Windschutz für die Terrasse: Welche Möglichkeiten gibt es?

Bei der Hitzewelle, die derzeit über Deutschland zieht, ist eine frische Brise im Garten eine willkommene Abwechslung. Sobald die Abende aber wieder kühler werden, kann es auf der geliebten Terrasse schnell auch zugig und dementsprechend ungemütlich werden - ein guter Windschutz schafft dabei Abhilfe.

Wichtig ist, sich vor der Anschaffung zu überlegen, welches Material man für einen Windschutz bevorzugt und welches Design am besten zum Garten oder zur Terrasse passt. Als Mindesthöhe für einen Windschutz gelten 1,80 bis 2 Meter, denn nur dann sind Garten und Terrasse wirklich optimal geschützt.

Klare Durchsicht: Windschutz aus Glas

Ein Windschutz aus Glas ist zeitlos und und wirkt nicht zu aufdringlich. Ein nachteiliger Faktor ist allerdings die leichte Zerbrechlichkeit, die das Material mit sich bringt. Gerade als Windschutz ist aber in verstärktem Maße damit zu rechnen, dass auch wirklich starke Windböen auf die Oberfläche auftreffen werden. Daher sollte die Glasstärke an die Größe der Glasplatten angepasst oder zusätzliche Folien, die dem Glas ebenfalls mehr Stabilität verleihen, montiert werden. Des Weiteren sollte daran gedacht werden, dass je nach Position des verglasten Windschutzes jemand schnell dagegen stoßen oder laufen könnte - gerade, wenn Kinder im Haushalt leben.

Windschutz aus Holz: Der Klassiker

Holz wird häufig als effektiver sowie attraktiver Windschutz genutzt.

Ein Windschutz, der gern als Standardvariante genommen wird besteht aus diversen hölzernen Elementen, die ganz einfach im Baumarkt besorgt werden können. Diese sind in verschiedenen Standardgrößen erhältlich und lassen sich meist relativ einfach montieren. Bei der Montage sollte auf eine gute Verankerung der Pfosten im Boden geachtet werden. Dabei helfen Betonfundamente, die mindestens 25 Zentimeter lang sowie breit sein sollten und etwa 60 Zentimeter in den Boden hineinragen sollten. Für zusätzliche Stabilität sorgt eine direkte Befestigung an der Hauswand.Ein Windschutz aus Holz bietet dem Interessenten übrigens eine weite Bandbreite an unterschiedlichen Designmöglichkeiten. Neben klassischem Fichten- oder Tannenholz, findet man auch immer häufiger Varianten aus Bambus oder Schilfrohr sowie moderne Kunststoffe und Metalle. 

Natur pur: Hecken als Windschutz

Als besonders effizienter und ausgesprochen attraktiver Windschutz eignen sich vor allem Hecken. Durch ihre Oberfläche verfängt sich der Wind, der je nach Pflanzenart unterschiedlich gut schützt. Den besten Windschutz bieten beispielsweise Hecken aus Lebensbaum oder Eibe, da sie im Sommer und Winter gleichermaßen dicht sind. Etwas durchlässiger sind geschnittene Laubhecken wie zum Beispiel aus Rotbuche. Den besten Windschutz bieten mehrreihig gepflanzte Hecken aus verschieden hohen Sträuchern und kleinen Bäumen. 

29.07.2018