Gartenarbeiten im Mai: Das gibt es zu tun

Es gibt viel zu tun, denn der Mai gilt als einer der arbeitsreichsten Monate im Garten. Zeit das Gartenhäuschen aufzuräumen, Blumenzwiebeln auszusäen und die Polstermöbel rauszuholen.

Rasenpflege: Mähen, düngen, wässern

Durch die vielen Sonnenstunden wird das Gras im Mai geradezu in die Höhe sprießen. Daher sollten Sie nun möglichst jede Woche den Rasen mähen. Wichtig zu beachten ist dabei die Schnitthöhe des Rasenmähers, da Sie nicht mehr als ein Drittel des Grashalms auf einmal mähen sollten. Bringen Sie diesen lieber mit mehreren Mäheinheiten allmählich wieder auf die normale Höhe. Nutzen Sie den Grasschnitt - ebenso wie Kompost, Kiefernnadeln oder gehäckselte Rinde - zum Mulchen des Gartens. Dieser trägt dazu bei die Bodenfeuchtigkeit während der heißen Monate zu erhalten und verhindert, dass sich Unkraut festsetzt. Denn Unkraut, das keimt, lässt sich leichter ziehen. Wenn der Mulch zerfällt, führt er dem Boden zudem organische Substanzen hinzu.

Lecker und dekorativ: Kräuter anpflanzen

Spice it up! Frostempfindliche Kräuter wie Basilikum, Dill, Rosmarin, Majoran, Koriander und Fenchel können jetzt gepflanzt werden. Diese Kräuter benötigen einen sonnigen Standort, der mindestens 6 bis 8 Stunden Sonnenlicht pro Tag erhält. Zudem wird eine gut drainierte Erde benötigt, die auch nach einem Regen nicht matschig bleibt - oder wer es simpel mag, kann die Kräuter in einem kleinen Containerbehälter direkt vor der Küchentür pflanzen und frische Kräuter schneiden, wann immer sie gebraucht werden. Kleiner Tipp: Die beste Zeit, Kräuter zu ernten ist morgens, wenn die Feuchtigkeit und die Öle in den Blättern am konzentriertesten sind. Ernten Sie diese gleich nachdem der Tau getrocknet ist.

Blumenzwiebeln in voller Pracht

Die meisten frühlingsblühenden Blumenzwiebeln wie Tulpen, Narzissen und Hyazinthen haben ihre Blütezeit bereits beendet. Daher sollten Sie die abgestorbenen Blütenstiele abschneiden. Lassen Sie das Laub allerdings liegen bis es natürlich trocknet. Auf diese Weise kann die Pflanze Kraft für die Blüte im nächsten Jahr sammeln. In der Zwischenzeit bietet es sich an, sommerblühende Blumenzwiebeln wie Dahlien, Gladiolen, Canna, Knollenbegonien, Calla und Caladium zu pflanzen. Pflanzen Sie diese am besten in Beete oder Rabatten. In frostfreien Gebieten blühen diese Blumenzwiebeln den ganzen Sommer über und können sogar  das ganze Jahr über im Garten bleiben.

Blühende Sträucher 

Frühblühende Sträucher wie Kätzchenweide, Forsythie, Azalee und Flieder können nun nach der Blüte beschnitten werden. Dies sollte recht zeitnah geschehen, da Sie sonst die sich entwickelnden Blütenknospen für das nächste Jahr mit entfernen. Verwenden Sie dazu immer eine Baumschere, niemals eine Heckenschere und schneiden Sie die Zweige in verschiedenen Längen im Inneren des Strauches ab, um ein natürlicheres Aussehen zu erzielen. Sollten Sie einen alten, stark bewachsenen Strauch wie beispielsweise Flieder haben, sollten Sie die Äste bis auf den Boden zurückschneiden, um die Pflanze zu verjüngen. Sie werden einige Jahre lang zwar keine Blüten erhalten, der Pflanze werden jedoch frische Triebe wachsen. Streuen Sie nach dem Beschneiden etwas körnigen Dünger um die Pflanze herum aus.

Blühender Hingucker: Hängepflanzen 

Verschönern Sie Ihre Veranda oder Pergola mit vielen blühenden Hängekörben, die mit Geranien, Bidens, Eisenkraut, Zauberglöckchen, Petunien oder anderen hübsch anzusehenden Pflanzen gefüllt sind. Diese erfordern nur minimale Pflege, damit sie den ganzen Sommer über toll aussehen. Gießen Sie sie einmal täglich und verwenden Sie ungefähr alle 10 Tage eine verdünnte Lösung flüssigen Düngers. Außerdem sollten Sie die bereits verblühten Blüten entfernen, um die Entwicklung neuer Knospen zu fördern. 

17.05.2020 Artikel-ID: 90181