Interview mit Peyton Robert Neubauer

"Es gab niemals auch nur einen Moment, in dem ich die Entscheidung angezweifelt habe, diesen Weg mit Dahler zu gehen."

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Manchmal tauscht Robert Neubauer das Büro gegen einen Arbeitsplatz an der frischen Luft

Das sagt Peyton Robert Neubauer, der 2015 seine Erfolgsgeschichte als Lizenzpartner von DAHLER & COMPANY begann. Nach seiner Ausbildung zum Kaufmann für Grundstücks- und Wohnungswirtschaft arbeitet er seit mittlerweile über 20 Jahren in der Immobilienwirtschaft und führt seit 2015 sein Büro in der Potdamer Innenstadt.

Als Immobilienmakler ist Neubauer bereits seit vielen Jahren in der deutschen Medienlandschaft präsent, so ist er unter anderem in über 370 Folgen der VOX-Sendung "mieten, kaufen, wohnen" zu sehen. Nach dem erfolgreichen Aufbau von 2 Unternehmen hat er sich nun dazu entschlossen, sich dem Franchisesystem von DAHLER & COMPANY Immobilien anzuschließen.

Wir treffen Peyton Robert Neubauer bei Tee und Kuchen in seinem Lieblingscafé am Nauener Tor zusammen mit seinem Hund "Coffee".

Herr Neubauer, Sie sind nun seit 18 Monaten Lizenzpartner des Hauses DAHLER & COMPANY. Wie würden Sie Ihre bisherigen Erfahrungen zusammenfassen?

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Neubauers Tag beginnt mit dem Beantworten von E-Mails und Erstellen von Angeboten

Es ist genau so, wie ich es mir gewünscht habe. Man hat sich natürlich viele Gedanken gemacht, welcher Lizenzpartner der Richtige ist. Aber alles was ich mir vorgestellt habe, ist genauso eingetreten und hat meine Erwartungen noch weit übertroffen.

Sie sind durch die Sendung „Mieten, Kaufen, Wohnen“ deutschlandweit bekannt. Warum haben Sie sich dennoch entschlossen, Ihren eigenen Namen nach hinten zu stellen und unter der Flagge von DAHLER & COMPANY aktiv zu sein?

Natürlich gibt es Leute, die mich auf der Straße erkennen, aber dennoch gibt es gewisse Sachen, die mich bei der Arbeit einfach bremsen, wie z. B. das Schreiben von Werbetexten oder wie die Gestaltung einer Streichholzschachtel zu Marketingzwecken aussehen könnte. Hier braucht man Experten, die einem zur Verfügung stehen, sodass ich mich da komplett zurückziehen kann. Und das ist durch die Lizenznahme möglich.

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Neubauer im Gespräch mit einem Interessenten

Haben Sie sich auch mal die Frage gestellt: Was habe ich eigentlich davon, mich diesem System anzuschließen, obwohl ich doch diesen hohen Bekanntheitsgrad besitze? Hatten Sie Zweifel?

Ich hatte lange überlegt, ob ich eine Lizenzpartnerschaft eingehe, da dann natürlich eine gewisse Richtung vorgegeben wird. Und als ein Mensch, der gern die Zügel in der Hand hält, ist das ein großer Schritt. Ich habe mir auch noch andere Lizenzpartner angeschaut, aber das Gesamtkonzept und die Menschen bei Dahler sind für mich nahezu perfekt. Es gab niemals nur einen Moment, an dem ich die Entscheidung angezweifelt habe, diesen Weg mit Dahler zu gehen.

Was war der ausschlaggebende Punkt, dass Sie sich bei Ihrem Schritt in die Lizenzpartnerschaft für DAHLER & COMPANY entschieden haben?

Grundsätzlich ist es so, dass Dahler in Potsdam schon eine sehr starke Marke ist, was ich mir selber natürlich zu Nutzen mache. Ich habe bei einem anderen großen Makler gearbeitet und dabei auch Dahler immer beobachtet und ich muss gestehen, dass der Hamburger Premiummakler schon immer mein heimlicher Favorit war. Ich weiß nicht genau, ob es das Image, die Werte, die Objekte, die Homepage oder die Farbe sind. Diese Marke strahlt einfach etwas aus – sie ist menschlich und authentisch.

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Neubauer ist seit 2015 Lizenzpartner von DAHLER & COMPANY

Welchen Nutzen bietet ein erfolgreiches System wie DAHLER & COMPANY für Sie und auch für Ihre Kunden?

Eine fundierte Grundlage mit allen notwendigen Instrumenten, auf der man den Standort aufbauen kann und die den Kundenkontakt bzw. die Ansprache erleichtert. Ein erfolgreiches System steht für Know-How und transportiert ein positives Image. Das schafft Vertrauen.

