewisse Anzahl an Eröffnungen leisten, da die Lizenzgespräche und die anschließende Betreuung der neuen Lizenzen sehr umfangreich sind und auch sein sollten. Mit unseren eigenen Büros an den Standorten Hamburg, Nordheide, Düsseldorf und Frankfurt haben wir bereits 20 Jahre Erfahrung. Unsere erprobten und bewährten Arbeitsweisen geben wir an die Lizenzpartner weiter, um sie schneller zum Erfolg zu führen", sagt Björn Dahler, Gründer und Geschäftsführer von Dahler & Company. Mit der Konzentration auf das Premium-Segment kann das Unternehmen sicherstellen, dass Käufern sowie Verkäufern tiefe Marktkenntnisse und eine exzellente Beratung zur Seite stehen. Alle Lizenznehmer profitieren von dem engen, firmenweiten Netzwerk, mittels welchem sie Objekt- und Kundenzuführungen generieren können. Dies eröffnet die Möglichkeit, Kunden auch über die Region hinaus betreuen zu lassen und mit anderen Dahler & Company Lizenznehmern zusammenzuarbeiten und Erfahrungen auszutauschen.

Shop, Büro oder Repräsentanz

Drei verschiedene Lizenzmodelle bietet Dahler & Company. Diese sind an verschiedene Standortgegebenheiten angepasst: Städte mit hoher Wettbewerbsdichte und hohem Umsatzpotenzial, Mittelstädte sowie kleinere Standorte, die trotzdem über einen entsprechenden Anteil von Luxusimmobilien verfügen. Dies bietet sowohl potenziellen Lizenznehmern als auch dem Unternehmen viel Flexibilität in der Standortwahl, dem Investitionsvolumen und den Lizenzlaufzeiten. Alle Lizenzformen berechtigen im vollen Umfang zu der Vermittlung von Wohn- und Anlageimmobilien sowie Neubauten, die mit der Unterstützung und in Zusammenarbeit mit dem Dahler & Company Projektmarketing realisiert werden.  Mit diesem Alleinstellungsmerkmal setzt sich das Maklerunternehmen von Mitbewerbern ab.

Der Dahler & Company Maklershop ist als Lizenzform für Großstädte mit einer hohen Wettbewerbsdichte und viel Umsatzpotenzial, sprich einem großen Anteil von Luxusimmobilien, vorgesehen. Die Shops werden in 1A-Lagen eröffnet, um eine erfolgreiche Etablierung am Markt zu gewährleisten. Der Besuch regelmäßiger Fortbildungen und Coachings an der Real Estate School ist verbindlich, um einen gleichbleibend hohen Standard in der Immobilienberatung zu garantieren.  

In Mittelzentren empfiehlt Dahler & Company die Eröffnung eines Büros. Diese werden in guten bis sehr guten Lagen gegründet und erfordern ein geringeres Investment, da die Kosten für einen aufwendigen Shopausbau oder hohe Ladenmieten entfallen. Für kleinere Städte, die über einen entsprechenden Anteil an Luxusimmobilien verfügen, empfiehlt sich die Etablierung einer Repräsentanz. In diesem Modell arbeitet der Lizenznehmer selbstständig, wird jedoch nicht durch  weitere Mitarbeiter unterstützt. Alle Lizenznehmer erhalten Aus- und Fortbildungen an der Real Estate School, profitieren von einer intensiven Einarbeitungsphase, Großkundenrabatten sowie PR- und Marketing-Tools, die Lizenznehmern zur Seite gestellt werden. So kann Dahler & Company einen gleichbleibend optimalen und kundenorientierten Service und eine hohe Mitarbeiterqualität sicherstellen, während die Lizenznehmer vom Knowhow der Marke, dem weitreichenden Netzwerk und Marktauswertungen zur Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit profitieren.

„Unser Lizenzsystem eignet sich besonders für Interessenten mit unternehmerisch geprägter Persönlichkeit, die offen für tägliche Herausforderungen und verliebt in das Gelingen sind“, so Annekathrin Bethke. Eine Affinität zu schönen Häusern und die passende Umgangsweise mit den Ansprüchen der Premiumkunden, Freude am Networking, Kontaktfreude und Begeisterungsfähigkeit sind ebenfalls gern gesehene Charakteristika bei Lizenzpartnern.

„Wir sind konstant auf der Suche nach neuen Lizenzpartnern zu Erschließung weiterer Marktgebiete. Neben der Qualifikation und der Standortwahl ist uns besonders wichtig, dass die Partner zum Unternehmen passen“, verrät Annekathrin Bethke.

Über Dahler & Company

Dahler & Company ist auf die Vermittlung von hochwertigen Wohn- und Anlageimmobilien in Deutschland, Österreich und auf Mallorca spezialisiert. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in der Hamburger HafenCity und wurde 1993 von Björn und Kirsten Dahler in Buchholz in der Nordheide gegründet. 2000 führte das Unternehmerpaar das Lizenzsystem ein, heute gehören 37 Filialen an 26 Standorten zu Dahler & Company. Das Unternehmen beschäftigt 260 Mitarbeiter. In diesem Jahr feiert es sein 20-jähriges Firmenjubiläum und ist vom Deutschen Institut für Service-Qualität (DISQ) in der Beratung zum Testsieger gekürt worden.

21.01.14 //
Der Immobilienmarkt in Münster profitiert von gesteigerten Geldumsätzen

Der Münsteraner Immobilienmarkt präsentiert sich positiv und kann im Jahresvergleich 2011 zu 2012 mit einem gesteigerten Geldumsatz punkten. Dies geht aus den Ergebnissen der aktuellen Marktanalyse des Maklerunternehmens Dahler & Company hervor, die auf den Zahlen des Gutachterausschusses der Stadt Münster beruht und die Marktdaten für 2012 auswertet. Im Vergleich zum Vorjahr ist der gesamte Geldumsatz in 2012 um 48,6 Prozent auf 733,1 Mio. Euro gestiegen.

  • Gesamter Geldumsatz der Ein- und Zweifamilienhäuser ist 2012 auf 87,1 Mio. Euro und somit um 17,6 Prozent gestiegen.
  • Das Segment der Wohn- und Geschäftshäuser hat den Immobilienhandel in 2012 bereichert. Der Verkauf der Münster Arkaden für 200 Mio. Euro schlägt sich in dem Segment deutlich in der Statistik nieder.

Segment der Ein- und Zweifamilienhäuser

Der Geldumsatz für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser lag 2012 bei 87,1 Mio. Euro und steigerte sich im Vergleich zu 2011 somit um 17,6 Prozent. Die Anzahl der Kauffälle wuchs von 215 auf 229 – eine Steigerung um 6,5 Prozent. Die nicht proportionale Steigerung von Kauffällen und Geldumsätzen ist auf den generellen Anstieg der Grundstücks- und Quadratmeterpreise für Immobilien im Raum Münster zurückgeführt. Im Segment der Häuser mit Wert zwischen 250.000 Euro und 499.999 Euro ist der größte Anstieg an Kauffällen zu verzeichnen. Statt 106 Objekten verkauften sich 125 Immobilien, also 19 Objekte mehr. Dies ist ein Anstieg von 17,9 Prozent. Gleichzeitig wuchs auch der Geldumsatz um 19,8 Prozent auf 43,7 Mio. Euro. Somit macht dieses mittlere Preissegment fast die Hälfte des gesamten Geldumsatzes der freistehenden Ein- und Zweifamilienhäuser aus. Im gehobenen Segment der Häuser ab einem Verkaufswert von 750.000 Euro wuchs der Geldumsatz um 15,5 Prozent auf 12,9 Mio. Euro, obwohl nur ein Objekt mehr als im Vorjahr verkauft wurde. Der Durchschnittspreis einer Immobilie innerhalb der Kaufpreisspanne von 750.000 bis 1.000.000 Euro liegt 2012 bei 989.000 Euro.

Segment der Eigentumswohnung

In der Gesamtübersicht schneidet das Segment der Wohnungen im Jahresvergleich 2012 zu 2011 schlechter ab. Im Bereich zwischen 500.000 und 749.999 Euro sind Gewinne zu verzeichnen: Sieben Objekte mehr sind verkauft worden. Der Geldumsatz ist um 28,8 Prozent auf 19,2 Mio. Euro angestiegen. Der Durchschnittspreis von Wohnungseigentum in diesem Segment ist mit einer Schwankung von 0,6 Prozent stabil geblieben und liegt bei 600.943 Euro. Im Luxussegment ab 750.000 Euro Verkaufspreis fiel die Zahl der verkauften Objekte ebenso wie der erzielte Geldumsatz: Wurden in 2011 noch 14 Wohnungsobjekte ab 750.000 Euro verkauft, wechselten im Folgejahr lediglich zehn Wohn-Immobilien den Besitzer. Der niedrigere Durchschnittspreis der Immobilien im Jahr 2012 mit 887.000 Euro (2011: 1.181.000 Euro) wirkt sich auf den Geldumsatz aus. Dieser sank von 16,5 Mio. Euro auf 8,9 Mio. Euro. Dies entspricht einem Rückgang von 46,3 Prozent.

