So geht der Frühjahrsputz richtig

Das bisschen Haushalt macht sich von allein? Leider nicht ganz! Wir sagen Ihnen, was Sie beachten müssen.

So gelingt Ihnen der Frühjahrsputz
Mit diesen Tipps ist der Frühjahrsputz im Handumdrehen erledigt.

Für die Reinigung des eigenen Haushalts reichen diese vier Reiniger vollkommen aus: ein saurer Reiniger wie zum Beispiel ein Essig- oder Zitronenreiniger, ein Allzweckreiniger, eine Scheuermilch und ein WC-Reiniger. Bei Putzlappen hingegen gilt: Je mehr Lappen desto besser, damit Keime nicht von Raum zu Raum getragen werden. Zur Unterscheidung am besten mit farblich unterschiedlichen Tüchern arbeiten. Ansonsten braucht es einen Wischeimer, einen leistungsstarken Staubsauger, Schrubber sowie vielleicht noch ein Kehrblech und einen Feger.

Der Frühjahrsputz ist immer auch eine gute Gelegenheit zum Ausmisten.
Der Frühjahrsputz ist immer auch eine gute Gelegenheit zum Ausmisten.
Der Frühjahrsputz ist immer auch eine gute Gelegenheit zum Ausmisten.
Der Frühjahrsputz ist immer auch eine gute Gelegenheit zum Ausmisten.

Allgemeine Tipps

Die goldene Regel beim Hausputz lautet: immer von oben nach unten arbeiten. Zuerst Leuchten, Regale, Fensterbänke, Tische und alle Kleinmöbel von Staub und Dreck befreien, am besten mit einem feuchten Microfasertuch. Dabei nie hin und her wischen, da dies nur den Dreck verteilen würde, sondern immer in eine Richtung. Anschließend immer Böden und Polstermöbel saugen. So kann der Staub nicht neu aufgewirbelt werden.

Der Kleiderschrank

"Das ziehe ich bestimmt noch mal an." - Der Frühjahrsputz ist immer auch eine gute Gelegenheit zum Ausmisten. Doch wie gelingt das am besten? Seien Sie mutig! Wenn Sie etwas in den letzten 18 Monaten nicht getragen haben, sortieren Sie es aus.

Diverse Abstellräume

Sie bieten wunderbaren Stauraum, aber genau darin liegt bei Garagen, Kellerräume oder Dachböden auch eine Gefahr: Wir nutzen diese Räume nämlich gern, um dort alles zu lagern, was wir gerade nicht brauchen. Mit dem Resultat, dass sie irgendwann überquellen und völlig zugestellt sind. Damit Sie sich beim nächsten Umzug nicht ärgern, sollten Sie Ihre Abstellmöglichkeit einmal im Jahr aussortieren und sich von allem trennen, was Sie nicht nutzen, was kaputt ist oder was Sie nicht mehr benötigen.

Die Küche

Ein- bis zweimal im Jahr braucht jede Küche eine gründliche Tiefenreinigung. Nirgendwo sonst lagert sich so viel Fett und Schmutz auf den Oberflächen ab, sei es vom Kochen, Backen oder auch Essen. Denken Sie bei der Küchenreinigung unbedingt an den Spülabfluss. Dort lagern sich neben Flusen vor allem Speisereste ab – diese können auf Dauer einen unschönen Geruch verströmen. Daher sollten Sie den Abfluss regelmäßig mit Abflussreiniger durchspülen.

Auch wichtig: der Kühlschrank. Vor dem Putzen gilt es, das Gerät auszuschalten und Vorräte auszuräumen. Abgelaufene oder verdorbene Lebensmittel gleich in den Müll entsorgen. Anschließend die Einlegeböden herausnehmen und mit lauwarmem Wasser und einem ph-neutralen Reiniger spülen. Den Innenraum und die Dichtung von oben nach unten gründlich mit Lappen und Allzweckreiniger putzen. Des Weiteren sollte die Ablaufrinne an der Rückwand gesäubert werden, damit sich kein Kondenswasser im Kühlschrankinnenraum sammelt. Zum Schluß die Einlegeböden einsetzen und den gesamten Innenraum trocken reiben.

Das Badezimmer

An Duschköpfen lagert sich sehr leicht Kalk ab, der die Düsen verstopft. Um den Duschkopf zu reinigen, ziehen Sie eine Plastiktüte gefüllt mit weißem Essig über den Duschkopf und lassen das Ganze so lange einwirken, bis sich die Kalkablagerungen gelöst haben. Voilà! So anstrengend es auch ist, Sie sollten zudem alle Wandfliesen einmal komplett mit Fliesenreiniger oder einem Essig/Wasser-Gemisch säubern. Eine ziemlich unschöne Angelegenheit ist auch das Entfernen der Haare aus dem Abfluss, was aber zu jedem Frühjahrsputz dazugehören sollte.

19.02.2018