Immobilienreport Marktdaten und Gutachterzahlen zum Immobilienmarkt 2021

Immobilienreports

Wissen, was sich in der Marktentwicklung für exklusive Wohnimmobilien tut - mit unseren Immobilienreports

Artikel-ID: 7237

Der Wohnimmobilienmarkt wird durch verschiedenste Faktoren beeinflusst, die seine Dynamik antreiben. Wir blicken in unseren Immobilienreports auf die Entwicklung der vergangenen Jahre und auf das hochwertige Wohnsegment in Deutschland. Die Grundlage unserer Auswertungen bilden die validen Daten der jeweiligen Gutachterausschüsse der Städte und Regionen – keine Angebotspreise. Unser Ziel ist es, Transparenz zu schaffen und eine Basis für die bestmögliche Beratung zu ermöglichen. Denn nur wer seinen Immobilienmarkt kennt, kann entsprechend agieren und diesen einschätzen. In welchem Maße sich COVID-19 auf den Wohnimmobilienmarkt niederschlagen wird, bleibt noch offen.

Für vertiefende Auskünfte und eine unverbindliche Marktwerteinschätzung Ihrer Immobilie stehen wir Ihnen jederzeit gern persönlich zur Verfügung. Besuchen Sie uns einfach in einem unserer Shops oder rufen Sie uns an. Wir freuen uns, Ihnen mit unserem Know-how zur Verfügung zu stehen.

Die Hauptstadt bleibt in Bewegung

Berlin zeichnet sich durch einen hohen Grad an Diversität und Dynamik aus und das gilt auch für den hiesigen Wohnimmobilienmarkt – auch 2020 wurde das Marktgeschehen durch eine hohe Nachfrage bestimmt. Aufgrund des zunehmenden Wettbewerbs zwischen den Interessenten bei gleichzeitig abnehmendem Angebot verzeichneten die untersuchten Teilmärkte einen – in einigen Bereichen marginalen – Rückgang der Zahl der Kauffälle im Eigentums- sowie Ein- und Zweifamilienhaussegment.

Dynamik auf dem Hamburger Wohnimmobilienmarkt auf historischem Niveau

Ein in vielerlei Hinsicht historisches Jahr liegt hinter der Hansestadt, das zu einer noch nie dagewesenen Dynamik am Markt führte: Neben dem Bedeutungsgewinn der eigenen vier Wände stand die Suche nach attraktiven Anlagemöglichkeiten mit damit einhergehender Kapitalsicherung oftmals im Fokus der Interessenten. Dabei traf die starke Nachfrage auf ein zunehmend begrenztes Angebot. Dennoch konnten die untersuchten Teilmärkte der Hansestadt im Großen und Ganzen einen Anstieg der Zahl der Kauffälle verzeichnen und so eine sehr positive Bilanz für 2020 ziehen. Auch weiterhin sind keine Anzeichen für einen Rückgang zu erkennen.

Neue Stadtteile rückten 2019 in Frankfurt in den Fokus

Auch 2019 dominierten Eigentumswohnungen den Wohnimmobilienmarkt in der Mainmetropole und somit zeigt sich ein konstantes Bild: Das Zentrum bleibt zwar mit rund 362 Verkäufen, insbesondere im Spitzensegment, das Nonplusultra für Interessenten, dennoch rückten aufgrund des begrenzten Angebots in den traditionell beliebten Gebieten auch neue
Stadtteile in den Fokus, die wie das Nordend urbanes Flair mit der Nähe zur Natur vereinen. Mit insgesamt 1.741 Transaktionen im Eigentumswohnungs- und Häusersegment in den untersuchten Gebieten bleiben die Aktivitäten auf dem Markt auf einem sehr hohen Niveau – ob dieses während der Corona-Pandemie gehalten werden kann, zeigt sich Ende 2020.

Der Taunus profitierte 2019 von seiner Lage und verzeichnete mehr Kauffälle

Abseits des Großstadttrubels der Mainmetropole, umgeben von Naturschutzgebieten und Kurorten, mit Blick auf die Frankfurter Skyline: Wohnen im Taunus verfügt über das gewisse Extra. Nicht ohne Grund zählt die Region zu den beliebtesten Urlaubsdestinationen in Hessen und zieht dementsprechend immer mehr Interessenten auf der Suche nach
den eigenen vier Wänden an. So stieg in den beiden Teilmärkten Königstein und Kronberg die Zahl der Kauffälle 2019 um insgesamt 33 %. Die mögliche Fokussierung auf einen Urlaub im eigenen Land, forciert durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie, könnte ein zusätzlicher Treiber für den Wohnungsmarkt in diesen Gebieten sein.

