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Verwalte ich mein Anlageobjekt lieber selbst oder nehme ich mir einen Verwalter?

Neben finanziellen und zeitlichen Faktoren, sollten unbedingt auch rechtliche Einflussvariablen beachtet werden.

Denn wer seine Immobilien selbst verwalten möchte, muss immer Up to Date sein bezüglich aktueller Urteile und Gesetzesänderungen zum Mietrecht.

Wie findet man die für einen passende Hausverwaltung?

Zuerst sollte festgehalten werden, dass es unterschiedliche Arten von Hausverwaltungen gibt. Zudem ist es in manchen Fällen nicht möglich, um eine Hausverwaltung herumzukommen. Wenn eine Eigentumswohnung in einem Gebäude mit mehreren Einheiten erworben wird, wird man immer auch mit einer Wohnungseigentumsverwaltung (WEG-Verwaltung) zu tun haben. Diese WEG-Verwaltung wird in §20 des Wohnungseigentumsgesetzes zwingend vorgeschrieben, sofern mindestens einer der Miteigentümer die Bestellung eines Verwalters fordert, welche dann für einzelnen Wohnungseigentümer eine ganze Reihe von Aufgaben übernimmt. Eine Selbstverwaltung durch die Wohnungseigentümer ist grundsätzlich rechtlich zwar möglich, sollte sich jedoch, aufgrund der Risiken, gut überlegt werden.

Was macht ein WEG-Verwalter?

Verwaltung selbst übernehmen
Welche Aufgaben übernimmt ein Verwaltung überhaupt? Und kann ich das auch selbst?

WEG-Verwalter haben eine ganze Reihe von Aufgaben. Zu den Wichtigsten gehören unter anderem die Erstellung von Wirtschaftsplänen und Hausgeldabrechnungen, sowie der technischen Überwachung der Immobilien und der Verwaltung des Gemeinschaftsvermögens, somit also auch der Instandhaltungsrücklage. Der WEG-Verwalter kümmert sich also allgemein ausgedrückt um alles, was mit dem Gemeinschaftseigentum zu tun hat. Das betrifft in der Regel das gesamte Grundstück beziehungswiese alles, was außerhalb der Wohnung liegt. 

Was sind die Aufgaben einer Mietverwaltung?

Die Aufgaben der Mietverwaltung sind nicht gesetzlich geregelt, daher variieren die Leistungen einer sogenannten Mietverwaltung sehr. Die Hauptaufgabe ist sicherlich die Abwicklung der Vermietung einschließlich der Neuvermietung, Wohnungsübergabe, Betriebskostenabrechnung und der Überwachung der Mieteingänge. 

Auch in Bezug auf das Mietrecht kann es von Vorteil sein, wenn eine Hausverwaltung beauftragt wird. Die meisten Hausverwaltungen bieten nicht nur die WEG-Verwaltung mit der Mietverwaltung an, sondern können sowohl mit der WEG-Verwaltung als auch der Mietverwaltung beauftragt werden. Meist ist es naheliegend, die WEG-Verwaltung auch direkt mit der Mietverwaltung zu beauftragen.

Vorteile einer Hausverwaltung:

  • Zeitersparnis den Immobilien-Eigentümer
  • Rechtssicherheit im Umgang mit Mietern
  • Übersichtliche Verwaltungsabrechnung, die die Steuererklärung erleichtert

Nachteile einer Hausverwaltung:

  • Kosten für eine Hausverwaltung verringern die Rendite der Immobilie
  • Weniger Kontakt mit Mietern und deren Auswahl

Was kostet eine Hausverwaltung?

Die Kosten für die Hausverwaltung variieren, je nach Stadt, Gegend sowie den vereinbarten Leistungen der Hausverwaltung stark. Die Kosten für die Hausverwaltung werden entweder nach der Anzahl der Einheiten oder aber prozentual von der Miete berechnet. 

20.09.2018 Artikel-ID: 85025