Tipps und Tricks wie Sie Ihr Haus im Winter warm halten

Während es draußen immer kühler wird, steigen Zuhause die Heizkosten. Diese Tipps sollen Ihnen dabei helfen, Ihre Kosten zu reduzieren und es sich dennoch gemütlich Zuhause zu machen. 

Nach einem Sommer mit Rekordhöhen und angenehm lauen Nächten, holt uns nun der Winter mit seinem Temperaturrückgang ein. Wer es Zuhause gern warm hat, muss allerdings häufig tief in die Tasche greifen - daher haben wir einige Tipps zusammengetragen, die Ihnen dabei helfen sollen Ihr Haus im Winter warmzuhalten ohne direkt die Bank zu sprengen. 

Ganz gleich, ob Sie Ihr Haus mit kleinen Schritten noch etwas gemütlicher machen wollen oder ob Sie es komplett renovieren möchten, um es so energieeffizient wie möglich zu machen - es gibt viele Dinge, die Sie tun können, um unerwünschte Zugluft zu vermeiden. 

Freischwebende Regalböden über den Heizkörpern

Kontrollieren Sie den Wärmefluss in einem Raum mit Hilfe eines sogenannten Steckbords. Die Anbringung eines freischwebenden Regals über dem Heizkörper hilft dabei, die Wärme im unteren Teil des Raumes besser zu verteilen und verhindert, dass diese an die Decke steigt und dort verschwendet wird. Die Regale bieten des Weiteren zusätzlichen Stauraum.

Vorhänge bis 15 Uhr offen lassen

Wenn Sie Ihre Vorhänge geschlossen halten, bleibt die Wärme nachts drinnen - während sie tagsüber offen bleiben. Jegliche Sonneneinstrahlung heizt den Raum auf natürliche Weise auf. Da die Sonne normalerweise im Winter gegen 16 Uhr untergeht, sollten Sie die Vorhänge bis etwa 15 Uhr offen lassen, um die natürliche Wärme optimal zu nutzen.

Stellen Sie die Möbel um

Wenn Sie es im Winter Zuhause gern warm haben, sollten Sie bei der Platzierung Ihrer Möbel strategisch vorgehen. Achten Sie darauf, dass das Sofa oder ein Bett nicht den Heizkörper blockiert, da dieser ansonsten den ganzen Raum nicht mehr aufheizen kann. Platzieren Sie stattdessen gut genutzte Möbelstücke wie Ihren Schreibtisch, Ihr Bett oder ein Sofa um alle Wärmequellen herum, ohne diese zu blockieren, um das Beste Wärmeergebnis herauszuholen. 

Vor Zugluft schützen

Das Abdichten von Fenstern gegen Zugluft ist eine einfache, lohnende Heimwerkerarbeit. Alles, was Sie dafür tun müssen, ist selbstklebendes Schaumklebeband auf einen Fensterrahmen aufzubringen. Zugluft tritt auch in Rissen zwischen den Fensterrahmen und den umgebenden Wänden auf - es lohnt sich daher auch häufig über die Verwendung von Dichtungsmasse oder Kitt in den entsprechenden Rissen nachzudenken.

Auch Holzdielen sehen fantastisch aus, aber die kleinen Spalten zwischen den Brettern können kalte Luft hereinlassen. Versuchen Sie, einen Füllstoff auf Silikonbasis zu verwenden, um zu verhindern, dass Zugluft durch die Lücken eindringt.

Unabhängig davon, ob Ihre Tür alt oder neu ist, ist es wichtig auch hier zu schauen, ob diese Zugluft heranlässt. Wenn dies der Fall ist, sollten Sie einen Zugluftdichtungsstreifen zwischen Rahmen und Tür anbringen. Dies kann sowohl bei Innen- als auch bei Außentüren funktionieren. Für Spalten zwischen dem Türboden und dem Fußboden können Sie eine spezielle "Bürste" oder einen Scharnierklappen-Zugluftsperrer kaufen.

16.11.2020 Artikel-ID: 91985