Düsseldorfs Kaufpreise steigen stetig

Der Immobilienmarkt der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt konnte 2020 vor allem im hochpreisigen Segment zulegen: Eigentumswohnungen ab EUR 7.500,-/m2 sowie Häuser ab einem Gesamtkaufpreis von EUR 1 Mio. standen dabei hoch im Kurs. Die Zunahme der Kauffälle unterstreicht den anhaltenden Preistrend auf der einen Seite und die stabile Nachfrage nach Wohnimmobilien auf der anderen Seite. Der Wunsch nach den eigenen vier Wänden als privatem Rückzugsort, die Suche nach Kapitalanlagen mit entsprechend stabilem Werterhalt und das nach wie vor günstige Zinsumfeld spielten der Entwicklung dabei in die Karten. In Summe verzeichneten der Eigentumswohnungsmarkt (+ 5 %) als auch der Häusermarkt (+ 22 %) eine Zunahme der Transaktionen.

Düsseldorfer Investmentmarkt erholt sich

Die Unsicherheiten, die vor allem im Frühjahr 2020 bestanden, machten sich auch am Düsseldorfer Investmentmarkt bemerkbar: Gegenüber 2019 waren 2020 rund 22,9 % weniger Transaktionen im Segment der Mehrfamilien-, Wohn- und Geschäftshäuser zu verzeichnen – ein Resultat der Zurückhaltung und damit oftmals aufgeschobenen Verkaufsentscheidungen. Das
Gesamtumsatzvolumen fiel in der Folge mit rund 700 Millionen Euro im Vergleich zu 1,23 Milliarden Euro 2019 sehr viel geringer aus (- 43,1 %). Erst gegen Ende 2020 erlebte der Immobilienmarkt in Düsseldorf einen Aufschwung, der jedoch nicht mehr ausreichte, um die Defizite des Jahresverlaufs zu kompensieren. Der stärkste Teilmarkt war erneut die Gemarkung Oberbilk: Hier wurden mit 42 Mehrfamilien- sowie Wohn- und Geschäftshäusern die meisten Transaktionen verzeichnet.

Möchengladbachs Beliebtheit treibt die Preisentwicklung voran

Der Wohnimmobilienmarkt am Niederrhein stand auch 2020 bei den Interessenten hoch im Kurs und sorgte trotz der zunehmend begrenzten Verfügbarkeit für eine positive Bilanz: Sowohl bei den Eigentumswohnungen als auch den Ein- und Zweifamilienhäusern ließ sich ein Umsatzplus verzeichnen. Gleichzeitig sank jedoch die Zahl der Kauffälle im Eigentumswohnungssegment, während die Hausverkäufe nur leicht zunahmen – ein Indikator für steigende Preise.

Gegensätzliche Tendenzen auf dem Wohnimmobilienmarkt in Darmstadt

In Darmstadt schienen 2020 mit Blick auf die Jahresendergebnisse zwei Pole aufeinanderzutreffen: Während sowohl die Zahl der Transaktionen als auch der Umsatz 2020 im Bereich der Eigentumswohnungen zugelegt haben, verzeichnete das Häusersegment einen deutlichen Rückgang der Zahl der Kauffälle mit damit einhergehenden Umsatzeinbußen. Dies ist neben steigenden Preisen ein mögliches Zeichen für die zunehmende Verschärfung des Verhältnisses zwischen Angebot und Nachfrage.

Aufwärtstrend des Potsdamer Immobilienmarkts hält weiter an

Der Alltag in Potsdam und Berlin-Wannsee war geprägt von einschneidenden Veränderungen, doch die Entwicklungen aus den letzten Jahren im Immobilienmarkt setzten sich ungeachtet der Pandemie fort. War das Angebot in den begehrten Wohnlagen seit jeher knapp, sorgten eine anfängliche Verunsicherung und mangelnde Alternativen für eine Neuinvestition zu einer zunehmenden Zurückhaltung bei Eigentümern. Gleichzeitig wurde die Stadt von einer Nachfragewelle überschwemmt. Der Wunsch nach räumlicher Freiheit, die Nähe zu Wasser und Natur sowie erhöhter Anlagedruck machten Immobilien in Potsdam und Berlin-Wannsee gerade zu diesen Zeiten begehrter denn je. Das gewaltige Ungleichgewicht mündet in immer weiter steigenden Kaufpreisen.