Die gesamte Zahl der Kauffälle von Wohnungseigentum verringerte sich um 219 Einheiten auf 1.151. Dieser Einbruch von 16 Prozent schlägt sich auch im Geldumsatz nieder: Dieser sank von 223 Mio. Euro auf 185,5 Mio. Euro ab, was eine Abnahme von 16,9 Prozent bedeutet. Am stärksten ist dieser Rückgang der Kauffälle im unteren Segment bis 499.999 Euro zu verzeichnen. Dennoch sind die Objekte dieser Kaufpreisspanne für den hauptsächlichen Geldumsatz verantwortlich, da 157 Mio. Euro allein aus diesem unteren Teilbereich zu dem gesamten Geldumsatz von 185,5 Mio. Euro beigetragen haben.

Segment der Wohn- und Geschäftshäuser

Im Jahr 2011 machte Wohnungseigentum noch den Hauptteil aller Geldumsätze des Münsteraner Immobilienmarktes aus, im Jahr 2012 sind es die Verkäufe von Mehrfamilienhäusern und Wohn- und Geschäftshäusern. Diese ergeben mit einer Summe von 350,6 Mio. Euro fast die Hälfte der gesamten Geldumsätze der Immobilienverkäufe (733 Mio. Euro). Damit ist ein äußerst beträchtlicher Anstieg von 589,6 Prozent zu verzeichnen. Immobilienverkäufe von Geschäftshäusern ab einem Wert von 2 Mio. Euro schlagen am stärksten zu Buche: 287 Mio. Euro sind erzielt worden. Der Verkauf der Münster Arkaden für 200 Mio. Euro erklärt diese Abweichung der Norm. Auffällig ist auch die erhöhte Zahl der Kauffälle im Segment zwischen einer und zwei Mio. Euro. Im Vergleich zum Vorjahr wurden zehn zusätzliche Verkäufe abgewickelt.

Eine Erklärung der aktuellen Marktentwicklung ist der Umzug wohlhabender, älterer Menschen zurück in urbane Wohngegenden in denen sie die Vorzüge kurzer Wege und einer guten Infrastruktur genießen können. Besonders die Stadt Münster bietet diese Vorzüge in einem landschaftlich und architektonisch schönen Umfeld. Der doppelte Abiturjahrgang, der in diesen Jahren und noch in 2013 an die Universitäten drängt, beeinflusst den Immobilienmarkt in Studentenstädten wie Münster ebenfalls. Die zunehmende Nachfrage von Mietwohnungen bringt Investoren dazu, ihr Geld gezielt in Universitätsstandorten anzulegen.

Dahler & Company setzt seinen Schwerpunkt der Immobilienvermittlung auf das gehobene und luxuriöse Wohnsegment. In vielen Klein- und Mittelstädten ist das Potenzial in dieser Immobiliensparte groß. Städte mit hochwertigem Altbestand stehen besonders im Fokus des Maklerunternehmens. „Wir wollen uns mit Dahler & Company vermehrt in Klein- und Mittelstädten aufstellen. Besonders Münster ist sehr attraktiv. Dafür sind wir konstant auf der Suche nach Partnern, die die Dahler & Company Philosophie leben“, so Annekathrin Bethke, Geschäftsführerin der Lizenzsparte des Maklerunternehmens. Um das Potenzial zu erschließen, wurde ein Lizenzsystem geschaffen, dass sich flexibel an verschiedene Standortgrößen anpassen lässt und Lizenznehmer in ihrer Arbeit unterstützt als auch wichtige Freiheiten gibt.

Über die Dahler & Company Group GmbH

Die Dahler & Company Group GmbH ist auf die Vermittlung von hochwertigen Wohnimmobilien in Deutschland, Österreich und auf Mallorca spezialisiert. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in der Hamburger HafenCity und wurde 1993 von Björn und Kirsten Dahler in Buchholz in der Nordheide gegründet. 2000 führte das Unternehmerpaar das Lizenzsystem ein, heute gehören 37 Filialen an 26 Standorten zu Dahler & Company. Das Unternehmen beschäftigt 250 Mitarbeiter.

26.12.13 //
Luxusimmobilien in deutschen Metropolen im Jahr 2012: Dahler & Company präsentiert aktuelle Zahlen aus einer städteübergreifenden Marktanalyse

Insgesamt legte der Immobilienmarkt in deutschen Metropolen wie Berlin, Düsseldorf, Frankfurt a. M., Hamburg, Köln, München und Stuttgart im Jahr 2012 verglichen mit 2011 um rund 20 Prozent zu. In allen genannten Städten wurden 2012 zusammengenommen 2.107 Wohnimmobilien über 750.000 Euro verkauft. 2011 waren es 1.742. Auch der Geldumsatz stieg gleichzeitig um etwa 20 Prozent von 2,2 Mrd. Euro auf insgesamt 2,7 Mrd. Euro. Zu diesen und weiteren Ergebnissen kommt die aktuelle Marktanalyse von Dahler & Company, die sich auf das Luxussegment ab 750.000 Euro bezieht und auf den Zahlen der städtischen Gutachterausschüsse basiert. Gezogen wird ein Vergleich zwischen 2011 und den neu erschienenen Zahlen für das Jahr 2012.

Die wichtigsten Ergebnisse auf einen Blick:

  • München: Größter Zuwachsmarkt sind Ein- oder Zweifamilienhäuser. München liegt im Städtevergleich vorne
  • Berlin: Luxuswohnungen in der Hauptstadt sind begehrter als Häuser
  • Hamburg:  Hansestadt lockt vor allem Käufer von Luxushäusern
  • Frankfurt: Preise steigen im Segment der Ein- oder Zweifamilienhäuser, der Wohnungsmarkt dagegen geht leicht zurück
  • Köln: Wohnungspreise steigen rapide, der Häusermarkt ist rückläufig
  • Düsseldorf: Der Markt für Ein- und Zweifamilienhäuser stagniert. Wohnungen verkaufen sich besser, allerdings steigen die  Umsätze nicht im gleichen Maße.
  • Stuttgart: Der Wohnungsmarkt legt zu, Häuser werden teurer.
  • Von 2011 auf 2012 ist ein starkes Wachstum im Segment der Immobilien in Toplagen ab 750.000 Euro zu verzeichnen. Dieser Trend dürfte sich im Jahr 2013 abgeschwächt zeigen.

Münchner Luxusimmobilienmarkt ist führend in Deutschland

  • In der bayerischen Landeshauptstadt wurden im Jahr 2012 294 Häuser und 350 Wohnungen im Luxussegment verkauft. Verglichen mit den Zahlen aus 2011, als es 201 Häuser und 298 Wohnungen waren, bedeutet dies eine Steigerung der Kauffälle von 46 bzw. 17 Prozent.
  • Ebenso stiegen die Geldumsätze 2012 gegenüber den Vorjahresumsätzen: Im Segment der Häuser ist ein Anstieg von satten 54 Prozent von 281,3 Mio. Euro in 2011 auf 433,5 Mio. Euro zu verzeichnen. Die 350 verkauften Luxuswohnungen brachten 441,2 Mio. Euro ein. Der Umsatz stieg gemessen an den 350,9 Mio. Euro aus 2011 um 26 Prozent.
  • Damit ist München absoluter Spitzenreiter unter den deutschen Metropolen. Insbesondere im Segment der luxuriösen Ein- oder Zweifamilienhäuser kann keine andere Stadt mit den Zuwächsen mithalten. In der Gesamtschau für 2012 belegt München den ersten Platz. Hier wurden die meisten Wohnimmobilien (644) ab 750.000 Euro verkauft sowie der höchste Umsatz (874,7 Mio. Euro) erzielt.

