Wie wollen die Deutschen wohnen?

Seit 2011 führt die Interhyp AG eine aussagekräftige Wohntraumstudie durch. Diese wurde nun offiziell vorgestellt und überrascht in einigen Punkten selbst den größten Menschenkenner 

Artikel-ID: 84614

Familiennähe, Freunde und Alltagstauglichkeit: Genau diese Dinge sind den Deutschen wichtig, wenn es um deren Idealvorstellung über das eigene Wohnen geht. Diese Ergebnisse lieferte nun die neueste Interhyp-Wohntraumstudie bei der einerseits 2.100 Bundesbürger repräsentativ befragt und andererseits einige qualitativ-psychologische Tiefeninterviews durchgeführt wurden. 

Was wünschen sich die Menschen?

Wohntraum-Studie
Von einem freistehenden Einfamilienhaus im Grünen träumen viele Deutsche

Die Erhebung spiegelt die sehr bodenständigen Wünsche wider. Für die Befragten gilt das eigene Zuhause als ein überaus wichtiger Rückzugsort, an dem sie Kraft tanken und ihre Privatsphäre genießen können. Fast alle Probanden verbinden mit den eigenen vier Wänden Geborgenheit und Gemütlichkeit. Zugleich ist es ein sozialer Ort, der die Menschen mit Freunden und Familie verbindet. Deshalb spielen Lage und Umgebung eine wichtige Rolle.

Wie sieht die aktuelle Situation aus?

Laut der Studie äußern sich die Menschen sehr zufrieden mit ihrer derzeitigen Wohnsituation. 63 Prozent leben demnach in einem Mehrfamilienhaus auf durchschnittlich 106 Quadratmetern und vier Zimmern. 60 Prozent leben in einer kleinen oder großen Stadt, 25 Prozent auf dem Land beziehungsweise im Dorf, 15 Prozent im Umland einer Stadt. 

Diese überraschenden Fakten kristallisierten sich heraus

In der Studie wurde des Weiteren festgestellt, dass 76 Prozent gern eine eigene Immobilie besitzen würden – ganz ungeachtet der steigenden Immobilienpreise tendieren die Deutschen anscheinend mehr zum Kauf als zur Miete. Von Wohneigentum erhoffen sie sich nämlich mehr Unabhängigkeit, mehr Gestaltungsspielraum, Mietfreiheit und Absicherung im Alter. 

Ein weiterer interessanter Fakt, der aus der Studie abgeleitet wurde, ist die Sehnsucht der Menschen nach Natur, Freiheit und Ruhe. Auf dem Land fühlen sich die Leute stärker in die Gemeinschaft eingebunden. Sie wollen raus aus der Großstadt, weg von schlechter Luft und überteuerten Immobilienpreisen. Diese Tendenzen spiegelten sich in den angegebenen Vorlieben nach naturnahen und ruhigen Wohnlagen wider. Die Großstadt hingegen wird von 56 Prozent der Befragten als lärmgeplagt bezeichnet. Des Weiteren zeigt sich ein klarer Trend zur Familie: Die Befragten möchten überdurchschnittlich häufig in der Nähe ihrer Familie und enger Freunde wohnen. Selbst Nachteile wie weitere Arbeitswege werden dafür gern in Kauf genommen. 53 Prozent ist diese Nähe zur Familie sehr wichtig. Dabei sagen 84 Prozent aus, dass ihnen Familiennähe ein Gefühl von Stabilität, Verwurzelung und Heimat gibt. 

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08.10.2018