Trends für die neue Garten-Saison

Der Frühling steht vor der Tür – und mit ihm auch die neuen Gartentrends 

Bienenfreundliche Pflanzen

Umwelt und Naturschutz sind auch weiterhin ein großes Thema. So ist der Schutz einiger Insektenarten ein aktuell anhaltender Trend in der Gartengestaltung. Da Bienen, Hummeln und Schmetterlinge kaum noch Nahrung finden, gelten diese als stark gefährdet. Daher ist es wichtig, dass wir sie mit Pflanzen, die ihnen Nahrung bieten, unterstützen. Für einen bienenfreundlichen Garten gibt es viele Möglichkeiten. Es eignen sich nicht nur Sommerblumen wie Dahlien, sondern auch viele Stauden wie Sonnenhut und Duftnessel oder aber auch Gehölze wie Schmetterlingsflieder. Damit Wildbienen genügend Pollen und Nektar für sich und ihren Nachwuchs finden, sollte darauf geachtet werden, dass von Frühling bis späten Herbst immer etwas im Garten blüht. Deshalb sind Pflanzen mit unterschiedlichen Blütezeiten wichtig. Zwiebelblüher im Frühjahr, Sommerblumen im Sommer sowie Stauden und Gehölze im Herbst. Auf dem Balkon, wo es naturgemäß weniger Platz gibt, kann man den Bienen vor allen Dingen mit Sommerblumen wie Steinkraut, Strohblumen und Lavendel oder aber mit Kräutern wie Rosmarin und Salbei eine Freude machen. Und keine Angst - Bienen ernähren sich hauptsächlich von Nektar und Pollen und verirren sich nur selten an unseren Tisch. 

Smart Garten

Der Kühlschrank sagt einem, wann die Milch leer ist und die Heizung wird ganz entspannt über die App aus der Ferne gesteuert. Smart Home macht heutzutage vieles möglich und das auch im Garten - Smart Gardening heißt der neue Trend. Bewässerung, Rasenmähen oder Licht: Die intelligente Technologie macht vieles möglich. So ist die Beleuchtung im Smart Home-Segment schon längst ein fester Bestandteil. Damit Sie abends nicht alle Lampen der Außenbeleuchtung einzeln ausschalten müssen, lässt sich das Licht beispielsweise dank integrierter Funksteckdosen oder Smartphone-App zentral steuern. Auch das Thema der Gartenbewässerung ist in diesem Zusammenhang sehr relevant. Kaum ein Garten wird mehr ohne smarte Technologie gebaut, vor allem die automatische Bewässerungsanlage ist dabei besonders beliebt. So ist die zeitgenaue Bewässerung des Rasens im Handumdrehen geschafft. Meist wird zudem durch Sensoren die Bodenfeuchtigkeit gemessen und dadurch auch noch Wasser gespart. 

Schwimmteiche

Schwimmteiche liegen gerade schwer im Trend. Ein Schwimmteich ist ein Biotop, in dem das Wasser biologisch aufbereitet wird. Grundsätzlich unterscheidet man zwei verschiedene Arten. Klassische Schwimmteiche mit Schwimmbecken, kleiner Pflanzenzone und technischem Wasserfilter oder reine Naturschwimmteiche mit Sandboden und vielen Pflanzen ohne jegliche Technik. Der Abbau von Algen und Keimen findet hier nur durch spezielle Pflanzen wie Seerosen und Schilf statt, ebenso durch Kleinstlebewesen. Das Prinzip funktioniert aber nur, wenn der Pflanzenanteil doppelt so groß wie der Schwimmbereich ist. Diese Art von Teich eignet sich insbesondere für Personen, die sehr viel Platz haben und damit leben können, dass der Teich nicht zu jeder Jahreszeit immer klar ist. Die biologische Filterpumpe macht bei einem Schwimmteich mit Wasserfilter den größten Unterschied aus. Da Nitrat und Phosphor durch Regen, Staub und uns Menschen in den Teich geraten, kommt es zu einem starken Algenwuchs. Auch Keime gelangen so in das Wasser. All das muss die Filteranlage beseitigen können. Dabei saugt ein sogenannter Skimmer Wasser aus dem Becken, das Pumpen über unterschiedliche Leitungen in den Filter treiben. Dort verteilt die Rohrleitung das Wasser, das langsam nach unten sickert, und sorgt so für einen reinen Schwimmteich. 

19.02.2020 Artikel-ID: 89400