Wohnungen in Berlin sind immer begehrter

  • Auch der Berliner Immobilienmarkt im Luxussegment legt gegenüber 2011 weiter zu. Hier wechselten 2012 177 Ein- oder Zweifamilienhäuser und 245 Wohnungen den Besitzer. Im Vorjahr waren es lediglich 132 Häuser und 191 Wohnungen. Damit ergibt sich ein Zuwachs von 34 bzw. 28 Prozent in Bezug auf die Kauffälle.
  • Mit luxuriösen Häusern in der Hauptstadt konnten 2012 252,8 Mio. Euro (2011: 218,4 Mio. Euro), mit exklusiven Wohnungen 265,1 Mio. Euro (2011: 212,5 Mio. Euro) umgesetzt werden. Die Umsätze stiegen demnach bei Häusern um 15 Prozent, im Segment der Wohnungen um rund 25 Prozent.
  • Was die Kauffälle und Umsätze für Luxuswohnungen in 2012 angeht, liegt Berlin im Städtevergleich nach München auf dem zweiten Platz. Im Segment der Ein- oder Zweifamilienhäuser belegt die Hauptstadt mit den genannten Kauffällen und Umsätzen in 2012 den dritten Rang nach München und Hamburg.
  • Hamburgs Luxushäuser boomen
  • In der Hansestadt wurden im Jahr 2012 insgesamt 453 Wohnimmobilien über 750.000 Euro verkauft. 247 Luxushäusern erzielten einen Umsatz von 364,4 Mio. Euro. Verglichen mit 2011 entspricht dies einer Steigerung von rund 30 Prozent in Bezug auf Kauffälle (2011: 191) und Umsatz (2011: 280,5 Mio. Euro).
  • Weniger stark steigern konnte sich das Wohnungssegment in Hamburg: 206 veräußerte Eigentumswohnungen brachten 241,9 Mio. Euro ein. Gegenüber 2011 - 185 Kauffälle - wurden demnach 11 Prozent mehr Wohnungen verkauft. Der Umsatz (2011: 222,1 Mio. Euro) legte rund 9 Prozent zu.
  • Im Segment der Wohnimmobilien in Toplagen ab 750.000 Euro liegt Hamburg in der Gesamtschau für 2012 hinsichtlich der Verkaufszahlen für Ein- oder Zweifamilienhäuser auf dem zweiten Platz hinter München. Bezogen auf verkaufte Eigentumswohnungen und den daraus resultierenden Umsätzen belegt die Metropole an Alster und Elbe 2012 Rang 3 hinter München und Berlin.

Häuserpreise in Frankfurt steigen rasant

  • Im Jahr 2012 wurden in der Mainmetropole 32 Ein- oder Zweifamilienhäuser im Gesamtwert von 52,2 Mio. Euro verkauft. 2011 konnte dagegen mit 33 Luxushäusern lediglich ein Umsatz von 35,9 Mio. Euro generiert werden. Daraus ergibt sich eine Umsatzsteigerung von rund 45 Prozent.
  • 115 Transaktionen auf dem Markt der exklusiven Eigentumswohnungen erzielten einen Umsatz von 126,2 Mio. Euro. Verglichen mit den Vorjahreswerten sind sowohl die Kauffälle (2011: 128) als auch die Geldumsätze (2011: 139,4) um etwa 10 Prozent zurückgegangen.
  • Im Städtevergleich liegt Frankfurt bezogen auf den Umsatzzuwachs im Segment der luxuriösen Ein- oder Zweifamilienhäuser von 45 Prozent auf Rang 2 hinter München. Was den Wohnungsmarkt anbelangt, stellt Frankfurt aufgrund des Rückgangs eine Ausnahme im Ranking der deutschen Metropolen dar.
  • Kölner Wohnungspreise schnellen in die Höhe
  • Mit 85 verkauften Wohnungen (2011: 60) steigen die Kauffälle in Köln 2012 um rund 42 Prozent. Der hiermit erzielte Umsatz von 102,9 Mio. Euro (2011: 58,5 Mio. Euro) macht eine Steigerung von satten 76 Prozent aus. Es wird deutlich, dass der Kölner Wohnungsmarkt boomt.
  • Der Häusermarkt in der Metropole am Rhein zeigt dagegen eine ganz andere Tendenz: 70 Häuser in Toplagen wurden hier 2012 veräußert und generierten einen Umsatz von 65,2 Mio. Euro. Verglichen mit 2011 (74 Häuser verbunden mit einem Umsatz von 95,9 Mio. Euro) ergibt sich ein Rückgang der Kauffälle um 5 Prozent, die Umsätze fallen gleichzeitig um 32 Prozent.
  • Bezogen auf das Umsatzplus von 76 Prozent im Wohnungssegment belegt Köln mit Abstand den ersten Rang und lässt die anderen Städte diesbezüglich weit hinter sich.

Düsseldorfer Luxuswohnungen im Aufwind

  • In Düsseldorf wechselten 2012 124 Wohnungen (2011: 86) und 22 Häuser (2011: 27) in 1A-Lagen den Besitzer. Die Geldumsätze betragen für Wohnungen 159,1 Mio. Euro (2011: 124,8 Mio. Euro); für Häuser 39,5 Mio. Euro (2011: 34,9 Mio. Euro)
  • Insbesondere im Segment der Luxuswohnungen hat der Markt der Rheinmetropole demnach  Fahrt aufgenommen. Dies verdeutlicht die Steigerung von 44 Prozent bezogen auf die Kauffälle und der 28 prozentige Umsatzzuwachs. Die Transaktionen in Bezug auf exklusive Häuser gingen leicht zurück, während ein Umsatzplus von 13 Prozent zu verzeichnen ist.
  • Verglichen mit den anderen Metropolen liegt Düsseldorf auf dem ersten Platz, was den Zuwachs der Wohnungskäufe (44 Prozent) angeht. Mit der Steigerung des Umsatzes in diesem Segment landet Düsseldorf auf dem zweiten Rang nach Köln. Bezogen auf den Rückgang der Kauffälle im Segment der Luxushäuser ist Düsseldorf Schlusslicht im Städteranking.

Exklusive Wohnungen in Stuttgart verkaufen sich gut

  • Für das Wohnungssegment ab 750.000 Euro ist 2012 ein Zuwachs der Kauffälle um 17 Prozent zu verzeichnen: 2011 wurden 53 Wohnungen verkauft, 2012 sind es 62. Der Umsatz steigt um 21 Prozent von 55,5 Mio. Euro auf 67,4 Mio. Euro.
  • Wurden in Stuttgart 2011 noch 83 Ein- und Zweifamilienhäuser in gehobener Preisklasse verkauft, so sind es 2012 noch 78. Während die Kauffälle in diesem Segment also um 6 Prozent zurückgingen, stieg der Umsatz um 5 Prozent auf 99,5 Mio. Euro (2011: 95,1 Mio. Euro). Häuser werden demnach derzeit in Stuttgart teurer.

Fazit

„Von 2011 auf 2012 ist ein starkes Wachstum im Segment der Immobilien in Toplagen ab 750.000 Euro zu verzeichnen. Anhand einzelner Zahlen, die uns für 2013 vorliegen, ist allerdings damit zu rechnen, dass der Markt sich voraussichtlich auf diesem Niveau stabilisiert“, sagt Björn Dahler, Gründer und Geschäftsführer von Dahler & Company.

Verglichen mit 2011 stiegen die Umsätze für Luxushäuser in den meisten deutschen Metropolen 2012 weiter an. Die Analyse der Zahlen zeigt, dass in Hamburg, München und Berlin die Umsatzsteigerungen auch mit einem Anstieg der Kauffälle einhergehen. In Düsseldorf, Frankfurt und Stuttgart hingegen gehen die Transaktionen zurück während die Umsätze wachsen. Lediglich in Köln brachen 2012 die Geldumsätze für luxuriöse Ein- und Zweifamilienhäuser ein.

Gleichzeitig stiegen in der Stadt am Rhein die Umsätze für Wohnungen der gehobenen Preisklasse gewaltig an. Auch die anderen Metropolen verzeichnen im Segment „Wohnungen ab 750.000 Euro“ hinsichtlich der Kauffälle und Umsätze 2012 verglichen mit 2011 fast ausschließlich Zuwächse. Einzige Ausnahme ist Frankfurt.

28.11.13 //
Drei neue Partner für Dahler & Company

Das Netzwerk des Immobilienmaklers Dahler & Company erweitert sich wieder um neue Standorte: Neben Rheinland-Pfalz kommen die Hansestadt Lübeck und Kärnten in Österreich dazu.

Für Velden am Wörthersee konnte Katrin Pflüger (27) als Lizenznehmerin gewonnen werden. Die dynamische, junge Frau eröffnet eine eigene Niederlassung und wird die Region Kärnten betreuen. Nach erfolgreich abgeschlossenen Studiengängen der Betriebswirtschaftslehre (Dipl-FH) und dem Projektmanagement Bau (M. Sc.) blickt sie auf mehrjährige Erfahrung in der Immobilienbranche zurück. Auch in Kärnten war sie bereits als Maklerin tätig, wodurch sie fundierte Marktkenntnisse erwarb. In Velden wird, wie auch an den Standorten Berlin, Frankfurt und Buchholz, der innovative Immobilien-Shop 2.0 umgesetzt. Dort werden Traumimmobilien digital präsentiert, Tablets sowie Touchscreens laden zur Selbstbedienung ein und Bewegtbilder sorgen für die optimale Präsentation der Objekte. Zurzeit ist der Betrieb durch einen Bürostandort unter der Leitung von Katrin Pflüger aufgenommen und voraussichtlich in Ende 2014 wird der Shop eröffnet.
Die Ausweitung des Dahler & Company Netzwerks in deutsche Mittelstädte wird mit der Lizenzvergabe für das Gebiet Pfalz fortgesetzt. Als Lizenznehmer wurden die beiden Immobilienmakler Alexander Rein (30) und Valerij Sander (27) gewonnen. Beide kommen aus der Region und verfügen über gute Kontakte vor Ort. Rein hat seinen juristischen Hintergrund  mit einer Weiterqualifizierung zum Immobilienkaufmann abgerundet und war Assistent der Geschäftsführung eines Immobilienunternehmens. Sander sammelte langjährige Erfahrung in der Immobilienbranche und war am Aufbau zweier Maklerbüros beteiligt. Das hochmotivierte Team startet mit dem ersten Büro in der Westpfalz. Geplant ist eine strategische Erschließung der Vorder- und Südpfalz.
Auch in Norddeutschland findet Dahler & Company Raum für neue Standorte. Axel Wilken, bereits seit 2011 erfolgreicher Lizenznehmer der Filiale Timmendorfer Strand, expandiert in die Hansestadt Lübeck. Zunächst wird die Arbeit an einem Bürostandort aufgenommen.

