7 einfache Einrichtungstipps mit großer Wirkung

Wie Sie ein schönes Zuhause noch schöner machen können: 7 Einrichtungstipps mit großer Wirkung. 

Wohnung
Möbel müssen nicht zwangsläufig an die Wand

Mittelpunkte schaffen

Viele Menschen tendieren dazu, alle Möbel an die Zimmerwände zu stellen, weil sie glauben, dass der Raum durch die freie Fläche in der Mitte größer und geräumiger wirkt. Oft erzielt man damit aber einen gegenteiligen Effekt und das Zimmer wirkt schnell ungemütlich.

Unser Tipp: Schaffen Sie Mittelpunkte. Arrangieren Sie beispielsweise Sitzgruppen aus Couch und Sesseln, die in den Raum hineinragen und nicht starr an der Wand stehen. Das vermittelt Geselligkeit und Wohnlichkeit. Auch Bücherregale eignen sich dafür und können auch gut als Raumtrenner eingesetzt werden. Allerdings sollte man lieber Regale ohne Rückwand nehmen, die nach beiden Seiten offen sind, damit das Zimmer nicht zugestellt wirkt.

Vasen
Accessoires stehen gern in Grüppchen beieinander 

Dekorieren in Grüppchen

Deko macht jedes Zimmer individuell und persönlich, wenn sie richtig eingesetzt wird. Wahllos verteilte einzelne Vasen, Figuren oder Kerzenständer wirken hingegen eher unaufgeräumt als dekorativ.

Unser Tipp: Dekorieren Sie in Grüppchen. Wählen Sie Deko-Elemente, die gut zusammenpassen und ein stimmungsvolles Bild ergeben. Zum Beispiel eine Kombination aus unterschiedlich großen Vasen oder eine Sammlung von Reisesouvenirs, die zu einem kleinen „Altar der Erinnerungen“ arrangiert werden. Achten Sie darauf, nicht zu viele unterschiedliche Elemente zu kombinieren, damit die Dekoration nicht den Raum dominiert. Die Stücke sollten auch farblich zusammenpassen und nicht bunt zusammengewürfelt aussehen. Auch hier gilt: Weniger ist manchmal mehr. Dekorieren Sie lieber alle paar Monate neu, statt den Raum mit all Ihren Lieblingsstücken voll zu stellen. Und noch ein Tipp von Einrichtungsexperten: Stellen Sie lieber eine ungerade Anzahl von Dekostücken zusammen, das wirkt harmonischer als eine gerade Anzahl.

 

Vorhänge
Gardinen sind spießig? Nicht, wenn man sie gekonnt einsetzt

Gardinen eine Chance geben

Gardinen galten lange Zeit als altmodisch und zu gediegen für einen modernen Wohnstil. Heute werden sie wieder verstärkt eingesetzt, um Räume wärmer und wohnlicher zu machen. Das funktioniert ebenso bei Möblierungen im Skandinavien-Stil wie bei minimalistischen Einrichtungen, weil Gardinen längst nicht mehr nur aus schweren, opulenten Stoffen hergestellt werden, sondern auch aus leichten Textilien.

Unser Tipp: Wählen Sie Gardinen, die farblich perfekt zu den anderen Textilien im Raum passen, also zu Sofastoff, Kissen und Teppich. So entsteht ein harmonisches Bild. Auch die richtige Gardinenlänge ist entscheidend: Gardinen, die auf Fensterbretthöhe enden, wirken unmodern und konservativ. Die Stoffbahnen sollten stattdessen direkt mit dem Boden abschließen. Vorausgesetzt er ist grade –Unebenheiten stechen sonst sofort ins Auge. Bei leichten Stoffen kann es auch schön aussehen, wenn die Gardinen einige Zentimeter zu lang sind und sich locker auf dem Boden drapieren.

 

Pflanzen
Ein bisschen Grün tut jedem Zuhause gut

Keine Scheu vor Pflanzen

Die Trendfarbe des Jahres heißt "Greenery", in Großstädten wird Urban Gardening betrieben, Designer gestalten immer kreativere Vasen und Blumentöpfe: Pflanzen sind ein lebendiges Einrichtungsaccessoire und bringen Sauerstoff, Natur und Frische in die eigenen vier Wände.