Ein fertiges Konzept – das hört sich danach an, als gäbe es kein Risiko?

Im Grunde ist es tatsächlich so. Mit einem vorhandenen Konzept kann man sich auf das Kerngeschäft konzentrieren. So kann man den Standort schneller voran bringen und erhöht die Chancen auf Erfolg.  

Muss man ein spezieller Typ für die Selbstständigkeit sein? Was sollte man Ihrer Meinung nach mitbringen?

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Der Name Peyton Robert Neubauer ist vielen bereits aus der VOX-Sendung "mieten, kaufen, wohnen" ein Begriff

In die Selbstständigkeit zu gehen, birgt immer ein gewisses Risiko. Aber wenn dieses kalkulierbar ist, sollte man den Schritt auf jeden Fall wagen. Ausschlaggebend ist jedoch die Leidenschaft zum Beruf, die man mitbringen sollte. Morgens beim Aufstehen sollte man sich darauf freuen, zur Arbeit zu fahren und wieder etwas Neues auszuprobieren. Das Geld ist hierbei sekundär, man sollte diesen Beruf vor allem ausüben, weil es einem Spaß bringt. Man muss an seinen Sachen einfach dran bleiben, denn es heißt ja so schön: Nicht mit dem Geld kommt der Erfolg, sondern mit dem Erfolg kommt das Geld.

Ich denke, dass außerdem die Authentizität ganz wichtig ist. Man sollte sich nicht verstellen und sich nicht einfach einen Anzug anziehen und loslegen, sondern Mensch bleiben und nicht Geschichten davon erzählen, wie toll man ist, denn die Menschen merken es, ob man etwas ernst meint oder demjenigen etwas vormacht.

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Bevor Peyton Robert Neubauer Lizenzpartner von DAHLER & COMPANY wurde, arbeitete er viele Jahre lang als selbstständiger Makler

 

Dazu kommt noch eine größere Verantwortung, da sie noch Mitarbeiter eingestellt haben. Wie gehen Sie damit um?

Viele Eigentümer bzw. Lizenzpartner vergessen, dass man selbst nicht die Firma ist, sondern vielmehr die Mitarbeiter, die dahinter stehen. Deshalb hat das Wohlergehen meiner Mitarbeiter höchste Priorität.

Für mich gibt es auch einfach keine Chefetage, sondern ich sitze mit meinen Mitarbeitern in einem Büro, um mich nicht von ihnen abzukoppeln. Auf diese Weise kann man besser und schneller auf eventuelle Unsicherheiten oder Fragen eingehen und das führt letztlich zu einer effizienten Arbeitsweise.

Was tun, wenn man noch keine Mitarbeiter hat und nicht so recht weiter weiß?

Meiner Meinung nach sollte man sich an das vorhandene Netzwerk im Unternehmen wenden, denn dieses kann einem gewisse Türen öffnen. Und gerade wenn es darum geht, neue Mitarbeiter einzustellen, was für viele Menschen Neuland ist, rate ich dazu.

Es gibt Menschen die betreten einen Raum und das Licht geht an, und dann gibt es Menschen, die betreten einen Raum und das Licht geht aus! Sie gehören definitiv zur ersten Kategorie. Ist dieses Charisma Ihr Erfolgsgeheimnis?

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Im Kontakt mit seinen Kunden steht Authentizität für Neubauer an erster Stelle

Ich weiß nicht, ob man da von „Charisma“ sprechen kann. Ich bin wie ich bin und ich kann mich ehrlich gesagt nicht an den letzten Tag erinnern, an dem ich schlecht gelaunt war. Ich habe einfach Spaß an meinem Beruf, freue mich unter Menschen zu sein und vor allem neue Leute wie Eigentümer, potentielle Kunden oder Geschäftspartner kennenzulernen – und ich denke das strahle ich dann vermutlich auch aus.

Was machen erfolgreiche Menschen und vor allem erfolgreiche Makler anders als andere?

Auf jeden Fall müssen wir bei dieser Frage zur Authentizität zurückkehren, denn das ist eine der wichtigsten Eigenschaften. Außerdem sollte man professionell sein und das in allem, sei es im Büro, in einem Schreiben oder in der Außendarstellung.

Wenn Sie selbst einen Makler beauftragen würden, welche Frage würden Sie ihm zuerst stellen?

Ich glaube ich würde zunächst versuchen mit ein paar Fragen herauszufinden, ob dieser Makler auch wirklich etwas von seinem Fach versteht. Ob er weiß, was Abteilung 1, 2 und 3 des Grundbuches sind, worin der Unterschied zwischen einer Hypothek und einer Grundschuld besteht und ähnlich fachspezifische Fragen. Fachwissen ist einfach das, was in unserem Berufsfeld sehr wichtig ist.