Kreis Lippe weiterhin auf hohem Niveau

Das zunehmend begrenzte Angebot auf dem Wohnimmobilienmarkt im Kreis Lippe spiegelte sich 2020 in rückläufigen Verkaufszahlen wider: Während der Eigentumswohnungsmarkt ein Minus von 14 % verzeichnete, wurden im Vergleich zu 2019 rund 4 % weniger Häuser veräußert. Dennoch konnte der Häusermarkt einen Anstieg des Transaktionsvolumens um 7 % vermelden. Auch bei den Eigentumswohnungen blieb der Umsatz trotz eines leichten Minus auf einem stabilen Niveau – klare Indikatoren für die ungebrochene Beliebtheit und weiterhin gleichbleibende Nachfrage nach Immobilien in der Region, die mit einer Preissteigerung am Markt einhergehen.

Das Dahme-Seenland zieht Großstädter (zurück) aufs Land

Wenn sich Berliner nach Ruhe und Naturverbundenheit sehnen, aber sich nicht zu weit von der Hauptstadt entfernen möchten, dann fassen sie das Dahme-Seenland ins Auge. Die Zahlen auf dem Immobilienmarkt unterstreichen diesen Trend – steigende Transaktionszahlen und Umsätze verzeichnete vor allem das Häusersegment. Als Standort für ein Wochenenddomizil oder neuer Lebensmittelpunkt rückt das Dahme-Seenland immer stärker in den Fokus der Interessenten und erhielt zusätzlich Auftrieb.

Mittelhessen etabliert sich

In Gießen und dem dazugehörigen Umland steigen Premiumimmobilien in der Gunst der Kaufinteressenten: Die Verkäufe von Eigentumswohnungen und Häusern gingen im Gleichschritt voran und verzeichneten 2020 gleiche Markttendenzen. Beide Segmente büßten in den untersuchten Teilmärkten zwar bei den Verkäufen leicht ein, wiesen aber gleichzeitig ein Umsatzplus von je 17 % auf. Diese gegenläufige Bewegung deutet auf eine Steigerung der Durchschnittspreise hin, die mit einem Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage einhergehen dürfte.

Der Bodensee ruft – und die Interessenten folgen

Die Regionen rund um den Bodensee gehören nicht nur zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen, sondern aufgrund der hohen Lebensqualität auch zu den begehrtesten Wohnstandorten. In der Folge steigt hier die Nachfrage nach Erstund Zweiwohnsitzen, was 2019 in einem deutlichen Umsatzgewinn auf dem Eigentums- und Häusermarkt mündete. Konstanz als Zentrum der Vierländerregion dominiert dabei nach wie vor die Marktentwicklung.

Baden-Baden wartet mit hoher Nachfrage auf

In den untersuchten Immobilienmärkten Baden-Badens erwiesen sich 2020 insbesondere die Eigentumswohnungen als stabiler Anker: Sowohl bei der Anzahl der Kauffälle als auch beim Umsatz konnte ein Plus verzeichnet werden. Der Häusermarkt hingegen schien an seine Grenzen zu stoßen und konnte die Nachfrage nicht mehr decken. Zu wenig Verfügbarkeit führte in der Folge zu einem Rückgang der Verkäufe und des Umsatzes in diesem Segment.

Positives Resümee für 2019 in Erfurt

Erfurt zieht nicht nur mit seiner beliebten Innenstadt, sondern auch mit seinen angrenzenden Teilmärkten immer mehr Menschen auf der Suche nach Wohneigentum an. Sowohl bei Eigentumswohnungen als auch bei Einund Zweifamilienhäusern wurde 2019 mit insgesamt 598 beziehungsweise 180 Verkäufen eine Zunahme der Transaktionen registriert. Insbesondere in den Spitzenlagen in der Erfurter Innenstadt sowie in Löbervorstadt konnte das begrenzte Angebot das große Interesse nicht vollumfänglich decken.

In Erfurt wird es eng

Der deutsche Immobilieninvestmentmarkt wird nach wie vor als sicherer Anlagehafen angesehen. Das gilt neben den Top 7 ebenfalls für aufstrebende Standorte wie Erfurt. Dennoch verzeichnete der Markt für Mehrfamilienhäuser sowie Geschäfts- und Bürogebäude 2019 einen deutlichen Rückgang der Zahl der Transaktionen – bei steigenden Durchschnittspreisen. Die Abnahme der Zahl der Transaktionen liegt in der mangelnden Verfügbarkeit von Produkten zur Kapitalanlage im Immobiliensegment begründet. Immer häufi ger entscheiden sich Eigentümer deshalb für eine Bestandshaltung. Zudem spielt die Aussicht auf steigende Mietpreise eine Rolle.