Unser Tipp: Wählen Sie die Pflanzen nicht nur nach ihrer Optik aus, sondern achten Sie auch darauf, wie pflegeintensiv sie sind. Wer viel unterwegs ist oder keinen grünen Daumen hat, sollte sich lieber für pflegeleichte Arten entscheiden, zum Beispiel für Farne, Yucca-Palmen oder Gummibäume. Auch Kakteen und Sukkulenten sind leicht zu handhaben – und außerdem sehr im Trend. Kombinieren Sie am besten große und kleine Pflanzen unterschiedlicher Sorten miteinander, frische Schnittblumen sorgen außerdem für schöne Deko-Farbtupfer.

Beleuchtung
Manchmal dauert es ein bisschen, bis einem ein Licht aufgeht.

Dem Lichtkonzept Zeit geben

Die Beleuchtung wirkt sich stark auf die Atmosphäre eines Raumes aus. Hängeleuchte oder Deckenstrahler, Stehleuchten, Bodenleuchten, Leuchtschriften oder einzelne Glühbirnen mit Leuchtdraht: Die Gestaltungsmöglichkeiten sind groß.

Unser Tipp: Ein durchdachtes Lichtkonzept kann den Raum komplett verändern, sollte aber nicht erzwungen werden. Meist entwickelt sich die perfekte Kombination aus verschiedenen Lampen erst mit der Zeit, Sie müssen also nicht gleich beim ersten Einrichten alle Leuchten auf einmal kaufen. Die Beleuchtung eines Raumes ist nicht nur stark vom persönlichen Geschmack abhängig – einige bevorzugen eher schummriges Licht, während andere es gut ausgeleuchtet mögen – sondern auch von den Bedürfnissen der Bewohner. Überlegen Sie sich, was Sie wo machen wollen: Gibt es eine Lese-Ecke, die mehr Licht benötigt? Wird am Tisch gegessen und gearbeitet? Oder ein Raum hauptsächlich zum Relaxen und Fernsehen genutzt? Danach können Sie die Leuchtkraft der Lampen und ihre Ausrichtung planen. Lampen, die nicht fest installiert sind, sind für verschiedene Zwecke einsetzbar. Übrigens: Eine Kombination aus verschiedenen Leuchtkörpern auf unterschiedlichen Höhen entspricht am ehesten einem professionellen Lichtkonzept.

Wohnzimmer
Teppiche sind ein elegantes Verbindungsstück. 

Mit Teppichen Inseln schaffen

Ob klassisches, minimalistisches oder modern-skandinavisches Wohndesign – Teppiche und Läufer passen zu jedem Stil. Sie geben dem Raum einen Rahmen und können einzelne Elemente verbinden. Unser Tipp: Legen Sie einen großen Teppich unter Sofa, Sitzmöbel und Couchtisch. So entsteht eine optische Insel, die der Harmonie des Raumes gut tut. Vom edlen Rindslederteppich über den Ethno-Läufer bis zum Hochflorteppich: Teppichdesign ist vielfältig und kann sich jedem Raum und anderen Textilien wie Sofabezügen, Kissen und Gardinen anpassen.

Bilder richtig hängen

Bilder
Ein gepflegtes Durcheinander lässt sich mit der Petersburger Hängung erzeugen

Ob Fotografien, Zeichnungen oder Gemälde: Bilder verleihen einem Raum Persönlichkeit. Damit Kunst wirken kann, muss sie aber auch richtig in Szene gesetzt werden. Unser Tipp: Wählen Sie eine Hängung, die am besten zu Ihren Bildern und den Gegebenheiten des Raumes passt. Bei der Reihenhängung werden Bilder im gleichen Rahmen direkt nebeneinander platziert, immer mit dem gleichen Abstand und in der gleichen Höhe. Das erinnert an eine Kunstgalerie und eignet sich für längliche Räume. Die Rasterhängung funktioniert ähnlich: Hier werden die Bilder so platziert, dass ein großes Rechteck entsteht – ideal für breite Wände mit hohen Decken. Bei der Petersburger Hängung darf es chaotischer zugehen. Unterschiedliche Rahmen, Motivstile und eine scheinbar willkürliche Hängung schaffen ein kreatives Gesamtbild, das jeden Raum sofort auflockert. Große, ausdrucksstarke Kunstwerke wirken wiederum am besten, wenn man sie alleinstehend hängt und so den Fokus auf sie lenkt.

20.07.2017