5 Grundregeln für die Pflege eines Gartens im Winter

Ihr Garten ist auch im Winter ein wahrer Alleskönner. Wir zeigen Ihnen, wieso eine entsprechende Fürsorge in den kalten Monaten besonders wichtig sein kann.

Häufig wird der Garten im Winter vernachlässigt, da sich der Irrglaube, dass Pflanzen in der kalten Jahreszeit inaktiv werden, noch immer hartnäckig hält. Dabei muss ein Garten das ganze Jahr über gepflegt werden. 

Nachfolgend finden Sie fünf Tipps, um sicherzustellen, dass Sie Ihrem Garten im Winter die richtige Grundlage bieten, damit er im Frühjahr wieder aufblühen kann. 

Pflegen Sie Ihren Rasen

Die Pflege des Rasens im Winter sorgt dafür, dass dieser in der Wachstumsperiode üppig und grün ist. Im Winter besteht die Gefahr, dass sich der Rasenboden verdichtet. Das bedeutet, dass das Wasser nicht bis zu den Wurzeln gelangen kann und sich dementsprechend ansammelt.

Daher sollten Sie versuchen, den Boden zu belüften, damit das Wasser die Wurzeln erreichen kann. Für kleinere Rasenflächen kann eine Mistgabel verwendet werden, größere Rasenflächen erfordern einen effizienten Rasenbelüfter, der von einem Geräteverleih geliehen werden kann.

Achten Sie darauf, dass Sie den Rasen im Winter nur begrenzt düngen. Bei kaltem Wetter findet nicht viel Wachstum statt, sodass der Rasen keine zusätzlichen Nährstoffe benötigt. Nicht zuletzt sollten Sie im Winter auf Unkraut in Ihrem Rasen achten. 

Mulchen Sie

Um zu verhindern, dass Unkraut in Ihrem Garten wächst, sollten Sie im Winter mulchen. Diese Maßnahme kann auch dem Boden helfen. Versuchen Sie dabei organischen Mulch zu verwenden, um die Gartenbeete zu versorgen. Ein idealer Zeitpunkt zum Mulchen ist nach einem Regenschauer, da man dabei das Unkraut an den Wurzeln herausziehen kann.

Achten Sie außerdem auf Schnecken, die bei nassem Wetter oft auftauchen. Diese sind eine Katastrophe für jeden Garten. Der beste Weg, Schnecken zu entfernen, ist entweder von Hand oder durch das Platzieren einer Schale mit Bier, die weniger als 10 mm über dem Boden liegt. Dabei werden die Schnecken von der Hefe im Bier angezogen und ertrinken.

Beschneiden Sie Sträucher und Bäume.

Der Winter ist die ideale Zeit, um viele Bäume und Sträucher zu beschneiden. Um einen zu frühen Schnitt zu vermeiden, warten Sie bis August, damit die Pflanzen verblüht sind, bevor Sie sie schneiden. Vermeiden Sie es, Blumen zu schneiden, die im späten Winter oder im frühen Frühjahr blühen. Sie können jedoch tote Äste das ganze Jahr über zurückschneiden. Auch Rosen können im Juli geschnitten werden.

Pflanzen, die im Winter blühen, müssen zwischen den Regenfällen gedüngt und gegossen werden, damit sie blühen und gesund bleiben. Wenn Sie Winterblumen pflanzen möchten, sollten Sie dies im Frühjahr und Frühsommer tun. 

Einen Wintergemüsegarten anlegen

Wenn Sie jetzt Gemüse anbauen, bedeutet das, dass dieses bis zum späten Winter oder Anfang des Frühjahrs reif ist. Dafür sollten Sie ein Gebiet mit einer ordentlichen Menge an Wintersonne suchen, da Wintergemüse noch etwas Wärme benötigt, um zu keimen, zu wachsen und zu gedeihen.

Das beste Gemüse für Wintertemperaturen sind unter anderem Kneebohnen, Saubohnen, englischer Spinat, grüne Bohnen und Erbsen. Eine gute Möglichkeit, Gartenschädlinge ohne Pestizide abzuwehren, sind im Übrigen Begleitpflanzen oder organische Pestizide, um schädliche Giftstoffe auf Ihrem Gemüse zu vermeiden.

05.09.2019 Artikel-ID: 88005