Saubere Sache: Der beste Spritzschutz für die Küchenwand

Wer länger Freude an seiner Küchenwand haben möchte, sollte sich einen Spritzschutz zulegen

Fett, Wasser oder die frisch angerührte Tomatensoße: Spritzer lassen sich in der Küche einfach nicht vermeiden. Deshalb sind Küchenrückwände oder die Wandflächen über der Arbeitsplatte in der Regel mit einem Spritzschutz ausgestattet. 

Diese Anforderungen sollte ein Spritzschutz mitbringen

Sind die Spritzer einmal an der Wand, ist es wichtig, dass sich diese leicht reinigen lässt, um beispielsweise einer ungewünschten Keimbildung vorzubeugen. Dabei darf der Spritzschutz allerdings nicht beschädigt werden. Beim Reinigen wird in der Regel Wasser mit etwas Spülmittel verwendet, weshalb die Küchenrückwand wasserfeste Eigenschaften aufweisen sollte. Zudem sollte beachtet werden, dass unebene Oberflächen wie etwa Küchenrückwände in Stein- oder Felsoptik zwar durchaus dekorativ sind, sich in den Fugen und Unebenheiten aber Fett und Schmutz ansammeln können, die nur schwer erreichbar und daher auch schwer zu entfernen sind. Wird ein Spritzschutz hinter dem Kochfeld angebracht, ist es außerdem wichtig, auf die Temperaturbeständigkeit zu achten, denn auch wenn die Küchenrückwand nicht unmittelbar in Kontakt mit der heißen Herdplatte steht, entwickeln sich in diesem Bereich äußerst warme Temperaturen. Die heißen Fettspritzer, die mitunter sehr hohe Temperaturen erreichen können, können sich dadurch leicht in das Material einbrennen.

Fliesen als geeigneter Spritzschutz

Spritzschutz Fliesen
Häufig werden Fliesen als Spritzschutz gewählt

Eine geflieste Rückwand in der Küche ist die gängigste Form eines Spritzschutzes. Fliesen sind unempfindlich gegen Kratzer und können auch recht hohe Temperaturen aushalten. Sie können vergleichsweise leicht gereinigt werden, wenn man von den Fugen absieht, und überdauern so in der Regel auch mehrere Generationen an Einbauküchen.

Spritzschutz aus Glas als gute Alternative

Neben Fliesen ist ein beliebter Spritzschutz, die Küchennische vollflächig mit Glas zu verkleiden. Der Vorteil der Glasrückwand: Fugen entfallen – somit lässt sich die Fläche stets vollständig reinigen. Dank der durchgängigen Fläche wirkt der Bereich außerdem großzügiger. 

Alu und Edelstahl: Wirksamer Spritzschutz aus Metall

Spritzschutz Edelstahl
Mit einem Spritzschutz aus Edelstahl wird Ihre Küche schnell zu einem Gourmet-Tempel

Hauptsächlich kommt dabei blanker beziehungsweise matt gebürsteter Edelstahl zum Einsatz und schützt den Bereich hinter Spüle und Herd vor Verschmutzung. Immer häufiger bedecken jedoch auch meterlange Edelstahlbleche als stilistisches Element große Bereiche der Wand. Wohnlicher wirken hingegen Metallrückwände aus Aluverbund-Platten. Wie Glasrückwände können die nur 3 mm starken Alubleche per Digitaldruck individualisiert werden. 

Farbe als einfachster Spritzschutz

Die einfachste Methode sind Schutzanstriche. Wer sowieso streichen will, kann also zu Latexfarbe greifen. Sie weist nach dem Trocknen sowohl Wasser als auch Fett ab. Die Latexfarbe wird als klare, farblose Schutzschicht direkt auf die Tapete beziehungsweise eine schon bestehende Farbschicht mit einer Rolle aufgetragen. Nach dem Trocknen ist die eigentliche Wandfarbe ohne weiteres sichtbar, lediglich der Schutzaufstrich an sich ist aufgrund seines Glanzes zu erkennen. 

16.08.2020 Artikel-ID: 84750