Annekathrin Bethke, Geschäftsführerin der Dahler & Company Franchise GmbH & Co. KG, heißt die neuen Lizenzpartner im Team willkommen: „Wir haben junge und gut ausgebildete Partner gefunden. Gemeinsam mit ihnen freuen wir uns auf die Herausforderungen, die lokalen Immobilienmärkte zu erschließen. Wir sind überzeugt, dass die neuen Lizenznehmer das Innovationsbestreben und die Dynamik von Dahler & Company unterstützen und voranbringen werden.“

Das Netzwerk von Dahler & Company zählt nun 37 Filialen an 26 Standorten in Deutschland, Österreich und auf Mallorca. Die flexible Umsetzung des Lizenzsystems von Dahler & Company sieht vor, individuelle Standortlösung zu entwickeln. Basierend auf Gutachterzahlen und Potentialanalysen, welche die Wettbewerbsdichte genauso einbeziehen wie die Gebietsgröße, werden Strategien entwickelt. Im Ergebnis stehen Lizenzen, die für beide Partner wirtschaftlich sinnvoll sind und von Fall zu Fall an die Marktbedingungen angepasst werden.

28.11.13 //
Heute eröffnet: Dahler & Company Immobilien-Shop 2.0 in Frankfurt

Deutschlands führender Luxusimmobilienmakler weitet sein preisgekröntes Shop-Konzept 2.0 nach Frankfurt am Main aus. Somit eröffnet heute der dritte Standort von Dahler & Company ausgestattet mit Tablets und Bildschirmen für die optimale Präsentation der Traumimmobilien. „Ich bin sehr stolz, dass wir die Innovation in den Frankfurter Immobilienmarkt einführen werden. Frankfurt ist eine moderne Stadt und diese würdigen wir mit unserem Shop 2.0“, sagt Janine Bernstein, Leiterin des Dahler & Company Shops Frankfurt.

Tablets laden zur Selbstbedienung ein, Bildschirmen mit Bewegtbildern  sorgen für die optimale Präsentation der Objekte und ein eigenes Programm unterstützt die Makler von Dahler & Company beim Erstellen neuer Angebote, während Verkäufer und Interessenten am Touchscreen informiert und betreut werden können – dieses Konzept wird in dem Immobilien-Shop 2.0 von Dahler & Company umgesetzt. Björn Dahler, Gründer und Geschäftsführer ist überzeugt: „Wir bauen unser Lizenzsystem Stück für Stück mit unserem Shop 2.0 aus und haben den Nerv der Zeit getroffen. Frankfurt ist die richtige Stadt für dieses neue Konzept. Unsere Kunden vor Ort haben keine Berührungsängste mit Tablets und finden sich intuitiv zurecht. Nach dem Erfolg unseres Pilot-Shops in Buchholz, dem Ursprungsort von Dahler & Company, lag eine Eröffnung in Frankfurt nahe“.

Der neue Shop befindet sich in der bekannten Fußgängerzone Freßgass und ist 38 Quadratmeter groß. und Die technische Ausstattung, eingebunden in das mit Holz gestaltete Interieur, das von einem mit Leder bezogenem Media-Desk durchkreuzt wird, knüpft darüber hinaus vor allem an die Sehgewohnheiten anspruchsvoller Konsumenten an. Immobilieninteressierte können Platz nehmen, sich informieren und in den High-End-Bilderwelten schwelgen. „Unsere Immobilien auf hochauflösenden Bildschirmen zu präsentieren ist ein logischer Schritt für uns, denn es ist maßgeblich, dem Kunden einen authentischen Eindruck der Immobilie zu vermitteln“, schildert Dahler weiter. Deshalb nutzt das Maklerunternehmen schon immer die Expertise professioneller Immobilienfotografen. Für die Lizenzpartner von Dahler & Company ergeben sich neben der deutlich attraktiveren Positionierung ihres Standorts und der gesteigerten Sichtbarkeit auch weitere Vorteile: Für potentielle Verkäufer ist die Qualität der Präsentation ihres Objekts deutlich verbessert. Durch die für Dahler & Company entwickelte Software können die Fenster vor Ort ebenso wie externe Schaukästen zentral gesteuert werden. Das Resultat von Digital Signage bedeutet demnach eine erhebliche Effizienzsteigerung durch einen geringeren Verwaltungsaufwand, der Wege und Kosten spart. Auch Papier kommt nur auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden zum Einsatz. Wer möchte, kann natürlich nach wie vor ein Exposé mit nach Hause nehmen.

Das Konzept des Shop 2.0, das bereits den Award für „Best Digital Media Concept“ vom  internationale Branchenverband „Point of Purchase Adver­tising Inter­national“ erhalten hat, steht im Kontrast zu den typischen Ladengeschäften von Immobilienmaklern. Diese sind zwar meist in zentralen Lagen und Fußgängerzonen zu finden, haben aber mit der Idee eines Shops, der unbefangen betreten werden kann oder man sich selbst bedienen darf, wenig gemein. Vielmehr treffen die verkaufswilligen Eigentümer oder potentiellen Käufer ein mehr oder weniger klassisches Büro an. Das bedeutet: Platz nehmen, Wunsch schildern, finanziellen Rahmen abstecken, Papiere wälzen und seitenlange Exposés nach Hause tragen. Ohne genaue Intention ist der Besuch eines Immobilienshops also nicht angezeigt. Was aber, wenn man sich einfach nur über Angebote informieren und umsehen möchte? In diesem Fall ist die Hemmschwelle hoch ein Geschäft zu betreten. Im Internetzeitalter sinkt die Bereitschaft, persönliche Beratungsgespräche einzugehen, immer weiter ab. Die persönliche Beratung gewinnt erst am Ende eines Entscheidungsprozesses an Bedeutung. Ihm vorangegangen ist immer öfter eine eigenständige Recherche. Laut Bundesverband BITKOM informieren sich 70 Prozent der Deutschen vorab über Waren und Dienstleistungen im Internet.

Dieser Entwicklung trägt das neue Shop-Konzept von Dahler & Company Rechnung. Es lädt Interessenten ein, sich selbstständig zu informieren. Als erster Immobilienmakler in Deutschland geht Dahler & Company den Schritt in Richtung Zukunft.

Über die Dahler & Company Group GmbH

Die Dahler & Company Group GmbH ist auf die Vermittlung von hochwertigen Wohnimmobilien in Deutschland, und auf Mallorca spezialisiert. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in der Hamburger HafenCity und wurde 1993 von Björn und Kirsten Dahler in Buchholz in der Nordheide gegründet. 2000 führte das Unternehmerpaar das Lizenzsystem ein, heute gehören 37 Filialen an 26 Standorten zu Dahler & Company. Das Unternehmen beschäftigt 270 Mitarbeiter. In diesem Jahr feiert es sein 20-jähriges Firmenjubiläum.

30.10.13 //
Die Gründer und Geschäftsführer Kirsten und Björn Dahler im Interview

Wie hat alles angefangen?
Björn Dahler: Ich wollte mich schon immer selbstständig machen. Bereits als Kind habe ich mir vorgestellt, wie es sein könnte, ein eigenes Unternehmen zu führen. Für mich war aber auch klar, dass ich es niemals allein wagen würde. Ich bin kein Einzelkämpfer und deshalb sehr glücklich darüber, dass ich meine Frau schnell überzeugen konnte. Wir ergänzen uns sehr gut. Ich bin eher der Stratege und meine Frau ist einfach die Beste, wenn es um Organisation und Mitarbeiterführung geht. 
 