Der Bodensee zeigt sich von seiner besten Seite

Die positive Entwicklung setzt sich fort: Das Zentrum der Vierländerregion westlich des Bodensees bestätigt seine enorme Anziehungskraft als attraktiver Wohnstandort und profitiert von seiner hohen Lebensqualität, die sich in den Preisen und den Verkaufszahlen für Eigentumswohnungen sowie Ein- und Zweifamilienhäuser widerspiegelt. So stieg in beiden Segmenten der Gesamtumsatz 2018 um 21 % beziehungsweise 24 %.

Oldenburg wächst weiter

Ob Neubau am Stadtrand oder Altbauvilla in der City – die Nachfrage nach Wohneigentum in Oldenburg ist ungebrochen. Das stetige Einwohnerwachstum sowie die beliebte Kombination aus Urbanität und Idylle treiben die Entwicklung weiter voran. Besonders stark: der Teilmarkt Eversten, der neben dem gleichnamigen Stadtteil Alexandersfeld und Bloherfelde umfasst. Hier wurden 2019 mit 495 gehandelten Objekten über 30 % der Verkäufe erzielt.

Im Norden geht die Sonne auf

Die Region zwischen Hamburg und Lübeck ist inzwischen mehr als nur eine Alternative zum Großstadtgetümmel und weckt bei Kaufinteressenten weiterhin großes Interesse. Sowohl auf dem Wohnungsmarkt (458 Kauffälle) als auch dem Häusermarkt (1.169 Kauffälle) wurden 2019 im Vergleich zum Vorjahr deutlich mehr Transaktionen verzeichnet. Die wachsende Beliebtheit sorgt für steigende Preise und somit auch für Wertsteigerungspotenzial.

Zwischen Ebbe und Flut

Die Beliebtheit Rügens als Ferienstandort in der Ostsee sowie von Stralsund an Land wächst. Hierbei befinden sich diese zwei im Zwischenspiel zwischen Ebbe und Flut: Auf der einen Seite äußert sich die angespannte Situation aufgrund der abnehmenden Flächenverfügbarkeit im Segment für Neubau-Mehrfamilienhäuser in dem Rückgang der Zahl der Verkäufe und Umsätze. Auf der anderen Seite verzeichnet die Entwicklung bebauter Grundstücke und damit der Markt für Ein- und Zweifamilienhäuser von 2017 bis 2018 einen deutlichen Umsatzzuwachs von 56 %.

Stößt Osnabrück an seine Grenzen?

Der Premiumimmobilienmarkt in Osnabrück konnte 2019 der hohen Nachfrage kaum gerecht werden und verzeichnete daher sowohl im Hinblick auf das Eigentumswohnungs- als auch das Ein- und Zweifamilienhäusersegment insgesamt einen Rückgang der Zahl der Kauffälle. Der historische Charme der Friedensstadt wird auch künftig immer mehr Interessenten anziehen, sodass zunächst nicht mit einer Entspannung des Marktes gerechnet werden kann.

Lüneburgs Wohnungsmarkt behauptet sich im Norden

Die Hansestadt und ihr Umland etablieren sich verstärkt als wichtiger Wohnstandort im Norden Deutschlands,
der mehr als nur das kleine Pendant der großen Nachbarstadt Hamburg ist. Dementsprechend hoch waren
2019 die Nachfrage sowie das Transaktions- und Umsatzwachstum. Der Trend spiegelte sich auch in der Preisentwicklung
wider. So sind die Preise im Schnitt sowohl im Eigentums- als auch im Häusersegment deutlich gestiegen.

Der Gesamtumsatz für Immobilien ist auf Sylt seit 2015 um 12 % gestiegen.

Auf Sylt werden immer wieder neue Rekorde für die Immobilienbranche aufgestellt. So ist auch 2018 ein beeindruckendes Transaktionsvolumen zu verzeichnen gewesen. Geprägt von einer unverändert hohen Nachfrage, lässt sich ein anhaltender Preisanstieg beobachten: Der Anstieg der Durchschnittspreise, die allein im Jahr 2018 um bis zu 26 % zulegten, setzt sich auch weiterhin fort.

Verstärkter Fokus auf das Hamburger Umland

Ob in Halstenbek, Pinneberg, Rellingen oder Schenefeld: Nordwestlich der Hamburger Stadtgrenzen lässt sich Wohnen im Grünen mit der Nähe zur pulsierenden Großstadt verbinden. Immer mehr Pendler suchen diese Symbiose und lassen die Nachfrage nach Wohnraum dort stetig steigen. Insbesondere der Eigentumswohnungsmarkt konnte 2019 von dem starken Interesse profitieren und verzeichnete ein deutliches Plus im Vergleich zu 2018.

