So machen Sie Ihren Garten fit für den Frühling

Endlich ist der Frühling voll und ganz zurück! Höchste Zeit, auch Terrasse und Garten aus dem Winterschlaf zu holen.

Moos entfernen

Es gibt viele Ursachen für Unkraut und Moos. Oftmals sind aber nährstoffarme, saure, feuchte, schattige Böden betroffen. Meist hilft dann nur noch eins: Vertikutieren. Dabei ist allerdings Vorsicht geboten, denn ein zu grobes Vertikutieren zerstört die Grasnarbe und macht dadurch noch mehr kaputt. Damit größtenteils nur das Moos entfernt wird, sollten Sie den Rasen vor dem Vertikutieren so kurz wie möglich mähen. Außerdem muss der Rasen trocken sein.

Rasen aussäen

Nachdem Sie den Rasen vertikutiert haben, ist der richtige Zeitpunkt, um kahle Stellen nachzusäen. Für ein erfolgreiches Wachstum sind Licht, Sonne und Wärme ausschlaggebend. Wichtig ist, erst dann nachzusäen, wenn der Boden durchgängig eine Temperatur von mindestens 10 Grad aufweist. Auch die Temperaturen bei Nacht sollten berücksichtigt werden.

Rasen düngen

Einen gesunden Rasen erkennt man nicht nur an einem satten Grün.

Um den richtigen Dünger für Ihren Rasen zu bestimmen, muss erst geklärt werden, welche Art von Boden Sie haben. Benötigt dieser Kalk? Handelt es sich um einen sauren Boden? Oder neigt er zu Moos? All das sollten Sie bei der Wahl des richtigen Düngers unbedingt beachten. Die richtige Zusammensetzung ist relevant für ein gesundes Rasenwachstum. Normaler Dünger setzt sich in der Regel aus 5% Phosphor, 15% Stickstoff und 8-10% Kalium zusammen. Bei der ersten Düngung sollte vor allem auf einen hohen Stickstoffgehalt geachtet werden, da der Bedarf im Frühjahr besonders hoch ist.

Des Weiteren sollte der richtige Zeitpunkt gewählt werden. Um den Rasen das erste Mal zu düngen, bieten sich insbesondere April und Mai an. Wichtige Faktoren sind unter anderem die ersten Sonnenstrahlen sowie genügend Vorlaufzeit, damit der Rasen erste Kraft zum Wachsen sammeln kann.

Gartenmöbel reinigen

Gartenmöbel
Ab Frühling kann man endlich seine Gartenmöbel wieder benutzen.

Damit Sie den Blick in den Garten auch von der Terrasse aus genießen können, sollten Sie Ihre Gartenmöbel aus dem Schuppen holen und reinigen. Am besten fegen Sie zuerst den groben Schmutz mit einem kleinen Handbesen ab, bevor Sie die Möbel richtig säubern. Bei der Wahl der Reinigungsmittel sollten Sie vor allem auf das Material Ihrer Gartenmöbel achten.

Kunststoff reinigen Sie am besten mit einer einfachen Seifenlauge. Benutzen Sie auf keinen Fall Scheuermilch, da sie zu kleinen Kratzern führen kann, in denen sich der Schmutz noch leichter absetzen kann. Holzmöbel lassen sich mit einer Bürste und aufgelöster Kernseife besonders gut putzen. Dabei schrubben Sie in die Richtung der Maserung, spülen diese ab und wischen sie anschließend trocken. Wichtig bei geöltem Hartholz wie Teak: das Nachölen nicht vergessen. Gartenmöbel aus Eisen sollten regelmäßig mit Rostschutzmittel und Farbe bearbeitet werden, da sie schnell zu Rost neigen.

02.05.2018