Heiß ersehnte Schattenspender: Sonnenschutz für Garten und Terrasse

Ein schattiges Plätzchen auf der Terrasse oder im Garten bringt einen gut durch den Sommer. Wir stellen Sonnenschutz-Alternativen zur klassischen Markise vor

Antiker Schattenspender: Die Pergola

Pergola
Die Pergola war schon bei den alten Römern ein beliebter Schattenspender

Pergolen haben eine lange Geschichte. Schon zu Römerzeiten waren sie im Mittelmeerraum im Einsatz. Die Pergola ist eine beliebte Wahl für Sonnenschutz im Garten oder auf der Terrasse – sie bietet nämlich nicht nur Sonnen-, sondern auch Sichtschutz. Normalerweise wird die Konstruktion aus Holz in Teilen geliefert und dann vor Ort montiert. Die Stützen der Pergola brauchen einen stabilen Boden, ihr Holz muss regelmäßig geölt werden. Kletterpflanzen können die Pergola verzieren und so den Sitzbereich visuell vom Rest des Gartens abtrennen.

Architektonisches Highlight: Terrasse mit Vordach

Das Vordach steigert den Wert eines Hauses, muss aber auch oft schon bei der Erstellung der ersten Bauskizzen aufgenommen werden. Nur wenn die Bauweise es erlaubt, kann auch später noch ein Vordach montiert werden. Die Investition ist zwar höher als bei der Pergola, sie zahlt sich aber aus. Wer über ein Vordach verfügt, kann sich eine offene Küche oder einen Essbereich in unmittelbarer Nähe vom Haus gestalten. 

Das Sonnensegel: Gespannt gegen die Sonne

Das Sonnensegel ist perfekt für Balkons oder kleine Dachterrassen. Es hat den großen Vorteil, dass es sich schnell und problemlos abbauen lässt. Regen kann ein Sonnensegel normalerweise gut trotzen, starkem Wind oder Gewitter sollte man es besser nicht aussetzen. Zuerst wird die Grundform des Sonnensegels ausgewählt, anschließend werden die gewünschten Maße angegeben. Bei der Materialauswahl stehen verschiedene robuste und zugleich attraktive Polyesterstoffe zur Verfügung. Diese sind Schmutz sowie Wasser abweisend und deshalb auch als Regenschutz geeignet. Bei der Planung und Montage muss lediglich darauf geachtet werden, dass das Segel ein Gefälle von mindestens 15 Prozent aufweist, damit sich Regenwasser nicht staut und abfließen kann. Abschließend wird die gewünschte Montageart festgelegt.

Bäume als natürlicher Schattenspender

Bäume
Bäume als Schattenspender eignen sich besonders in großen Gärten

Die beste Möglichkeit, Schatten in den Garten zu bringen, ist natürlich ein ausreichend großer Baum. Unter seinen Ästen ist es im Sommer wunderbar kühl. Bevor man sich dafür entscheidet, ist es empfehlenswert, sich genau zu überlegen, wo der Baum gepflanzt werden kann und welche Funktion er erfüllen soll. Ist ausreichend Platz im Garten vorhanden und ein größerer Schattenbereich gewünscht, bieten sich Gehölze mit ovalen oder kegelförmigen Kronen an. Dazu gehören beispielsweise die Gemeine Eberesche oder der Blasenbaum. Die meisten Bäume und Sträucher können besonders gut von Oktober bis März gepflanzt werden – vorausgesetzt der Boden ist nicht gefroren!

06.05.2019 Artikel-ID: 84595