Was reizt Sie an diesem Beruf?
Kirsten Dahler: Da gab es natürlich viele Schritte, die von Bedeutung waren. Nach unserem ersten Büro in Buchholz war es sicherlich der Sprung aus der Nordheide über die Elbe im Jahr 1995 oder die Entscheidung, die Expansion auf das Bundesgebiet und darüber hinaus auszudehnen. Ein weiterer Meilenstein war die Entscheidung, auch in das Projektentwicklungsgeschäft einzusteigen. 
Björn Dahler: Unser Erfolgskonzept ist, dass wir in verschiedenen Sparten der Immobilienwirtschaft vertreten sind und die Verantwortung segmentsbezogen auf mehrere Schultern verteilt haben. Wir haben uns für die jeweiligen Sparten kompetente Partner ins Boot geholt, die unsere Ideen geteilt haben. Im Jahr 1997 kamen zum Beispiel Oliver Heine und John Jahr dazu. John Jahr und ich wollten uns bereits selbstständig machen, als er noch Student war. Durch unsere neuen Partner konnten wir schneller wachsen und das Unternehmen auf eine breitere Basis stellen. Im Jahr 2000 haben wir das Lizenzsystem eingeführt, dass ebenfalls ein wichtiger Meilenstein unserer Historie ist. 2006 gründeten wir die neuen Tochterunternehmen DC Residential und DC Commercial. Ich bin davon überzeugt, dass Unternehmen besonders gut in partnerschaftlichen Strukturen wachsen können. Letztlich geht es immer darum, sicherzustellen, dass die drei Ks vorhanden sind: Know-how, Kapital und Kontakte. 
 

Gab es Wendepunkte oder Krisen aus denen Sie lernen konnten?
Kirsten Dahler: 2009 – das Jahr nach dem Beginn der Finanzkrise steckt vielen von uns noch immer in den Knochen. Aus dieser Zeit resultieren zahlreiche Verschlankungen und Effizienzsteigerungen, von welchen wir noch heute profitieren. 
Björn Dahler: Im Jahr 2000 hatten wir gerade entschieden, weiter zu wachsen und führten das Lizenzsystem ein. Dann gab es einen Börsencrash in der New Economy. Viele verloren sehr viel Geld und die Gesamtstimmung war miserabel. Das hatte auch Auswirkungen auf unsere Branche. Wir haben 2002 erst einmal die bestehenden Bereiche gestärkt und nicht weiter in Wachstum investiert. Das Motto lautete: Qualität vor Quantität. 
 

Was sind Ihre Pläne für die kommenden 20 Jahre?
Kirsten Dahler: Ich wünsche mir mehr berufliche Flexibilität und Work-Life-Balance. Ich möchte gemeinsam mit meinem Mann die Zeit genießen – besonders jetzt, da unsere Kinder nahezu flügge sind. 
Björn Dahler: Unser Ziel ist es, die Makler-Marke weiter zu stabilisieren und einige neue Shops pro Jahr in Deutschland zu eröffnen. Außerdem werden wir unser Engagement an europäischen Zweitwohnsitzen ausbauen. Mein Anspruch für das Projektentwicklungsgeschäft ist, dass wir in jeder Phase die richtigen Gebäude entwickeln. Ich bin zum Beispiel davon überzeugt, dass auch im Premiumsektor vermehrt Mikrowohnungen angeboten werden müssen, da in den Großstädten immer mehr Singles leben. Vom Interieur sollten diese wie eine Suite in einem 5-Sterne Hotel ausgestattet sein und wichtig ist, dass zwei Wohnungen bei Bedarf auch zusammengelegt werden könnten. Aber das ist nur ein Beispiel von vielen Ideen. 
 

Haben Sie noch berufliche Träume? 
Kirsten Dahler: Die Gründung unserer Kinderhilfsinitiative „Hand in Händchen“, in welche ein Prozent unseres Umsatzes fließt, hat mir bereits einen großen Traum erfüllt. Noch werden die so generierten Gelder über ausgewählte Stiftungen, in Hamburg z.B. über die Stiftung Kinderjahre verteilt und eingesetzt. Durch die zahlreichen Projekte der Stiftung wurde schon viel erreicht und darauf sind wir natürlich sehr stolz. Langfristig wünsche ich mir aber eine eigene Stiftung oder einen eigenen Verein, der operativ tätig ist und unsere Spenden den Kindern zugutekommen lässt, die sie brauchen. Wussten Sie, dass unter den Sechsjährigen jedes dritte Kind aus einer Familie kommt, die unterhalb der Armutsgrenze lebt? Ich würde gern gemeinsam mit unseren Mitarbeitern und Partnern aktiv werden und anpacken. Dazu bliebe mir aber aktuell noch viel zu wenig Zeit.
Björn Dahler: Ich kann mir Verschiedenes vorstellen: Beispielsweise den Einstieg in das Geschäft mit Möbeln und Wohnaccessoires, aber auch den Ausbau unseres Investmentgeschäfts. 
 

Was waren die bleibenden Erlebnisse in den letzten 20 Jahren? 
Björn Dahler: Zu erleben, wie es gelingt, mit Hilfe zahlreicher wunderbarer Menschen so nach und nach aus einem Keim eine schöne, immer stärker werdende Pflanze zu entwickeln, deren Pracht letztlich über die eigene Bedeutung hinausgeht.                                                                  Kirsten Dahler: Für mich war es der Bezug unserer neuen, jetzigen Unternehmenszentrale in der Hafencity. Mein Mann hat sich selbst intensiv in die Planung und den Bau eingebracht – und am Ende hat er mir das schönste Büro überlassen!

14.10.13 //
Anlageimmobilien in Düsseldorf liegen im Trend

Der Düsseldorfer Immobilienmarkt ist weiterhin im Fokus der Anleger, denn er gilt als zukunftssicher. Hohe Kaufpreise werden bei Mehrfamilienhäusern erzielt, aber auch Immobilien mit größerem Gewerbeanteil oder Altbauten in weniger hochpreisigen Lagen erfreuen sich großer Beliebtheit. Für eine Anlageimmobilie wurde im Jahr 2012 im Durchschnitt der Faktor 15,3 der erzielten Jahresnettokaltmiete gezahlt. Dieses und weitere Ergebnisse gehen aus einer Auswertung der aktuellen Zahlen des Gutachtausschusses und eigenen Erhebungen von Dahler & Company hervor. 

Düsseldorf überzeugt mit seiner Lage am Rhein, kultureller Vielfalt, hohem Freizeitwert, bester Lebensqualität und durch starke wirtschaftliche Faktoren. Als Messestandort und mit dem drittwichtigsten Flughafen Deutschlands zieht Düsseldorf Menschen aller Nationen zum Arbeiten und Leben an. Die Attraktivität der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt ruft immer mehr Interessenten für Anlageimmobilien auf den Plan, denn die Investition in Düsseldorfer Immobilien gilt als zukunftssicher. Die Nachfrage übersteigt das Angebot an Mehrfamilienhäusern und Wohn- und Geschäftshäusern bei Weitem und reicht auch über die beliebten und zentral gelegenen Stadtteile hinaus. Für eine Anlageimmobilie wurde im Jahr 2012 im Schnitt der Faktor 15,3 bezogen auf die erzielte Jahresnettokaltmiete gezahlt, im Vorjahr lag die Quote noch beim 14-fachen. Der durchschnittlich erzielte Quadratmeterpreis für Mehrfamilienhäuser und Wohn- und Geschäftshäuser ist um circa fünf Prozent von 1.440 Euro auf 1.520 Euro angestiegen. 

Zu den besonders begehrten Stadtteilen gehören weiterhin Oberkassel, Niederkassel und Golzheim sowie die edlen und zentrumsnahen Wohnlagen am Hofgarten und Düsseltal. Hier werden nicht selten Kaufpreise erzielt, die jenseits der 20-fachen Jahresnettokaltmiete liegen. Besonders die bei der jüngeren Generation angesagten Stadtteile Flingern Nord und Unterbilk mit dem nahegelegenen Medienhafen werden verstärkt von Investoren nachgefragt. Dies macht sich auch bei der Zahl der gehandelten Mehrfamilienhäuser und den Wohn- und Geschäftshäusern in Flingern und Unterbilk bemerkbar. Sie stieg in 2012 im Vergleich zum Vorjahr von 85 auf 95 vermittelte Objekte. Die Stadtteile Derendorf mit großen Neubauvorhaben auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs und Heerdt mit dem neuen Stadtquartier „Heinrich Heine Gärten“ sind in den Fokus von Anlageinteressenten gerückt. Die zentral gelegenen Stadtteile Bilk und Oberbilk mit ihren zahlreichen Altbauten machen dagegen für Investoren aufgrund ihres noch recht moderaten Preisniveaus den Reiz aus. In einfachen Lagen der Stadt wurden Kaufpreise zwischen der 11-fachen und 13-fachen Jahresnettokaltmiete erzielt. Aber auch hier ist eine steigende Tendenz zu beobachten.  Aufgrund des derzeit geringen Angebotes sind verstärkt auch Objekte mit größerem Gewerbeanteil, die häufig mit einem höheren Mietausfallrisiko einhergehen, gefragt. Im Jahr 2012 wurden im Stadtgebiet Düsseldorf 394 Transaktionen im Bereich der Mehrfamilienhäuser- und der Wohn- und Geschäftshäuser getätigt, die in Summe ein Transaktionsvolumen von 550 Millionen Euro erzielten. 

