Was passiert nach der notariellen Beurkundung?

Es dauert in der Regel einige Wochen, bis die Immobilie in den Besitz des neuen Eigentümers übergeht. Was in dieser Zeit passiert

  • Frau macht Notizen
    Der beurkundete Kaufvertrag wird beiden Parteien zugesandt. Dies geschieht in der Regel wenige Tage nach der Unterschrift. Der Notar beantragt die Eintragung der Auflassungsvormerkung beim Grundbuchamt. Damit ist ersichtlich, dass der Käufer Anrecht an der verkauften Immobilie hat.
     
  • Nach vier bis acht Wochen wird der Käufer vom zuständigen Finanzamt aufgefordert, die Grunderwerbsteuer zu begleichen. Erst danach erhält er die steuerliche Unbedenklichkeitsbescheinigung, die zur Eigentumsumschreibung benötigt wird.
     
  • Der Notar erhält die Bewilligung zur Löschung alter Grundschuld, falls diese vom Verkäufer nicht übernommen werden. Beim Verkauf einer Wohnung erfolgt jetzt die Zustimmung des Verwalters der Wohnungseigentümergemeinschaft.
     
  • Nach sechs bis zwölf Wochen: Der Käufer überweist den Kaufpreis. Wird der Eingang des vollständigen Kaufpreises bestätigt, wird der Antrag auf Umschreibung des Eigentums durch den Notar beim Grundbuchamt eingereicht. Die Übergabe der Immobilie erfolgt.
     
  • Der Käufer wird als Eigentümer ins Grundbuch eingetragen. Beide Parteien werden vom Notar über diesen Vorgang informiert. Die Gebäudeversicherung geht auf den Käufer über. Nach der Eigentumsüberschreibung muss die Versicherungsgesellschaft vom Verkäufer oder Käufer informiert werden. Es sind jetzt sechs bis zwölf Monate seit der Vertragsunterzeichnung vergangen.
01.12.2016