Würden Sie mit dem Wissen von heute etwas anders machen?

Ich bin der Meinung, dass alles was man im Leben tut, einen Sinn hat und eine gewisse Richtung vorgibt. Ich kann für mich sagen, dass ich in meinem Leben nichts falsch gemacht und mit der Zeit meinen Weg gefunden habe. Sicherlich könnte man sagen, dass ich mal direkt mit Dahler hätte anfangen sollen, aber damals vor 10 Jahren war ich im Kopf einfach noch nicht so weit, eine Lizenzpartnerschaft einzugehen. Früher bin ich quasi „nur“ Makler gewesen. Es war natürlich ein riesen Schritt, Lizenzpartner zu werden und Verantwortung zu übernehmen. Erstmal für mich selbst und dann natürlich auch für die Firma bzw. für die anderen Lizenzpartner. Alles was ich tue wirkt sich nicht nur auf mich aus, sondern auch auf die Gegenseite.

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Neubauer ist begeisterter Motorcrossfahrer. Mehrmals im Monat wird der Nadelstreifen-Anzug gegen die Motorradkombi getauscht.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Das Schöne an diesem Beruf ist, dass jeder Tag einfach anders aussieht. Wichtig ist nichtsdestotrotz, dass man eine klare Struktur hat. Wenn ich morgens aufstehe, schaue ich zum Beispiel als allererstes in meine E-Mails, weil eine E-Mail einfach den ganzen Tag verändern kann – sowohl ins Positive als auch ins Negative. Außerdem ist der Montag bei mir immer der Büro-Tag, da gibt es bestenfalls keine Besichtigung. Man braucht diese Zeit einfach, um beispielsweise mit Mitarbeitern Gespräche zu führen. Auf der einen Seite muss man hart arbeiten können und gleichzeitig wissen, wann man für sich einen Ausgleich schaffen muss. Es gehört auch dazu, sich seine Freiheiten zu nehmen, auch mal einen halben Tag nicht im Büro zu sein und mit dem Hund durch den Wald zu joggen.

Was macht Potsdam als Immobilienmarkt aus?

Der Markt ist momentan im Umbruch bzw. im Aufbruch. Ich habe meinen Shop sogar Anfang des Jahres gekauft und nicht nur gemietet, weil ich an die Marke Dahler glaube.

Außerdem ist Potsdam so spannend. Es ist wie ein kleines Museum, mit Häusern aus dem 17. Jahrhundert, über das 18. u. 19 Jahrhundert bis hinein in die Neuzeit mit modernen Designbauten. Wenn Besucher aus aller Welt herkommen, sind sie einfach unglaublich beeindruckt von der Vielfalt in dieser tollen Stadt. Man ist in einer halben Stunde auf dem Ku´damm und hat hier trotzdem nicht diesen ganzen Lärm. Viele kommen aus Berlin, weil ihnen das hektische Großstadtleben einfach zu viel wird, und fühlen sich hier dann Zuhause. Man kann das Fenster aufmachen, aufs Wasser schauen und in den Park gehen –  das macht Potsdam einfach besonders.

Herr Neubauer, ich danke Ihnen für das Gespräch und möchte Sie bitten, uns abschließend noch kurz Ihre drei wertvollsten Praxistipps für andere Franchisenehmer, und solche die es werden wollen, mit auf den Weg zu geben.

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Neubauer hat exklusive Immobilien aus ganz Potsdam und Umgebung im Angebot

1: Man muss unglaublich auf seinen Auftritt im Internet achten, da Google niemals vergisst. Deshalb braucht man Experten an seiner Seite.

2: Es sollte Vertrauen in das System vorhanden sein. Mit einem starken Partner erhält man Tools und Hilfsmittel, die einem beim Start unterstützen. Gerade als branchenfremder Neuling wird man an die Hand genommen, wird mit dem nötigen Knowhow vertraut gemacht und kann so gut in die Selbstständigkeit in der Immobilienbranche einsteigen. Das alles in Kombination ist dann wahrscheinlich der Schlüssel zum Erfolg.

3: Wichtig ist auch, dass der komplette Background stimmt, sei es z. B. der Steuerberater oder der beratende Rechtsanwalt. Das Unternehmen sollte einfach auf einer sicheren Basis stehen und dafür braucht man gute Partner. Es sind aber auch Kleinigkeiten wie ein guter Hausmeisterservice. Man braucht überall gute Leute und das ist teilweise wirklich nicht einfach. Es kann schon mal 15 Jahre dauern bis man weiß, dieser Elektriker kommt pünktlich, macht seine Arbeit gewissenhaft und verlangt keine Unsummen und solche Tipps gebe ich natürlich gerne weiter.

Vielen Dank für das Interview!

24.04.2017