Die starke Nachfrage von Seiten der Investoren ermöglicht es, überdurchschnittliche Preise bei Immobilienverkäufen zu erzielen. In den linksrheinischen Gebieten Oberkassel, Niederkassel, Lörick und Heerdt mussten Käufer in den meisten Fällen deutlich über eine Millionen Euro Kaufpreis für den Erwerb eines Mehrfamilien- oder Wohn- und Geschäftshauses investieren; 15 Objekte dieser Art wurden hier verkauft.  In den Stadtteilen Derendorf und Pempelfort wurden über 80 Objekte veräußert. Die Möglichkeit Objekte unter 500.000 Euro zu erwerben, wird zunehmend seltener. Während im Jahr 2011 noch 131 Objekte unter 500.000 Euro den Eigentümer wechselten, waren im Jahr 2012 lediglich 73 Verkäufe in diesem Preissegment zu verzeichnen. Im oberen Preissegment, ab 1,0 Mio. Euro Kaufpreis stieg die Zahl der Verkäufe von 134 gehandelten Objekten im Jahr 2011 auf 138 gehandelte Objekte im Jahr 2012. Der Verkauf einer Anlageimmobilie bei der derzeit herrschenden Marktlage birgt regelmäßig die Chance, einen Veräußerungsgewinn zu erzielen. Sollte das Objekt zudem bereits mehr als zehn Jahre im Eigentum des Verkäufers stehen, muss dieser Veräußerungsgewinn nach aktueller Rechtslage nicht versteuert werden. Wie lange diese Rechtslage  noch Bestand hat, ist offen. Die aktuelle Marktlage ist für Verkäufer also sehr vielversprechend. 

Das niedrige Zinsniveau und die Möglichkeit der Vereinbarung einer langjährigen Zinsbindung sind auf der anderen Seite gute Argumente für Käufer. Die Wohnungsmieten werden in Düsseldorf auch in den kommenden Jahren weiter ansteigen, was Immobilien zu einer sicheren Anlageoption macht. 

In den nächsten Jahre ist keine Trendwende in Sicht: Um 2.700 Einwohner wächst Düsseldorf jedes Jahr, was einem zusätzlichen Bedarf von ca. 1.000 Wohnungen entspricht. Auch wenn die Neubautätigkeiten im Stadtgebiet verstärkt worden sind, wird dieser zusätzliche Bedarf nicht gedeckt. Viele Wohnungssuchende weichen deshalb auf benachbarte Gemeinden aus, in den innerstädtischen Lagen steigen die Mietpreise weiterhin. Eine Mietpreisbremse, wie sie von der Rot-Grünen Landesregierung sowie der Opposition gehandelt wird und in Gebieten mit Wohnraummangel umgesetzt werden soll, würde den Anstieg der Mieten bei Bestandsobjekten zwar verlangsamen, aber nicht stoppen. „Auch die Gefahr einer Preisblase besteht nicht, denn es sind keine negativen Vorzeichen zu erkennen. Eine explosionsartige Kreditvergabe, auch an kaum kreditwürdige Verbraucher, wie sie im Vorfeld der amerikanischen Immobilienkrise bemerkbar war, ist in Deutschland nicht vorhanden“, so Heiko Lütge, verantwortlich für den Bereich DAHLER & COMPANY Investment in Düsseldorf. Mit einem Abfallen der Mieten ist im Angesicht der Wohnungsknappheit in Ballungszentren im gesamten Bundesgebiet nicht zu rechnen. 

Über Dahler & Company

Die Dahler & Company Group GmbH ist auf die Vermittlung von hochwertigen Wohnimmobilien in Deutschland, und auf Mallorca spezialisiert. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in der Hamburger HafenCity und wurde 1993 von Björn und Kirsten Dahler in Buchholz in der Nordheide gegründet. 2000 führte das Unternehmerpaar das Lizenzsystem ein, heute gehören 37 Filialen an 26 Standorten zu Dahler & Company. Das Unternehmen beschäftigt 270 Mitarbeiter. In diesem Jahr feiert es sein 20-jähriges Firmenjubiläum.

09.08.13 //
Der Hamburger Immobilienmarkt boomt weiter

Das Premiumsegment des Hamburger Immobilienmarktes ist weiter im Aufwärtstrend. Insgesamt wurden 2012 1045 Häuser und Wohnungen verkauft. Im Jahr davor waren es noch 839. Besonders Ein- und Zweifamilienhäuser ab 500.0000 Euro sind in der Hansestadt stark nachgefragt: Die Kauffälle sind verglichen mit dem Vorjahr von 393 auf 518 um 30 Prozent gestiegen. Ebenso haben die Geldumsätze ein Plus von 30 Prozent zu verzeichnen. 

Auch die Verkaufszahlen von Eigentumswohnungen ab 500.000 Euro stiegen 2012 verglichen mit dem Vorjahr um 18 Prozent an. Wechselten 2011 noch 446 Wohnungen den Besitzer, so waren es 2012 insgesamt 527. Die teuersten Immobilien – ob Wohnung oder Haus – waren in den Alsterstadtteilen zu finden. Zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle Marktanalyse von Dahler & Company, die sich auf das Premiumsegment bezieht und auf den Zahlen des Gutachterausschusses der Stadt Hamburg basiert. Gezogen wird ein Vergleich zwischen 2011 und den neu erschienenen Zahlen für das Jahr 2012. 

Die wichtigsten Ergebnisse des Segments Ein- und Zweifamilienhäuser in den beliebtesten Hamburger Stadtteilen auf einen Blick:

  • Die Elbvororte werden immer beliebter. Die Kauffälle stiegen dort von 146 auf 200 um 37 Prozent an. Gleichzeitig stieg der Geldumsatz von 142 Mio. Euro in 2011 auf 202 Mio. Euro im Jahr 2012 um 43 Prozent.
  • Blankenese ist mit 52 Kauffällen auch im Jahr 2012 wieder der beliebteste Stadtteil für den Kauf von Ein- oder Zweifamilienhäusern. Die Kauffälle stiegen um 27 Prozent, der Geldumsatz um 44 Prozent auf 53 Mio. Euro verglichen mit 2011.
  • Den höchsten Preis erzielte 2012 mit 13 Mio. Euro eine Stadtvilla in Uhlenhorst

Die wichtigsten Ergebnisse des Segments Eigentumswohnungen in den beliebtesten Hamburger Stadtteilen auf einen Blick:

  • Die Alsterstadtteile sind nach wie vor für Wohnungskäufer äußerst attraktiv. Die 247 Käufe im Jahr 2011 konnten 2012 sogar noch um rund elf Prozent übertroffen werden
  • 2012 sichert sich Uhlenhorst mit 66 Transaktionen den Titel als Stadtteil mit den meisten Kauffällen. Was den Geldumsatz betrifft, liegt Harvestehude mit 68,1 Mio. Euro etwas vor Uhlenhorst mit 68 Mio. Euro.
  • 26 neue Nachbarn in Winterhude bringen dem Stadtteil in der Gesamtschau das größte absolute Wachstum ein. Hier wechselten 2012 55 Wohnungen den Besitzer. Im Vorjahr waren es dagegen 29.
  • Die Wohnung mit dem höchsten Preis im Jahr 2012 liegt in Harvestehude und wurde für 5,9 Mio. Euro verkauft.

Die Ergebnisse im Detail: 

Ob für den Eigenbedarf, als Steuersparmodel oder Investment, die Hansestadt profitiert weiterhin von einer sehr hohen Immobiliennachfrage, auch im Bereich der Premiumimmobilien. So konnten Ein- und Zweifamilienhäuser im Preissegment ab 500.000 Euro in der Hansestadt im Jahr 2012 ein Plus von über 30 Prozent gegenüber 2011 in Bezug auf Kauffälle und Geldumsätze verzeichnen. Bei Eigentumswohnungen im Premiumbereich stiegen die Kauffälle um 18 Prozent, der Geldumsatz um acht Prozent. 

Ein- oder Zweifamilienhäuser in den Elbvororten wie Blankenese und Othmarschen boomen 

Wer in der Hansestadt ein Ein- oder Zweifamilienhaus kaufen möchte, der schaut sich vor allem in den Elbvororten um. Die Kauffälle dort stiegen von 146 auf 200 um 37 Prozent an. Gleichzeitig stieg der Geldumsatz von 142 Mio. Euro in 2011 auf 202 Mio. Euro im Jahr 2012 um 43 Prozent. 

Blankenese ist mit 52 Kauffällen auch im Jahr 2012 wieder der beliebteste Stadtteil unter den Elbvororten sowie in der Gesamtschau und konnte sogar noch weiter zulegen: Entschieden sich 2011 noch 41 Käufer für ein Ein- oder Zweifamilienhaus in Elbnähe, so waren es 2012 27 Prozent mehr. Mit den Kauffällen ist zeitgleich auch der Geldumsatz bei Ein- und Zweifamilienhäusern von 37 Mio. in 2011 auf 53 Mio. Euro in 2012 gestiegen. Das entspricht 44 Prozent. Mit seinem Charme zieht Blankenese nach wie vor die kaufkräftige Klientel an. Neben Blankenese ist auch Othmarschen unter den Stadtteilen sehr gefragt. Mit 36 Kauffällen belegt der Elbvorort 2012 den zweiten Platz in der Gesamtschau und konnte sich damit gegenüber 2011 um 80 Prozent steigern. Auch der Geldumsatz stieg von rund 29 Mio. Euro in 2011 auf rund 42,5 Mio. Euro an. Dies entspricht einem Plus von 50 Prozent. Othmarschen liegt besonders bei jungen Familien im Trend. Der Stadtteil überzeugt mit vielen Grünflächen und seiner Nähe zur Elbe, trotzdem ist die Innenstadt in wenigen Minuten mit Auto und öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. 

