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So macht Grillen auch im Winter Spaß

Fallende Temperaturen, knisterndes Feuer und der frische Duft von Bratäpfeln in der Luft. Perfekte Bedingungen, um den Grill anzuschmeißen! Wir stellen Ihnen einige unserer Lieblingsrezepte vor, damit Sie auch im Winter nicht auf Ihren heißgeliebten Grillabend verzichten müssen.

Der Winter ist eine großartige Zeit zum Grillen, denn die natürliche Luftfeuchtigkeit in den Wintermonaten verhindert das Austrocknen von Lebensmitteln und sorgt für köstliche, saftige Ergebnisse.

Zuerst sollten Sie jedoch sicherstellen, dass Ihr Grill für die aufkommende Wintersaison vorbereitet ist. Egal, ob Sie einen Gas- oder einen Holzkohlegrill bevorzugen, stellen Sie sicher, dass dieser sauber und alles in einwandfreiem Zustand ist.

Gasmodelle reinigen

  • Auf undichte Stellen prüfen: Wenn Sie eine Gasflasche austauschen oder abnehmen, sollten Sie sie nach dem Wiederanschließen auf Dichtheit prüfen. Möglicherweise müssen Sie den Schlauch Ihres Grills austauschen.
  • Bürsten Sie die Brennerrohre: Bürsten Sie mit einer sauberen Edelstahlbürste über die Öffnungen, um alle Oxidationsrückstände und Ablagerungen zu entfernen. Bürsten Sie nicht in Längsrichtung, da dadurch mehr in die Öffnungen gedrückt werden kann. 
  • Überprüfen Sie den Garraum: Überschüssiges Fett kann sich im Laufe der Zeit an den Seiten des Grillkastens ansammeln. Fett ist brennbar und kann gefährlich sein, wenn es sich über einen längeren Zeitraum ansammelt. Reinigen Sie die Bodenwanne (Fettauffangschale) und setzen Sie diese im Anschluss wieder ein. Verwenden Sie einen Kunststoffschaber, um das gesamte überschüssige Fett in die Auffangschale zu schieben. 

Holzkohlemodelle reinigen

  • Entfernen Sie die gesamte Asche: Leeren Sie vor dem Grillen alle Asche und unverbrannte Holzkohle aus der Schale und dem Aschefänger. So brennt die Holzkohle besser, und es landet keine brennende Asche außerhalb des Grills.  

Leckere Ideen zum Wintergrillen

Neben Glühwein, heißen Maronen und geselligen Abenden vor dem Kaminfeuer hat die kalte Jahreszeit noch einiges mehr zu bieten - wie zum Beispiel das Wintergrillen. Denn gemütlich am wärmenden Heizpilz schmecken die winterlichen Leckereien gleich noch viel besser. Wer im ersten Moment noch die Stirn runzelt, wird nach unseren Lieblingsrezepten mit Sicherheit überzeugt sein!  

Wintergrillen mit saisonalen Zutaten

Saisonale Zutaten machen das Wintergrillen erst zu etwas ganz besonderem. Neben Bratapfel, Rotkohl und Gans stehen auch Wildfleisch, Pastinaken und Rosenkohl hoch im Kurs. Insbesondere das Gemüse lässt sich schnell und einfach auf dem Grill zubereiten. Hierbei sollte man allerdings auf Elektro- und Tischgrills verzichten, da diese bei den winterlichen Temperaturen schnell an ihre Grenzen kommen. Gleiches gilt auch für den allseits beliebten Gasgrill – dabei läuft man Gefahr, dass die Gasflasche einfrieren könnte. Daher ist es besonders wichtig, diese bei Raumtemperatur warmzuhalten. Am besten eignen sich für das Wintergrillen Holzkohlengrills. 

Hirschrücken mit einer Champignons-Knoblauch-Pfanne

Da Hirschrücken ein sehr mageres Fleisch ist, ist bei der Zubereitung einiges an Vorsichtig geboten. Dabei sollte insbesondere die Kerntemperatur von 60°C beachtet werden, um ein unerwünschtes Austrocknen zu verhindern. Neben ein bis zwei Fleischsträngen werden Gewürze wie Wacholderbeeren, Rosmarin, frisch gemahlener Pfeffer, Salz, Paprikapulver und gemahlener Piment sowie Olivenöl gebraucht. Nachdem der Wildrücken mariniert und knapp zwei Stunden stehen gelassen wurde, wird dieser auf Tannenzweigen auf das Grillgitter gelegt. Als Gemüsebeilage kann eine Champignons-Knoblauch-Pfanne gewählt werden. Dafür werden die Pilze kurz in Butter angebraten und anschließend mit Zwiebeln, Bacon, Knoblauch und Gewürzen nach Wahl verfeinert. 

Vegan Grillen

Auch Vegetarier und Veganer kommen beim beliebten Wintergrillen auf ihre Kosten - zum Beispiel mit Rote-Bete-Tofu-Täschchen. Dafür werden drei vorgegarte Knollen Rote Beete und ungefähr 200 Gramm Tofu klein geschnitten und anschließend vermengt. Eine Prise Salz, frisch gemahlener Pfeffer und Rosmarin runden das Ganze ab. Zum Schluss das Ganze in Rote-Beete-Blättern zu kleinen Taschen packen, mit Holzspießen verschließen und für 10-15 Minuten grillen.

Apfel-Crumble für den süßen Zahn

Für einen leckeren Apfel-Crumble werden im ersten Schritt drei große Äpfel geschält, entkernt und gewürfelt. Anschließend vermischt man diese mit Rum, Orangenlikör und Rosinen. Die fertige Masse muss daraufhin erst drei bis vier Stunden kaltgestellt werden bevor zerbröselte Spritzringe, Amarettinis und gehackte Mandeln in zerlassener Butter darüber gegeben werden. Zum Schluss wird das Ganze ungefähr 25 Minuten bei 180°C indirekt in einer Auflaufform gegrillt. Besonders lecker schmeckt der Apfel-Crumble mit Vanilleeis oder -soße. 

30.11.2021 Artikel-ID: 88942