Haben Sie bereits ein Home Gym?

Fitness ist längst keine modische Trend-Erscheinung mehr, sondern hat sich fest in unserer Gesellschaft verankert. Daher steigt auch das Interesse an sogenannten Home Gyms immer weiter.

Die Zeiten in denen man nur eine staubige Hantelbank in seinem Keller zum Trainieren stehen hatte, sind vorbei. Home-Gyms wurden über viele Jahre hinweg eher stiefmütterlich behandelt. Doch spätestens seit COVID-19 und der Schließung der öffentlichen Fitnessstudios hat sich dies drastisch geändert. Es verlangt mehr Aufmerksamkeit, mehr Platz und mehr Budget.

Ein Fitnessraum Zuhause dient nicht nur zum Trainieren, sondern auch als Ort zum Ausruhen und Entspannen zwischen den Trainingseinheiten. Daher bedarf es einer ansprechenden Ausstattung sowie einer atmosphärischen Beleuchtung, die das Home-Gym zu einer Art Erholungsraum verwandeln. Dies kann beispielsweise durch einen Kamin und ein paar bequeme, übergroße Sessel der Fall sein.

Weniger Geräte durch Virtual Training

Der Trend zu Fitnessstudios mit weniger, kompakteren Geräten ermöglicht eine solche Flexibilität, die durch die Popularität von Peloton-Fahrrädern, Spiegelsystemen und TRX-Bändern gefördert wird. Es gibt weniger Geräte, da auch aus kleineren, weniger sperrigen Teilen ein vollwertiges Training geschaffen werden kann. Auch das Interesse an Meditation und der Schaffung von Orten, die den Menschen helfen, sich zu entspannen, als an Orten, die nur für hartes Training gedacht sind, wächst stetig.

Individuelle Gestaltung des Home-Gyms

Diese Verschiebung spiegelt sich auch in der Gestaltung der Gyms wider. Immer häufiger sieht man in den Fitnessstudios Wände in verschiedenen Farben oder aber getönte Spiegel. Auch farbige Zementböden oder ein weicher Bodenbelag sind keine Seltenheit mehr. 

Natürlich bevorzugen einige Fitnessfreunde eine eher nüchterne, raue Atmosphäre. Aber selbst in diesen Fällen kann das Fitnessstudio zu Hause als eine Destination gestaltet werden, die sich so ansprechend anfühlt wie ein privater Club. Jeder hat seine eigene Routine, und welche Gestaltung er wählt, hängt von seinem individuellen Fitnessprogramm ab. Für eine maskuline, altmodische Fitnessstudio-Atmosphäre könnten beispielsweise verwitterte Holzverkleidungen und freiliegende Deckenbalken, Beleuchtung und Ventilatoren im Industriestil sowie Stühle und Bänke aus Vintage-Leder gewählt werden. 

Das ist das Besondere an einem Heimfitnessstudio: Es kann sein, wie immer Sie wollen - nicht nur bei der Auswahl der Fitnessgeräte, sondern auch bei der Wahl der Materialien, Farben und Oberflächen. Es muss lange nicht mehr kalt und steril sein. Dies kann mit viel mehr Persönlichkeit und Wärme eingerichtet werden als noch vor einigen Jahren. 

Jetzt, da körperliche Fitness als modische Lifestyle-Entscheidung fest etabliert ist, kann man auch überlegen, einen multifunktionalen Raum, wie beispielsweise ein Familienzimmer in dem sich eine Yogamatte, Hanteln und Widerstandsbänder befinden, zu nutzen. Letztendlich sollte es das Ziel sein, einen Trainingsraum zu schaffen, der zu Ihren Lieblingsräumen gehört, damit Sie sich dort gern aufhalten. 

08.11.2020 Artikel-ID: 91915