An zweiter Stelle im Vergleich der beliebtesten Gebiete für Ein- und Zweifamilienhäuser folgt das Alstertal, das ebenso wie die Elbvororte über einen Bestand mit vielen Objekten im Premiumsegment verfügt. Verglichen mit 2011 stiegen die Kauffälle von 109 auf 141 um 29 Prozent, die Geldumsätze sind dort von 80 Mio. Euro um 38 Prozent auf 110 Mio. Euro in 2012 gestiegen. Am beliebtesten war im Jahr 2012 Wellingsbüttel, das 31 neue Hausbesitzer zu verzeichnen hatte. In 2011 waren es lediglich 18 neue Nachbarn, das entspricht einem Plus von 72 Prozent. Auch der Geldumsatz hat einen Sprung gemacht: Die 16 Mio. Euro in 2011 sind 2012 um 49 Prozent auf 24 Mio. Euro angewachsen. Familien finden dort - anders als in Innenstadtlagen - Immobilien im Grünen zu vergleichsweise moderaten Preisen vor. 

Auch die Alsterstadtteile legen weiter zu. 2012 entschieden sich 66 Käufer für ein Ein- oder Zweifamilienhaus in Alsternähe, 2011 waren es noch 58. Der Geldumsatz stieg mit 9 Prozent leicht an von 124 Mio. Euro auf 134 Mio. Euro. Dass der Anstieg hier vergleichsweise gering ist, ist auf das knappe Angebot an zum Verkauf stehenden Ein- und Zweifamilienhäusern in Hamburgs schönsten Stadtteilen zurückzuführen. 2012 zieht es die meisten nach Winterhude, wo 21 Ein- und Zweifamilienhäuser den Besitzer wechselten, das sind zehn mehr als im Vorjahr und damit eine Steigerung um 90 Prozent. Auf dem zweiten Platz liegt Harvestehude mit 14 Kauffällen. Der Geldumsatz stieg hier von 34 Mio. Euro in 2011 auf 48 Mio. Euro in 2012 um 40 Prozent an. 

Die Zahl der Kauffälle in den Elbvororten und im Alstertal steigt immer mehr an. Diese Entwicklung hängt damit zusammen, dass es in den Alsterstadtteilen ein zu geringes Angebot gibt. Die Nachfrage nach Wohnraum in Alsternähe ist nach wie vor ungebrochen. Derzeit sind in unserem Büro Außenalster-West allein für Rotherbaum 210 Kaufinteressenten für ein Stadthaus um 2 Mio Euro in der Kartei", erläutert Björn Dahler, Geschäftsführer von Dahler & Company. „ie Neubauprojekte rund um die Alster der vergangenen 4 bis 5 Jahre wurden vom Markt sehr gut aufgenommen. Jetzt gilt es, weitere Projekte zu entwickeln, um der konstant hohen Nachfrage gerecht zu werden. Neubauten sind gefragter denn je, da sie im Hinblick auf energetische Aspekte den aktuellen Standards entsprechen. Hinzu kommt, dass beim Kauf eines Altbaus das Risiko nicht kalkulierbarer Folgekosten besteht. Auch die Einbindung moderner Ausstattungsdetails spricht für die Investition in eine neue Immobilie. Es gilt also in naher Zukunft, das Potenzial der Alsterstadtteile mit weiteren Neubauprojekten auszuschöpfen", so Björn Dahler. 

Viele neue Wohnungsbesitzer in den Alsterstadtteilen Uhlenhorst, Harvestehude und Winterhude 

Neben den Verkaufszahlen von Häusern wächst 2012 auch die Anzahl der Verkäufe von Eigentumswohnungen ab 500.000 Euro in Hamburg. Bei Eigentumswohnungen im Premiumsegment stiegen die Kauffälle um 18 Prozent, der Geldumsatz um acht Prozent. In 2012 sichert sich Uhlenhorst auf dem Wohnungsmarkt den Titel als Stadtteil mit den meisten Kauffällen und zieht dank sechs Prozent Steigerung mit 66 Kauffällen am Vorjahressieger Harvestehude vorbei, auf den 2012 noch 49 Transaktionen entfallen. Was den Geldumsatz betrifft, liegt Harvestehude mit 68,1 Mio. Euro etwas vor Uhlenhorst mit 68 Mio. Euro. Dass weniger Verkäufe einen fast identischen Geldumsatz erzielten, zeigt, dass die Preise in Harvestehude deutlich höher sind. 26 neue Nachbarn in Winterhude bringen dem Stadtteil in der Gesamtschau das größte absolute Wachstum ein. Hier wechselten 2012 55 Wohnungen den Besitzer. Im Vorjahr waren es dagegen 29. Generell sind die Alsterstadtteile für Wohnungskäufer äußerst attraktiv. Die 247 Käufe im Jahr 2011 konnten 2012 sogar noch um rund elf Prozent übertroffen werden: 275 Menschen entschieden sich für eine Wohnung nahe der Alster. Die Geldumsätze stiegen gleichzeitig um sieben Prozent. 

Bezogen auf die absoluten Zahlen nehmen die Elbvororte wie auch im Vorjahr den zweiten Rang auf der Beliebtheitsskala von Wohnungskaufinteressenten für das Premiumsegment ein. Auch hier ist für 2012 weiteres Wachstum zu verzeichnen: Die Kauffälle in dem Gebiet stiegen von 96 in 2011 auf 115 um rund 20 Prozent an, wobei Ottensen mit Abstand die meisten Käufer für sich gewinnen konnte. Hier gibt es 37 neue Nachbarn, 17 mehr, als noch 2011. 

Das Gebiet Alstertal und die HafenCity konnten 2012 die größten prozentualen Steigerungen von Kauffällen und Geldumsätzen erzielen. Ins Alstertal zog es zusammengenommen 36 neue Wohnungskäufer, rund ein Drittel mehr als noch 2011, als es 27 waren. Die größte prozentuale Steigerung der Kauffälle im Alstertal wie auch in der Gesamtschau verzeichnet Volksdorf. Kauften sich 2011 noch vier Menschen eine Wohnung dort, so sind es 2012 15. Das entspricht einem Plus von satten 275 Prozent. Zurückzuführen ist diese Entwicklung auf das durch Neubautätigkeit gewachsene Angebot. Gleichzeitig stiegen die Geldumsätze in den Alstertal-Stadtteilen von 18 Mio. Euro auf 23 Mio. Euro, d.h. um 26 Prozent. Ähnlich verhält es sich in der HafenCity: 33 Transaktionen machen verglichen mit dem Vorjahr ein Plus von 27 Prozent in Bezug auf die Kauffälle. Der Geldumsatz stieg hier von 23 Mio. Euro auf rund 29 Mio. Euro um rund ein Viertel an. 

Wir beobachten seit Längerem, dass es karriereorientierte Singles und Paare sowie die Generation der Best-Ager in die Stadtzentren zieht. Dieser Entwicklung sollte schon heute bei der Planung von Neubauten Rechnung getragen werden. Um für den Immobilienmarkt der Zukunft optimal aufgestellt zu sein, sollten Neubauten über flexible Module zwischen 40 und 150 Quadratmetern verfügen", sagt Björn Dahler.

27.06.2013 //
Dahler & Company Immobilien-Shop 2.0 mit Branchenpreis prämiert

Dahler & Company Immobilien-Shop 2.0 mit Branchenpreis prämiert
Der digitalisierte Showroom von Deutschlands führendem Luxusimmobilienmakler setzt sich bei der Vergabe des POPAI D-A-CH Digital Media Awards durch. Verantwortlich für die Umsetzung des Konzepts war die Mediaagentur Visual Art, die für den Dahler & Company Shop 2.0 den Award für „Best Digital Media Concept“ 2013 erhielt.  

