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Sauberer Start in die Heizsaison: So reinigen Sie Heizkörper

An Staub kommt niemand vorbei. Besonders unerwünscht ist dieser in den unerreichbaren Ecken wie im Inneren eines Heizkörpers. Um das zu verhindern, verraten wir Ihnen die besten Tipps für die Reinigung.

Das Reinigen der Heizung reinigen gehört nicht unbedingt zu den liebsten Putzaufgaben, muss allerdings insbesondere während der Heizperiode in der kalten Jahreszeit geschehen, da zu dieser Zeit die größten Verschmutzungen entstehen. Zudem sollte eine Heizkörperreinigung des Innenbereichs vor dem Winterbeginn in Erwägung gezogen werden.

Das innere Reinigen des Heizkörpers

Eine Reinigung des Heizkörpers empfiehlt sich auch vor Winterbeginn.

Eine ganz klassische Reinigung der Heizkörper erfolgt mit einer sogenannten Lamellenbürste, die auch häufiger als Heizkörperbürste bezeichnet wird. Mit dieser Bürste werden die Zwischenräume im Innenbereich der Heizung sowie die Lamellen gereinigt. Sollten Sie eine besonders schmale Heizkörperbürste benutzen, die durch das Schutzgitter passt, entfällt das aufwendige Entfernen des Gitters.

Das Gehäuse der Heizung säubern

Am Besten eignet sich für eine Reinigung des Heizkörpers eine Seifenlauge, die mit einem Schwamm aufgetragen wird. Sollte diese für ein optimales Reinigungsergebnisse nicht ausreichen, kann neben normalen Fettlösern auch ein Backofenspray gegen Fettablagerungen behilflich sein. Dafür sollte das Mittel für einen längeren Zeitraum einwirken. Anschließend immer mit klarem Wasser nachwischen und gut durchlüften. 

Aber Achtung!

Bei der Heizkörperreinigung sollten sie darauf achten, dass Sie keine scharfen oder scheuernden Mittel benutzen, da der Lack durch die ständige Hitze schon genug beansprucht wird. Sollte dieser durch das Reinigungsmittel beschädigt werden, schauen die Kratzer nicht nur unschön aus, sondern kann auch zu unerwünschten Rostflecken führen. Dann bleibt nur, den Heizkörper mit dafür geeignetem Lack neu zu streichen.

Wieso reinigt man die Heizkörper?

Staub und andere Ablagerungen auf den Heizkörpern bergen einige Nachteile. Denn durch die ausgehende Wärmeströmung, verteilen sich Staubpartikel sowie die Milben. Dies stellt vor allem für Allergiker ein großes Problem dar. Aber auch für Nicht-Allergiker kann der Staub problematisch werden. Denn dieser sorgt für trockene Luft und verursacht damit auch das Austrocknen der Schleimhäute. Dadurch können diese wiederum anfälliger für Bakterien oder Viren werden. 

Daneben kann die Staubschicht auch für höhere Heizkosten sorgen, da die Wärmeübertragung nicht mehr optimal abläuft. Vor allem im Bad oder in der Küche kann diese Staubschicht durch den Wasserdampf und andere Partikel wie eine Isolation wirken. Dadurch sinkt der Wirkungsgrad der Heizung. Das bedeutet, um dieselbe Raumtemperatur zu erreichen, muss mehr Energie aufgewendet werden.

10.10.2019 Artikel-ID: 85166