Leipziger Immobilienmarkt erntet Lorbeeren

Hotspot im Osten: Die bevölkerungsreichste Stadt Sachsens genießt als Wohnstandort ein hohes Ansehen. Das spiegelt sich in den Verkaufszahlen und der Preisentwicklung wider. So wurden auf dem Eigentumswohnungsmarkt 2019 insgesamt 4.965 Immobilien verkauft – das entspricht einem Plus von 7 % gegenüber 2018. Auch der Häusermarkt konnte das hohe Niveau bei gleicher Zahl der Kauffälle halten. Leipzig liegt längst auf dem Radar vieler Interessenten und wird es wohl auch bleiben.

Positive Resonanz auf beiden Seiten des Rheins

Hotspot im Osten: Die bevölkerungsreichste Stadt Sachsens genießt als Wohnstandort ein hohes Ansehen. Das spiegelt sich in den Verkaufszahlen und der Preisentwicklung wider. So wurden auf dem Eigentumswohnungsmarkt 2019 insgesamt 4.965 Immobilien verkauft – das entspricht einem Plus von 7 % gegenüber 2018. Auch der Häusermarkt konnte das hohe Niveau bei gleicher Zahl der Kauffälle halten. Leipzig liegt längst auf dem Radar vieler Interessenten und wird es wohl auch bleiben.

Neue Projekte beleben den Immobilienmarkt an der Donau

Regensburg konnte 2019 mit einem starken Zuwachs auf dem Eigentumswohnungsmarkt aufwarten. In der Folge verzeichnete das Segment eine Zunahme der Zahl der Kauffälle um 29 %. 2019 wechselten insgesamt 1.276 Wohnungen den Besitzer. Mit Projekten wie dem DÖRNBERG befinden sich weitere Entwicklungen in der Pipeline, die dem Wohnungsmarkt zusätzlichen Aufwind verleihen werden. Der Häusermarkt hingegen bot aufgrund des kleiner werdenden Angebotes ein anderes Bild: einen Rückgang der Kauffälle um 9 %. Dennoch konnte der Gesamtumsatz in diesem Segment 2019 ein leichtes Plus von 2 % verzeichnen.

Mangelndes Wohnungsangebot trifft auf zunehmende Grundstücksankäufe

Der Immobilienmarkt in der Region rund um Bad Tölz und den Tegernsee profitiert von seinem Ruf als besonderes Urlaubsziel, der oftmals zum Ankauf eines Zweitwohnsitzes führt. Die Relevanz von Immobilien als sichere Kapitalanlage spielt hier zudem eine entscheidende Rolle. Die wachsende Beliebtheit schlägt sich in den entsprechenden Verkaufszahlen nieder: Während der Wohnungsmarkt aufgrund der geringeren Verfügbarkeit von Objekten mit Einbußen konfrontiert war, konnten die Transaktionen mit bebauten Grundstücken gegenüber 2018 um 26 % zulegen. Hier wechselten 2019 insgesamt 633 Grundstücke den Besitzer.

Die Stuttgarter zieht es ins Umland

Die Hauptstadt Baden-Württembergs konnte 2019 eine positive Bilanz ziehen: Sowohl auf dem Eigentumswohnungs- als auch dem Häusermarkt wurde jeweils ein Anstieg der Zahl der Kauffälle und Umsätze registriert – Letzteres spricht vor allem für steigende Preise. Seitens der Interessenten rücken vermehrt Teilmärkte im Süden der Stadt in den Fokus. So nahm 2019 die Zahl der Kauffälle in Möhringen im Wohnungssegment um 32 % gegenüber 2018 zu, in Birkach betrug die Steigerung sogar über 200 %.

Heilbronn stößt an seine Kapazitätsgrenzen

Der Heilbronner Wohnimmobilienmarkt scheint an sein Limit zu stoßen: Bei der Betrachtung der Kauffälle in und um Heilbronn waren 2019 sowohl im Eigentumswohnungs- als auch im Ein- und Zweifamilienhaussegment weniger Kauffälle zu verzeichnen als im Vorjahr. Liegt das an einem abnehmenden Kaufinteresse? Nicht wirklich – vielmehr schwindet das vorhandene Angebot. Und eine Entspannung ist weiterhin nicht in Sicht.