Tablets laden zur Selbstbedienung ein, auf 14 Bildschirmen präsentieren sich Traumimmobilien, Bewegtbilder sorgen für die optimale Präsentation der Objekte und ein eigenes Programm unterstützt die Dahler & Company-Lizenznehmer beim Erstellen neuer Angebote, während Verkäufer und Interessenten am Touchscreen informiert und betreut werden können – dieses Konzept wird in dem Immobilien-Shop 2.0 von Dahler & Company und Visual Art umgesetzt. Der internationale Branchenverband „Point of Purchase Adver­tising Inter­national“ für Marketing und Einzelhandel, kurz POPAI, hat dies nun mit der Vergabe des „Best Digital Media Concept“ Award gewürdigt. Umgesetzt wurde das Konzept des Shop 2.0 mit den Experten für Digital Signage der Mediaagentur Visual Art in der Buchholz Galerie südlich von Hamburg. Hier eröffnete Dahler & Company vor 20 Jahren bereits die erste Filiale.   „Wir freuen uns sehr über diesen Preis. Er bestätigt, dass wir mit diesem mutigen Schritt des Shops 2.0 den richtigen Weg gegangen sind und die Zukunft mit offenen Türen empfangen“, sagt Björn Dahler, Geschäftsführer und Gründer von Dahler & Company. Die Planung weiterer Immobilien-Shop 2.0 ist bereits fortgeschritten. „Jeder neue Lizenzshop, den wir in Zukunft eröffnen, wird ebenso mit Tablets und Großbildschirmen für die Immobilienpräsentation ausgestattet.   Die technische Ausstattung, eingebunden in das mit Holz gestaltete Interieur, das von einem mit Leder bezogenem Media-Desk durchkreuzt wird, knüpft weiterhin an die Sehgewohnheiten anspruchsvoller Konsumenten an. „Unsere Immobilien auf hochauflösenden Bildschirmen zu präsentieren ist ein logischer Schritt für uns. Es ist maßgeblich, dem Kunden einen authentischen Eindruck der Immobilie zu vermitteln und es war uns bereits mit der Idee zu diesem neuen Shop-Konzept bewusst, dass wir eine professionelle Lösung für Hardware und vor allem Software finden müssen“, schildert Dahler. Die Makler-Experten von Dahler & Company stehen auf Wunsch in den Shops zur Verfügung oder führen bei Bedarf in das Touch-Screen-System auf dem 55“-Bildschirm ein, das simpel strukturiert auch selbsterklärend funktioniert. „Wir haben einen Showroom erschaffen, der auf gelungene Art und Weise das darstellt, was wir zu bieten haben“, erklärt Björn Dahler. Ein Konzept, an dem sich in Zukunft sicherlich auch andere Unternehmen orientieren werden. Für die Lizenzpartner von Dahler & Company ergeben sich neben der deutlich attraktiveren Positionierung ihres Standorts und der gesteigerten Sichtbarkeit auch weitere Vorteile: Für potentielle Verkäufer ist die Qualität der Präsentation ihres Objekts deutlich verbessert. Durch die für Dahler & Company entwickelte Software können die Fenster vor Ort ebenso wie externe Schaukästen in Nachbarorten zentral gesteuert werden. Das Resultat von Digital Signage bedeutet demnach eine erhebliche Effizienzsteigerung durch einen geringeren Verwaltungsaufwand, der Wege und Kosten spart. Auch Papier kommt nur auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden zum Einsatz. Wer möchte, kann natürlich nach wie vor ein Exposé mit nach Hause nehmen.

Über die Dahler & Company Group GmbH   Die Dahler & Company Group GmbH ist auf die Vermittlung von hochwertigen Wohnimmobilien in Deutschland und auf Mallorca spezialisiert. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in der Hamburger HafenCity und wurde 1993 von Björn und Kirsten Dahler in Buchholz in der Nordheide gegründet. 2000 führte das Unternehmerpaar das Lizenzsystem ein, heute gehören 32 Filialen an 22 Standorten zu Dahler & Company. Das Unternehmen beschäftigt 260 Mitarbeiter. In diesem Jahr feiert es sein 20-jähriges Firmenjubiläum.  

16.05.13 //
Dahler & Company setzt auf den Berliner Kudamm

Dahler & Company eröffnet den Immobilien-Shop 2.0 in Berlin

Deutschlands führender Luxusimmobilienmakler hat Ladenkonzept und Kundenservice neu gedacht: Tablets laden zur Selbstbedienung ein, auf  Bildschirmen präsentieren sich Traumimmobilien, Bewegtbilder sorgen für die optimale Präsentation der Objekte und ein eigenes Programm unterstützt die Dahler & Company-Lizenznehmer beim Erstellen neuer Angebote, während Verkäufer und Interessenten am Touchscreen informiert und betreut werden können. Die Neupositionierung mit der Nutzung von Digital Signage, dem Einsatz digitaler Werbe- und Informationssysteme, konnte bereits in dem ersten digitalen Immobilienshop eine Steigerung der Wahrnehmung der Laufkunden vor Ort von ca. 50 Prozent erreichen.

Innerhalb von drei Jahren soll noch ein weiterer Shop in der Hauptstadt eröffnen. Der nächste Standort ist in Berlin-Mitte geplant.

10.05.13 //
Jüngste Führungskraft von Dahler & Company übernimmt die Geschäftsführung der Lizenzsparte

Hamburg:

Annekathrin Bethke (27 Jahre) ist zur Geschäftsführerin der Dahler & Company Franchise GmbH & Co. KG ernannt worden. Die Betriebswirtin ist seit sieben Jahren im Unternehmen tätig und hat federführend die Marketingabteilung der Unternehmenszentrale aufgebaut, die heute aus fünf Mitarbeitern besteht. Zuletzt leitete die geborene Berlinerin das Marketing und war Prokuristin der Dahler & Company Group GmbH. "Ich habe in den vergangenen Jahren das Marketing auf ein gutes Fundament gestellt und freue mich nun, den deutschen Markt mit weiteren Dahler & Company Filialen zu erobern", sagt die neue Geschäftsführerin Annekathrin Bethke.

Bethke hat das Ziel, das Lizenzsystem um jährlich circa drei Shops zu erweitern. "Wir setzen bei der Vergrößerung des Lizenzsystems auf Qualität und nicht auf Masse. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, können wir nur eine gewisse Anzahl an Eröffnungen leisten, da die Betreuung von neuen Lizenzen sehr umfangreich ist. Wir betrachten uns auch als Unternehmensberater der Lizenzpartner und unterstützen sie unter anderem in Personalfragen, Marketing, Controlling", sagt Bethke. Ebenso sei ihr sehr wichtig, dass die Partner zu dem Unternehmen passen und die Lage des Shops optimal ist." Auch aus diesem Grund entscheiden wir uns ausschließlich in Ausnahmefällen für Quereinsteiger und setzen in diesen Fällen erfahrene Büroleiter/-innen als Kriterium voraus. Wir möchten, dass unsere Immobilieninteressenten von Experten beraten werden, die ihre Gebiete bis in die Tiefe kennen", sagt Annekathrin Bethke.
Derzeit verzeichnet Dahler & Company 32 Filialen an 22 Standorten. "Vor allem in Süddeutschland möchten wir mehr Präsenz zeigen", sagt Annekathrin Bethke. In diesem Jahr eröffnet das Hamburger Maklerunternehmen sowohl in Berlin als auch in München jeweils einen neuen eigenen Shop. "Wir möchten gern an beiden Standorten selbst den Grundstein legen und haben somit vorerst keinen Lizenzpartner mit ins Boot geholt. Für Berlin konnten wir bereits eine Geschäftsführerin finden. In München suchen wir noch nach einer Büroleitung.“ 

Auf der Agenda stehen vor allem die Standorte Stuttgart, Starnberger See, Heidelberg, Tegernsee und Baden-Baden", sagt Annekathrin Bethke. Zu den Aufgaben der neuen Geschäftsführerin zählen ebenso, das Lizenzmanagement weiter zu optimieren und das Repräsentantennetzwerk auszubauen. In Abgrenzung zu den Dahler & Company-Shops sind Repräsentanzen durch weniger Verkaufsfälle im Premiumsegment gekennzeichnet, da an kleineren Orten die Nachfrage per se weniger stark ist. „An Standorten wie Bielefeld, Karlsruhe oder Darmstadt kann das Dahler & Company-Konzept ebenso eingesetzt werden: Statt einen großen Shop zu eröffnen, suchen wir dort Repräsentanten. Sie genießen dabei die gleichen Vorteile einer starken Marke und sind eng mit der Zentrale und bestehenden Shops vernetzt.  Wir haben bereits erfolgreiche Repräsentanzen in Husum, im Hamburger Umland oder in Osnabrück.“, so Bethke. 

Es werden drei neue Stellen geschaffen. "Für mich ist wichtig, dass das Markenbild von unseren Mitarbeitern sowie Partnern noch mehr geschärft und das Zusammengehörigkeitsgefühl gesteigert wird", so Annekathrin Bethke.
Annekathrin Bethke ist ab dem 01. April 2013 Geschäftsführerin der Dahler & Company Franchise GmbH & CO. KG und ist innerhalb der Geschäftsführung weiterhin für die Markenführung verantwortlich.

Ich bin sehr stolz, dass wir ein "Eigengewächs" in diese verantwortungsvolle Position heben konnten. Mit Annekathrin Bethke haben wir eine Geschäftsführerin an unserer Seite, die das Unternehmen aus dem FF kennt und die Marke mit ihrer Arbeit sehr geprägt hat", so Geschäftsführer Björn Dahler. 

21.11.2016